Erinnert sich noch jemand an den GROWIAN (Große-Wind-Anlage). An den schlanken, 350 Tonnen schweren Stahlrohrmast an der schleswig-holsteinischen Westküste mit einem 340 Tonnen schweren Maschinenhaus an seiner 100 m hohen Spitze und mit zwei 23 Tonnen schweren Rotorblättern? Die drei Megawatt Anlage am Kaiser-Wilhelm-Koog wurde ein Misserfolg. Vier Jahre nach dem Probebetrieb ging sie 1987 an ihrer eigenen Masse kaputt. Das 54 Millionen Euro teure Windrad erwies sich als eine der größten Fehlschläge in der Geschichte der Windenergiegewinnung.
Aber die deutschen Windingenieure gaben nicht auf. Sie zogen vielmehr Lehren aus dem GROWIAN-Desaster und begannen kleinere Windräder zu bauen und diese zu Windparks zusammenzufassen. Schließlich bauten sie dann doch immer größere Windräder. Heute drehen sich die ersten Sechs-Megawatt-Windmühlen. Auf dem GROWIAN-Gelände verwandeln heute 32 verschiedene Windkraftanlagen (WKA) Nordseewind in elektrischen Strom - himmlische Energie, umweltfreundlich, preiswert, ohne Probleme mit zu Ende gehenden Rohstoffen. Die 26,8 Megawatt Windkraft produzieren pro Jahr etwa 78 Millionen Kilowattstunden Strom. Das reicht um mehr als 50.000 Menschen mit Strom zu versorgen.
Nach 20 Jahren Erfolgsgeschichte der deutschen Windenergie produzieren heute knapp 20.000 Windräder sechs Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Im August 2007 haben in Deutschland die Windräder erstmals eine etwas höhere Leistung als die 17 deutschen Atomkraftwerke. Da der Wind jedoch nicht immer weht, produzieren Windräder bisher freilich weniger Strom als AKWs. Allerdings: Auch AKWs produzieren nicht immer. Von den 17 AKWs lagen im Juli 2007 an manchen Tagen sechs still. Immerhin: Am 30. Juli 2007 speisen die Windräder in Deutschland bereits 226 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz ein, die AKWs brachten es am selben Tag auf 270 Millionen Kilowattstunden. Vielleicht schon in wenigen Jahren werden die Windräder in Deutschland mehr Strom produzieren als AKWs.
Weniger in Deutschland, aber weltweit ist die Windstromerzeugung im Aufwind. Deutschland ist zwar noch Windweltmeister, aber die USA, China, Indien oder Spanien installieren inzwischen jedes Jahr weit mehr neue Anlagen als Deutschland. Vor allem in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen wird die Windenergie seit Jahren politisch ausgebremst. Es fehlt in den genannten Bundesländern überhaupt nicht an geeigneten Windstandorten. Was allein fehlt, ist der politische Wille, so der deutsche Journalist und Umweltexperte Franz Alt. Eine Feststellung, die sich getrost auch auf die Schweizer Energiepolitik übertragen lässt.
Quelle: www.sonnenseite.com
26.8.07
23.8.07
(Finanzen) Börse mal acht
Hätte es noch eines Hinweises bedurft, so liefert ihn die Schweizer Börse mit dem Geburtstag ihres umfassenden Börsenindexes SPI (Swiss Performance Index). Dieser hat sich im Laufe seines nunmehr 20jährigen Bestehens verachtfacht, wie die NZZ in ihrer Ausgabe vom 23.August vorrechnet. Wer also 1987 – und das wohlgemerkt noch vor dem damaligen Börsencrash – 10'000 Franken in die Gesamtheit der CH-Titel investierte, kann sich heute über rund 80'000 Franken freuen. Das ist auch nach Abzug der Teuerung ein beeindruckendes Wachstum und entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 9,5 Prozent.
Das bedeutet aber auch, dass die derzeit 227 im SPI enthaltenen Aktiengesellschaften einen Gesamtwert von 1380 Milliarden Franken repräsentieren – und dass ein ähnliches Wachstum in den kommenden 20 Jahren nur mit sehr viel Optimismus ins Auge gefasst werden kann. Ausgereifte Börsenmärkte in entwickelten Volkswirtschaften, die auch schon den Aufbau einer aktienbasierten Altersvorsorge (Anlagen der Pensionskassen) hinter sich haben, werden kaum mehr im gleichen Tempo wie während der Aufbauphase wachsen – die Bewertung der einzelnen Titel würde schwindelerregende Höhen mit entsprechenden Absturzgefahren erreichen.
Was also tun? Sicher nicht auf die Anlage in Aktien verzichten! Trotz aller Ungewissheit bestätigt die Erfolgsgeschichte der Schweizer Börse, dass auf lange Sicht das Aktieninvestment das lohnendste überhaupt ist. Vorausgesetzt, man bewege sich in einem Markt mit Potenzial, habe einen langen Anlagehorizont (zehn Jahre und mehr) und einen ruhigen Schlaf, auch wenn sich die Anlagen mal über einen längeren Zeitraum hinweg ungünstig entwickeln. Für die nächsten Jahre stehen ähnliche Erfolgsgeschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften (BRIC-Staaten wie Brasilien, Russland, Indien und China sowie weitere aufstrebende wie Korea, Taiwan, Thailand, Mexiko, Argentinien, Südafrika) und in Wirtschaftssektoren wie dem Gesundheitswesen als Anlageuniversum mit Potenzial zur Verfügung. Nicht zu vergessen: die nachhaltige Geldanlage und die erneuerbaren Energien, die bereits in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten gehörten und die ohne Zweifel weiterhin überdurchschnittlich wachsen werden.
Das bedeutet aber auch, dass die derzeit 227 im SPI enthaltenen Aktiengesellschaften einen Gesamtwert von 1380 Milliarden Franken repräsentieren – und dass ein ähnliches Wachstum in den kommenden 20 Jahren nur mit sehr viel Optimismus ins Auge gefasst werden kann. Ausgereifte Börsenmärkte in entwickelten Volkswirtschaften, die auch schon den Aufbau einer aktienbasierten Altersvorsorge (Anlagen der Pensionskassen) hinter sich haben, werden kaum mehr im gleichen Tempo wie während der Aufbauphase wachsen – die Bewertung der einzelnen Titel würde schwindelerregende Höhen mit entsprechenden Absturzgefahren erreichen.
Was also tun? Sicher nicht auf die Anlage in Aktien verzichten! Trotz aller Ungewissheit bestätigt die Erfolgsgeschichte der Schweizer Börse, dass auf lange Sicht das Aktieninvestment das lohnendste überhaupt ist. Vorausgesetzt, man bewege sich in einem Markt mit Potenzial, habe einen langen Anlagehorizont (zehn Jahre und mehr) und einen ruhigen Schlaf, auch wenn sich die Anlagen mal über einen längeren Zeitraum hinweg ungünstig entwickeln. Für die nächsten Jahre stehen ähnliche Erfolgsgeschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften (BRIC-Staaten wie Brasilien, Russland, Indien und China sowie weitere aufstrebende wie Korea, Taiwan, Thailand, Mexiko, Argentinien, Südafrika) und in Wirtschaftssektoren wie dem Gesundheitswesen als Anlageuniversum mit Potenzial zur Verfügung. Nicht zu vergessen: die nachhaltige Geldanlage und die erneuerbaren Energien, die bereits in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten gehörten und die ohne Zweifel weiterhin überdurchschnittlich wachsen werden.
16.8.07
(Umwelt) Erdwärme weltweit im Aufwind
Im Jahr 2000 wurde in 21 Ländern Erdwärme zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt. Heute sind es 46 Länder, die Geothermiestrom in die Netze einspeisen. Bereits im vergangenen Jahr lieferte die U.S. Geothermal Energy Association (GEA) Zahlen, die auf ein rapides Wachstum beim Zubau geothermischer Kraftwerke hinwiesen. Die 2005 während des Geothermischen Weltkongresses in Antalya vorgelegten Prognosen gingen noch von einem Anstieg der installierten Kapazitäten von knapp 9.000 MW auf 10.000 MW aus. GEA-Chef Galwell ging aber bereits ein Jahr später davon aus, dass dieser Wert noch deutlich bis an die 13.000 MW ansteigen werde – was dannzumal etwa der Leistung von zehn AKW’s der grössten Klasse entspricht.
Ein neuer Zwischenbericht der GEA zeigt nun: Auf der Basis der derzeit vorliegenden weltweiten Daten ergibt sich bis 2010 eine Steigerung der geothermischen Kraftwerksleistungen um 55% gegenüber 2000 auf mindestens 13.500 MW. Gab es 2005 in 15 Staaten Aktivitäten zum Bau von Erdwärmekraftwerken, ist deren Zahl in 2007 bereits auf 40 gestiegen. Die Geothermie dringt weltweit in Märkte vor, die ihr vor wenigen Jahren noch weitgehend verschlossen schienen. Es könnte auch noch „dicker" kommen.
Mit knapp 2600 MW halten die USA derzeit die Tabellenspitze. Es sieht ganz danach aus, dass trotz des permanenten Gegenwindes der Bush-Administration, sich die Zubauzahlen binnen weniger Jahre verdoppeln. Damit sind aber die Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt und neue Technologien wie die Enhanced Geothermal Systems (EGS) noch überhaupt nicht in Betracht gezogen.
Quelle: www.geothermie.de
Ein neuer Zwischenbericht der GEA zeigt nun: Auf der Basis der derzeit vorliegenden weltweiten Daten ergibt sich bis 2010 eine Steigerung der geothermischen Kraftwerksleistungen um 55% gegenüber 2000 auf mindestens 13.500 MW. Gab es 2005 in 15 Staaten Aktivitäten zum Bau von Erdwärmekraftwerken, ist deren Zahl in 2007 bereits auf 40 gestiegen. Die Geothermie dringt weltweit in Märkte vor, die ihr vor wenigen Jahren noch weitgehend verschlossen schienen. Es könnte auch noch „dicker" kommen.
Mit knapp 2600 MW halten die USA derzeit die Tabellenspitze. Es sieht ganz danach aus, dass trotz des permanenten Gegenwindes der Bush-Administration, sich die Zubauzahlen binnen weniger Jahre verdoppeln. Damit sind aber die Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt und neue Technologien wie die Enhanced Geothermal Systems (EGS) noch überhaupt nicht in Betracht gezogen.
Quelle: www.geothermie.de
11.8.07
(Finanzen) Nachhaltige Geldanlagen wachsen enorm
Der Markt für nachhaltige und ethische Fonds wuchs in den ersten sechs Monaten des Jahres allein in Deutschland auf 19,1 Milliarden Euro. Ende 2006 hatten die Anleger erst 13,4 Milliarden Euro in solche Fonds investiert. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Dortmunder Branchendienstes ECOreporter.de. Als ECOreporter.de vor zehn Jahren diese Daten ermittelte, verfügten die damals zwölf nachhaltigen Fonds über insgesamt nur 220 Millionen Euro.
Zu den einzelnen Fonds-Kategorien: Besonders erfolgreich waren 2007 die nachhaltigen Aktienfonds. Ende Juni gab es davon 77 (plus 10) mit einem Gesamtvolumen von 15,0 Milliarden Euro - ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von 9,55 Milliarden Euro, dass die 67 nachhaltigen Aktienfonds Ende 2006 aufwiesen. Die 16 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende Juni 2007 ein Volumen von 1,73 Milliarden Euro. Die 24 nachhaltigen Dach- und Mischfonds kamen auf 2,3 Milliarden Euro -- beide Gruppen blieben damit in etwa konstant.
Auf über 4,5 Milliarden Euro steigerten dagegen die Erneuerbare-Energie-Fonds ihr Vermögen. Das ist nahezu eine Verdoppelung binnen sechs Monaten. Zählt man ihr Volumen zu dem der nachhaltigen Fonds dazu, ergibt sich ein Gesamtvolumen von fast 23,7 Milliarden Euro. Ganz ähnlich wie in Deutschland verläuft die Entwicklung sowohl in der Schweiz (ähnlich hohe Milliardenbeträge in Franken) sowie in ganz Europa.
Quelle: Jörg Weber 2007 www.ecoreporter.de
Zu den einzelnen Fonds-Kategorien: Besonders erfolgreich waren 2007 die nachhaltigen Aktienfonds. Ende Juni gab es davon 77 (plus 10) mit einem Gesamtvolumen von 15,0 Milliarden Euro - ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von 9,55 Milliarden Euro, dass die 67 nachhaltigen Aktienfonds Ende 2006 aufwiesen. Die 16 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende Juni 2007 ein Volumen von 1,73 Milliarden Euro. Die 24 nachhaltigen Dach- und Mischfonds kamen auf 2,3 Milliarden Euro -- beide Gruppen blieben damit in etwa konstant.
Auf über 4,5 Milliarden Euro steigerten dagegen die Erneuerbare-Energie-Fonds ihr Vermögen. Das ist nahezu eine Verdoppelung binnen sechs Monaten. Zählt man ihr Volumen zu dem der nachhaltigen Fonds dazu, ergibt sich ein Gesamtvolumen von fast 23,7 Milliarden Euro. Ganz ähnlich wie in Deutschland verläuft die Entwicklung sowohl in der Schweiz (ähnlich hohe Milliardenbeträge in Franken) sowie in ganz Europa.
Quelle: Jörg Weber 2007 www.ecoreporter.de
8.8.07
(Finanzen) ETF günstig handeln
Die an der Börse kotierten und permanent gehandelten Investmentfonds (ETF = Exchange Traded Funds), die auf Börsenindizes beruhen, sind wie Aktien ein sowohl flexibles als auch liquides Anlagemedium. Investoren profitieren zudem vom Diversifikationseffekt und der Möglichkeit, mit einem einzigen Investment einen ganzen Markt bzw. Index zu erwerben. Mit Swissquote ergibt sich ein direkter Zugang zu allen an der Schweizer Börse SWX kotierten Produkten.
Swissquote bietet einen voll repräsentativen ETF-Sektor zusammen mit den folgenden, weltbekannten ETF-Leadern: ABN AMRO, CS Xmatch, Deutsche Bank x-trackers, Barclays iShares, Société Générale LYXOR und UBS. Weitere Informationen über www.swissquote.ch. Deren Kunden können sämtliche ETF Produkte der oben gennanten Leader zu zu einem günstigen Pauschaltarif von CHF/EUR/USD 9.- pro Handel abwickeln.
Damit ist zweifellos ein weiterer Schritt getan für einen günstigeren Fondshandel im Netz. Offen bleibt vorderhand die Frage, wann Swissquote die Abwicklung von Fondssparplänen online ermöglicht. Eine entsprechende Anfrage beim Unternehmen blieb unbeantwortet. Damit ist Postfinance weiterhin der einzige Finanzdienstleister in der Schweiz, der dieses besonders vorteilhafte Sparinstrument anbietet, allerdings nur mit einer beschränkten Palette von rund 40 eigenen und Fonds von Drittanbietern.
Quelle: Newsletter auf www.swissquote.ch und eigene Bemerkungen
Swissquote bietet einen voll repräsentativen ETF-Sektor zusammen mit den folgenden, weltbekannten ETF-Leadern: ABN AMRO, CS Xmatch, Deutsche Bank x-trackers, Barclays iShares, Société Générale LYXOR und UBS. Weitere Informationen über www.swissquote.ch. Deren Kunden können sämtliche ETF Produkte der oben gennanten Leader zu zu einem günstigen Pauschaltarif von CHF/EUR/USD 9.- pro Handel abwickeln.
Damit ist zweifellos ein weiterer Schritt getan für einen günstigeren Fondshandel im Netz. Offen bleibt vorderhand die Frage, wann Swissquote die Abwicklung von Fondssparplänen online ermöglicht. Eine entsprechende Anfrage beim Unternehmen blieb unbeantwortet. Damit ist Postfinance weiterhin der einzige Finanzdienstleister in der Schweiz, der dieses besonders vorteilhafte Sparinstrument anbietet, allerdings nur mit einer beschränkten Palette von rund 40 eigenen und Fonds von Drittanbietern.
Quelle: Newsletter auf www.swissquote.ch und eigene Bemerkungen
6.8.07
(Finanzen) Online-Fondshandel weiterhin unbefriedigend
Matthäus Den Otter, Geschäftsführer des CH-Anlagefondsverbands, bringt es in einem Bilanz-Artikel auf den Punkt: «Ein regelmässiger Handel von Fonds über entsprechende Plattformen ist bisher weder auf Verbands- noch auf Gesetzesebene thematisiert worden». Das Fazit des Artikels bleibt demnach unwidersprochen. Es lautet: drum prüfe wer sich online schindet. Der Fondsverkauf übers Netz ist hierzulande wahrlich kein Zuckerschlecken. Da überzeugen grade mal die Migrosbank mit einer Flatrate von 40 Franken pro Transaktion – und wieder einmal die reine Onlinebank Swissquote, die im Bilanz-Marktüberblick eigentlich in allen Belangen zumindest gut abschneidet.
Sehr gut ist Swissquote aber nicht etwa bei den Kosten. Da wird sie sowohl von der erwähnten Migrosbank wie auch von Tradejet getoppt. Vielmehr überzeugt Swissquote durch ihr breites Fondsangebot, das hierzulande einmalig ist. Sonst muss das mangelnde Angebot als eigentlicher Pferdefuss des Fondshandels übers Netz gelten, ganz im Gegenteil zum Ausland, wo etwa in Deutschland viele Onlinebanken praktisch alle verfügbaren Fonds sehr billig anbieten. Während hierzulande Swissquote die meisten Anbieter mit tausenden von Fonds offeriert, sind es sonst nur hauseigene Produkte oder beschränkte Kategorien (vor allem die börsengehandelten Indexfonds ETF), die online zu erwerben sind.
Wie wenig die Konkurrenz spielt und wie stark sich die herkömmlichen Banken im Fondshandel auf den erreichten Marktanteilen ausruhen, führen sie mit ihren vergleichsweise exorbitanten Kosten nochmals vor Augen. Der Handel mit einem Bilanz-Musterdepot kostete etwa bei der UBS rund fünfmal soviel wie bei den erwähnten günstigen Anbietern. Aber auch ZKB und die Postfinance, die sich sonst ihrer günstigen Kosten rühmt, geben mit doppelt so hohen Kosten kein Ruhmesblatt ab – geloben gemäss dem Artikel in der neuesten Bilanz aber Besserung.
Sehr gut ist Swissquote aber nicht etwa bei den Kosten. Da wird sie sowohl von der erwähnten Migrosbank wie auch von Tradejet getoppt. Vielmehr überzeugt Swissquote durch ihr breites Fondsangebot, das hierzulande einmalig ist. Sonst muss das mangelnde Angebot als eigentlicher Pferdefuss des Fondshandels übers Netz gelten, ganz im Gegenteil zum Ausland, wo etwa in Deutschland viele Onlinebanken praktisch alle verfügbaren Fonds sehr billig anbieten. Während hierzulande Swissquote die meisten Anbieter mit tausenden von Fonds offeriert, sind es sonst nur hauseigene Produkte oder beschränkte Kategorien (vor allem die börsengehandelten Indexfonds ETF), die online zu erwerben sind.
Wie wenig die Konkurrenz spielt und wie stark sich die herkömmlichen Banken im Fondshandel auf den erreichten Marktanteilen ausruhen, führen sie mit ihren vergleichsweise exorbitanten Kosten nochmals vor Augen. Der Handel mit einem Bilanz-Musterdepot kostete etwa bei der UBS rund fünfmal soviel wie bei den erwähnten günstigen Anbietern. Aber auch ZKB und die Postfinance, die sich sonst ihrer günstigen Kosten rühmt, geben mit doppelt so hohen Kosten kein Ruhmesblatt ab – geloben gemäss dem Artikel in der neuesten Bilanz aber Besserung.
23.7.07
(Finanzen) Onlinehandel: Swissquote first
Swissquote ist die grösste Schweizer Online-Plattform für den Börsenhandel im Netz, gemessen an der Zahl der NutzerInnen (bald rund 60'000). Und gemäss dem neuen Test der Geld-Redaktion des Tages-Anzeigers auch die beste. Sowohl leistungsmässig wie im Preisvergleich schwingt sie obenaus und lässt weitere fünf reine Online-Händler teils nur knapp, teils aber deutlich hinter sich. Die erstmals im Test einbezogenen herkömmlichen Geschäftsbanken (UBS, CS, ZKB, Migros, Bank Coop) sind in der Gesamtwertung allesamt nur auf den hinteren Rängen zu finden.
Somit ist klar: Wer sich beim Börsenhandel für den nicht immer einfachen Schritt ins Internet entscheidet, konzentriert die Energie am besten gleich darauf, einen der Spezialisten auszusuchen. Dann sind die Gesamtkosten (Handelscourtagen und Depotkosten) ausser im Falle der Migrosbank deutlich günstiger und – überraschenderweise – auch die gebotenen qualitativen Infos meist besser. So überzeugt etwa Swissquote mit einem einfachen Anmeldeprozedere – das wegen der Gesetzgebung zur Geldwäscherei aber notgedrungen mehrere Schritte umfasst. Dazu kommen viele Elemente in der Infobeschaffung, die laut Test nützlich, in der Optik aber noch verbesserungsfähig sind.
Schon zuvor hatte das Anlegermagazin Stocks in seinem neuen Fondsführer für den Online-Fondsverkauf festgehalten: «Die Differenzen können enorm sein.» Kostenmässig muss dabei gar vor einem Kauf von Fonds bei den Grossbanken gewarnt werden, sind sie doch bis zu zehnmal teurer – es gibt aber unter den Geschäftsbanken diesbezüglich auch günstige Anbieter wie etwa die Raiffeisen, die kostenmässig beim Fondskauf sogar Swissquote unterbietet. Eine andere Frage ist, wie breit das Angebot an Fonds im Onlineverkauf ausfällt. Und da gibt es dann eigentlich wieder nur eine Wahl: Swissquote bietet als einzige mehrere tausend Fonds verschiedenster Anbieter zu annehmbaren Kosten an, Postfinance zwar nur eine Auswahl von 30 Fremdfonds, diese aber auch in der beliebten Sparform eines Fondssparplans.
Quellen: TA 16. & 23.Juli 2007; Stocks Swiss Fund Guide 2006/07 (39 CHF im Buchhandel)
Somit ist klar: Wer sich beim Börsenhandel für den nicht immer einfachen Schritt ins Internet entscheidet, konzentriert die Energie am besten gleich darauf, einen der Spezialisten auszusuchen. Dann sind die Gesamtkosten (Handelscourtagen und Depotkosten) ausser im Falle der Migrosbank deutlich günstiger und – überraschenderweise – auch die gebotenen qualitativen Infos meist besser. So überzeugt etwa Swissquote mit einem einfachen Anmeldeprozedere – das wegen der Gesetzgebung zur Geldwäscherei aber notgedrungen mehrere Schritte umfasst. Dazu kommen viele Elemente in der Infobeschaffung, die laut Test nützlich, in der Optik aber noch verbesserungsfähig sind.
Schon zuvor hatte das Anlegermagazin Stocks in seinem neuen Fondsführer für den Online-Fondsverkauf festgehalten: «Die Differenzen können enorm sein.» Kostenmässig muss dabei gar vor einem Kauf von Fonds bei den Grossbanken gewarnt werden, sind sie doch bis zu zehnmal teurer – es gibt aber unter den Geschäftsbanken diesbezüglich auch günstige Anbieter wie etwa die Raiffeisen, die kostenmässig beim Fondskauf sogar Swissquote unterbietet. Eine andere Frage ist, wie breit das Angebot an Fonds im Onlineverkauf ausfällt. Und da gibt es dann eigentlich wieder nur eine Wahl: Swissquote bietet als einzige mehrere tausend Fonds verschiedenster Anbieter zu annehmbaren Kosten an, Postfinance zwar nur eine Auswahl von 30 Fremdfonds, diese aber auch in der beliebten Sparform eines Fondssparplans.
Quellen: TA 16. & 23.Juli 2007; Stocks Swiss Fund Guide 2006/07 (39 CHF im Buchhandel)
19.7.07
(Medien) NZZ Online will es wissen
Das international renomierteste Schweizer Verlagshaus trägt seine Botschaften mit einer neuen Website in die Welt. Schlicht, übersichtlich und durchaus schön anzusehen ist der neue Auftritt der NZZ im Internet. Den Blickfang bilden grosse Fotos, die Erkennbares zeigen (nicht wie bei vielen anderen Sites) – und sie stehen neben Texten in gewohnter NZZ-Qualität und nicht neben No-News wie etwa häufig bei der Nachrichtenseite von Bluewin, dem Swisscom-Webauftritt mit Newsanspruch.
Finanz- und Unternehmensnachrichten finden sich häufig zuoberst. Die gar nicht mehr so alte Tante ist halt immer noch zuallererst Wirtschaftsblatt, wie in diesen Tagen mit dem Halbjahresabschluss von Novartis und dann jenem von Roche vorgeführt. Dafür erlaubt das gleich Zugriff auf den ausgebauten und gut zu bedienenden Finanzteil der Site, die unter dem Namen NZZ Finfox zu den besten Finanzdiensten überhaupt im Web zählt. Dort sind alle möglichen Tools zu finden, die InvestorInnen und allgemein Finanz- und Wirtschaftsinteres-sierte überhaupt beschäftigen. Auch Ratgeber kommen nicht zu kurz ebenso wenig wie all-gemein interessierende und nicht nur spezialisierte Wirtschaftsinfos – etwa eine Hypozins-Übersicht.
Doch die neue Site bietet darüber hinaus Trouvaillen – etwa die Abteilung Magazin, wo die besten Reportagen aus den diversen Gefässen der NZZ zu lesen sind, also nicht nur aus der Tageszeitung. Als Negativpunkte kann man die immer noch teuren Kosten für Artikelbezüge aus dem Archiv (mindestens 2 € pro Stück, als Nicht-Abonnent gar deren 4), unleserliche Codes für den Einstieg in Spezialseiten und die volle Funktionsfähigkeit nur auf den allerneusten Browsern anfügen. So viel zum neuen NZZ-Webauftritt – alles Weitere siehe unter www.nzzonline.ch.
Finanz- und Unternehmensnachrichten finden sich häufig zuoberst. Die gar nicht mehr so alte Tante ist halt immer noch zuallererst Wirtschaftsblatt, wie in diesen Tagen mit dem Halbjahresabschluss von Novartis und dann jenem von Roche vorgeführt. Dafür erlaubt das gleich Zugriff auf den ausgebauten und gut zu bedienenden Finanzteil der Site, die unter dem Namen NZZ Finfox zu den besten Finanzdiensten überhaupt im Web zählt. Dort sind alle möglichen Tools zu finden, die InvestorInnen und allgemein Finanz- und Wirtschaftsinteres-sierte überhaupt beschäftigen. Auch Ratgeber kommen nicht zu kurz ebenso wenig wie all-gemein interessierende und nicht nur spezialisierte Wirtschaftsinfos – etwa eine Hypozins-Übersicht.
Doch die neue Site bietet darüber hinaus Trouvaillen – etwa die Abteilung Magazin, wo die besten Reportagen aus den diversen Gefässen der NZZ zu lesen sind, also nicht nur aus der Tageszeitung. Als Negativpunkte kann man die immer noch teuren Kosten für Artikelbezüge aus dem Archiv (mindestens 2 € pro Stück, als Nicht-Abonnent gar deren 4), unleserliche Codes für den Einstieg in Spezialseiten und die volle Funktionsfähigkeit nur auf den allerneusten Browsern anfügen. So viel zum neuen NZZ-Webauftritt – alles Weitere siehe unter www.nzzonline.ch.
12.7.07
(Medien) Konsumtests allzeit bereit
Medien diverser Konsumentenschutzorganisationen versorgen uns dauernd mit Testberichten – aber im richtigen Moment müsste man / frau auch den passenden zur Hand haben. Abhilfe schafft das Internet, unter anderem mit der neuen Site www.testbeste.ch, mitgeleitet vom bekannten Journalisten Urs P. Gasche. Mehr als 20 Produktekategorien stehen zur Auswahl, so dass auf Anhieb das beste Tierfutter, aber auch der passende Velohelm und die beste Pumpe gefunden wird. Noch lieber wäre einem ein Hinweis auf die besten Velos, aber der kommt ja vielleicht noch. Interessant die Möglichkeit, dass KonsumentInnen ihre eigenen Erfahrungen mit den in den Tests erwähnten Produkten einbringen können. Diese vom Internetbuchhändler Amazon bekannte Einrichtung wird sich vielleicht zum grossen Renner der Site entwickeln, fehlt sie doch andernorts.
Was bei der neuen Schweizer Site hingegen fehlt, ist die bei der – ebenfalls neuen – deutschen Testübersicht www.ecotopten.de prominente ökologische Wertung der Produkte. Die vom Öko-Institut Freiburg, das unterdessen auf eine bereits 30jährige erfolgreiche Praxis zurück blickt, betriebene Site überzeugt durch ausführliche eigene Bewertung der jeweiligen Produkte und viele Besonderheiten. So sind auf ecotopten auch Geldanlagen bewertet, wobei hier auf die Resultate der Stiftung Warentest zurück gegriffen wird. In dieser Kategorie steht wie bei allen anderen die ökologische Sicht zuvorderst. Wem Geiz nicht als geil gilt und vielmehr die ökologische Werthaltigkeit der Produkte am wichtigsten ist, kommt um diese Produkte- und Testübersicht nicht herum.
Erwähnt sei schliesslich die bereits seit längerem eingeführte Site www.topten.ch, die von verschiedenen Konsumenten- und Umweltorganisationen getragen wird. Sie bewertet vor allem langlebige Produkte wie Kühlschränke und Bildschirme.
Das also sind die für KonsumentInnen wertvollen Testübersichten auf einen Blick:
- www.topten.ch
- www.ecotopten.de
- www.testbeste.ch
Was bei der neuen Schweizer Site hingegen fehlt, ist die bei der – ebenfalls neuen – deutschen Testübersicht www.ecotopten.de prominente ökologische Wertung der Produkte. Die vom Öko-Institut Freiburg, das unterdessen auf eine bereits 30jährige erfolgreiche Praxis zurück blickt, betriebene Site überzeugt durch ausführliche eigene Bewertung der jeweiligen Produkte und viele Besonderheiten. So sind auf ecotopten auch Geldanlagen bewertet, wobei hier auf die Resultate der Stiftung Warentest zurück gegriffen wird. In dieser Kategorie steht wie bei allen anderen die ökologische Sicht zuvorderst. Wem Geiz nicht als geil gilt und vielmehr die ökologische Werthaltigkeit der Produkte am wichtigsten ist, kommt um diese Produkte- und Testübersicht nicht herum.
Erwähnt sei schliesslich die bereits seit längerem eingeführte Site www.topten.ch, die von verschiedenen Konsumenten- und Umweltorganisationen getragen wird. Sie bewertet vor allem langlebige Produkte wie Kühlschränke und Bildschirme.
Das also sind die für KonsumentInnen wertvollen Testübersichten auf einen Blick:
- www.topten.ch
- www.ecotopten.de
- www.testbeste.ch
6.7.07
(Finanzen) Viel Optimismus für die Schwellenländer
In den 80er Jahren trat er bei einem der traditionsreichsten Fondshäuser ein und verschrieb sich den Anlagen in den damaligen Entwicklungsländern. Selbst wohnhaft in Singapur und damit Zeitzeuge des rasanten asiatischen Aufstiegs, sagte er schon in den 90ern den zu Schwellenländern mutierten Staaten eine glänzende Zukunft voraus. Angesichts hoher Inflation und Staatsverschuldung wollte damals niemand so recht an die Weissagungen des Mark Mobius glauben. Doch in diesem Jahrzehnt sieht er sich endgültig bestätigt und gilt unterdessen als einer der erfolgreichsten Fondsmanager der Gegenwart.
In Zürich machte er an diesem Freitagmorgen, als die Finanzwelt vom Rücktritt des UBS-Konzernchefs Peter Wuffli erschüttert wurde, keine Ausnahme von seinem ungebrochenen Optimismus. Er predigte wiederum die Zukunft der Emerging Markets (EM), wie sie unterdessen alltagstauglich auch in Deutsch genannt werden. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es einen langen Atem und nicht kurzfristiger Gewinnsucht bedarf, um auf Märkten wie der Türkei, Südafrika, Thailand und Korea erfolgreich zu sein. Dazu gehören natürlich auch die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Doch die sind unterdessen in aller Munde – weitere Anlagemöglichkeiten aber in vielerorts vorhanden.
Mobius ist auch vorsichtig – die Anleger scheinen es weniger zu sein. Er selbst empfiehlt einen EM-Anteil am Gesamtportfolio von zehn bis zwölf Prozent, auch wenn die internationalen Indizes diese Länder schon bis zu 20 Prozent gewichten. Und noch interessierter scheinen die PrivatanlegerInnen – zeigen doch die von Mobius gemanagten Franklin-Templeton-Fonds einen ungebrochenen Zustrom von Geldern auf unterdessen 40 Milliarden Dollar. Sektormässig stehen die Finanzbranche und Energie im Vordergrund, in Lateinamerika auch die Rohstoffe. Im Energiebereich gilt nach wie vor: «Die Ölbranche ist einfach zu profitabel, um nicht dabei zu sein.» Neue Energien spielen demgegenüber bei Mobius noch eine untergeordnete Rolle, Ausrüster wie etwa die Erbauer von Windrädern seien aber doch schon ganz interessant. So weit der Mann, der wie kaum ein anderer in Schwellenländern unterwegs ist und der die letzten 20 Jahre zumindest in der Einschätzung des Gangs der Weltwirtschaft goldrichtig lag.
In Zürich machte er an diesem Freitagmorgen, als die Finanzwelt vom Rücktritt des UBS-Konzernchefs Peter Wuffli erschüttert wurde, keine Ausnahme von seinem ungebrochenen Optimismus. Er predigte wiederum die Zukunft der Emerging Markets (EM), wie sie unterdessen alltagstauglich auch in Deutsch genannt werden. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es einen langen Atem und nicht kurzfristiger Gewinnsucht bedarf, um auf Märkten wie der Türkei, Südafrika, Thailand und Korea erfolgreich zu sein. Dazu gehören natürlich auch die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Doch die sind unterdessen in aller Munde – weitere Anlagemöglichkeiten aber in vielerorts vorhanden.
Mobius ist auch vorsichtig – die Anleger scheinen es weniger zu sein. Er selbst empfiehlt einen EM-Anteil am Gesamtportfolio von zehn bis zwölf Prozent, auch wenn die internationalen Indizes diese Länder schon bis zu 20 Prozent gewichten. Und noch interessierter scheinen die PrivatanlegerInnen – zeigen doch die von Mobius gemanagten Franklin-Templeton-Fonds einen ungebrochenen Zustrom von Geldern auf unterdessen 40 Milliarden Dollar. Sektormässig stehen die Finanzbranche und Energie im Vordergrund, in Lateinamerika auch die Rohstoffe. Im Energiebereich gilt nach wie vor: «Die Ölbranche ist einfach zu profitabel, um nicht dabei zu sein.» Neue Energien spielen demgegenüber bei Mobius noch eine untergeordnete Rolle, Ausrüster wie etwa die Erbauer von Windrädern seien aber doch schon ganz interessant. So weit der Mann, der wie kaum ein anderer in Schwellenländern unterwegs ist und der die letzten 20 Jahre zumindest in der Einschätzung des Gangs der Weltwirtschaft goldrichtig lag.
4.7.07
(Finanzen) Fondsbranche im Umbruch
Neue Anlagestrategien, verbesserte Analysen und ein ungebrochener Mittelzufluss kennzeichnen die sonst eher ruhigen Sommermonate an den Märkten für Anlagefonds. So weist www.fondstrends.ch, die neueste Ausgabe des Schweizer Online-Magazin für Anlagefonds, auf wegweisende Entwicklungen hin. Der Fondsmarkt hat demnach im Mai 2007 ein Gesamtvolumen von 637 Milliarden CHF erreicht. Zum Monatswachstum von über einem Prozent trugen vor allem Aktien- und Anlagestrategiefonds bei. Getrieben wird das Wachstum vor allem von den Kurssteigerungen. Erstmals seit längerer Zeit nahmen die Geldmarktanlagen zu, was auf eine vorsichtigere Haltung der Investmentgemeinde schliessen lässt. Künftig sollen die Zahlen von Swiss Fund Data auch die so genannten Alternativen Anlagen separat ausweisen, so dass der Fondsmarkt noch transparenter wird.
Diesem Anliegen dient (hoffentlich) auch der Übergang der Fondsdatenverwaltung von der deutschen Feri zu Reuters, dem englischen Anbieter von Finanzinformationen. Ende Juni wurde die Transaktion bekannt, der die Übernahme von Standard & Poor’s durch Morningstar vorangegangen war. Ob die Datenlage für die informationshungrigen Privatinvestoren besser wird, muss sich erst weisen. Die Zahl der Anbieter hat sich damit auf jeden Fall innert kürzester Zeit halbiert – eine Entwicklung, die in anderen Wirtschaftssektoren jeweils Wettbewerbsbedenken keimen lässt.
Intererssant schliesslich eine Neuerung bei den Fondsprodukten. Im Laufe des Jahres wird JP Morgan, nach erfolgreicher Lancierung in den USA und später in diversen europäischen Ländern, auch in der Schweiz Fonds nach der Formel 130/30 anbieten. Die veränderten regulatorischen Bedingungen machen dies hierzulande erst möglich. Der Anlagestil solcher Fonds ermöglicht eine begrenzte Kombination herkömmlicher Aktienanlage mit dem Einsatz derivativer Instrumente. So werden etwa Leerverkäufe und der begrenzte Einsatz von Fremdmitteln möglich. In den USA hat sich die Strategie als erfolgreich erwiesen, bei gleich bleibendem Risiko liessen sich bessere Renditen erzielen.
Diesem Anliegen dient (hoffentlich) auch der Übergang der Fondsdatenverwaltung von der deutschen Feri zu Reuters, dem englischen Anbieter von Finanzinformationen. Ende Juni wurde die Transaktion bekannt, der die Übernahme von Standard & Poor’s durch Morningstar vorangegangen war. Ob die Datenlage für die informationshungrigen Privatinvestoren besser wird, muss sich erst weisen. Die Zahl der Anbieter hat sich damit auf jeden Fall innert kürzester Zeit halbiert – eine Entwicklung, die in anderen Wirtschaftssektoren jeweils Wettbewerbsbedenken keimen lässt.
Intererssant schliesslich eine Neuerung bei den Fondsprodukten. Im Laufe des Jahres wird JP Morgan, nach erfolgreicher Lancierung in den USA und später in diversen europäischen Ländern, auch in der Schweiz Fonds nach der Formel 130/30 anbieten. Die veränderten regulatorischen Bedingungen machen dies hierzulande erst möglich. Der Anlagestil solcher Fonds ermöglicht eine begrenzte Kombination herkömmlicher Aktienanlage mit dem Einsatz derivativer Instrumente. So werden etwa Leerverkäufe und der begrenzte Einsatz von Fremdmitteln möglich. In den USA hat sich die Strategie als erfolgreich erwiesen, bei gleich bleibendem Risiko liessen sich bessere Renditen erzielen.
28.6.07
(Medien) Trauertage für CH-Medien
Ende Juni stellen gleich zwei renomierte Schweizer Wochenzeitungen ihr Erscheinen ein. Tamedia lässt «Facts» nach zwölf Jahren sterben, Ringier gibt nach 18 Jahren dem Wirtschaftsblatt «Cash» den Todesstoss. Beide Abschiede sind bedauerlich. Auf der politischen Ebene ist plötzlich das Rechtsaussenblatt «Die Weltwoche» neben den Sonntagszeitungen allein auf weiter Flur und damit in einer Monopolposition, die zu bekämpfen das Köppelsche Magazin vor wenigen Jahren selber vorgab. Das täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass Facts seinem Anspruch, der Schweizer «Spiegel» zu sein, kaum je gerecht wurde.
Weitaus bedenklicher noch ist das Verschwinden von «Cash» . Denn auch die Wirtschaftszeitung aus dem Hause Ringier hatte sich durch einen profilierten Politjournalismus ihre Meriten verdient. Das zwar nur punktuell, aber dafür immer wieder prononciert, etwa mit vielen Geschichten am Schnittpunkt zwischen Politik und Wirtschaftskriminalität.
Doch vermissen muss man «Cash» noch mehr aus einem anderen Grund: Es verstand, wirtschaftliche Sachverhalte immer verständlich darzustellen und vor allem Anlagethemen gekonnt unter die Leserschaft zu bringen. Da war es ein frühes Fanal für das Ende von «Cash» , als vor rund vier Jahren die Monatsbeilage «Cash-Value» eingestellt wurde – der der hier Schreibende als Redaktionsleiter diente. Fortan gab es in der Geldbeilage viele wertvolle Anlage- und Vorsorgetipps, die im Medienmarkt künftig fehlen werden – auch wenn deren Fortführung in «Cash daily» und den elektronischen Medien versprochen, bislang aber noch nicht eingeleitet wurde.
Weitaus bedenklicher noch ist das Verschwinden von «Cash» . Denn auch die Wirtschaftszeitung aus dem Hause Ringier hatte sich durch einen profilierten Politjournalismus ihre Meriten verdient. Das zwar nur punktuell, aber dafür immer wieder prononciert, etwa mit vielen Geschichten am Schnittpunkt zwischen Politik und Wirtschaftskriminalität.
Doch vermissen muss man «Cash» noch mehr aus einem anderen Grund: Es verstand, wirtschaftliche Sachverhalte immer verständlich darzustellen und vor allem Anlagethemen gekonnt unter die Leserschaft zu bringen. Da war es ein frühes Fanal für das Ende von «Cash» , als vor rund vier Jahren die Monatsbeilage «Cash-Value» eingestellt wurde – der der hier Schreibende als Redaktionsleiter diente. Fortan gab es in der Geldbeilage viele wertvolle Anlage- und Vorsorgetipps, die im Medienmarkt künftig fehlen werden – auch wenn deren Fortführung in «Cash daily» und den elektronischen Medien versprochen, bislang aber noch nicht eingeleitet wurde.
26.6.07
(Umwelt) Photovoltaik-Weltmarkt: Spanien rückt an USA heran
Spanien könnte noch in diesem Jahr die USA als weltweit drittgrößten Photovoltaik-Markt ablösen. Laut zwei aktuellen Studien von Solarbuzz , einer auf die Solarbranche spezialisierte Recherche- und Unternehmensberatungsfirma, hat Spanien im vergangenen Jahr deutlich zu den drei größten Photovoltaik-Märkten aufgeholt. Der chinesische Solarzellenproduzent Suntech will unterdessen vom derzeit dritten Rang unter den weltweiten Herstellern zur Nummer eins werden.
Der spanische Photovoltaik-Markt umfasste 2005 rund 35 Megawatt (MW) neu installierter Kapazität. 2006 konnte das Wachstum auf 110 MW gesteigert werden. Laut Solarbuzz sind derzeit weitere 230 MW im Rahmen von neuen Projekten allein im Bereich großer Solaranlagen geplant. In diesem Jahr soll der Markt demnach um 200 bis 280 MW anwachsen. Innerhalb Europas liegt der spanische Markt hinter Deutschland auf dem zweiten Rang. Das Marktwachstum des vergangenen Jahres geht vor allem auf den 2005 eingeführten Einspeisetarif für Solarstrom zurück.
Der US-Markt verzeichnete 2006 laut Solarbuzz eine Größe von 140 MW neu installierter Leistung. Die Wachstumsregionen setzten sich primär aus den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersery, aber auch aus Nevada und Colorado zusammen. Bis Ende des Jahres soll der Markt um weitere 204 bis 235 MW wachsen, so die Prognose von Solarbuzz. Je nach Entwicklung der regionalen Märkte und den gesetzlichen Rahmenbedingungen könnte das Marktwachstum bis 2011 auf 648 bis 1.727 MW ansteigen.
Während der chinesische Photovoltaik-Markt noch nicht an die Spitzenplätze heranreicht, versucht der chinesische Solarzellenproduzent Suntech, einen Weg an die Weltspitze zu finden. Derzeit liegt Suntech nach Sharp und Q-Cells auf Platz drei der Weltrangliste der Hersteller. 2005 fand sich das Unternehmen noch auf dem achten Platz, 2006 wurde es als Nummer vier gelistet. Sharp kann jährlich Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von rund 600 MW produzieren, Suntech kommt auf 360 MW. Bis 2010 will Suntech die Produktion jedoch auf ein Gigawatt steigern.
Quelle: www.sonnenseite.com
Der spanische Photovoltaik-Markt umfasste 2005 rund 35 Megawatt (MW) neu installierter Kapazität. 2006 konnte das Wachstum auf 110 MW gesteigert werden. Laut Solarbuzz sind derzeit weitere 230 MW im Rahmen von neuen Projekten allein im Bereich großer Solaranlagen geplant. In diesem Jahr soll der Markt demnach um 200 bis 280 MW anwachsen. Innerhalb Europas liegt der spanische Markt hinter Deutschland auf dem zweiten Rang. Das Marktwachstum des vergangenen Jahres geht vor allem auf den 2005 eingeführten Einspeisetarif für Solarstrom zurück.
Der US-Markt verzeichnete 2006 laut Solarbuzz eine Größe von 140 MW neu installierter Leistung. Die Wachstumsregionen setzten sich primär aus den Bundesstaaten Kalifornien und New Jersery, aber auch aus Nevada und Colorado zusammen. Bis Ende des Jahres soll der Markt um weitere 204 bis 235 MW wachsen, so die Prognose von Solarbuzz. Je nach Entwicklung der regionalen Märkte und den gesetzlichen Rahmenbedingungen könnte das Marktwachstum bis 2011 auf 648 bis 1.727 MW ansteigen.
Während der chinesische Photovoltaik-Markt noch nicht an die Spitzenplätze heranreicht, versucht der chinesische Solarzellenproduzent Suntech, einen Weg an die Weltspitze zu finden. Derzeit liegt Suntech nach Sharp und Q-Cells auf Platz drei der Weltrangliste der Hersteller. 2005 fand sich das Unternehmen noch auf dem achten Platz, 2006 wurde es als Nummer vier gelistet. Sharp kann jährlich Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von rund 600 MW produzieren, Suntech kommt auf 360 MW. Bis 2010 will Suntech die Produktion jedoch auf ein Gigawatt steigern.
Quelle: www.sonnenseite.com
19.6.07
(Umwelt) Italien ist Geothermie-Europameister
Erdwärme ist durch die unglückliche Versuchsbohrung in Basel (die Erdbeben zu Beginn des Jahres auslöste) unter Beschuss geraten. Dennoch weisen viele kleinere und grössere bereits realisierte Projekte in der ganzen Welt auf das enorme Potenzial dieser Energiequelle hin, die tageszeit- und witterungsunabhängig so genannte Bandenergie zu liefern vermag. Das grösste Werk weltweit steht in Kalifornien (betrieben von der Geysers Geothermal Association (GGA), siehe dazu deren Website www.thegga.org). Dort werden sage und schreibe rund eine Million Haushalte mit elektrischem Strom aus geothermischen Anlagen versorgt, was der Kapazität eines grösseren AKW entspricht.
Aber warum in die Ferne schweifen (auch Island, Philippinen und Neuseeland nutzen Geothermie bereits als bedeutsame Energiequelle)? In Europa ist Italien führend, wo 1987 durch eine Volksabstimmung der Bau von Atomkraftwerken abgelehnt worden war. Auf der Suche nach alternativen Energielieferanten besann man sich auf die heißen Quellen in der Toskana. Den Grundstein für die Stromgewinnung durch Geothermie hatte der florentinische Unternehmer Prinz Piero Ginori Conti gelegt. Nach mehreren Versuchen mit einem thermisch angetriebenen Kolbenmotor war es ihm im Juli 1904 gelungen, fünf Glühlampen zum Leuchten zu bringen. Neun Jahre später schon hatte man in Larderello das erste Erdwärmekraftwerk mit einer 250-Kilowatt-Turbine in Betrieb genommen.
Heute reichen die Bohrer bis zu 3500 Meter weit ins Erdinnere und fördern den bis zu 260 Grad Celsius heißen Dampf an die Oberfläche. Zudem gibt es ein Versuchsfeld, "in dem wir vier bis sechs Kilometer tief bohren", sagt Antonio Fini vom Museo della Geotermia. Inzwischen liefern 35 Energiezentralen in der Toskana und dem nördlichen Latium rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Auch die Zukunft ist gesichert. Denn die geothermischen Kraftwerke arbeiten in einem geschlossenen Kreislauf: Nachdem der Dampf die Turbinen angetrieben hat, wird das Wasser durch Schächte wieder in die Erde gespritzt, wo es sich erneut erhitzt. Allerdings erhält der Dampf auch einen Anteil nicht kondensierbarer Gase, darunter Kohlendioxid, Methan und Schwefelwasserstoff, die - nicht gerade umweltfreundlich - in die Atmosphäre entweichen.
Quelle: Eigene Recherchen und Geo 4/06
Aber warum in die Ferne schweifen (auch Island, Philippinen und Neuseeland nutzen Geothermie bereits als bedeutsame Energiequelle)? In Europa ist Italien führend, wo 1987 durch eine Volksabstimmung der Bau von Atomkraftwerken abgelehnt worden war. Auf der Suche nach alternativen Energielieferanten besann man sich auf die heißen Quellen in der Toskana. Den Grundstein für die Stromgewinnung durch Geothermie hatte der florentinische Unternehmer Prinz Piero Ginori Conti gelegt. Nach mehreren Versuchen mit einem thermisch angetriebenen Kolbenmotor war es ihm im Juli 1904 gelungen, fünf Glühlampen zum Leuchten zu bringen. Neun Jahre später schon hatte man in Larderello das erste Erdwärmekraftwerk mit einer 250-Kilowatt-Turbine in Betrieb genommen.
Heute reichen die Bohrer bis zu 3500 Meter weit ins Erdinnere und fördern den bis zu 260 Grad Celsius heißen Dampf an die Oberfläche. Zudem gibt es ein Versuchsfeld, "in dem wir vier bis sechs Kilometer tief bohren", sagt Antonio Fini vom Museo della Geotermia. Inzwischen liefern 35 Energiezentralen in der Toskana und dem nördlichen Latium rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Auch die Zukunft ist gesichert. Denn die geothermischen Kraftwerke arbeiten in einem geschlossenen Kreislauf: Nachdem der Dampf die Turbinen angetrieben hat, wird das Wasser durch Schächte wieder in die Erde gespritzt, wo es sich erneut erhitzt. Allerdings erhält der Dampf auch einen Anteil nicht kondensierbarer Gase, darunter Kohlendioxid, Methan und Schwefelwasserstoff, die - nicht gerade umweltfreundlich - in die Atmosphäre entweichen.
Quelle: Eigene Recherchen und Geo 4/06
15.6.07
(Finanzen) Erneut haben nachhaltige Fonds die Nase vorn – erneuerbare Energien sind Spitze
Nachhaltige Aktienfonds haben 2007 bislang im Schnitt höhere Wertzuwächse erzielt als Aktienfonds insgesamt. Das zeigt eine aktuelle Studie des österreichischen Datenanbieters Finance & Ethics Research. Demnach haben Fonds, die in ihre Portfolios nur sozial, ökologisch und ökonomisch vorbildliche Unternehmen aufnehmen, vom 1. Januar bis 10. Juni einen Wertzuwachs von 9,8 Prozent erzielt. Insgesamt brachten es Aktienfonds dagegen nur auf 6 Prozent.
Besonders renditeträchtig waren nachhaltige Aktienfonds, die speziell auf neue Energien setzen. Sie erzielten ein Plus von 17,2 Prozent. Produkte, die in umweltfreundliche Technologien investieren, brachten es auf einen Zuwachs von 15,2 Prozent. Nachhaltige Misch- und Rentenfonds hinken dem jeweiligen Gesamtmarkt dagegen hinterher. Klassische Rentenfonds erzielten einen Wertzuwachs von 0,2 Prozent, nachhaltige Produkte lagen 0,9 Prozent im Minus. Bei Mischfonds war die Kluft mit 3,4 Prozent beziehungsweise 3 Prozent geringer.
INFO: Für die Studie hat Finance & Ethics Research rund 9.000 Publikumsfonds untersucht, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben werden. Unter den nachhaltigen Produkten sind aktuell 88 Aktienfonds, 28 Rentenfonds und 25 Mischfonds.
Quelle: www.dasinvestment.com
Besonders renditeträchtig waren nachhaltige Aktienfonds, die speziell auf neue Energien setzen. Sie erzielten ein Plus von 17,2 Prozent. Produkte, die in umweltfreundliche Technologien investieren, brachten es auf einen Zuwachs von 15,2 Prozent. Nachhaltige Misch- und Rentenfonds hinken dem jeweiligen Gesamtmarkt dagegen hinterher. Klassische Rentenfonds erzielten einen Wertzuwachs von 0,2 Prozent, nachhaltige Produkte lagen 0,9 Prozent im Minus. Bei Mischfonds war die Kluft mit 3,4 Prozent beziehungsweise 3 Prozent geringer.
INFO: Für die Studie hat Finance & Ethics Research rund 9.000 Publikumsfonds untersucht, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben werden. Unter den nachhaltigen Produkten sind aktuell 88 Aktienfonds, 28 Rentenfonds und 25 Mischfonds.
Quelle: www.dasinvestment.com
12.6.07
(Finanzen) Anlagestrategie entscheidet – Brasilien an der Spitze
Mit welchen Anlagekategorien konnte man seit Jahresbeginn am meisten verdienen? Und wovon hätte man bis dato am besten die Finger gelassen? Antworten darauf gibt ein Blick auf das Abschneiden der insgesamt 247 Lipper-Fondskategorien. Diese kamen auf Erträge zwischen +26 und -8,2 Prozent. So legten die Top-5 der insgesamt 247 Lipper-Fondskategoriedurchschnitte seit Jahresbeginn zwischen 26 und 22,5 Prozent zu, die schlechtesten fünf Anlagekategorien verloren dagegen zwischen 2,8 und 8,2 Prozent. Die Gewinner im Überblick:
* Die höchste Rendite erzielten im laufenden Jahr überraschenderweise Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Portugal und Philippinen anlegen. Im deutschsprachigen Raum sind aber kaum entsprechende Fonds zugelassen.
* Die drittbeste Fondskategorie des Jahres 2007 waren Aktienfonds Brasilien (+24,3 Prozent). Allein im Mai legten diese Fonds im Schnitt um 14,2 Prozent zu und gehören damit zu den Top-Performern. Das Ergebnis-Spektrum ist hier aber bereits sehr groß und reicht seit Jahresbeginn von 26,5 Prozent (DWS Brazil) bis 15,2 Prozent (Osprey Brasilien Inside).
* Die im Vormonat noch Top-platzierten Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Malaysien fielen im Mai auf Platz vier zurück. Seit Jahresbeginn ist das Plus mit 23,8 Prozent aber immer noch beachtlich. Mit einer YTD-Performance von 30 Prozent führt der Fidelity Funds – Malaysia vor dem UBS (Lux) Equity Fund Malaysia (+26,3 Prozent) das Feld an.
* Der boomende Aktienmarkt in China verhalf den China-Aktienfonds zu einem Plus von im Schnitt 22,5 Prozent, wobei das Spektrum hier extrem breit ist: Die einzelnen Fonds erzielten 2007 zwischen +28 Prozent (Atlantis China Fortune) und -1,6 Prozent (Lyxor ETF China Enterprise).
Am meisten Geld verloren hat man 2007, vor allem aufgrund des schwachen Yen, mit Japan: Japanischen Nebenwerte-Aktienfonds (-8,2 Prozent) führend das Feld schon seit längerem vor Yen-Anleihenfonds (-4 Prozent) an. Nur leicht dahinter liegen Yen-Geldmarktfonds mit -3,9 Prozent. Aber auch Anleihenfonds in Schweizer Franken schnitten mit -3,8 Prozent kaum besser ab. Aber auch unter den schlechtesten Anlagekategorien gab es durchaus Gewinner: So liegt der beste Japan-Nebenwerte-Fonds (VCH Expert Japan Opportunities) immerhin mit 3,4 Prozent im Plus.
Quelle: Lipper / www. at.e-fundresearch.com
* Die höchste Rendite erzielten im laufenden Jahr überraschenderweise Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Portugal und Philippinen anlegen. Im deutschsprachigen Raum sind aber kaum entsprechende Fonds zugelassen.
* Die drittbeste Fondskategorie des Jahres 2007 waren Aktienfonds Brasilien (+24,3 Prozent). Allein im Mai legten diese Fonds im Schnitt um 14,2 Prozent zu und gehören damit zu den Top-Performern. Das Ergebnis-Spektrum ist hier aber bereits sehr groß und reicht seit Jahresbeginn von 26,5 Prozent (DWS Brazil) bis 15,2 Prozent (Osprey Brasilien Inside).
* Die im Vormonat noch Top-platzierten Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Malaysien fielen im Mai auf Platz vier zurück. Seit Jahresbeginn ist das Plus mit 23,8 Prozent aber immer noch beachtlich. Mit einer YTD-Performance von 30 Prozent führt der Fidelity Funds – Malaysia vor dem UBS (Lux) Equity Fund Malaysia (+26,3 Prozent) das Feld an.
* Der boomende Aktienmarkt in China verhalf den China-Aktienfonds zu einem Plus von im Schnitt 22,5 Prozent, wobei das Spektrum hier extrem breit ist: Die einzelnen Fonds erzielten 2007 zwischen +28 Prozent (Atlantis China Fortune) und -1,6 Prozent (Lyxor ETF China Enterprise).
Am meisten Geld verloren hat man 2007, vor allem aufgrund des schwachen Yen, mit Japan: Japanischen Nebenwerte-Aktienfonds (-8,2 Prozent) führend das Feld schon seit längerem vor Yen-Anleihenfonds (-4 Prozent) an. Nur leicht dahinter liegen Yen-Geldmarktfonds mit -3,9 Prozent. Aber auch Anleihenfonds in Schweizer Franken schnitten mit -3,8 Prozent kaum besser ab. Aber auch unter den schlechtesten Anlagekategorien gab es durchaus Gewinner: So liegt der beste Japan-Nebenwerte-Fonds (VCH Expert Japan Opportunities) immerhin mit 3,4 Prozent im Plus.
Quelle: Lipper / www. at.e-fundresearch.com
6.6.07
(Umwelt) Riesensolarprojekt am Netz
In diesen Tagen wird das Parabolrinnenkraftwerk „Nevada Solar One“ in Boulder City nahe dem amerikanischen Las Vegas mit der Stromproduktion beginnen. Das 64-Megawatt-Kraftwerk wird jährlich etwa 129 Millionen Kilowattstunden erzeugen und damit 15.000 amerikanische Haushalte versorgen können. Nevada Solar One erstreckt sich über eine Fläche von 1,4 Millionen Quadratmetern und ist damit so groß wie 212 Fußballplätze. Und noch ein eindrücklicher Vergleich: Nevada Solar One bringt es immerhin schon auf die Leistung von rund einem Fünfzehntel eines grossen Atomkraftwerks. Das mag auf den ersten Blick gering erscheinen – weiss man aber um die jahrelangen Erstellungszeiten und die Milliardenkosten von AKW’s, präsentiert sich der Vergleich bereits wesentlich komfortabler für die Solarenergie.
Bauherrin und Betreibergesellschaft des Werks in den USA ist laut der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie die Acciona Solar Power Inc., eine Tochtergesellschaft des spanischen Konzerns Acciona. Den Solarreceiver hat der deutsche Technologiekonzern Schott geliefert. „Wir sind davon überzeugt, dass mit Nevada Solar One die Parabolrinnenkraftwerke weltweit vor dem Durchbruch stehen. Die Europäische Union sollte die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, dass Europa eines Tages auch mit Strom aus solarthermischen Kraftwerken rund um das Mittelmeer versorgt wird“, sagte Schott-Vorstandsvorsitzender Udo Ungeheuer gegenüber dem deutschen Solarverband (www.dgs.de).
Bauherrin und Betreibergesellschaft des Werks in den USA ist laut der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie die Acciona Solar Power Inc., eine Tochtergesellschaft des spanischen Konzerns Acciona. Den Solarreceiver hat der deutsche Technologiekonzern Schott geliefert. „Wir sind davon überzeugt, dass mit Nevada Solar One die Parabolrinnenkraftwerke weltweit vor dem Durchbruch stehen. Die Europäische Union sollte die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, dass Europa eines Tages auch mit Strom aus solarthermischen Kraftwerken rund um das Mittelmeer versorgt wird“, sagte Schott-Vorstandsvorsitzender Udo Ungeheuer gegenüber dem deutschen Solarverband (www.dgs.de).
29.5.07
(Medien) JounalistIn im Internet – auch ohne Weblog
Readers Edition” ist eine Plattform, die eine neue Art von Journalismus möglich macht (www.readers-edition.de). Werden Sie selbst Redakteur. Readers Edition gibt Ihnen die Möglichkeit, eigene Geschichten, Berichte und Fotos zu veröffentlichen. Redaktionen müssen aus der Vielzahl von Nachrichten oft wenige auswählen - weil in der Zeitung der Platz fehlt, in Radio und Fernsehen die Sendezeit knapp ist oder Online-Nachrichtenseiten auch nur eine begrenzte Anzahl an Redakteuren beschäftigen können. In “Readers Edition” ist das anders: Jeder kann zum Journalisten werden, der Platz ist unbegrenzt.
“Readers Edition” will einen anderen Blick auf die Nachrichtenwelt ermöglichen. Erzählen Sie, welche konkreten Auswirkungen die Bundespolitik auf die Menschen hat (Ressort Politik). Schreiben Sie, welche Ereignisse die Menschen vor Ort (Ressort Lokales) oder am Arbeitsplatz (Ressort Wirtschaft) bewegt. Berichten Sie von aktuellen Sportereignissen (Ressort Sport) oder von Neuigkeiten aus dem Internet- und Computer-Sektor (Ressort Web & Technik). Erzählen Sie anderen von neuen Filmen oder neuer Musik und Ereignissen, die Ihnen im Alltag begegnen (Ressort Vermischtes). Schreiben Sie über das, was Sie bewegt.
Schreiben Sie eine Kurzmeldung oder einen langen Bericht, eine eigene Einschätzung oder eine Nachricht. Geben Sie “Readers Edition” Ihre eigene Sichtweise. Alle Berichte müssen journalistischen Grundsätzen des Pressekodex folgen: Die Fakten müssen stimmen, unbestätigte Gerüchte oder Vermutungen werden nicht veröffentlicht. Zudem darf sich durch Berichte niemand beleidigt oder zu Unrecht beschuldigt fühlen. Über die Einhaltung der Kriterien entscheiden die Moderatoren und in letzter Instanz die BF Blogform Social Media GmbH. Nachsatz von www.tipp.ch: Ein Projekt aus Deutschland, das hierzulande Nachahmer finden sollte.
“Readers Edition” will einen anderen Blick auf die Nachrichtenwelt ermöglichen. Erzählen Sie, welche konkreten Auswirkungen die Bundespolitik auf die Menschen hat (Ressort Politik). Schreiben Sie, welche Ereignisse die Menschen vor Ort (Ressort Lokales) oder am Arbeitsplatz (Ressort Wirtschaft) bewegt. Berichten Sie von aktuellen Sportereignissen (Ressort Sport) oder von Neuigkeiten aus dem Internet- und Computer-Sektor (Ressort Web & Technik). Erzählen Sie anderen von neuen Filmen oder neuer Musik und Ereignissen, die Ihnen im Alltag begegnen (Ressort Vermischtes). Schreiben Sie über das, was Sie bewegt.
Schreiben Sie eine Kurzmeldung oder einen langen Bericht, eine eigene Einschätzung oder eine Nachricht. Geben Sie “Readers Edition” Ihre eigene Sichtweise. Alle Berichte müssen journalistischen Grundsätzen des Pressekodex folgen: Die Fakten müssen stimmen, unbestätigte Gerüchte oder Vermutungen werden nicht veröffentlicht. Zudem darf sich durch Berichte niemand beleidigt oder zu Unrecht beschuldigt fühlen. Über die Einhaltung der Kriterien entscheiden die Moderatoren und in letzter Instanz die BF Blogform Social Media GmbH. Nachsatz von www.tipp.ch: Ein Projekt aus Deutschland, das hierzulande Nachahmer finden sollte.
23.5.07
(Umwelt) Konzerne investieren mächtig in Solartechnologie
Von derzeit 140 Megawatt will Kyocera in Japan seine Solarzellenproduktion auf 500 Megawatt erhöhen. Dafür sollen Kyocera-Werke in Japan, Tschechien, Mexiko und in China sorgen. Insgesamt will Kyocera bis 2010 etwa 200 Millionen Euro in den Ausbau seiner Solarfabriken investieren. „In den vergangen zwei Jahren mussten wir einen Mangel an Silizium, welches für die Verwendung in der Photovoltaik geeignet ist, beklagen und haben uns darauf konzentriert, die Solarzellenqualität und Energieumwandlungseffizienz zu verbessern“, so Tatsumi Maeda, Senior Managing Executive Officer der Kyocera Corporation und General Manager der Corporate Solar Energy Group. „Wir sind ein weltweit agierender „voll integrierter“ Hersteller, der jede einzelne Prozessstufe vom Gießen eines Siliziumbarrens über die Konstruktion bis hin zur Lieferung kompletter Solarsysteme begleitet. Unsere Zielsetzung besteht darin, zum führenden Unternehmen sowohl qualitativ als auch quantitativ zu werden.“
Da steht ein anderer Grosskonzern nicht hinten an: BP Solar will die Solarzellenproduktion auf 700 MW ausbauen, wie tagszuvor gemeldet wurde. Gemessen an der weltweiten Reklame für Solarenergien war die Produktion von Solarzellen von BP Solar bislang eher bescheiden.
Doch jetzt gab BP Solar bekannt, dass es seine bisherige Produktion von etwa 200 Megawatt pro Jahr auf 700 Megawatt im Jahr 2010 mehr als verdreifachen wolle. Allein in Spanien (in Tres Cantos bei Madrid) soll die Produktion von heute 55 auf 300 Megawatt in drei Jahren gesteigert werden. Auch in Bangalore/Indien sollen künftig 300 MW produziert werden. Höhere Produktionen sind auch am US-Standort in Frederick/Maryland geplant. Bei den neuen Zell-Fertigungsreihen kommt die modernste Siebdruck-Technologie zum Einsatz, die sich BP Solar größtenteils hat patentieren lassen. Die voll automatisierte Wafer-Verarbeitung macht es möglich, die derzeit dünnsten, erhältlichen Wafer zu verarbeiten und gleichzeitig höchst mögliche Qualität zu gewährleisten.
Mit den beabsichtigten Ausbauschritten werden Kapazitäten geschaffen, die immerhin jenen eines ganz grossen AKW’s entsprechen, und das jedes Jahr erneut.
Quelle: www.sonnenseite.com und Firmenmeldungen
Da steht ein anderer Grosskonzern nicht hinten an: BP Solar will die Solarzellenproduktion auf 700 MW ausbauen, wie tagszuvor gemeldet wurde. Gemessen an der weltweiten Reklame für Solarenergien war die Produktion von Solarzellen von BP Solar bislang eher bescheiden.
Doch jetzt gab BP Solar bekannt, dass es seine bisherige Produktion von etwa 200 Megawatt pro Jahr auf 700 Megawatt im Jahr 2010 mehr als verdreifachen wolle. Allein in Spanien (in Tres Cantos bei Madrid) soll die Produktion von heute 55 auf 300 Megawatt in drei Jahren gesteigert werden. Auch in Bangalore/Indien sollen künftig 300 MW produziert werden. Höhere Produktionen sind auch am US-Standort in Frederick/Maryland geplant. Bei den neuen Zell-Fertigungsreihen kommt die modernste Siebdruck-Technologie zum Einsatz, die sich BP Solar größtenteils hat patentieren lassen. Die voll automatisierte Wafer-Verarbeitung macht es möglich, die derzeit dünnsten, erhältlichen Wafer zu verarbeiten und gleichzeitig höchst mögliche Qualität zu gewährleisten.
Mit den beabsichtigten Ausbauschritten werden Kapazitäten geschaffen, die immerhin jenen eines ganz grossen AKW’s entsprechen, und das jedes Jahr erneut.
Quelle: www.sonnenseite.com und Firmenmeldungen
15.5.07
(Umwelt) Ökostrom über die "Bild"-Zeitung bestellen
Ab sofort kann jede und jeder in Deutschland Ökostrom über die "Bild"-Zeitung stellen. Manchmal geschehen Zeichen und Wunder. Bislang haben die Ökostromanbieter zu Recht darüber geklagt, dass die Medien zu wenig über die Möglichkeiten des Stromwechselns berichtet haben.
Am 11. Mai schrieb "Bild" auf der ersten Seite: "Ab heute gibt es sauberen Strom von Bild und Lichtblick." Dieser Strom, so "Bild" kommt "komplett aus erneuerbaren Energien: Wasser, Biomasse, Sonne, Windkraft." Das Boulevard-Blatt mit einer Auflage von vier Millionen schreibt: "Ein Durchschnittshaushalt (3.000 Kilowattstunden/Jahr) verringert seinen jährlichen CO2-Ausstoß um zwei Tonnen! Grundpreis pro Monat: € 7,08; die Kilowattstunde kostet 18,98 Cent. Das Tollste: Für "Bild"-Leser gibt es sogar 25 Euro Sparguthaben.
Sie können in ganz Deutschland von ihrem Anbieter zum "Bild"-Ökostrom wechseln. (Telefon 01802/330331 (6 Cent/Anruf im Festnetz) oder www.bild-oekostrom.de. Glückwunsch an die Kollegen von "Bild". Am Tag danach legte Bild nochmals nach: "Viele Kunden sparen mit dem Ökostrom Geld - bis zu 870 Euro. Vergleichen lohnt." Die Frage, was "Bild"-Ökostrom kostet beantwortet "Bild" so: "Grundpreis 84,96 Euro jährlich, pro Kilowattstunde 18,98 Cent. Eine Familie (ca. 4.000 Kilowatt/Jahr) zahlt € 844,16 im Jahr. Wer kann diesen Ökostrom bekommen? "Alle Haushalte in Deutschland.
Quelle: Franz Alt 2007 aus www.sonnenseite.com
Am 11. Mai schrieb "Bild" auf der ersten Seite: "Ab heute gibt es sauberen Strom von Bild und Lichtblick." Dieser Strom, so "Bild" kommt "komplett aus erneuerbaren Energien: Wasser, Biomasse, Sonne, Windkraft." Das Boulevard-Blatt mit einer Auflage von vier Millionen schreibt: "Ein Durchschnittshaushalt (3.000 Kilowattstunden/Jahr) verringert seinen jährlichen CO2-Ausstoß um zwei Tonnen! Grundpreis pro Monat: € 7,08; die Kilowattstunde kostet 18,98 Cent. Das Tollste: Für "Bild"-Leser gibt es sogar 25 Euro Sparguthaben.
Sie können in ganz Deutschland von ihrem Anbieter zum "Bild"-Ökostrom wechseln. (Telefon 01802/330331 (6 Cent/Anruf im Festnetz) oder www.bild-oekostrom.de. Glückwunsch an die Kollegen von "Bild". Am Tag danach legte Bild nochmals nach: "Viele Kunden sparen mit dem Ökostrom Geld - bis zu 870 Euro. Vergleichen lohnt." Die Frage, was "Bild"-Ökostrom kostet beantwortet "Bild" so: "Grundpreis 84,96 Euro jährlich, pro Kilowattstunde 18,98 Cent. Eine Familie (ca. 4.000 Kilowatt/Jahr) zahlt € 844,16 im Jahr. Wer kann diesen Ökostrom bekommen? "Alle Haushalte in Deutschland.
Quelle: Franz Alt 2007 aus www.sonnenseite.com
14.5.07
(Finanzen) Einfacher Zugang zu nachhaltigen Anlagen
Das Öko-Institut Freiburg (D) hat jetzt ökologische Geldanlagen untersucht und für die "EcoTopTen"-Empfehlungen ausgewählt. Außer Tipps für umweltfreundliche Produkte (z.B. Haushaltsgeräte, Öko-Strom oder Heizungen) gibt das Öko-Institut auf der Website www.ecotopten.de seit neuestem auch eine Übersicht über empfehlenswerte grüne Aktienfonds. Ganz oben auf der Empfehlungsliste steht der ethisch-ökologische Aktienfonds GreenEffects (www.greeneffects.de).
Die "EcoTopTen"-Auszeichnung erhalten nur die besten Fonds. Sie müssen, teilt das Öko-Institut mit, "in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben und gleichzeitig umfassend über strenge soziale und ökologische Ausschlusskriterien verfügen". Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Fonds seit mindestens fünf Jahren am Markt sind, um Beständigkeit zu gewährleisten.
Der Fonds GreenEffects zählt nicht nur nach den reinen Kursgewinnen zu den besten Fonds . Er zeichnet sich auch durch erfolgreiche Wertentwicklung und Stabilität aus, ist in der Schweiz aber nur auf besondere Nachfrage bei den Banken erhältlich, offiziell jedoch nicht zugelassen. GreenEffects (der "NAI-Wertefonds", WKN 580265) garantiert nach eigenen Angaben, dass die angelegten Gelder nur in die Werte investiert werden, die die strengen ökologischen-sozialen Kriterien des Natur-Aktien-Index NAI erfüllen (www.nai-index.de). Damit wird sichergestellt, dass nicht in Atomkraft, Waffenproduktion, Kinderarbeit oder korrupte Unternehmen investiert wird. GreenEffects ist damit nach Meinung vieler Experten der konsequenteste ökologisch-soziale Aktienfonds. Er wurde auch schon mehrfach als erfolgreichster Fonds ausgezeichnet.
Die "EcoTopTen"-Auszeichnung erhalten nur die besten Fonds. Sie müssen, teilt das Öko-Institut mit, "in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben und gleichzeitig umfassend über strenge soziale und ökologische Ausschlusskriterien verfügen". Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Fonds seit mindestens fünf Jahren am Markt sind, um Beständigkeit zu gewährleisten.
Der Fonds GreenEffects zählt nicht nur nach den reinen Kursgewinnen zu den besten Fonds . Er zeichnet sich auch durch erfolgreiche Wertentwicklung und Stabilität aus, ist in der Schweiz aber nur auf besondere Nachfrage bei den Banken erhältlich, offiziell jedoch nicht zugelassen. GreenEffects (der "NAI-Wertefonds", WKN 580265) garantiert nach eigenen Angaben, dass die angelegten Gelder nur in die Werte investiert werden, die die strengen ökologischen-sozialen Kriterien des Natur-Aktien-Index NAI erfüllen (www.nai-index.de). Damit wird sichergestellt, dass nicht in Atomkraft, Waffenproduktion, Kinderarbeit oder korrupte Unternehmen investiert wird. GreenEffects ist damit nach Meinung vieler Experten der konsequenteste ökologisch-soziale Aktienfonds. Er wurde auch schon mehrfach als erfolgreichster Fonds ausgezeichnet.
8.5.07
(Umwelt) Biolandbau kann Menschheit ernähren
Besonders in den Ländern des Südens kann der Biolandbau zur Bekämpfung des Hungers entscheidend beitragen, findet eine Uno-Organisation. Der Biolandbau sei besser geeignet als moderne Anbaumethoden, um die Ernährung der Ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern zu gewährleisten. Gemäss einem neuen Bericht der Uno-Landwirtschaftsorganisation FAO könnte sogar die gesamte Menschheit mit biologisch angebauten Lebensmitteln ernährt werden - und das mit weniger negativen Umwelteinflüssen als die konventionelle Landwirtschaft.
Würde in den Ländern des Südens, wo bis zu 60 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, ausschliesslich mit modernen Anbaumethoden gearbeitet, hätte das für die soziale Stabilität hingegen gravierende Folgen. Gleiches gilt für die Umwelt. Zu diesem Schluss kommt Nadia El-Hage Scialabba von der FAO. Sie präsentierte ihre Arbeit vergangene Woche am Römer FAO-Hauptsitz an einer internationalen Konferenz zum Thema Biolandbau und Nahrungssicherung.
Allerdings nimmt sich der Biolandbau im Vergleich zu modernen, auf synthetischen Düngemitteln basierenden Anbaumethoden bescheiden aus. Weltweit werden lediglich o,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet, insgesamt 31 Millionen Hektar auf 633 000 Bauernhöfen. 40 Prozent der Bioanbaufläche liegen im ozeanischen Raum, 23 Prozent in Europa und 19 Prozent in Lateinamerika. Doch der Markt wächst: Vergangenes Jahr wurden Bio-Nahrungsmittel für 48 Milliarden Franken abgesetzt, 2012 sollen es 84 Milliarden sein.
Der biologische Landbau zeichne sich durch einen relativ geringen finanziellen Aufwand aus, so die FAO-Studie. Die Produktivität des Bodens erhalten die Bauern unter anderem durch eine gezielte Fruchtfolge, synthetischer Dünger kommt nicht zum Einsatz. Zudem leisten die Methoden des Biolandbaus einen bis zu 37 Prozent geringeren Beitrag zur Erderwärmung als moderne landwirtschaftliche Verfahren - ein gewichtiges Argument im Rahmen der momentanen Klimadebatte. Weil der Biolandbau arbeitsintensiver ist, schafft er zudem Arbeitsplätze. In Gegenden allerdings, in denen Arbeitskräfte Mangelware seien, eigne sich der Biolandbau nur bedingt, so die Autorin der Studie. Dies ist in vielen von HIV/Aids heimgesuchten Regionen Afrikas der Fall. Quelle: Tages-Anzeiger 08.05.07
Würde in den Ländern des Südens, wo bis zu 60 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, ausschliesslich mit modernen Anbaumethoden gearbeitet, hätte das für die soziale Stabilität hingegen gravierende Folgen. Gleiches gilt für die Umwelt. Zu diesem Schluss kommt Nadia El-Hage Scialabba von der FAO. Sie präsentierte ihre Arbeit vergangene Woche am Römer FAO-Hauptsitz an einer internationalen Konferenz zum Thema Biolandbau und Nahrungssicherung.
Allerdings nimmt sich der Biolandbau im Vergleich zu modernen, auf synthetischen Düngemitteln basierenden Anbaumethoden bescheiden aus. Weltweit werden lediglich o,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet, insgesamt 31 Millionen Hektar auf 633 000 Bauernhöfen. 40 Prozent der Bioanbaufläche liegen im ozeanischen Raum, 23 Prozent in Europa und 19 Prozent in Lateinamerika. Doch der Markt wächst: Vergangenes Jahr wurden Bio-Nahrungsmittel für 48 Milliarden Franken abgesetzt, 2012 sollen es 84 Milliarden sein.
Der biologische Landbau zeichne sich durch einen relativ geringen finanziellen Aufwand aus, so die FAO-Studie. Die Produktivität des Bodens erhalten die Bauern unter anderem durch eine gezielte Fruchtfolge, synthetischer Dünger kommt nicht zum Einsatz. Zudem leisten die Methoden des Biolandbaus einen bis zu 37 Prozent geringeren Beitrag zur Erderwärmung als moderne landwirtschaftliche Verfahren - ein gewichtiges Argument im Rahmen der momentanen Klimadebatte. Weil der Biolandbau arbeitsintensiver ist, schafft er zudem Arbeitsplätze. In Gegenden allerdings, in denen Arbeitskräfte Mangelware seien, eigne sich der Biolandbau nur bedingt, so die Autorin der Studie. Dies ist in vielen von HIV/Aids heimgesuchten Regionen Afrikas der Fall. Quelle: Tages-Anzeiger 08.05.07
4.5.07
(Umwelt und Medien) «Lebendig» - Fotoprojekt für eine bessere Welt
Zürich sieht im Monat Mai eine bemerkenswerte Fotoausstellung, initiiert vom weltberühmten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Träger der Ausstellung, die noch in weiteren CH-Städten zu sehen sein wird, sind die Westschweizer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie sowie der Nationalzirkus Knie – der zeitgleich zur Ausstellung seine Aufführungen vor Ort präsentiert.
Das alles ist kein Zufall. LODH hatten bereits Arthus-Bertrands Ausstellung «Die Erde von oben» vor Jahren in die Schweiz und nach Zürich gebracht. Die Privatbank unterstützt damit den Fotografen und dessen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dieser einen Welt, die uns nur zur Verfügung steht. Der Zirkus Knie wiederum unterstützt solcherlei Bemühen und die Erhaltung einer Tierwelt, deren artgerechte Präsentation im Zirkus schon jahrzehntelanges Anliegen der Dynastie Knie darstellt. Das anerkannte der Fotograf an der Präsentation der Ausstellung. Er zeigte sich beeindruckt von Knies Engagement, welches bei den Zirkus in Frankreich seinesgleichen suche.
Yann Arthus-Bertrand hat ausserordentliche Tierbilder in grossformatigen Aufnahmen zusammengestellt, jeweils begleitet von Erläuterungen zum Zustand der Welt. Da geht es um die Übernutzung des Wassers ebenso wie um unseren unsäglichen Umgang mit den endlichen Energiereserven. Anmerkungen zur strittigen Atomenergie fehlen nicht, doch sieht der frühere radikale Kritiker, der selbst in Tschernobyl fotografierte, deren Rolle heute differenzierter.
Die Ausstellung findet sich an der Uferpromenade des Zürichsees zwischen Bellevue und Tiefenbrunnen, Tag und Nacht zugänglich und wie es den Anliegen des Fotografen entspricht ganz unschweizerisch gratis. Sie bleibt während des Knie-Aufenthalts in Zürich bis anfangs Juni, wandert dann nach Basel (7.-20.6.), nach Bern (9.-22.8.), Genf (24.8.-13.9.) und Lausanne (28.9.-10.10.). Und wer einen Paristrip vorhat – auch dort sind die so beeindruckenden Bilder in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms ab Ende Mai zu sehen.
Weitere Informationen über www.goodplanet.org
Das alles ist kein Zufall. LODH hatten bereits Arthus-Bertrands Ausstellung «Die Erde von oben» vor Jahren in die Schweiz und nach Zürich gebracht. Die Privatbank unterstützt damit den Fotografen und dessen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dieser einen Welt, die uns nur zur Verfügung steht. Der Zirkus Knie wiederum unterstützt solcherlei Bemühen und die Erhaltung einer Tierwelt, deren artgerechte Präsentation im Zirkus schon jahrzehntelanges Anliegen der Dynastie Knie darstellt. Das anerkannte der Fotograf an der Präsentation der Ausstellung. Er zeigte sich beeindruckt von Knies Engagement, welches bei den Zirkus in Frankreich seinesgleichen suche.
Yann Arthus-Bertrand hat ausserordentliche Tierbilder in grossformatigen Aufnahmen zusammengestellt, jeweils begleitet von Erläuterungen zum Zustand der Welt. Da geht es um die Übernutzung des Wassers ebenso wie um unseren unsäglichen Umgang mit den endlichen Energiereserven. Anmerkungen zur strittigen Atomenergie fehlen nicht, doch sieht der frühere radikale Kritiker, der selbst in Tschernobyl fotografierte, deren Rolle heute differenzierter.
Die Ausstellung findet sich an der Uferpromenade des Zürichsees zwischen Bellevue und Tiefenbrunnen, Tag und Nacht zugänglich und wie es den Anliegen des Fotografen entspricht ganz unschweizerisch gratis. Sie bleibt während des Knie-Aufenthalts in Zürich bis anfangs Juni, wandert dann nach Basel (7.-20.6.), nach Bern (9.-22.8.), Genf (24.8.-13.9.) und Lausanne (28.9.-10.10.). Und wer einen Paristrip vorhat – auch dort sind die so beeindruckenden Bilder in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms ab Ende Mai zu sehen.
Weitere Informationen über www.goodplanet.org
27.4.07
(Umwelt) Fragen rund um die Sonnenenergie
Die Schweiz hat ihre Tage der Sonne (4. und 5. Mai). Dass uns Deutschland bei der Sonnenenergie voraus ist, zeigt der Parallelanlass im nördlichen Nachbarland – dort gibt es gleich eine ganze Woche der Sonne. Weitere Infos finden sich dazu unter www.woche-der-sonne.de, für die Schweiz unter www.swissolar.ch. Als inhaltlichen Input liefert die deutsche Website gleich eine Reihe von informativen Antworten zu häufig rund um die Sonnenenergie gestellten Fragen, hier einige Muster:
Können Solarstromanlagen einen nennenswerten Anteil an der Stromversorgung leisten? Ja, alle Studien zeigen, dass die Photovoltaik langfristig einen unverzichtbaren Baustein unserer Stromversorgung darstellt. Durch den kontinuierlichen Aufbau der Solarindustrie und die Weiterentwicklung der Technologie mit entsprechender Kostensenkung wird bis 2010 etwa 1% des deutschen Strombedarfs mit Solarstrom gedeckt werden. Langfristig werden 20% bis 30% des Strombedarfs solar erzeugt werden.
Kann die Solarindustrie in Deutschland auch ohne staatliche Förderung wachsen? Die Solarindustrie wird in absehbarer Zeit auch ohne staatliche Förderung auf hohem Niveau wachstumsfähig sein. Angesichts steigender Preise für konventionelle und sinkender Preise für regenerative Energien sowie einem wachsenden Exportmarkt wird dies bei Solarwärme innerhalb der nächsten 5-10, bei der Photovoltaik in 10-15 Jahren möglich sein. Bis dahin ist die Markteinführung der Solarenergie auf verlässliche staatliche Rahmenbedingungen angewiesen, um konkurrenzfähig zu sein und auf dem Weltmarkt zu bestehen. Bis dahin benötigt die Industrie Investitionssicherheit für den Aufbau von Solarfabriken und ihre hohen Entwicklungsleistungen. Und die Verbraucher benötigen bis dahin einen gesetzlich abgesicherten Investitionsanreiz zur Errichtung von Solaranlagen.
Ist Solarenergie im Vergleich zu konventioneller Energie teurer? Langfristig ist Solarenergie weitaus preiswerter als herkömmliche Energie. Derzeit ist Solarenergie noch etwas teurer, da zunächst neue technische Verfahren entwickelt und finanziert werden müssen. Daher bedürfen Erneuerbare Energien wie damals die Atomkraft einer anfänglichen Förderung, bis sie konkurrenzfähige Preise erreichen. Solarenergie ist auf dem besten Weg dahin: während die Kosten für konventionell erzeugte Energien in den letzten Jahren zunehmend gestiegen sind und angesichts endlicher Ressourcen weiter deutlich steigen werden, sind die Preise für Solarenergie dank zunehmender Massenproduktion um durchschnittlich 5% jährlich gefallen. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Neuanlagen verankerte Senkung der Förderhöhe von jährlich 5 bis 6,5% erzwingt eine weitere Kostenreduktion. Die Solarbranche wird diese im Durchschnitt realisieren können.
Sind Solarstromanlagen effizient? Ja, Solarzellen haben heute einen Wirkungsgrad von etwa 15% und darüber, der kontinuierlich gesteigert wird. Das bedeutet, dass 15% der Strahlungsenergie, die auf die Solarzelle auftrifft, in Nutzenergie umgewandelt wird. Das klingt gering, ist es aber nicht, denn es sind bereits etwa 50% des physikalisch möglichen Wirkungsgrades. Viele konventionelle Kraftwerke laufen noch mit Wirkungsgraden von unter 40%, obwohl die Technologie bereits seit 100 Jahren im Einsatz ist. Dabei ist der Vergleich von Wirkungsgraden fossiler und Solarkraftwerke unzulässig, denn fossile Energien sind begrenzt, weshalb sie möglichst effizient eingesetzt werden müssen, Solarenergie ist dagegen praktisch unbegrenzt vorhanden.
Wird bald wieder genügend Silizium zur Verfügung stehen? Ja, der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet damit, dass sich der Siliziumengpass bis 2008 auflösen wird und der Zellindustrie damit wieder genügend Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Alle wichtigen Siliziumproduzenten haben ihre Kapazitäten ausgebaut und können diese dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Neue Unternehmen steigen in die Siliziumproduktion ein, neue Verfahren finden den Weg in den Markt. In der Folge wird der Preis für Silizium und damit auch für Solarstrom weiter sinken.
Wie sieht es aus mit der Energiebilanz von Solarzellen? Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. Solarstromanlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.
Lohnt sich in unseren Breiten überhaupt die Nutzung von Solarenergie? Eindeutig ja. In Deutschland liegt die mittlere jährliche Sonneneinstrahlung bei 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht einem Energiegehalt von 100 Litern Öl. Damit wird mehr als die Hälfte der Solarenergiemenge erreicht, die wir in der Sahara vorfinden. Das reicht, um auch bei uns mit effizienten Solaranlagen einen erheblichen Anteil Strom aus Sonnenkraft zu erzeugen. In südlicheren Regionen wird die Wirtschaftlichkeit nur etwas früher erreicht. Solarenergieproduktion in Deutschland lohnt sich, denn Deutschland macht sich damit nicht zuletzt unabhängiger von Energieimporten aus Krisenregionen.
Welche Rolle kann Solarstrom in Zukunft spielen? Solarstrom wird langfristig die wichtigste Primärenergiequelle im weltweiten Energiemix sein, so die Prognose des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Jahr 2050 wird nach dieser Prognose Solarstrom bereits 24 Prozent, bis zum Jahr 2100 63 Prozent zur weltweiten Energieerzeugung beitragen. Die konventionellen Energieträger verlieren dagegen stark an Bedeutung.
Gibt es genügend Fläche für die Installation von Solaranlagen? Zur Montage von Solarmodulen eignen sich alle Dächer und Südfassaden. Mit bereits 6 qm sonnengeneigter Dachfläche kann man 60 % des Warmwasserbedarfs eines Eigenheims decken. 12 qm reichen aus, um auch die Heizanlage deutlich zu entlasten. Die Größe einer Solaranlage kann an die Dachfläche oder das gewünschte Investitionsvolumen angepasst werden, da der Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wird. Um den gesamten Strombedarf Deutschlands mit Solarenergie zu decken, wären 3.000 qkm Modulfläche ausreichend. Auf Dächern, Fassaden und Brachflächen stehen 2.800 qkm zur Verfügung, es gibt also kein Flächenproblem.
Alle Antworten lassen sich sinngemäss auf CH-Verhältnisse übertragen – gemäss eigenen Berechnungen braucht es hierzulande eine Fläche von rund 140 km2, um den gesamten Strombedarf zu decken – das ist zwar rund zehn Mal die Fläche des Sihlseestausees. Aber auf Dächern, Fassaden und Brachflächen dürfte ein grosser Teil der benötigten Fläche zur Verfügung stehen.
Können Solarstromanlagen einen nennenswerten Anteil an der Stromversorgung leisten? Ja, alle Studien zeigen, dass die Photovoltaik langfristig einen unverzichtbaren Baustein unserer Stromversorgung darstellt. Durch den kontinuierlichen Aufbau der Solarindustrie und die Weiterentwicklung der Technologie mit entsprechender Kostensenkung wird bis 2010 etwa 1% des deutschen Strombedarfs mit Solarstrom gedeckt werden. Langfristig werden 20% bis 30% des Strombedarfs solar erzeugt werden.
Kann die Solarindustrie in Deutschland auch ohne staatliche Förderung wachsen? Die Solarindustrie wird in absehbarer Zeit auch ohne staatliche Förderung auf hohem Niveau wachstumsfähig sein. Angesichts steigender Preise für konventionelle und sinkender Preise für regenerative Energien sowie einem wachsenden Exportmarkt wird dies bei Solarwärme innerhalb der nächsten 5-10, bei der Photovoltaik in 10-15 Jahren möglich sein. Bis dahin ist die Markteinführung der Solarenergie auf verlässliche staatliche Rahmenbedingungen angewiesen, um konkurrenzfähig zu sein und auf dem Weltmarkt zu bestehen. Bis dahin benötigt die Industrie Investitionssicherheit für den Aufbau von Solarfabriken und ihre hohen Entwicklungsleistungen. Und die Verbraucher benötigen bis dahin einen gesetzlich abgesicherten Investitionsanreiz zur Errichtung von Solaranlagen.
Ist Solarenergie im Vergleich zu konventioneller Energie teurer? Langfristig ist Solarenergie weitaus preiswerter als herkömmliche Energie. Derzeit ist Solarenergie noch etwas teurer, da zunächst neue technische Verfahren entwickelt und finanziert werden müssen. Daher bedürfen Erneuerbare Energien wie damals die Atomkraft einer anfänglichen Förderung, bis sie konkurrenzfähige Preise erreichen. Solarenergie ist auf dem besten Weg dahin: während die Kosten für konventionell erzeugte Energien in den letzten Jahren zunehmend gestiegen sind und angesichts endlicher Ressourcen weiter deutlich steigen werden, sind die Preise für Solarenergie dank zunehmender Massenproduktion um durchschnittlich 5% jährlich gefallen. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Neuanlagen verankerte Senkung der Förderhöhe von jährlich 5 bis 6,5% erzwingt eine weitere Kostenreduktion. Die Solarbranche wird diese im Durchschnitt realisieren können.
Sind Solarstromanlagen effizient? Ja, Solarzellen haben heute einen Wirkungsgrad von etwa 15% und darüber, der kontinuierlich gesteigert wird. Das bedeutet, dass 15% der Strahlungsenergie, die auf die Solarzelle auftrifft, in Nutzenergie umgewandelt wird. Das klingt gering, ist es aber nicht, denn es sind bereits etwa 50% des physikalisch möglichen Wirkungsgrades. Viele konventionelle Kraftwerke laufen noch mit Wirkungsgraden von unter 40%, obwohl die Technologie bereits seit 100 Jahren im Einsatz ist. Dabei ist der Vergleich von Wirkungsgraden fossiler und Solarkraftwerke unzulässig, denn fossile Energien sind begrenzt, weshalb sie möglichst effizient eingesetzt werden müssen, Solarenergie ist dagegen praktisch unbegrenzt vorhanden.
Wird bald wieder genügend Silizium zur Verfügung stehen? Ja, der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet damit, dass sich der Siliziumengpass bis 2008 auflösen wird und der Zellindustrie damit wieder genügend Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Alle wichtigen Siliziumproduzenten haben ihre Kapazitäten ausgebaut und können diese dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Neue Unternehmen steigen in die Siliziumproduktion ein, neue Verfahren finden den Weg in den Markt. In der Folge wird der Preis für Silizium und damit auch für Solarstrom weiter sinken.
Wie sieht es aus mit der Energiebilanz von Solarzellen? Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. Solarstromanlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.
Lohnt sich in unseren Breiten überhaupt die Nutzung von Solarenergie? Eindeutig ja. In Deutschland liegt die mittlere jährliche Sonneneinstrahlung bei 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht einem Energiegehalt von 100 Litern Öl. Damit wird mehr als die Hälfte der Solarenergiemenge erreicht, die wir in der Sahara vorfinden. Das reicht, um auch bei uns mit effizienten Solaranlagen einen erheblichen Anteil Strom aus Sonnenkraft zu erzeugen. In südlicheren Regionen wird die Wirtschaftlichkeit nur etwas früher erreicht. Solarenergieproduktion in Deutschland lohnt sich, denn Deutschland macht sich damit nicht zuletzt unabhängiger von Energieimporten aus Krisenregionen.
Welche Rolle kann Solarstrom in Zukunft spielen? Solarstrom wird langfristig die wichtigste Primärenergiequelle im weltweiten Energiemix sein, so die Prognose des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Jahr 2050 wird nach dieser Prognose Solarstrom bereits 24 Prozent, bis zum Jahr 2100 63 Prozent zur weltweiten Energieerzeugung beitragen. Die konventionellen Energieträger verlieren dagegen stark an Bedeutung.
Gibt es genügend Fläche für die Installation von Solaranlagen? Zur Montage von Solarmodulen eignen sich alle Dächer und Südfassaden. Mit bereits 6 qm sonnengeneigter Dachfläche kann man 60 % des Warmwasserbedarfs eines Eigenheims decken. 12 qm reichen aus, um auch die Heizanlage deutlich zu entlasten. Die Größe einer Solaranlage kann an die Dachfläche oder das gewünschte Investitionsvolumen angepasst werden, da der Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wird. Um den gesamten Strombedarf Deutschlands mit Solarenergie zu decken, wären 3.000 qkm Modulfläche ausreichend. Auf Dächern, Fassaden und Brachflächen stehen 2.800 qkm zur Verfügung, es gibt also kein Flächenproblem.
Alle Antworten lassen sich sinngemäss auf CH-Verhältnisse übertragen – gemäss eigenen Berechnungen braucht es hierzulande eine Fläche von rund 140 km2, um den gesamten Strombedarf zu decken – das ist zwar rund zehn Mal die Fläche des Sihlseestausees. Aber auf Dächern, Fassaden und Brachflächen dürfte ein grosser Teil der benötigten Fläche zur Verfügung stehen.
25.4.07
(Finanzen und Umwelt) Bäume pflanzen, Klima schützen
Der internationale Tag des Baumes (25. April) erinnert an den Wert der Bäume. Neben ihrem hohen kulturellen Nutzen, erfüllen Bäume eine wichtige Funktion für den Umweltschutz und das globale Klima. Umweltorganisationen rufen an diesem Tag dazu auf, Bäume zu pflanzen. Wer dies gerne machen möchte, aber nicht weiß wie, dem bietet ForestFinance einen unkomplizierten Weg: den KlimaBaum.
Für 60,- Euro wird ein KlimaBaum in Panama gepflanzt, aufgezogen und gepflegt. Es werden ausschließlich in Mittelamerika heimische Baumarten aufgeforstet, da diese aufgrund von Abholzungen bedroht sind. Neben diesem positiven Effekt für die Artenvielfalt, trägt der KlimaBaum zur Senkung schädlicher Kohlendioxid-Emissionen bei.
Über einen Zeitraum von 25 Jahren bindet ein Tropenbaum ca. 700 Kilogramm CO2 – dies entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens bei 3.600 Kilometer Fahrleistung. Dieser klimafreundliche Effekt der Bäume wird noch durch die Lage der Aufforstungsflächen verstärkt. In der südlichen Hemisphäre absorbieren die Bäume nicht nur Treibhausgase, sondern produzieren auch Dunstwolken, die die Erdoberfläche zusätzlich vor weiterer Erwärmung schützen.
ForestFinance hat sich auf Forstinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Sparer können wählen zwischen verschiedenen Produkten der zertifizierten tropischen Holzwirtschaft. Ein nachhaltiges Geschenk ist der GeschenkBaum bzw. KlimaBaum für einmalig 60,- Euro. Beim BaumSparVertrag werden für einen monatlichen Sparbetrag von 30,- Euro zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt und nach 25 Jahren geerntet. Mit dem WaldSparbuch erwirbt der Sparer 2.500 m2 tropischen Wald für einmalig 8.000,- Euro oder zwölf monatliche Sparraten von 690,- Euro. Für Investoren, die mindestens 10.000 m2 aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Dies kostet knapp 20.000,- Euro.
Exklusiver Forstpartner von ForestFinance ist das deutsch-panamaische Forstunternehmen Futuro Forestal, das über langjährige Erfahrungen in der Tropenholzwirtschaft verfügt und nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) aufforstet (FSC-Zertifizierung SW-FM/COC-037).
Quelle: www.forestfinance.de
Für 60,- Euro wird ein KlimaBaum in Panama gepflanzt, aufgezogen und gepflegt. Es werden ausschließlich in Mittelamerika heimische Baumarten aufgeforstet, da diese aufgrund von Abholzungen bedroht sind. Neben diesem positiven Effekt für die Artenvielfalt, trägt der KlimaBaum zur Senkung schädlicher Kohlendioxid-Emissionen bei.
Über einen Zeitraum von 25 Jahren bindet ein Tropenbaum ca. 700 Kilogramm CO2 – dies entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens bei 3.600 Kilometer Fahrleistung. Dieser klimafreundliche Effekt der Bäume wird noch durch die Lage der Aufforstungsflächen verstärkt. In der südlichen Hemisphäre absorbieren die Bäume nicht nur Treibhausgase, sondern produzieren auch Dunstwolken, die die Erdoberfläche zusätzlich vor weiterer Erwärmung schützen.
ForestFinance hat sich auf Forstinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Sparer können wählen zwischen verschiedenen Produkten der zertifizierten tropischen Holzwirtschaft. Ein nachhaltiges Geschenk ist der GeschenkBaum bzw. KlimaBaum für einmalig 60,- Euro. Beim BaumSparVertrag werden für einen monatlichen Sparbetrag von 30,- Euro zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt und nach 25 Jahren geerntet. Mit dem WaldSparbuch erwirbt der Sparer 2.500 m2 tropischen Wald für einmalig 8.000,- Euro oder zwölf monatliche Sparraten von 690,- Euro. Für Investoren, die mindestens 10.000 m2 aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Dies kostet knapp 20.000,- Euro.
Exklusiver Forstpartner von ForestFinance ist das deutsch-panamaische Forstunternehmen Futuro Forestal, das über langjährige Erfahrungen in der Tropenholzwirtschaft verfügt und nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) aufforstet (FSC-Zertifizierung SW-FM/COC-037).
Quelle: www.forestfinance.de
23.4.07
(Finanzen) Privatanleger sollten passiv investieren
Die NZZ bringt es in ihrer Geldbeilage auf den Punkt: Privatanleger müssen sich in Geldanlagefragen einer für sie traurigen Tatsache bewusst sein. Sie können mit ihren Anlageentscheidungen die Performance des Marktes nicht nachhaltig schlagen. Zu diesem Schluss kommen empirische Studien immer wieder. Tröstlich mag dabei sein, dass Finanzprofis den Markt ebenfalls nicht schlagen, obgleich sie mit ihren Ergebnissen besser abschneiden als Privatanleger. Zwar gibt es Glückspilze, die eine gewisse Zeit besser sind als der Markt, doch das ist ein Produkt des Zufalls. Ebenso wie man beim Wurf einer Münze durchaus einmal in acht von zehn Fällen «Zahl» werfen kann, kann man auch in acht von zehn Monaten besser als der Markt sein. Langfristig werden sich «Kopf» und «Zahl» beim Münzwurf aber die Waage halten - und dies gilt auch für erfolgreiche und erfolglose Anlagemonate.
So sieht es auch beim aktiven Fondsmanagement aus. Aktive Anlagefonds können - wie es zahlreiche seriöse Analysen in den letzten sechs Jahrzehnten immer wieder belegt haben - den Markt nicht systematisch, also auf Dauer, schlagen. Im Gegenteil, viele Studien kommen zum Ergebnis, dass aktive Fonds schlechter als der Markt rentieren. Die Underperformance beträgt oft etwa 1,0 bis 1,5 Prozentpunkte - und zwar noch vor der Berücksichtigung von Kosten. Drei Investmentbanker zeigten in den achtziger Jahren in einer vielbeachteten Studie («Determinants of Portfolio Performance»), dass eine Minderrendite von 1,1 Prozentpunkten im Umfang von 0,7 Prozentpunkten auf dem Versuch des Market-Timing und im Ausmass von 0,4 Prozentpunkten auf dem Versuch des Stock-Picking beruhte. Es gibt zwar auch Studien, die eine Mehrrendite von rund 1 Prozentpunkt behaupten, doch selbst bei diesen ergab sich nach Kosten wie Managementgebühr und Ausgabeaufschlag eine gegenüber dem Gesamtmarkt um 1 bis 2 Prozentpunkte geringere Rendite.
Natürlich schlagen einige aktive Fonds den Markt manchmal mehrfach in Folge. Doch auf Dauer können fast alle ihre Überlegenheit nicht zementieren. Und die extrem rar gesäten Investment-Gurus vom Schlag eines Warren Buffett, die es vielleicht doch schaffen, den Markt hinter sich zu lassen, sind für Laien kaum zu finden und lassen auch kaum ohne weiteres alle bei sich investieren . Für rationale Privatanleger ist daher die einzige sinnvolle Strategie, sich ein Portefeuille aus passiven Produkten zu konstruieren, die günstig einen Wertpapierkorb abbilden. Solche Vehikel sind etwa Exchange-Traded Funds oder Indexzertifikate. Quelle: NZZ 23.4.07
So sieht es auch beim aktiven Fondsmanagement aus. Aktive Anlagefonds können - wie es zahlreiche seriöse Analysen in den letzten sechs Jahrzehnten immer wieder belegt haben - den Markt nicht systematisch, also auf Dauer, schlagen. Im Gegenteil, viele Studien kommen zum Ergebnis, dass aktive Fonds schlechter als der Markt rentieren. Die Underperformance beträgt oft etwa 1,0 bis 1,5 Prozentpunkte - und zwar noch vor der Berücksichtigung von Kosten. Drei Investmentbanker zeigten in den achtziger Jahren in einer vielbeachteten Studie («Determinants of Portfolio Performance»), dass eine Minderrendite von 1,1 Prozentpunkten im Umfang von 0,7 Prozentpunkten auf dem Versuch des Market-Timing und im Ausmass von 0,4 Prozentpunkten auf dem Versuch des Stock-Picking beruhte. Es gibt zwar auch Studien, die eine Mehrrendite von rund 1 Prozentpunkt behaupten, doch selbst bei diesen ergab sich nach Kosten wie Managementgebühr und Ausgabeaufschlag eine gegenüber dem Gesamtmarkt um 1 bis 2 Prozentpunkte geringere Rendite.
Natürlich schlagen einige aktive Fonds den Markt manchmal mehrfach in Folge. Doch auf Dauer können fast alle ihre Überlegenheit nicht zementieren. Und die extrem rar gesäten Investment-Gurus vom Schlag eines Warren Buffett, die es vielleicht doch schaffen, den Markt hinter sich zu lassen, sind für Laien kaum zu finden und lassen auch kaum ohne weiteres alle bei sich investieren . Für rationale Privatanleger ist daher die einzige sinnvolle Strategie, sich ein Portefeuille aus passiven Produkten zu konstruieren, die günstig einen Wertpapierkorb abbilden. Solche Vehikel sind etwa Exchange-Traded Funds oder Indexzertifikate. Quelle: NZZ 23.4.07
19.4.07
(Finanzen) Rendite vor Moral - und doch für Nachhaltigkeit
Nachhaltige Investments sind immer noch nicht so bekannt, wie sie es eigentlich sein sollten. In einer aktuellen, repräsentativen Umfrage unter 18- bis 45-Jährigen in Deutschland von DAS INVESTMENT in Kooperation mit F&S Medienservice sagt knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent), dass sie noch nie etwas von Nachhaltigkeitsfonds, also Fonds, die auch ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen, gehört habe. Immerhin 33 Prozent kennen solche Fonds, der Rest ist sich nicht sicher. In einer ähnlichen Umfrage von DAS INVESTMENT (damals: DER FONDS) im Jahr 2004 gaben noch 61 Prozent der Befragten an, Nachhaltigkeitsfonds nicht zu kennen.
Die Bereitschaft, nachhaltige Aspekte bei der Geldanlage zu berücksichtigen, ist weitgehend vorhanden. Nur 19 Prozent der Befragten finden diese „völlig unwichtig“. Bei der Mehrheit (55 Prozent) spielen ökologische, soziale und ethische Kriterien eine Rolle, wenn auch die Rendite stimmt. 21 Prozent würden sogar „auf ein wenig Rendite verzichten“, und für 5 Prozent ist die Rendite zweitrangig.
Als besonders wichtig betrachten die Befragten (18 Prozent) soziale Kriterien, der Klima- und Umweltschutz steht nur für 11 Prozent an der Spitze, 7 Prozent würden bei ihrer Anlageentscheidung vor allem auf die moralische Verantwortung der Unternehmen achten. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) hält jedoch alle drei Aspekte für gleich wichtig.
Weitere Ergebnisse der Umfrage werden in der Mai-Ausgabe von DAS INVESTMENT veröffentlicht – Ergebnisse, die im Übrigen nicht alllzu weit von CH-Verhältnissen entfernt sein dürften. Aufgrund der stärkeren Verbreitung von Nachhaltigkeitsfonds hierzulande dürfte auch deren Bekanntheitsgrad sogar noch höher liegen.
Die Bereitschaft, nachhaltige Aspekte bei der Geldanlage zu berücksichtigen, ist weitgehend vorhanden. Nur 19 Prozent der Befragten finden diese „völlig unwichtig“. Bei der Mehrheit (55 Prozent) spielen ökologische, soziale und ethische Kriterien eine Rolle, wenn auch die Rendite stimmt. 21 Prozent würden sogar „auf ein wenig Rendite verzichten“, und für 5 Prozent ist die Rendite zweitrangig.
Als besonders wichtig betrachten die Befragten (18 Prozent) soziale Kriterien, der Klima- und Umweltschutz steht nur für 11 Prozent an der Spitze, 7 Prozent würden bei ihrer Anlageentscheidung vor allem auf die moralische Verantwortung der Unternehmen achten. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) hält jedoch alle drei Aspekte für gleich wichtig.
Weitere Ergebnisse der Umfrage werden in der Mai-Ausgabe von DAS INVESTMENT veröffentlicht – Ergebnisse, die im Übrigen nicht alllzu weit von CH-Verhältnissen entfernt sein dürften. Aufgrund der stärkeren Verbreitung von Nachhaltigkeitsfonds hierzulande dürfte auch deren Bekanntheitsgrad sogar noch höher liegen.
15.4.07
(Umwelt) Klimaschutz kostet gewaltig – oder doch nicht?
Das deutsche Umweltbundesamt prophezeit gewaltige Klimaschutz-Kosten. Der Klimaschutz käme damit weit teurer als bisher vermutet. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts müssen die Deutschen ab 2020 rund elf Milliarden Euro (gegen 20 Milliarden Franken) pro Jahr aufwenden. Die Experten empfehlen, Vergünstigungen für Bauherren und Autofahrer radikal abzubauen. Nach Bevölkerungszahlen umgerechnet auf die Schweiz bedeutet dies rund eine Milliarde, die aber wegen des hierzulande geringen Einsatzes von Kohle unterschritten werden dürfte.
Dass der Klimaschutz nicht nur aus guten Absichten besteht, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher herauskristallisiert. Den Anfang machte der "Stern-Report" der britischen Regierung, der die Folgen der globalen Erwärmung für die Weltwirtschaft in erschreckende Zahlen fasste. Seitdem werden immer mehr Studien über die Kosten des Klimawandels veröffentlicht. Jetzt präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) den Deutschen eine horrende Rechnung. Nach Informationen des SPIEGEL besagt die 70 Seiten starke Analyse, dass die Bürger in fast allen Bereichen mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Die Experten raten der Bundesregierung zu zahlreichen drastischen Maßnahmen, um die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 wie geplant um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Dazu sollte etwa Bauherren die staatliche Förderung gekappt werden. "Abzuschaffen sind die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage für Bausparverträge", heißt es in dem Papier. "Auch sollten keine neuen, undifferenzierten Subventionen für Wohnungsneubau entstehen, zum Beispiel in Form einer pauschalen Förderung selbstgenutzten Wohneigentums im Zuge der Riester-Rente."
Zudem empfehlen die Fachleute, Besitzer von unsanierten Immobilien durch drastisch höhere Energiesteuern zu bestrafen. Gewaltige Belastungen drohen auch Auto- und Lastwagenbesitzern: "Deutschland muss im Verkehrssektor entschieden umsteuern", fordert das Umweltbundesamt. So soll die Maut für Lastfahrzeuge auf alle Bundesfernstraßen ausgedehnt und gleichzeitig kräftig angehoben werden. Zugleich wird die Verteuerung von Diesel und eine Umstellung der Kfz-Steuer auf Schadstoffausstoß empfohlen.
Wenn die Verhältnisse in Deutschland auch anders als in der Schweiz sind, Kosten von mehreren hundert Millionen Franken wird der Klimaschutz zweifellos verursachen. Aber er birgt auch Chancen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich neuer Technologien – wenn sie denn gepackt werden. Und abgesehen davon sind die Kosten im Verhältnis zur hiesigen Wirtschaftsleistung doch bescheidener als angenommen.
Dass der Klimaschutz nicht nur aus guten Absichten besteht, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher herauskristallisiert. Den Anfang machte der "Stern-Report" der britischen Regierung, der die Folgen der globalen Erwärmung für die Weltwirtschaft in erschreckende Zahlen fasste. Seitdem werden immer mehr Studien über die Kosten des Klimawandels veröffentlicht. Jetzt präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) den Deutschen eine horrende Rechnung. Nach Informationen des SPIEGEL besagt die 70 Seiten starke Analyse, dass die Bürger in fast allen Bereichen mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Die Experten raten der Bundesregierung zu zahlreichen drastischen Maßnahmen, um die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 wie geplant um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Dazu sollte etwa Bauherren die staatliche Förderung gekappt werden. "Abzuschaffen sind die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage für Bausparverträge", heißt es in dem Papier. "Auch sollten keine neuen, undifferenzierten Subventionen für Wohnungsneubau entstehen, zum Beispiel in Form einer pauschalen Förderung selbstgenutzten Wohneigentums im Zuge der Riester-Rente."
Zudem empfehlen die Fachleute, Besitzer von unsanierten Immobilien durch drastisch höhere Energiesteuern zu bestrafen. Gewaltige Belastungen drohen auch Auto- und Lastwagenbesitzern: "Deutschland muss im Verkehrssektor entschieden umsteuern", fordert das Umweltbundesamt. So soll die Maut für Lastfahrzeuge auf alle Bundesfernstraßen ausgedehnt und gleichzeitig kräftig angehoben werden. Zugleich wird die Verteuerung von Diesel und eine Umstellung der Kfz-Steuer auf Schadstoffausstoß empfohlen.
Wenn die Verhältnisse in Deutschland auch anders als in der Schweiz sind, Kosten von mehreren hundert Millionen Franken wird der Klimaschutz zweifellos verursachen. Aber er birgt auch Chancen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich neuer Technologien – wenn sie denn gepackt werden. Und abgesehen davon sind die Kosten im Verhältnis zur hiesigen Wirtschaftsleistung doch bescheidener als angenommen.
6.4.07
(Umwelt) Schon bald kostet Solarstrom soviel wie Strom aus Kohle
Gerade rechtzeitig zur Veröffentlichung der Horrorszenarien über das Weltklima kommt gute Nachricht von der Sonnenfront. Solarstrom wird ab 2010 in Spanien für 10 Cent (rund 16 Rappen), in Süddeutschland für 15 Cent und in Kalifornien für 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu produzieren sein. Die Branchenführer werden Solarstrom in Spanien sogar für 8 Cent/kWh herstellen können, was den Stromgestehungskosten aus neuen Braunkohlekraftwerken entspricht.
Dadurch könnten sich schon bald sehr große Märkte für Solarenergie ergeben. Dies sind die Ergebnisse einer internationalen Studie von PHOTON Consulting, welche soeben in München vorgestellt und deren Stichhaltigkeit von Vorständen großer Solarunternehmen bestätigt wurde. Die Solarbranche wird die sinkenden Kosten voraussichtlich allerdings auch weiterhin nicht automatisch an ihre Kunden weitergeben. Solarkonzerne haben daher auch in den nächsten Jahren sehr gute Möglichkeiten, ihren Gewinn zu maximieren.
Im Jahr 2006 kostete die Produktion von Solarstrom aus einer üblichen 4-Kilowatt-Dachanlage in Süddeutschland 24 Cent/kWh, in Spanien 15 Cent und in Kalifornien 18 Cent. Die Herstellungskosten einschließlich der Installation der Anlage lagen bei 2.880 Euro je Kilowatt, bei besonders effizienten Produzenten betrugen sie 2.400 Euro. Bis zum Jahr 2010 werden sie auf 2.083 Euro fallen. Die Analysten der Studie "The True Cost of Solar Power" sind dabei von Solarkonzernen ausgegangen, welche die komplette Wertschöpfungskette in sich vereinen (Silizium-, Zell- und Modulproduktion bis zum Betrieb des Solarkraftwerks in Eigenregie). Als Beispiele für Konzerne, welche sich in diese Richtung entwickeln, nennt die Studie 13 Unternehmen, darunter die amerikanische Sunpower Corp., die deutsche Solarworld AG und die chinesische Suntech Power Co. Ltd.
Solarstrom stand bisher in dem Ruf, eine besonders teure Energiequelle zu sein. Für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind allerdings nicht die Verkaufspreise der Anlagen oder die Einspeisevergütung, sondern deren Kosten für Herstellung und Installation. Sobald die Herstellungskosten für Solarstrom unter die von Kohlestrom fallen, wird es für Stromproduzenten lukrativer, in die Produktion und den Betrieb von Solaranlagen einzusteigen, statt z.B. neue Kohlekraftwerke zu bauen. Bei Betrachtung allein der Kostenseite könnte Solarstrom bereits im Jahr 2010 in 50 Prozent der OECD-Länder unter dem dortigen Strompreis liegen und damit einen Markt von rund 1.500 Gigawatt erreichen.
Im Jahr 2006 wurden gemäß einer Marktanalyse von PHOTON International weltweit Solarzellen mit einer Leistung von 2.536 Megawatt (MW) hergestellt. 36 Prozent davon stammten aus japanischer, 20 Prozent aus deutscher und bereits 15 Prozent aus chinesischer Produktion. Nach einer ersten Erhebung wurden mit rund 1.150 MW knapp die Hälfte aller weltweit hergestellten Solarstromanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen installiert.
Quelle: Bernd Schüßler Photon 2007 Solar Verlag
Dadurch könnten sich schon bald sehr große Märkte für Solarenergie ergeben. Dies sind die Ergebnisse einer internationalen Studie von PHOTON Consulting, welche soeben in München vorgestellt und deren Stichhaltigkeit von Vorständen großer Solarunternehmen bestätigt wurde. Die Solarbranche wird die sinkenden Kosten voraussichtlich allerdings auch weiterhin nicht automatisch an ihre Kunden weitergeben. Solarkonzerne haben daher auch in den nächsten Jahren sehr gute Möglichkeiten, ihren Gewinn zu maximieren.
Im Jahr 2006 kostete die Produktion von Solarstrom aus einer üblichen 4-Kilowatt-Dachanlage in Süddeutschland 24 Cent/kWh, in Spanien 15 Cent und in Kalifornien 18 Cent. Die Herstellungskosten einschließlich der Installation der Anlage lagen bei 2.880 Euro je Kilowatt, bei besonders effizienten Produzenten betrugen sie 2.400 Euro. Bis zum Jahr 2010 werden sie auf 2.083 Euro fallen. Die Analysten der Studie "The True Cost of Solar Power" sind dabei von Solarkonzernen ausgegangen, welche die komplette Wertschöpfungskette in sich vereinen (Silizium-, Zell- und Modulproduktion bis zum Betrieb des Solarkraftwerks in Eigenregie). Als Beispiele für Konzerne, welche sich in diese Richtung entwickeln, nennt die Studie 13 Unternehmen, darunter die amerikanische Sunpower Corp., die deutsche Solarworld AG und die chinesische Suntech Power Co. Ltd.
Solarstrom stand bisher in dem Ruf, eine besonders teure Energiequelle zu sein. Für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind allerdings nicht die Verkaufspreise der Anlagen oder die Einspeisevergütung, sondern deren Kosten für Herstellung und Installation. Sobald die Herstellungskosten für Solarstrom unter die von Kohlestrom fallen, wird es für Stromproduzenten lukrativer, in die Produktion und den Betrieb von Solaranlagen einzusteigen, statt z.B. neue Kohlekraftwerke zu bauen. Bei Betrachtung allein der Kostenseite könnte Solarstrom bereits im Jahr 2010 in 50 Prozent der OECD-Länder unter dem dortigen Strompreis liegen und damit einen Markt von rund 1.500 Gigawatt erreichen.
Im Jahr 2006 wurden gemäß einer Marktanalyse von PHOTON International weltweit Solarzellen mit einer Leistung von 2.536 Megawatt (MW) hergestellt. 36 Prozent davon stammten aus japanischer, 20 Prozent aus deutscher und bereits 15 Prozent aus chinesischer Produktion. Nach einer ersten Erhebung wurden mit rund 1.150 MW knapp die Hälfte aller weltweit hergestellten Solarstromanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen installiert.
Quelle: Bernd Schüßler Photon 2007 Solar Verlag
3.4.07
(Umwelt) Solarhersteller melden Rekordumsätze
Photovoltaik ist bereits ein grosses Geschäft, aber leider nur im Ausland, so vor allem im nördlichen Nachbarland, wie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie im Marktüberblick zum vergangenen Jahr zeigt. Demnach kann sich die deutsche Photovoltaikindustrie über ein Rekordjahr 2006 freuen. In der vergangenen Wochen folgte eine Rekordmeldung auf die andere. So hat der Solarkonzern Conergy seinen Umsatz um 42 Prozent auf 752,2 Millionen Euro gesteigert, seinen Jahresüberschuss um fast neun Prozent auf 30,2 Millionen Euro. Der Umsatz der Solar World-Gruppe kletterte um 45 Prozent auf 515,2 Millionen Euro, das Konzernergebnis von 52,0 auf 108,3 Millionen Euro.
Die Sunways AG erzielte einen Umsatz von 152,3 Millionen Euro, nach 90,9 Millionen Euro im Jahr 2005. Mit der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Photovoltaik-Großanlagen sowie dem Fachgroßhandel mit Solarstromanlagen erreichte die Phönix Sonnenstrom AG einen Umsatz von 119,0 Millionen Euro. Das Unternehmen will in diesem Jahr erstmals eine Dividende auszahlen. Der Solarzellenhersteller Ersol verdoppelte seinen Umsatz auf 127,8 Millionen Euro. Quelle: www.dgs.de
Die Sunways AG erzielte einen Umsatz von 152,3 Millionen Euro, nach 90,9 Millionen Euro im Jahr 2005. Mit der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Photovoltaik-Großanlagen sowie dem Fachgroßhandel mit Solarstromanlagen erreichte die Phönix Sonnenstrom AG einen Umsatz von 119,0 Millionen Euro. Das Unternehmen will in diesem Jahr erstmals eine Dividende auszahlen. Der Solarzellenhersteller Ersol verdoppelte seinen Umsatz auf 127,8 Millionen Euro. Quelle: www.dgs.de
2.4.07
(Finanzen) Phänomenaler Erfolg des Natur-Aktien-Indexes
Der Maßstab für Öko-Geldanlagen stieg um 419 Prozent, seit 1997 beweist der Natur-Aktien-Index (NAI) damit: Umweltschutz lohnt sich auch an der Börse. In zehn Jahren ist der NAI um genau 419,1 % gestiegen. Der Maßstab für ökologische Geldanlagen hat weitaus besser abgeschnitten als konventionelle Aktienindizes wie Dax oder Dow Jones. Der Erfolg beweist: Ökologisches Engagement lohnt sich auch an der Börse.
Am 1.4.1997 startete der NAI mit einer Ausgangsbasis von 1.000 Punkten. Am 31.3.2007 (Börsenschluss) hat er 5191 Punkte erreicht (+ 419,1 %). Der Dax schaffte im gleichen Zeitraum nur 100 Prozent, der Welt-Index MSCI 85 Prozent. Der NAI hat das alte Vorurteil widerlegt, ein gutes Gewissen müsse mit Rendite-Einbußen erkauft werden. Das Gegenteil ist richtig: Ökologische Investments sind besonders erfolgreich. Für den Start des NAI im Jahr 1997 wurden seinerzeit 20 Unternehmen auf Initiative der Zeitschrift "natur" ausgewählt. Das Hamburger Beratungsunternehmen SECURVITA half, fundierte Auswahlkriterien für den Index auszuarbeiten, einen Expertenausschuss zu gründen und den NAI auf eine solide Basis zu stellen. Auf dieser Grundlage konnte der NAI sich stetig weiterentwickeln. Heute umfasst er 30 Werte. Der Informationsdienst vwd berechnet den NAI und stellt die Kurse online (www.finanztreff.de).
Für private und institutionelle Anleger, die vom Erfolg des NAI profitieren wollen, hat SECURVITA den Aktienfonds GreenEffects entwickelt. Er wurde als einer der besten und erfolgreichsten Öko-Aktienfonds ausgezeichnet. GreenEffects-Anteile bieten die Garantie, ausschließlich in die Werte zu investieren, die für den NAI geprüft und ausgewählt sind. Das erfolgt mit größtmöglicher Transparenz: Die Websites www.nai-index.de und www.greeneffects.de informieren über jedes ausgewählte Unternehmen und legen die vollständigen Auswahlmaßstäbe offen.
Quelle: Securvita
Am 1.4.1997 startete der NAI mit einer Ausgangsbasis von 1.000 Punkten. Am 31.3.2007 (Börsenschluss) hat er 5191 Punkte erreicht (+ 419,1 %). Der Dax schaffte im gleichen Zeitraum nur 100 Prozent, der Welt-Index MSCI 85 Prozent. Der NAI hat das alte Vorurteil widerlegt, ein gutes Gewissen müsse mit Rendite-Einbußen erkauft werden. Das Gegenteil ist richtig: Ökologische Investments sind besonders erfolgreich. Für den Start des NAI im Jahr 1997 wurden seinerzeit 20 Unternehmen auf Initiative der Zeitschrift "natur" ausgewählt. Das Hamburger Beratungsunternehmen SECURVITA half, fundierte Auswahlkriterien für den Index auszuarbeiten, einen Expertenausschuss zu gründen und den NAI auf eine solide Basis zu stellen. Auf dieser Grundlage konnte der NAI sich stetig weiterentwickeln. Heute umfasst er 30 Werte. Der Informationsdienst vwd berechnet den NAI und stellt die Kurse online (www.finanztreff.de).
Für private und institutionelle Anleger, die vom Erfolg des NAI profitieren wollen, hat SECURVITA den Aktienfonds GreenEffects entwickelt. Er wurde als einer der besten und erfolgreichsten Öko-Aktienfonds ausgezeichnet. GreenEffects-Anteile bieten die Garantie, ausschließlich in die Werte zu investieren, die für den NAI geprüft und ausgewählt sind. Das erfolgt mit größtmöglicher Transparenz: Die Websites www.nai-index.de und www.greeneffects.de informieren über jedes ausgewählte Unternehmen und legen die vollständigen Auswahlmaßstäbe offen.
Quelle: Securvita
20.3.07
(Umwelt) Klimaschutz mit dem Einkaufszettel
Landwirtschaft und Ernährung sind in zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimaschädlicher Gase beteiligt. Hier die Tipps für für klimaschonendes Essen:
1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima. Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur 1/2 kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür. Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet. Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg 2007
1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima. Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur 1/2 kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür. Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet. Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg 2007
16.3.07
(Umwelt) Auch Atomstrom ist Klimakiller
Die aktuelle, teils sehr heftige Diskussion rund um das Thema Klimaschutz und die Frage nach effizienten C0,-Einsparungen stellten für die Strategen der Atomenergie-Konzerne offensichtlich den geeigneten Zeitpunkt dar, das Feld für eine Renaissance der Atomenergie in Europa medienwirksam aufzubereiten.
Die Argumentation greift zu kurz, wird doch bei der C02-Bilanz der Atomenergie die energieintensive Bereitstellungskette von Uran in die Berechnungen nicht inkludiert. Wie schon bei der Thematik der Endlagerung von radioaktiven Abfällen, die seit mehr als vier Jahrzehnten nicht gelöst ist und einfach ignoriert wird, endet auch beim Thema Kohlendioxid das Verantwortungsbewusstsein bei der Umzäunung der Kraftwerksgelände.
Doch CO2 ist bei Atomkraftwer_ken sehr wohl ein Thema. In gleich neun verschiedenen Studien wurden Ergebnisse zwischen 28 bis 159 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom ermittelt. Der Durchschnitt liegt bei 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom. Damit stellten Atomkraftwerke lediglich im Vergleich mit fossil beheizten Dampfkraftwerken eine Verbesserung dar. Deutlich niedriger sind die Werte hingegen bei biomassebefeuerten Dampfkraftwerken (14,6 kg/MWh), bei Windparks (23,7 kg/MWh) oder erst recht bei der Wasserkraft (10,3 kg/MWh), wenn man in die C02-Bilanz auch die Errichtung der Kraftwerksanlagen mit hineinrechnet.
Europa besitzt keine nennenswerte Uranförderung. Nur weil sich dadurch die Bereitstellungskette von Uran fast nicht in der europäischen Klimabilanz zu Buche schlägt, die_se Emissionen schlichtweg zu ignorieren, wäre eine fatale Herangehensweise an das Thema Treibhausgase. Aus diesem Grund wird die Atomenergie in Zukunft der Grad_messer für die Seriosität der europäischen Klimapolitik sein. All jene, die der Atomkraft das Wort reden, verfolgen alle möglichen Ziele - Klimaschutz ist jedoch sicher nicht dabei. Quelle: Ökoenergie 66|2007
Die Argumentation greift zu kurz, wird doch bei der C02-Bilanz der Atomenergie die energieintensive Bereitstellungskette von Uran in die Berechnungen nicht inkludiert. Wie schon bei der Thematik der Endlagerung von radioaktiven Abfällen, die seit mehr als vier Jahrzehnten nicht gelöst ist und einfach ignoriert wird, endet auch beim Thema Kohlendioxid das Verantwortungsbewusstsein bei der Umzäunung der Kraftwerksgelände.
Doch CO2 ist bei Atomkraftwer_ken sehr wohl ein Thema. In gleich neun verschiedenen Studien wurden Ergebnisse zwischen 28 bis 159 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom ermittelt. Der Durchschnitt liegt bei 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom. Damit stellten Atomkraftwerke lediglich im Vergleich mit fossil beheizten Dampfkraftwerken eine Verbesserung dar. Deutlich niedriger sind die Werte hingegen bei biomassebefeuerten Dampfkraftwerken (14,6 kg/MWh), bei Windparks (23,7 kg/MWh) oder erst recht bei der Wasserkraft (10,3 kg/MWh), wenn man in die C02-Bilanz auch die Errichtung der Kraftwerksanlagen mit hineinrechnet.
Europa besitzt keine nennenswerte Uranförderung. Nur weil sich dadurch die Bereitstellungskette von Uran fast nicht in der europäischen Klimabilanz zu Buche schlägt, die_se Emissionen schlichtweg zu ignorieren, wäre eine fatale Herangehensweise an das Thema Treibhausgase. Aus diesem Grund wird die Atomenergie in Zukunft der Grad_messer für die Seriosität der europäischen Klimapolitik sein. All jene, die der Atomkraft das Wort reden, verfolgen alle möglichen Ziele - Klimaschutz ist jedoch sicher nicht dabei. Quelle: Ökoenergie 66|2007
9.3.07
(Umwelt) Sonnenenergie aus Ölregion
Das arabische Emirat Abu Dhabi wird in den beiden kommenden Jahren eine Sonnenenergieanlage bauen, die für die Region einmalig und auch im Weltmasstab von grosser Bedeutung ist. 350 Millionen Dollar will der Wüstenstaat für das Projekt inverstieren und damit eine 500 Megawatt-Anlage errichten. 2009 soll sie fertig gestellt sein. Informationen dazu auf der Site des Welt-Zukunfts-Energie-Gipfels www.wfes08.com, der im Januar des kommenden Jahres stattfinden wird.
Abu Dhabi ist zwar das ölreichste Land der Vereinigten Arabischen Emirate (90 Prozent aller Reserven). Und dennoch erachten die Scheichs die Sonnenenergie als Zukunftsenergie schlechthin. Mit dem Projekt soll neben 10'000 Haushalten auch eine Industriezone für alternative Energien versorgt werden.
Derweil übt sich die Schweizer Wochenzeitschrift Die Weltwoche (Ausgabe vom 8.3.) in der Schelte alternativer Energien. Mit der Aufzählung unbedeutender Flops, der Wiederholung der Einwände gegen Windenergie (Vogelsterben) und dem Hinweis auf die Probleme der Biomasseproduktion stellt Urs-Paul Engeler diese Energieformen in eine gar nicht so alternative Ecke. Doch ist die Problematik der landwirtschaftlichen Energieproduktion bekannt und auch umschiffbar Und daneben gibt es eine Unzahl von Projekten und funktionierende Energieformen, die zu erwähnen die Weltwoche schlicht vergisst. Dafür werden in einem anderen Artikel die wunderbaren Vorteile des Atomstroms gepriesen. Als ob dessen Produktion nicht auch sogar ein CO2-Problem hätte, auf das diese Woche der die Sendung Kassensturz von SF DRS hinwiesen hat.
Abu Dhabi ist zwar das ölreichste Land der Vereinigten Arabischen Emirate (90 Prozent aller Reserven). Und dennoch erachten die Scheichs die Sonnenenergie als Zukunftsenergie schlechthin. Mit dem Projekt soll neben 10'000 Haushalten auch eine Industriezone für alternative Energien versorgt werden.
Derweil übt sich die Schweizer Wochenzeitschrift Die Weltwoche (Ausgabe vom 8.3.) in der Schelte alternativer Energien. Mit der Aufzählung unbedeutender Flops, der Wiederholung der Einwände gegen Windenergie (Vogelsterben) und dem Hinweis auf die Probleme der Biomasseproduktion stellt Urs-Paul Engeler diese Energieformen in eine gar nicht so alternative Ecke. Doch ist die Problematik der landwirtschaftlichen Energieproduktion bekannt und auch umschiffbar Und daneben gibt es eine Unzahl von Projekten und funktionierende Energieformen, die zu erwähnen die Weltwoche schlicht vergisst. Dafür werden in einem anderen Artikel die wunderbaren Vorteile des Atomstroms gepriesen. Als ob dessen Produktion nicht auch sogar ein CO2-Problem hätte, auf das diese Woche der die Sendung Kassensturz von SF DRS hinwiesen hat.
7.3.07
(Umwelt) Ein Sieg für die Sonnenenergie
Endlich hat sich im Schweizer Parlament die Einsicht durchgesetzt: Der Solarenergie gehört die Zukunft. Was andere Länder längst und mit grossem Erfolg praktizieren – wie Deutschland beispielsweise als einer der Weltmarktführer ohne bessere natürliche Voraussetzungen wie die Schweiz – wird nun auch hierzulande Realität. Soeben hat der Ständerat seinen Widerstand gegen diverse, vom Nationalrat bereits beschlossene Fördermassnahmen aufgegeben.
Wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt, will der Zweitrat zur Förderung des grünen Stroms nun wie der Nationalrat die Stromkonsumenten mit 0,6 Rappen pro Kilowattstunde belasten. Das ergibt ein Potenzial von rund 320 Millionen Franken pro Jahr. In erster Lesung hatte die kleine Kammer nur 0,5 Rappen oder 270 Millionen bereitstellen wollen. Und besonders wichtig: Mit 29 zu 13 Stimmen schloss sich der Ständerat auch bei der Unterstützung des Solarstroms dem Nationalrat an. Er liess sich von Bundesrat Moritz Leuenberger überzeugen, dass zunächst 5 Prozent der Fördersumme als Anschubfinanzierung in den Zukunftsmarkt der Photovoltaik-Technologien investiert werden.
Mit einigen Differenzen geht das Stromversorgungsgesetz an den Nationalrat zurück. Im Unterschied zum Nationalrat plafonierte der Ständerat die Summe der Zuschläge zur Förderung erneuerbarer Energie auf 0,6 Rappen pro Kilowattstunde und befreite die nationale Netzgesellschaft von allen Handänderungssteuern. Aber die Hindernisse für die Umsetzung einer neuen Politik zur Förderung der wirklich alternativen Energien scheinen weitgehend beseitigt.
Wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt, will der Zweitrat zur Förderung des grünen Stroms nun wie der Nationalrat die Stromkonsumenten mit 0,6 Rappen pro Kilowattstunde belasten. Das ergibt ein Potenzial von rund 320 Millionen Franken pro Jahr. In erster Lesung hatte die kleine Kammer nur 0,5 Rappen oder 270 Millionen bereitstellen wollen. Und besonders wichtig: Mit 29 zu 13 Stimmen schloss sich der Ständerat auch bei der Unterstützung des Solarstroms dem Nationalrat an. Er liess sich von Bundesrat Moritz Leuenberger überzeugen, dass zunächst 5 Prozent der Fördersumme als Anschubfinanzierung in den Zukunftsmarkt der Photovoltaik-Technologien investiert werden.
Mit einigen Differenzen geht das Stromversorgungsgesetz an den Nationalrat zurück. Im Unterschied zum Nationalrat plafonierte der Ständerat die Summe der Zuschläge zur Förderung erneuerbarer Energie auf 0,6 Rappen pro Kilowattstunde und befreite die nationale Netzgesellschaft von allen Handänderungssteuern. Aber die Hindernisse für die Umsetzung einer neuen Politik zur Förderung der wirklich alternativen Energien scheinen weitgehend beseitigt.
2.3.07
(Finanzen) Rekordwachstum für nachhaltige Anlagen
Nachhaltige Kollektivanlagen wuchsen 2006 fünf Mal stärker als der gesamte schweizerische Fondsmarkt. Damit hat der Markt für nachhaltige Anlagen (Kollektivanlagen, Mandate, strukturierte Produkte) in der Schweiz sein Wachstumstempo fortgesetzt und per Ende 2006 ein Volumen von 17.9 Milliarden Franken erreicht im Vergleich zu 10.6 Milliarden Franken per Ende 2005. Dies entspricht einem Wachstum von rund 69% im Jahr 2006.
Nachhaltige Kollektivanlagen allein sind im Verlauf von 2006 von 5.67 auf 8.83 Milliarden Franken angestiegen, was einem Wachstum von 55.7% entspricht. In der gleichen Zeitperiode ist der gesamte schweizerische Fondsmarkt gemäss Statistiken der Swiss Funds Association von 549.8 auf 607.3 Milliarden Franken gewachsen (Zuwachs von 10.5%) – womit also die nachhaltigen Anlagen gegenüber dem Gesamtfondsmarkt eine deutlich stärkere Steigerung aufwiesen.
Die Zahlen stammen aus einer umfassenden Markterhebung, die halbjährlich von Ethos, SAM, Sarasin, Swisscanto, UBS, Vontobel und der ZKB an die Firma onValues GmbH in Auftrag gegeben wird und an der diesmal 21 Schweizer Anbieter teilgenommen haben. Die Erhebung umfasst Kollektivanlagen, strukturierte Produkte und Investment Mandate, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, soziale und ethische Aspekte) verwaltet werden.
Aus der Datenerhebung geht auch hervor, dass per Ende 2006 institutionelle Investoren mit 59% weiterhin die wichtigste Investorengruppe in diesem Markt sind, obwohl Retail- und Privatkunden seit Januar 2006 im Aufmarsch sind. Nachhaltig wird vor allem in Aktien investiert (78% des Marktes), gefolgt von Obligationen (9.9%), Private Equity (2.8%) und Liquidität (1.3%).
Nachhaltige Kollektivanlagen allein sind im Verlauf von 2006 von 5.67 auf 8.83 Milliarden Franken angestiegen, was einem Wachstum von 55.7% entspricht. In der gleichen Zeitperiode ist der gesamte schweizerische Fondsmarkt gemäss Statistiken der Swiss Funds Association von 549.8 auf 607.3 Milliarden Franken gewachsen (Zuwachs von 10.5%) – womit also die nachhaltigen Anlagen gegenüber dem Gesamtfondsmarkt eine deutlich stärkere Steigerung aufwiesen.
Die Zahlen stammen aus einer umfassenden Markterhebung, die halbjährlich von Ethos, SAM, Sarasin, Swisscanto, UBS, Vontobel und der ZKB an die Firma onValues GmbH in Auftrag gegeben wird und an der diesmal 21 Schweizer Anbieter teilgenommen haben. Die Erhebung umfasst Kollektivanlagen, strukturierte Produkte und Investment Mandate, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, soziale und ethische Aspekte) verwaltet werden.
Aus der Datenerhebung geht auch hervor, dass per Ende 2006 institutionelle Investoren mit 59% weiterhin die wichtigste Investorengruppe in diesem Markt sind, obwohl Retail- und Privatkunden seit Januar 2006 im Aufmarsch sind. Nachhaltig wird vor allem in Aktien investiert (78% des Marktes), gefolgt von Obligationen (9.9%), Private Equity (2.8%) und Liquidität (1.3%).
1.3.07
(Finanzen) Europäischer Fondsmarkt fit für AnlegerInnen
Anlagefonds aller Kategorien haben im vergangenen Jahr neue Rekordzahlen erreicht. Ende 2006 wiesen die in Europa begebenen Fonds einen Wert von 7574 Milliarden Euro aus – oder in Schweizer Franken rund zehn Billionen. Das Wachstum der einzelnen nationalen Märkte war dabei recht unterschiedlich, an der Spitze stehen Luxemburg und Irland. Beide realisierten ein Plus von über 20 Prozent, obwohl sie schon zu den volumenreichsten Fondsmärkten gehören. Der Schweizer Fondsmarkt brachte es immerhin auf ein Plus von zehn Prozent, südeuropäische Staaten mussten gar einen Aderlass hinnehmen.
Der Europäische Fondsverband Efama will nun energisch die Voraussetzungen schaffen, dass der Fondsverkauf auch in Zukunft floriert. Verbandspräsident Stefan Bichsel (wirklich ein Schweizer!) machte an einer Medienorientierung in Zürich viele Baustellen aus und präsentierte Lösungsansätze: Ein Europäischer Binnenfondsmarkt werde dann Realität, wenn der rechtliche Rahmen derart vereinheitlicht werde, dass ein in einem Land zugelassener Fonds auch in allen anderen automatisch die Vertriebsbewilligung erhält. Insbesondere gelte es auch Voraussetzungen zu schaffen, dass die Altersvorsorge mit Fondsprodukten transnational möglich und steuerlich begünstigt werde.
Konkret: DasVorsorgesparen soll ähnlich wie in der Schweiz künftig europaweit funktionieren – also auf einer individuellen Wahl des Sparvehikels beruhen und vom Staat begünstigt werden. Dass sich dabei die Fondsindustrie einen grossen Anteil des neuzubackenden Kuchens sichern will, versteht sich von selbst. So oder so freuen werden sich die einzelnen FondssparerInnen, wenn die Fondsprospekte endlich vereinheitlicht und verkürzt werden, so dass die einfache Information und Vergleichbarkeit der Fonds sicher gestellt wird.
Der Europäische Fondsverband Efama will nun energisch die Voraussetzungen schaffen, dass der Fondsverkauf auch in Zukunft floriert. Verbandspräsident Stefan Bichsel (wirklich ein Schweizer!) machte an einer Medienorientierung in Zürich viele Baustellen aus und präsentierte Lösungsansätze: Ein Europäischer Binnenfondsmarkt werde dann Realität, wenn der rechtliche Rahmen derart vereinheitlicht werde, dass ein in einem Land zugelassener Fonds auch in allen anderen automatisch die Vertriebsbewilligung erhält. Insbesondere gelte es auch Voraussetzungen zu schaffen, dass die Altersvorsorge mit Fondsprodukten transnational möglich und steuerlich begünstigt werde.
Konkret: DasVorsorgesparen soll ähnlich wie in der Schweiz künftig europaweit funktionieren – also auf einer individuellen Wahl des Sparvehikels beruhen und vom Staat begünstigt werden. Dass sich dabei die Fondsindustrie einen grossen Anteil des neuzubackenden Kuchens sichern will, versteht sich von selbst. So oder so freuen werden sich die einzelnen FondssparerInnen, wenn die Fondsprospekte endlich vereinheitlicht und verkürzt werden, so dass die einfache Information und Vergleichbarkeit der Fonds sicher gestellt wird.
25.2.07
(Umwelt) Jetzt kommen die grossen Energiekonzerne
Stromkonzerne wie E.on und Vattenfall kannten bisher nur zwei Rohstoffe: Kohle und Uran. Jetzt investieren sie verstärkt in Wind und Biogas - weil die Rendite stimmt. Die kleineren Vorreiter der Branche fühlen sich demgegenüber bedroht, wie einem Hintergrundartikel auf Spiegel Online zu entnehmen ist.
Wenn Oliver Weinmann von Ökostrom spricht, gerät er ins Schwärmen. "Die erneuerbaren Energien haben ein großes Potential", sagt der 47-Jährige. Schon in den nächsten Jahren könnten in Deutschland Windräder mit einer Leistung von insgesamt 25.000 Megawatt ans Netz gehen - so viel wie 25 Kernkraftwerke. "Da lässt sich richtig Geld verdienen." Das Besondere daran: Weinmann ist kein Umweltlobbyist, sondern Manager beim drittgrößten deutschen Energiekonzern Vattenfall Europe . Das Unternehmen ist bisher vor allem durch seine ausgedehnten Tagebaue aufgefallen. Mit klimaschädlicher Braunkohle produziert Vattenfall 80 Prozent seines Stroms. Auch der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB ist bei Naturschützern nicht gerade beliebt. Zuletzt sorgten Pannen im Atomreaktor Forsmark für Schlagzeilen.
In Zukunft könnte sich das ändern. Denn Vattenfall setzt immer mehr auf Ökostrom. "Wir kommen an einen Punkt, wo das wirtschaftlich interessant wird", sagt Weinmann, der Geschäftsführer der Vattenfall Renewables GmbH ist. Mit dieser Ansicht ist das Unternehmen nicht allein. Auch andere Konzerne wie E.on , RWE und EnBW haben den Ökostrom für sich entdeckt.
Bei der Windkraft allein wollen es die Konzerne deshalb nicht belassen. Gute Verdienstmöglichkeiten rechnen sie sich auch bei Biogas aus. Gerade erst hat E.on eine Tochtergesellschaft namens E.on Bioerdgas gegründet. Bauern sollen das Unternehmen künftig mit Mais, Roggen und anderen Energiepflanzen beliefern. Diese lässt man zu Biogas vergären, das dann auf Erdgasqualität aufbereitet wird.
"Auf Brandenburgs Feldern könnte schon bald Erdgas wachsen", sagt Jochen-Christian Werner von der Gasag-Tochter EMB. Nach einer Studie des Bundesverbands der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) kann die Bundesrepublik im Jahr 2030 immerhin zehn Prozent ihres Gasbedarfs mit Bioerdgas decken. Dass sich die Konzerne auf diesen Markt stürzen, freut allerdings nicht jeden. Schließlich ist die Ökobranche bisher stark mittelständisch geprägt - und die Großen haben den Kleinen oft genug Steine in den Weg gelegt. Vor allem wenn es darum geht, Windräder an das Stromnetz anzuschließen, gibt es regelmäßig Knatsch. Quelle: www.spiegel-online.de
Wenn Oliver Weinmann von Ökostrom spricht, gerät er ins Schwärmen. "Die erneuerbaren Energien haben ein großes Potential", sagt der 47-Jährige. Schon in den nächsten Jahren könnten in Deutschland Windräder mit einer Leistung von insgesamt 25.000 Megawatt ans Netz gehen - so viel wie 25 Kernkraftwerke. "Da lässt sich richtig Geld verdienen." Das Besondere daran: Weinmann ist kein Umweltlobbyist, sondern Manager beim drittgrößten deutschen Energiekonzern Vattenfall Europe . Das Unternehmen ist bisher vor allem durch seine ausgedehnten Tagebaue aufgefallen. Mit klimaschädlicher Braunkohle produziert Vattenfall 80 Prozent seines Stroms. Auch der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB ist bei Naturschützern nicht gerade beliebt. Zuletzt sorgten Pannen im Atomreaktor Forsmark für Schlagzeilen.
In Zukunft könnte sich das ändern. Denn Vattenfall setzt immer mehr auf Ökostrom. "Wir kommen an einen Punkt, wo das wirtschaftlich interessant wird", sagt Weinmann, der Geschäftsführer der Vattenfall Renewables GmbH ist. Mit dieser Ansicht ist das Unternehmen nicht allein. Auch andere Konzerne wie E.on , RWE und EnBW haben den Ökostrom für sich entdeckt.
Bei der Windkraft allein wollen es die Konzerne deshalb nicht belassen. Gute Verdienstmöglichkeiten rechnen sie sich auch bei Biogas aus. Gerade erst hat E.on eine Tochtergesellschaft namens E.on Bioerdgas gegründet. Bauern sollen das Unternehmen künftig mit Mais, Roggen und anderen Energiepflanzen beliefern. Diese lässt man zu Biogas vergären, das dann auf Erdgasqualität aufbereitet wird.
"Auf Brandenburgs Feldern könnte schon bald Erdgas wachsen", sagt Jochen-Christian Werner von der Gasag-Tochter EMB. Nach einer Studie des Bundesverbands der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) kann die Bundesrepublik im Jahr 2030 immerhin zehn Prozent ihres Gasbedarfs mit Bioerdgas decken. Dass sich die Konzerne auf diesen Markt stürzen, freut allerdings nicht jeden. Schließlich ist die Ökobranche bisher stark mittelständisch geprägt - und die Großen haben den Kleinen oft genug Steine in den Weg gelegt. Vor allem wenn es darum geht, Windräder an das Stromnetz anzuschließen, gibt es regelmäßig Knatsch. Quelle: www.spiegel-online.de
18.2.07
(Umwelt) Bio ist von nachweislich besserer Qualität
Wer sich für konventionell angebautes Obst und Gemüse entscheidet, schluckt deutlich mehr Pestizide als beim Genuss von Bioware. Das hat ein Vergleich von aktuellen Analysedaten des deutschen Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) und von Greenpeace ergeben. Demnach ist Bioware in der Regel frei von Pestizidrückständen, einmal mehr erweist eine Studie den deutlichen Qualitätsunterschied.
Der Vergleich von 446 Rückstandsdaten aus dem Jahr 2006 für Paprika, Tafeltrauben, Tomaten, Salat und Mango aus konventionellem und ökologischem Anbau macht deutlich: Verbraucher können zwischen zwei grundlegend verschiedenen Qualitäten wählen. So enthalten neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Pestizide können das Nervensystem schädigen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder Krebs erregen. „Die Belastung der Umwelt und der Lebensmittel mit Pestiziden aus der konventionellen Landwirtschaft muss deshalb dringend verringert werden. Der Ökolandbau darf sich auf den guten Ergebnissen dieser Studie nicht ausruhen und sollte eine weitere Minimierung der Rückstände anstreben.“
Fazit von BNN und Greenpeace: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz. Und weiteres Fazit: Man darf getrost davon ausgehen, dass sich die Resultate aus Deutschland auf die Schweiz übertragen lassen, wo die Kontrolle der Bioproduzenten mindestens ebenbürtig ist.
Quelle: Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. (BNN) 2007
GREENPEACE 2007
Der Vergleich von 446 Rückstandsdaten aus dem Jahr 2006 für Paprika, Tafeltrauben, Tomaten, Salat und Mango aus konventionellem und ökologischem Anbau macht deutlich: Verbraucher können zwischen zwei grundlegend verschiedenen Qualitäten wählen. So enthalten neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Pestizide können das Nervensystem schädigen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder Krebs erregen. „Die Belastung der Umwelt und der Lebensmittel mit Pestiziden aus der konventionellen Landwirtschaft muss deshalb dringend verringert werden. Der Ökolandbau darf sich auf den guten Ergebnissen dieser Studie nicht ausruhen und sollte eine weitere Minimierung der Rückstände anstreben.“
Fazit von BNN und Greenpeace: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz. Und weiteres Fazit: Man darf getrost davon ausgehen, dass sich die Resultate aus Deutschland auf die Schweiz übertragen lassen, wo die Kontrolle der Bioproduzenten mindestens ebenbürtig ist.
Quelle: Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. (BNN) 2007
GREENPEACE 2007
16.2.07
(Medien) Wegweiser durch den Bloggerdschungel
63 Millionen Weblogs soll das Netz unterdessen zählen. Wenn da auch die meisten privat und ohne Relevanz für die Allgemeinheit sind, bleiben doch rund zehn Prozent mit dem Anspruch auf ein breiteres Publikum. Das wären dann immer noch Millionen von Blogs, deren Auffinden schwieriger als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist. Oder wäre, gäbe es da nicht die Site www.technorati.com, deren Gründer Dave Sifry in einem Interview der neuesten Ausgabe der Wochenwirtschaftszeitung Cash zu Wort kommt.
Technorati.com gilt Vielen heute als Google der Blogs. Die Suchmaschine aus dem Silicon Valley erlaubt eine gezielte Suche, hat bereits die erwähnt grosse Zahl von Weblogs erfasst, zu denen täglich nach Sifry’s Angaben weitere 100'000 dazu kommen. Anders als Google listet technorati.com die Einträge in ihrer zeitlichen Reihenfolge auf. Der aktuellste Beitrag zu einem Thema steht also zuoberst. Wer allerdings diesen Blogeintrag hier suchen wird, bleibt ohne Erfolg – im deutschsprachigen Bereich zumindest ist die Abdeckung nach meinen Erfahrungen noch mangelhaft. Aber vielleicht gibt es gelegentlich Nachahmer in Europa, die dann auch hierzulande dem Anspruch von Sifry gerecht werden. Er will nämlich «den bisher Machtlosen Macht geben», will heissen Medienmacht, die doch in den letzten Jahren immer konzentrierter wurde.
Technorati.com gilt Vielen heute als Google der Blogs. Die Suchmaschine aus dem Silicon Valley erlaubt eine gezielte Suche, hat bereits die erwähnt grosse Zahl von Weblogs erfasst, zu denen täglich nach Sifry’s Angaben weitere 100'000 dazu kommen. Anders als Google listet technorati.com die Einträge in ihrer zeitlichen Reihenfolge auf. Der aktuellste Beitrag zu einem Thema steht also zuoberst. Wer allerdings diesen Blogeintrag hier suchen wird, bleibt ohne Erfolg – im deutschsprachigen Bereich zumindest ist die Abdeckung nach meinen Erfahrungen noch mangelhaft. Aber vielleicht gibt es gelegentlich Nachahmer in Europa, die dann auch hierzulande dem Anspruch von Sifry gerecht werden. Er will nämlich «den bisher Machtlosen Macht geben», will heissen Medienmacht, die doch in den letzten Jahren immer konzentrierter wurde.
12.2.07
(Finanzen) Anlagefonds zur Nachhaltigkeit sind Spitze
Den grossen Erfolg nachhaltiger Anlagefonds bestätigt jetzt auch das Finanzkonsummagazin K-Geld (für welches auch der Blogautor gelegentlich schreibt). Unter den Nachhaltigkeitsfonds haben sich in den letzten Jahren besonders jene zum Thema Energie hervorgetan. Kein Wunder, zählten doch beispielsweise Aktien von Solarunternehmen zu den erfolgreichsten überhaupt – so erzielte etwa die deutsche Solarworld ein Kursplus von runden 3000 Prozent, was einer Verdreissigfachung ihres Werts entsprach.
Solaraktien gelten unterdessen aber eher als teuer. Einer der erfolgreichsten Nachhaltigkeitsfonds überhaupt, der Activest Eco Tech (neuerdings zum US-Fondshaus Pioneer gehörig) verzichtet gemäss Angaben an der Fondsmesse von vergangener Woche vollständig auf diesen Bereich. Aber im Sektor Erneuerbare Energien sind eben noch viele andere Unternehmen mit grossem Potenzial vorhanden, etwa im Bereich Biogaserzeugung resp. Nutzung von Biomasse.
Unter den Fonds sticht neben weiteren Anlagevehikeln von Sarasin und MLIIF (beide übrigens ebenfalls von grossen Mitkonkurrenten übernommen – der Robeco und durch Black Rock) der Raiffeisen-Futura Swiss Stock hervor. Er erhielt erst kürzlich wieder eine Lipper-Auszeichnung für seine Performance im Dreijahresvergleich, wird durch Vontobel im Auftrag von Raiffeisen gemanagt – und bezieht das Nachhaltigkeits-Know-how von der kleinen Zürcher Agentur Inrate – die wiederum ein Joint Venture der alternativen Anlagestiftung Nest und des Planungsbüros Infras ist. Ohne Zweifel: Nachhaltigkeit wird zum Megathema für alle Player in der Finanzbranche, immerhin ein Hoffnungszeichen in einer düsteren Klimawelt.
Und das sind die Top10 unter den Nachhaltigkeitsfonds gemäss K-Geld 1/07 (beruhend auf Daten des VZ-Vermögenszentrums, per 31.12.06)
1. Sarasin Multi Label Sicav – New Energy Fund
2. Raiffeisen – Futura Swiss Stock
3. MLIIF New Energy Fund A2
4. Acivest Exo Tech C
5. UBS EF – Global Innovators B
6. Öko Vision
7. Swisscanto (CH) EF Green Invest
8. Vontobel Fund – Global Trend New Power Tech A1
9. Sam Sustainable Water Fund B
10. Pictet Funds European Sustainable Eq. P Cap
Solaraktien gelten unterdessen aber eher als teuer. Einer der erfolgreichsten Nachhaltigkeitsfonds überhaupt, der Activest Eco Tech (neuerdings zum US-Fondshaus Pioneer gehörig) verzichtet gemäss Angaben an der Fondsmesse von vergangener Woche vollständig auf diesen Bereich. Aber im Sektor Erneuerbare Energien sind eben noch viele andere Unternehmen mit grossem Potenzial vorhanden, etwa im Bereich Biogaserzeugung resp. Nutzung von Biomasse.
Unter den Fonds sticht neben weiteren Anlagevehikeln von Sarasin und MLIIF (beide übrigens ebenfalls von grossen Mitkonkurrenten übernommen – der Robeco und durch Black Rock) der Raiffeisen-Futura Swiss Stock hervor. Er erhielt erst kürzlich wieder eine Lipper-Auszeichnung für seine Performance im Dreijahresvergleich, wird durch Vontobel im Auftrag von Raiffeisen gemanagt – und bezieht das Nachhaltigkeits-Know-how von der kleinen Zürcher Agentur Inrate – die wiederum ein Joint Venture der alternativen Anlagestiftung Nest und des Planungsbüros Infras ist. Ohne Zweifel: Nachhaltigkeit wird zum Megathema für alle Player in der Finanzbranche, immerhin ein Hoffnungszeichen in einer düsteren Klimawelt.
Und das sind die Top10 unter den Nachhaltigkeitsfonds gemäss K-Geld 1/07 (beruhend auf Daten des VZ-Vermögenszentrums, per 31.12.06)
1. Sarasin Multi Label Sicav – New Energy Fund
2. Raiffeisen – Futura Swiss Stock
3. MLIIF New Energy Fund A2
4. Acivest Exo Tech C
5. UBS EF – Global Innovators B
6. Öko Vision
7. Swisscanto (CH) EF Green Invest
8. Vontobel Fund – Global Trend New Power Tech A1
9. Sam Sustainable Water Fund B
10. Pictet Funds European Sustainable Eq. P Cap
11.2.07
(Medien) Und die Zeitung auf Papier stirbt doch
Erst sah es nicht danach aus – doch nun offenbart der Blick auf die langfristige Entwicklung, wie sehr auf Papier gedruckte Zeitungen durchs Internet bedroht sind. Dazu einige Fakten, die die deutsche Wochenzeitschrift «Die Zeit» (im Internet) liefert: So ging innert 20 Jahren die Zahl verkaufter Exemplare von Tageszeitungen um fast einen Drittel zurück (von 63 auf 44 Millionen). Demgegenüber hat die renommierte englische Tageszeitung «The Guardian» unterdessen zehnmal mehr LeserInnen im Netz als auf Papier (12,7 versus 1,2 Millionen). Und so hat insbesondere bei den grossen US- Qualitätszeitungen ein Aderlass stattgefunden («Los Angeles Times» verzeichnete einen Rückgang verkaufter Exemplare von 1,2 Millionen auf 770'000). Die Amerikaner waren noch immer zuvorderst bei der Entwicklung im Mediensektor und man geht kaum fehl in der An-nahme, Europas Zeitungen bleiben davon verschont.
Gestützt wird die Annahme auch durch den Erfolg der Gratis-Pendler-Zeitungen, der ja gerade hierzulande offenkundig ist. Selbst das am Markt skeptisch empfangene Abendblatt «heute» weist unterdessen eine LeserInnenzahlen von über 200'000 aus. Das ist zwar bescheiden gegenüber der Erfolgsstory von «20 Minuten», aber respektabel gegenüber den vielen ver-kauften regionalen Tageszeitungen, die es nicht auf eine solche Beachtungszahl bringen. Bei beiden Faktoren – Internet wie Gratiszeitungen – sind es vor allem die Jungen, die als treibende Kraft eine Entwicklung vorantreiben, die in diesem Ausmass kaum jemand erwartet hätte. Und die vermutlich, dazu gehört nun nicht mehr so viel Prognosefähigkeit, auch in Zukunft anhalten wird.
Unklar allerdings bleibt, wie sich die neuen Medien langfristig über Wasser halten können. Das Werbevolumen der Gratiszeitungen ist teils beeindruckend, im Internet hält es mit der rasanten Beachtung der Sites aber längst nicht mit. Und medienpolitisch bringt es «Die Zeit» auf den Punkt, wenn sie die Problematik der Entwicklung wie folgt umschreibt: «Könnte es sein, dass der Leserschwund das stolze Wort von der vierten Gewalt hohl erscheinen lässt, dass ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie zu bröckeln beginnt? Oder macht es keinen Unterschied, wenn das gedruckte dem gesendeten Wort weichen muss? Bietet das Netz der bürgerlichen Öffentlichkeit möglicherweise eine bessere Teilhabe an den Angelegenheiten des Staates und der Gesellschaft, ist es somit vielleicht sogar das »demokratischere« Medium?».
Gestützt wird die Annahme auch durch den Erfolg der Gratis-Pendler-Zeitungen, der ja gerade hierzulande offenkundig ist. Selbst das am Markt skeptisch empfangene Abendblatt «heute» weist unterdessen eine LeserInnenzahlen von über 200'000 aus. Das ist zwar bescheiden gegenüber der Erfolgsstory von «20 Minuten», aber respektabel gegenüber den vielen ver-kauften regionalen Tageszeitungen, die es nicht auf eine solche Beachtungszahl bringen. Bei beiden Faktoren – Internet wie Gratiszeitungen – sind es vor allem die Jungen, die als treibende Kraft eine Entwicklung vorantreiben, die in diesem Ausmass kaum jemand erwartet hätte. Und die vermutlich, dazu gehört nun nicht mehr so viel Prognosefähigkeit, auch in Zukunft anhalten wird.
Unklar allerdings bleibt, wie sich die neuen Medien langfristig über Wasser halten können. Das Werbevolumen der Gratiszeitungen ist teils beeindruckend, im Internet hält es mit der rasanten Beachtung der Sites aber längst nicht mit. Und medienpolitisch bringt es «Die Zeit» auf den Punkt, wenn sie die Problematik der Entwicklung wie folgt umschreibt: «Könnte es sein, dass der Leserschwund das stolze Wort von der vierten Gewalt hohl erscheinen lässt, dass ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie zu bröckeln beginnt? Oder macht es keinen Unterschied, wenn das gedruckte dem gesendeten Wort weichen muss? Bietet das Netz der bürgerlichen Öffentlichkeit möglicherweise eine bessere Teilhabe an den Angelegenheiten des Staates und der Gesellschaft, ist es somit vielleicht sogar das »demokratischere« Medium?».
6.2.07
((Umwelt) Erneuerbare Energien legen zu
Ökokraftwerke haben ihre Stromproduktion im vergangenen Jahr in Deutschland um 15 Prozent auf ein neues Rekordniveau gesteigert. Nach Zahlen des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) haben sie mehr als 73 Milliarden Kilowattstunden geliefert und damit etwa zwölf Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. „Allein der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr übersteigt beispielsweise die Jahresproduktion eines Kernkraftwerkes, wie das zur Disposition stehende AKW Brunsbüttel“, sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.
An erster Stelle lag laut VDEW die Windenergie mit 30,5 Milliarden Kilowattstunden (2005: 27,2), gefolgt von der Wasserkraft mit 21,6 Milliarden Kilowattstunden (2005: 20,8). Die Stromproduktion aus Biomasse hat 2006 kräftig zugelegt. Sie wuchs um 38 Prozent von 11,2 auf 15,5 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Photovoltaik konnte einen starken Zuwachs verzeichnen. Solaranlagen lieferten zwei Milliarden Kilowattstunden in das deutsche Stromnetz und damit 54 Prozent mehr als 2005. Der Anteil der Sonnenenergie an der Gesamtstromproduktion ist mit nicht einmal einem halben Prozent zwar noch klein – aber doch bedeutend höher als etwa in der Schweiz und aufgrund des starken Wachstums durchaus vielversprechend. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
An erster Stelle lag laut VDEW die Windenergie mit 30,5 Milliarden Kilowattstunden (2005: 27,2), gefolgt von der Wasserkraft mit 21,6 Milliarden Kilowattstunden (2005: 20,8). Die Stromproduktion aus Biomasse hat 2006 kräftig zugelegt. Sie wuchs um 38 Prozent von 11,2 auf 15,5 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Photovoltaik konnte einen starken Zuwachs verzeichnen. Solaranlagen lieferten zwei Milliarden Kilowattstunden in das deutsche Stromnetz und damit 54 Prozent mehr als 2005. Der Anteil der Sonnenenergie an der Gesamtstromproduktion ist mit nicht einmal einem halben Prozent zwar noch klein – aber doch bedeutend höher als etwa in der Schweiz und aufgrund des starken Wachstums durchaus vielversprechend. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
2.2.07
(Finanzen) Fonds: nachhaltig und auf Kollisionskurs
Seit Mittwoch läuft in Zürich die achte Fondsmesse. Zwei Diskurse prägen den dreitägigen Event – die positive Entwicklung hin zu starkem Wachstum bei nachhaltigen Anlagen sowie der entflammte Wettkampf zwischen Anlagefonds und den sogenannten strukturierten Produkten.
In Deutschland heissen letztere auch Zertifikate. Was Stefan Bichsel, Schweizer Präsident des europäischen Fondsverbands, zur maliziösen Bemerkung veranlasste, diese Anlageinstrumente seien deshalb so beliebt, weil die Leute meinten, da sei irgendwas zertifiziert. Doch gerade das ist nicht der Fall, vielmehr herrscht ein eigentlicher Dschungel an solchen Produkten ohne jegliche staatliche Regulierung, ganz im Gegensatz zum Fondsgeschäft. Da half die Beteuerung des Verbandspräsidenten der Strukturierten (die Organisation wurde erst kürzlich gegründet) wenig. Roger Studer: «Die Investoren wissen schon, worum es geht.» Kaum ist man vesucht nachzuschieben – denn nicht nur gibt es fast unendlich viele Produkte (allein in der Schweiz über 11'000). Auch sind deren Kosten nicht ermittelbar und ihre Wirkungsweise bei einer verwirrenden Namensvielfalt erst recht nicht.
Klarer geht es da schon bei den nachhaltigen Anlagen zu und her. Zwar leiden auch sie unter einer gewissen definitorischen Unschärfe. Aber die vielfältigen Produkte und gute Infoveranstaltungen helfen gerade an der diesjährigen Fondsmesse, dem nachhaltigen Investment auf die Spur zu kommen. Bereits informierte Andreas Knörzer vom Basler Bankenhaus Sarasin, neuerdings eine Tochtergesellschaft der niederländischen Robeco-Bank, über die zentralen Marktentwicklungen. Knörzer ortet im Bereich der Energien vor allem dort (Rendite-) Potenzial, wo an und mit Spartechnologien gearbeitet wird. Daneben hat es seit je die Solarenergie dem Basler Bankenhaus angetan, im Bereich Gesundheit – den Sarasin ebenfalls zu den Nachhaltigen zählt im Gegensatz zu anderen Finanzinstitutionen – sind es biomedizinische und –technologische Entwicklungen, beim Wasser die Säuberung und in der Mobilität der öffentliche Verkehr.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit finden an der Fondsmesse insbesondere am Freitag statt. Verschiedene Fondsgesellschaften stellen ihre Konzepte vor, Uni-Professor Ernst A. Brugger wird aufzeigen, dass diese plötzlich so gefragte Anlagekategorie nicht nur dazu dient, das Gewissen zu beruhigen und verschiedene Banken stellen ihre neuen Produkte vor. Weitere Informationen auch unter www.fonds-messe.ch
In Deutschland heissen letztere auch Zertifikate. Was Stefan Bichsel, Schweizer Präsident des europäischen Fondsverbands, zur maliziösen Bemerkung veranlasste, diese Anlageinstrumente seien deshalb so beliebt, weil die Leute meinten, da sei irgendwas zertifiziert. Doch gerade das ist nicht der Fall, vielmehr herrscht ein eigentlicher Dschungel an solchen Produkten ohne jegliche staatliche Regulierung, ganz im Gegensatz zum Fondsgeschäft. Da half die Beteuerung des Verbandspräsidenten der Strukturierten (die Organisation wurde erst kürzlich gegründet) wenig. Roger Studer: «Die Investoren wissen schon, worum es geht.» Kaum ist man vesucht nachzuschieben – denn nicht nur gibt es fast unendlich viele Produkte (allein in der Schweiz über 11'000). Auch sind deren Kosten nicht ermittelbar und ihre Wirkungsweise bei einer verwirrenden Namensvielfalt erst recht nicht.
Klarer geht es da schon bei den nachhaltigen Anlagen zu und her. Zwar leiden auch sie unter einer gewissen definitorischen Unschärfe. Aber die vielfältigen Produkte und gute Infoveranstaltungen helfen gerade an der diesjährigen Fondsmesse, dem nachhaltigen Investment auf die Spur zu kommen. Bereits informierte Andreas Knörzer vom Basler Bankenhaus Sarasin, neuerdings eine Tochtergesellschaft der niederländischen Robeco-Bank, über die zentralen Marktentwicklungen. Knörzer ortet im Bereich der Energien vor allem dort (Rendite-) Potenzial, wo an und mit Spartechnologien gearbeitet wird. Daneben hat es seit je die Solarenergie dem Basler Bankenhaus angetan, im Bereich Gesundheit – den Sarasin ebenfalls zu den Nachhaltigen zählt im Gegensatz zu anderen Finanzinstitutionen – sind es biomedizinische und –technologische Entwicklungen, beim Wasser die Säuberung und in der Mobilität der öffentliche Verkehr.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit finden an der Fondsmesse insbesondere am Freitag statt. Verschiedene Fondsgesellschaften stellen ihre Konzepte vor, Uni-Professor Ernst A. Brugger wird aufzeigen, dass diese plötzlich so gefragte Anlagekategorie nicht nur dazu dient, das Gewissen zu beruhigen und verschiedene Banken stellen ihre neuen Produkte vor. Weitere Informationen auch unter www.fonds-messe.ch
29.1.07
(Finanzen) Jetzt kommen die Solaraktien
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! Klimawandel ist in aller Munde, auch bei der Geldanlage! Immer mehr engagierte Investoren erkennen die ökologischen - und ökonomischen - Chancen von Unternehmen aus dem Sektor Erneuerbare Energien, die dem dem Klimawandel entgegenwirken - und deren Aktien weit überdurchschnittliche Renditen liefern!
Wer z.B. im Jahr 2006 Aktien wie Vestas Wind, Conergy oder Solarworld hatte, konnte sich über - steuerfreie - Kursgewinne zwischen 70% und 131% freuen. Das Jahr 2007 scheint sich bei den Solaraktien sogar noch besser zu entwickeln: die chinesische Trina Solar - seit kurzem in den USA an der Börse - legte in den ersten 4 Wochen 2007 bereits 44,4% zu, eine andere chinesische Solaraktie (Renesola) kam auf 28,2%, eine dritte (Solarfun) auf 19,8%.
Aber auch die deutsche Solarworld stieg in diesem Zeitraum schon über 21% (bei Solarworld sind es seit der ÖKO-INVEST-Kaufempfehlung 2002 schon mehrere Tausend (!) Prozent Gewinn: die Aktie stieg von unter 0,70 Euro auf weit über 50 Euro). Der 30 internationale Aktien umfassende Solaraktien-Index PPVX ist in den letzten 4 Jahren sogar mehr als 700 Prozentpunkte besser gelaufen als der "fossile" Erdölaktien-Index AMEX Oil und damit wohl der beste Branchenindex weltweit - und nicht zuletzt schafften die 30 PPVX-Unternehmen in den letzten 3 Jahren rund 15.000 neue Arbeitsplätze.
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! In der brandneuen 100-seitigen ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie 2007 werden insgesamt über 75 Solaraktien behandelt: neben den 30 PPVX-Aktien (darunter ausführliche Analysen der deutscher Titel mit Kurspotenzialen von bis zu 80%) weitere 30 kleinere börsennotierte Solarunternehmen, 14 Börsenkandidaten sowie sonstige Solarbeteiligungsmöglichkeiten: erst informieren, dann investieren!
Die Studie gibt es ausschliesslich als Printversion . Sie kostet inkl. Versand (mit Rechnung) 38,50 Euro und ist zu bestellen beim
ÖKO-INVEST-Verlag
Schweizertalstr. 8-10/5
A-1130 Wien,
Tel. 0043-1-8760501
email oeko-invest@teleweb.at
Quelle: www.sonnenseite.com
Wer z.B. im Jahr 2006 Aktien wie Vestas Wind, Conergy oder Solarworld hatte, konnte sich über - steuerfreie - Kursgewinne zwischen 70% und 131% freuen. Das Jahr 2007 scheint sich bei den Solaraktien sogar noch besser zu entwickeln: die chinesische Trina Solar - seit kurzem in den USA an der Börse - legte in den ersten 4 Wochen 2007 bereits 44,4% zu, eine andere chinesische Solaraktie (Renesola) kam auf 28,2%, eine dritte (Solarfun) auf 19,8%.
Aber auch die deutsche Solarworld stieg in diesem Zeitraum schon über 21% (bei Solarworld sind es seit der ÖKO-INVEST-Kaufempfehlung 2002 schon mehrere Tausend (!) Prozent Gewinn: die Aktie stieg von unter 0,70 Euro auf weit über 50 Euro). Der 30 internationale Aktien umfassende Solaraktien-Index PPVX ist in den letzten 4 Jahren sogar mehr als 700 Prozentpunkte besser gelaufen als der "fossile" Erdölaktien-Index AMEX Oil und damit wohl der beste Branchenindex weltweit - und nicht zuletzt schafften die 30 PPVX-Unternehmen in den letzten 3 Jahren rund 15.000 neue Arbeitsplätze.
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! In der brandneuen 100-seitigen ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie 2007 werden insgesamt über 75 Solaraktien behandelt: neben den 30 PPVX-Aktien (darunter ausführliche Analysen der deutscher Titel mit Kurspotenzialen von bis zu 80%) weitere 30 kleinere börsennotierte Solarunternehmen, 14 Börsenkandidaten sowie sonstige Solarbeteiligungsmöglichkeiten: erst informieren, dann investieren!
Die Studie gibt es ausschliesslich als Printversion . Sie kostet inkl. Versand (mit Rechnung) 38,50 Euro und ist zu bestellen beim
ÖKO-INVEST-Verlag
Schweizertalstr. 8-10/5
A-1130 Wien,
Tel. 0043-1-8760501
email oeko-invest@teleweb.at
Quelle: www.sonnenseite.com
26.1.07
(Finanzen) Die besten der vielen Fonds
Gute Fonds im Frühjahr 2007 *
Sektor Fondsname Punktzahl * Verfügbarkeit **
International
M&G Global Basics Euro 29
Carmignac Investissement 25 CS Fundlab
Activest Global Select 24 CS Fundlab
DWS Akkumula 23 CS Fundlab
Nebenwerte
AXA R'berg Global SC 19 CS Fundlab
Deutschland
DWS Aktien Straegie Dt. 27 CS Fundlab
ADIG Fondak 26 CS Fundlab
Europa
JPM Europe Dynamic 26 CS Fundlab
Fidelity European Aggress. 25 CS Fundlab
Nebenwerte
Threadneedle Europ. SC 27
Osteuropa
MLIIF Emerg, Europe Euro 24 CS Fundlab
USA
JPM US Strategic Value 25 CS Fundlab
Emerging M.
Magellan 27
Carmignac Emergents 23 CS Fundlab
Vontobel Emerging Markets 21 CS Fundlab
Asien
inkl. Japan
DWS Top Asien 50 24 CS Fundlab
exkl. Japan
Axa Rosenberg Pacific ex Japan 27
Vontobel Far East Equity 24 Postfinance
einzelne Länder
AXA Rosenberg Japan SC 23 CS Fundlab
Swisscanto EF SC Japan 22 CS Fundlab
HSBC Indian US-$ 21 CS Fundlab
HSBC Chinese US-$ 16 CS Fundlab
Lateinamerika
MLIIF Latin America US-$ 22 CS Fundlab
Templeton Latin America 21
Energie
Fortis Energy Europe 18
Invesco Energy 18 CS Fundlab
MLIIF World Energy 18 CS Fundlab
Biotech
Pictet Biotech USD 23 Postfinance ***
Gold
MLIIF World Gold US-$ 23 CS Fundlab
Ökologie
Activest EcoTech 17 CS Fundlab
Rohstoffe
MLIIF World Mining US-$ 24 CS Fundlab
Weitere Fonds zur Abrundung der Anlagestrategie, mit Zukunftspotenzial
Schweiz
DWS ZI Aktien CS Fundlab
Vontobel Swixx SC Postfinance ***
UBS 100 Postfinance ***
Gold
ZKB ETF SWX direkt
Ökologie
Swisscanto Green Invest Postfinance ***
Pictet Water Postfinance ***
Emerging M.
Swisscanto EM Postfinance ***
Länder
Clariden Russland CS Fundlab
Ishares Lateinamerika SWX direkt
Ishares Xinua - China SWX direkt
* Errechnet aus Ratings der Agenturen Morningstar, S&P, Feri, Lipper, Sauren
mögliches Maximum sind 31 Punkte
** Alle Fonds sind auch bei Hausbanken oder Fondsgesellschaften erhältlich
*** Alle von Postfinance angebotenen Fonds als Fondssparpläne erhältlich
Quelle: Grunddaten Das Investment 1/07, eigene Berechnungen
Zur Beachtung: Auflistung vergangenheitsbezogen, ohne Garantie
für künftige Entwicklung - keine Kaufempfehlung
Sektor Fondsname Punktzahl * Verfügbarkeit **
International
M&G Global Basics Euro 29
Carmignac Investissement 25 CS Fundlab
Activest Global Select 24 CS Fundlab
DWS Akkumula 23 CS Fundlab
Nebenwerte
AXA R'berg Global SC 19 CS Fundlab
Deutschland
DWS Aktien Straegie Dt. 27 CS Fundlab
ADIG Fondak 26 CS Fundlab
Europa
JPM Europe Dynamic 26 CS Fundlab
Fidelity European Aggress. 25 CS Fundlab
Nebenwerte
Threadneedle Europ. SC 27
Osteuropa
MLIIF Emerg, Europe Euro 24 CS Fundlab
USA
JPM US Strategic Value 25 CS Fundlab
Emerging M.
Magellan 27
Carmignac Emergents 23 CS Fundlab
Vontobel Emerging Markets 21 CS Fundlab
Asien
inkl. Japan
DWS Top Asien 50 24 CS Fundlab
exkl. Japan
Axa Rosenberg Pacific ex Japan 27
Vontobel Far East Equity 24 Postfinance
einzelne Länder
AXA Rosenberg Japan SC 23 CS Fundlab
Swisscanto EF SC Japan 22 CS Fundlab
HSBC Indian US-$ 21 CS Fundlab
HSBC Chinese US-$ 16 CS Fundlab
Lateinamerika
MLIIF Latin America US-$ 22 CS Fundlab
Templeton Latin America 21
Energie
Fortis Energy Europe 18
Invesco Energy 18 CS Fundlab
MLIIF World Energy 18 CS Fundlab
Biotech
Pictet Biotech USD 23 Postfinance ***
Gold
MLIIF World Gold US-$ 23 CS Fundlab
Ökologie
Activest EcoTech 17 CS Fundlab
Rohstoffe
MLIIF World Mining US-$ 24 CS Fundlab
Weitere Fonds zur Abrundung der Anlagestrategie, mit Zukunftspotenzial
Schweiz
DWS ZI Aktien CS Fundlab
Vontobel Swixx SC Postfinance ***
UBS 100 Postfinance ***
Gold
ZKB ETF SWX direkt
Ökologie
Swisscanto Green Invest Postfinance ***
Pictet Water Postfinance ***
Emerging M.
Swisscanto EM Postfinance ***
Länder
Clariden Russland CS Fundlab
Ishares Lateinamerika SWX direkt
Ishares Xinua - China SWX direkt
* Errechnet aus Ratings der Agenturen Morningstar, S&P, Feri, Lipper, Sauren
mögliches Maximum sind 31 Punkte
** Alle Fonds sind auch bei Hausbanken oder Fondsgesellschaften erhältlich
*** Alle von Postfinance angebotenen Fonds als Fondssparpläne erhältlich
Quelle: Grunddaten Das Investment 1/07, eigene Berechnungen
Zur Beachtung: Auflistung vergangenheitsbezogen, ohne Garantie
für künftige Entwicklung - keine Kaufempfehlung
21.1.07
(Umwelt) Südostasien will mehr erneuerbare Energien
Eine der wichtigsten Meldungen der Woche hat in europäischen Zeitungen kaum eine Rolle gespielt: Südostasien will auf Erneuerbare Energien setzen. Die zehn ASEAN- Staaten (1) plus in China, Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland haben beschlossen, ihren Öldurst zu drosseln und künftig stärker auf erneuerbare Energien zu setzen.
Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs - sie sind die politischen Repräsentanten der Hälfte der Menschheit. Einen ähnlichen Beschluss unter dem Motto: "Erneuerbare Energien statt Erdöl" hat es in der Weltpolitik noch nie gegeben. Der Beschluss wurde Anfang dieser Woche beim Südasien-Gipfeltreffen auf der philippinischen Insel Cebu gefasst und unterschrieben.
Japan stellte zwei Milliarden Dollar für Energiesparprogramme bereit. "Energiesparen ist der Schlüssel", sagte ein japanisches Delegationsmitglied. "Wir haben unseren Energieverbrauch in den vergangenen 30 Jahren um 30 Prozen gesenkt." China habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit im Energiebereich, und werde aktiv zur Stabilität der Energiemärkte beitragen.
Die zehn Mitgliedstaaten des ASEAN -Verbundes sowie Japan, China Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wollen vor allem erneuerbare Energien fördern, sowie die Verwendung von Biobrennstoffen und Wasser- und Atomkraft. Für Biobrennstoffe sollen Qualitätsstandards für den Einsatz in Motoren erarbeitet werden. Die 16 Unterzeichner kündigten Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase an, ohne feste Emissionsgrenzen festzulegen.
(1) Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Quelle: www.sonnenseite.com
Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs - sie sind die politischen Repräsentanten der Hälfte der Menschheit. Einen ähnlichen Beschluss unter dem Motto: "Erneuerbare Energien statt Erdöl" hat es in der Weltpolitik noch nie gegeben. Der Beschluss wurde Anfang dieser Woche beim Südasien-Gipfeltreffen auf der philippinischen Insel Cebu gefasst und unterschrieben.
Japan stellte zwei Milliarden Dollar für Energiesparprogramme bereit. "Energiesparen ist der Schlüssel", sagte ein japanisches Delegationsmitglied. "Wir haben unseren Energieverbrauch in den vergangenen 30 Jahren um 30 Prozen gesenkt." China habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit im Energiebereich, und werde aktiv zur Stabilität der Energiemärkte beitragen.
Die zehn Mitgliedstaaten des ASEAN -Verbundes sowie Japan, China Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wollen vor allem erneuerbare Energien fördern, sowie die Verwendung von Biobrennstoffen und Wasser- und Atomkraft. Für Biobrennstoffe sollen Qualitätsstandards für den Einsatz in Motoren erarbeitet werden. Die 16 Unterzeichner kündigten Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase an, ohne feste Emissionsgrenzen festzulegen.
(1) Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Quelle: www.sonnenseite.com
18.1.07
(Finanzen) Öko-Aktienfonds GreenEffects überdurchschnittlich gut
Der deutsche Fonds ist in der Schweiz nicht zugelassen, darf also nicht vertrieben werden. Auf Nachfrage kann er über eine Bank aber durchaus geordert werden und das wäre in diesem Fall eine Überlegung wert. Der zugrunde liegende Natur-Aktien-Index (NAI) und der Aktienfonds GreenEffects sind beide nicht nur außerordentlich erfolgreich, sondern auch glaubwürdig und empfehlenswert. Sie gelten, so die Tester, "als die konsequenteste Umsetzung der Idee, Geld nach ethisch-ökologischen Kriterien anzulegen".
Zu diesem Urteil kommt die neueste Ausgabe der Monatszeitschrift FINANZTEST (herausgegeben von der Stiftung Warentest, Januar 2007). Unter der Überschrift "Die Guten" heißt es, dass der NAI auf Euro-Basis in zehn Jahren um 300 Prozent zugelegt hat. Der von SECURVITA betreute Index habe Pionierarbeit auf dem Gebiet der grünen Geldanlagen geleistet. "Der NAI sucht nicht nur nach Unternehmen, die eine Vorreiterrolle spielen, sondern übernahm selbst eine".
FINANZTEST prüfte im Detail nach, wie sich jeder einzelne Aktienwert im Index NAI und im Fonds GreenEffects (der ausschließlich in die NAI-Werte investiert) entwickelt hat. Ergebnis: Nur fünf Werte haben sich etwas verschlechtert, fünf weitere sind neu und alle anderen 20 sind im Wert gestiegen. Einige davon um 30 Prozent pro Jahr seitdem sie ins Portfolio aufgenommen worden sind. Einer (Solarworld) sogar um 250 Prozent pro Jahr!
Die zusammenfassende Empfehlung der Stiftung Warentest für ökologisch interessierte Geldanleger: "Achten Sie beim Kauf von Aktien nicht nur auf ethisch-ökologische Kriterien, sondern auch auf die Finanzkennzahlen wie zum Beispiel Gewinn oder Verschuldung. Risikostreuung: Sie sollten nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie entweder Einzeltitel verschiedener Branchen oder .... Der Fonds GreenEffects schneidet in unserem Fondsdauertest überdurchschnittlich ab."
Zu diesem Urteil kommt die neueste Ausgabe der Monatszeitschrift FINANZTEST (herausgegeben von der Stiftung Warentest, Januar 2007). Unter der Überschrift "Die Guten" heißt es, dass der NAI auf Euro-Basis in zehn Jahren um 300 Prozent zugelegt hat. Der von SECURVITA betreute Index habe Pionierarbeit auf dem Gebiet der grünen Geldanlagen geleistet. "Der NAI sucht nicht nur nach Unternehmen, die eine Vorreiterrolle spielen, sondern übernahm selbst eine".
FINANZTEST prüfte im Detail nach, wie sich jeder einzelne Aktienwert im Index NAI und im Fonds GreenEffects (der ausschließlich in die NAI-Werte investiert) entwickelt hat. Ergebnis: Nur fünf Werte haben sich etwas verschlechtert, fünf weitere sind neu und alle anderen 20 sind im Wert gestiegen. Einige davon um 30 Prozent pro Jahr seitdem sie ins Portfolio aufgenommen worden sind. Einer (Solarworld) sogar um 250 Prozent pro Jahr!
Die zusammenfassende Empfehlung der Stiftung Warentest für ökologisch interessierte Geldanleger: "Achten Sie beim Kauf von Aktien nicht nur auf ethisch-ökologische Kriterien, sondern auch auf die Finanzkennzahlen wie zum Beispiel Gewinn oder Verschuldung. Risikostreuung: Sie sollten nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie entweder Einzeltitel verschiedener Branchen oder .... Der Fonds GreenEffects schneidet in unserem Fondsdauertest überdurchschnittlich ab."
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