Readers Edition” ist eine Plattform, die eine neue Art von Journalismus möglich macht (www.readers-edition.de). Werden Sie selbst Redakteur. Readers Edition gibt Ihnen die Möglichkeit, eigene Geschichten, Berichte und Fotos zu veröffentlichen. Redaktionen müssen aus der Vielzahl von Nachrichten oft wenige auswählen - weil in der Zeitung der Platz fehlt, in Radio und Fernsehen die Sendezeit knapp ist oder Online-Nachrichtenseiten auch nur eine begrenzte Anzahl an Redakteuren beschäftigen können. In “Readers Edition” ist das anders: Jeder kann zum Journalisten werden, der Platz ist unbegrenzt.
“Readers Edition” will einen anderen Blick auf die Nachrichtenwelt ermöglichen. Erzählen Sie, welche konkreten Auswirkungen die Bundespolitik auf die Menschen hat (Ressort Politik). Schreiben Sie, welche Ereignisse die Menschen vor Ort (Ressort Lokales) oder am Arbeitsplatz (Ressort Wirtschaft) bewegt. Berichten Sie von aktuellen Sportereignissen (Ressort Sport) oder von Neuigkeiten aus dem Internet- und Computer-Sektor (Ressort Web & Technik). Erzählen Sie anderen von neuen Filmen oder neuer Musik und Ereignissen, die Ihnen im Alltag begegnen (Ressort Vermischtes). Schreiben Sie über das, was Sie bewegt.
Schreiben Sie eine Kurzmeldung oder einen langen Bericht, eine eigene Einschätzung oder eine Nachricht. Geben Sie “Readers Edition” Ihre eigene Sichtweise. Alle Berichte müssen journalistischen Grundsätzen des Pressekodex folgen: Die Fakten müssen stimmen, unbestätigte Gerüchte oder Vermutungen werden nicht veröffentlicht. Zudem darf sich durch Berichte niemand beleidigt oder zu Unrecht beschuldigt fühlen. Über die Einhaltung der Kriterien entscheiden die Moderatoren und in letzter Instanz die BF Blogform Social Media GmbH. Nachsatz von www.tipp.ch: Ein Projekt aus Deutschland, das hierzulande Nachahmer finden sollte.
23.5.07
(Umwelt) Konzerne investieren mächtig in Solartechnologie
Von derzeit 140 Megawatt will Kyocera in Japan seine Solarzellenproduktion auf 500 Megawatt erhöhen. Dafür sollen Kyocera-Werke in Japan, Tschechien, Mexiko und in China sorgen. Insgesamt will Kyocera bis 2010 etwa 200 Millionen Euro in den Ausbau seiner Solarfabriken investieren. „In den vergangen zwei Jahren mussten wir einen Mangel an Silizium, welches für die Verwendung in der Photovoltaik geeignet ist, beklagen und haben uns darauf konzentriert, die Solarzellenqualität und Energieumwandlungseffizienz zu verbessern“, so Tatsumi Maeda, Senior Managing Executive Officer der Kyocera Corporation und General Manager der Corporate Solar Energy Group. „Wir sind ein weltweit agierender „voll integrierter“ Hersteller, der jede einzelne Prozessstufe vom Gießen eines Siliziumbarrens über die Konstruktion bis hin zur Lieferung kompletter Solarsysteme begleitet. Unsere Zielsetzung besteht darin, zum führenden Unternehmen sowohl qualitativ als auch quantitativ zu werden.“
Da steht ein anderer Grosskonzern nicht hinten an: BP Solar will die Solarzellenproduktion auf 700 MW ausbauen, wie tagszuvor gemeldet wurde. Gemessen an der weltweiten Reklame für Solarenergien war die Produktion von Solarzellen von BP Solar bislang eher bescheiden.
Doch jetzt gab BP Solar bekannt, dass es seine bisherige Produktion von etwa 200 Megawatt pro Jahr auf 700 Megawatt im Jahr 2010 mehr als verdreifachen wolle. Allein in Spanien (in Tres Cantos bei Madrid) soll die Produktion von heute 55 auf 300 Megawatt in drei Jahren gesteigert werden. Auch in Bangalore/Indien sollen künftig 300 MW produziert werden. Höhere Produktionen sind auch am US-Standort in Frederick/Maryland geplant. Bei den neuen Zell-Fertigungsreihen kommt die modernste Siebdruck-Technologie zum Einsatz, die sich BP Solar größtenteils hat patentieren lassen. Die voll automatisierte Wafer-Verarbeitung macht es möglich, die derzeit dünnsten, erhältlichen Wafer zu verarbeiten und gleichzeitig höchst mögliche Qualität zu gewährleisten.
Mit den beabsichtigten Ausbauschritten werden Kapazitäten geschaffen, die immerhin jenen eines ganz grossen AKW’s entsprechen, und das jedes Jahr erneut.
Quelle: www.sonnenseite.com und Firmenmeldungen
Da steht ein anderer Grosskonzern nicht hinten an: BP Solar will die Solarzellenproduktion auf 700 MW ausbauen, wie tagszuvor gemeldet wurde. Gemessen an der weltweiten Reklame für Solarenergien war die Produktion von Solarzellen von BP Solar bislang eher bescheiden.
Doch jetzt gab BP Solar bekannt, dass es seine bisherige Produktion von etwa 200 Megawatt pro Jahr auf 700 Megawatt im Jahr 2010 mehr als verdreifachen wolle. Allein in Spanien (in Tres Cantos bei Madrid) soll die Produktion von heute 55 auf 300 Megawatt in drei Jahren gesteigert werden. Auch in Bangalore/Indien sollen künftig 300 MW produziert werden. Höhere Produktionen sind auch am US-Standort in Frederick/Maryland geplant. Bei den neuen Zell-Fertigungsreihen kommt die modernste Siebdruck-Technologie zum Einsatz, die sich BP Solar größtenteils hat patentieren lassen. Die voll automatisierte Wafer-Verarbeitung macht es möglich, die derzeit dünnsten, erhältlichen Wafer zu verarbeiten und gleichzeitig höchst mögliche Qualität zu gewährleisten.
Mit den beabsichtigten Ausbauschritten werden Kapazitäten geschaffen, die immerhin jenen eines ganz grossen AKW’s entsprechen, und das jedes Jahr erneut.
Quelle: www.sonnenseite.com und Firmenmeldungen
15.5.07
(Umwelt) Ökostrom über die "Bild"-Zeitung bestellen
Ab sofort kann jede und jeder in Deutschland Ökostrom über die "Bild"-Zeitung stellen. Manchmal geschehen Zeichen und Wunder. Bislang haben die Ökostromanbieter zu Recht darüber geklagt, dass die Medien zu wenig über die Möglichkeiten des Stromwechselns berichtet haben.
Am 11. Mai schrieb "Bild" auf der ersten Seite: "Ab heute gibt es sauberen Strom von Bild und Lichtblick." Dieser Strom, so "Bild" kommt "komplett aus erneuerbaren Energien: Wasser, Biomasse, Sonne, Windkraft." Das Boulevard-Blatt mit einer Auflage von vier Millionen schreibt: "Ein Durchschnittshaushalt (3.000 Kilowattstunden/Jahr) verringert seinen jährlichen CO2-Ausstoß um zwei Tonnen! Grundpreis pro Monat: € 7,08; die Kilowattstunde kostet 18,98 Cent. Das Tollste: Für "Bild"-Leser gibt es sogar 25 Euro Sparguthaben.
Sie können in ganz Deutschland von ihrem Anbieter zum "Bild"-Ökostrom wechseln. (Telefon 01802/330331 (6 Cent/Anruf im Festnetz) oder www.bild-oekostrom.de. Glückwunsch an die Kollegen von "Bild". Am Tag danach legte Bild nochmals nach: "Viele Kunden sparen mit dem Ökostrom Geld - bis zu 870 Euro. Vergleichen lohnt." Die Frage, was "Bild"-Ökostrom kostet beantwortet "Bild" so: "Grundpreis 84,96 Euro jährlich, pro Kilowattstunde 18,98 Cent. Eine Familie (ca. 4.000 Kilowatt/Jahr) zahlt € 844,16 im Jahr. Wer kann diesen Ökostrom bekommen? "Alle Haushalte in Deutschland.
Quelle: Franz Alt 2007 aus www.sonnenseite.com
Am 11. Mai schrieb "Bild" auf der ersten Seite: "Ab heute gibt es sauberen Strom von Bild und Lichtblick." Dieser Strom, so "Bild" kommt "komplett aus erneuerbaren Energien: Wasser, Biomasse, Sonne, Windkraft." Das Boulevard-Blatt mit einer Auflage von vier Millionen schreibt: "Ein Durchschnittshaushalt (3.000 Kilowattstunden/Jahr) verringert seinen jährlichen CO2-Ausstoß um zwei Tonnen! Grundpreis pro Monat: € 7,08; die Kilowattstunde kostet 18,98 Cent. Das Tollste: Für "Bild"-Leser gibt es sogar 25 Euro Sparguthaben.
Sie können in ganz Deutschland von ihrem Anbieter zum "Bild"-Ökostrom wechseln. (Telefon 01802/330331 (6 Cent/Anruf im Festnetz) oder www.bild-oekostrom.de. Glückwunsch an die Kollegen von "Bild". Am Tag danach legte Bild nochmals nach: "Viele Kunden sparen mit dem Ökostrom Geld - bis zu 870 Euro. Vergleichen lohnt." Die Frage, was "Bild"-Ökostrom kostet beantwortet "Bild" so: "Grundpreis 84,96 Euro jährlich, pro Kilowattstunde 18,98 Cent. Eine Familie (ca. 4.000 Kilowatt/Jahr) zahlt € 844,16 im Jahr. Wer kann diesen Ökostrom bekommen? "Alle Haushalte in Deutschland.
Quelle: Franz Alt 2007 aus www.sonnenseite.com
14.5.07
(Finanzen) Einfacher Zugang zu nachhaltigen Anlagen
Das Öko-Institut Freiburg (D) hat jetzt ökologische Geldanlagen untersucht und für die "EcoTopTen"-Empfehlungen ausgewählt. Außer Tipps für umweltfreundliche Produkte (z.B. Haushaltsgeräte, Öko-Strom oder Heizungen) gibt das Öko-Institut auf der Website www.ecotopten.de seit neuestem auch eine Übersicht über empfehlenswerte grüne Aktienfonds. Ganz oben auf der Empfehlungsliste steht der ethisch-ökologische Aktienfonds GreenEffects (www.greeneffects.de).
Die "EcoTopTen"-Auszeichnung erhalten nur die besten Fonds. Sie müssen, teilt das Öko-Institut mit, "in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben und gleichzeitig umfassend über strenge soziale und ökologische Ausschlusskriterien verfügen". Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Fonds seit mindestens fünf Jahren am Markt sind, um Beständigkeit zu gewährleisten.
Der Fonds GreenEffects zählt nicht nur nach den reinen Kursgewinnen zu den besten Fonds . Er zeichnet sich auch durch erfolgreiche Wertentwicklung und Stabilität aus, ist in der Schweiz aber nur auf besondere Nachfrage bei den Banken erhältlich, offiziell jedoch nicht zugelassen. GreenEffects (der "NAI-Wertefonds", WKN 580265) garantiert nach eigenen Angaben, dass die angelegten Gelder nur in die Werte investiert werden, die die strengen ökologischen-sozialen Kriterien des Natur-Aktien-Index NAI erfüllen (www.nai-index.de). Damit wird sichergestellt, dass nicht in Atomkraft, Waffenproduktion, Kinderarbeit oder korrupte Unternehmen investiert wird. GreenEffects ist damit nach Meinung vieler Experten der konsequenteste ökologisch-soziale Aktienfonds. Er wurde auch schon mehrfach als erfolgreichster Fonds ausgezeichnet.
Die "EcoTopTen"-Auszeichnung erhalten nur die besten Fonds. Sie müssen, teilt das Öko-Institut mit, "in der Vergangenheit überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben und gleichzeitig umfassend über strenge soziale und ökologische Ausschlusskriterien verfügen". Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Fonds seit mindestens fünf Jahren am Markt sind, um Beständigkeit zu gewährleisten.
Der Fonds GreenEffects zählt nicht nur nach den reinen Kursgewinnen zu den besten Fonds . Er zeichnet sich auch durch erfolgreiche Wertentwicklung und Stabilität aus, ist in der Schweiz aber nur auf besondere Nachfrage bei den Banken erhältlich, offiziell jedoch nicht zugelassen. GreenEffects (der "NAI-Wertefonds", WKN 580265) garantiert nach eigenen Angaben, dass die angelegten Gelder nur in die Werte investiert werden, die die strengen ökologischen-sozialen Kriterien des Natur-Aktien-Index NAI erfüllen (www.nai-index.de). Damit wird sichergestellt, dass nicht in Atomkraft, Waffenproduktion, Kinderarbeit oder korrupte Unternehmen investiert wird. GreenEffects ist damit nach Meinung vieler Experten der konsequenteste ökologisch-soziale Aktienfonds. Er wurde auch schon mehrfach als erfolgreichster Fonds ausgezeichnet.
8.5.07
(Umwelt) Biolandbau kann Menschheit ernähren
Besonders in den Ländern des Südens kann der Biolandbau zur Bekämpfung des Hungers entscheidend beitragen, findet eine Uno-Organisation. Der Biolandbau sei besser geeignet als moderne Anbaumethoden, um die Ernährung der Ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern zu gewährleisten. Gemäss einem neuen Bericht der Uno-Landwirtschaftsorganisation FAO könnte sogar die gesamte Menschheit mit biologisch angebauten Lebensmitteln ernährt werden - und das mit weniger negativen Umwelteinflüssen als die konventionelle Landwirtschaft.
Würde in den Ländern des Südens, wo bis zu 60 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, ausschliesslich mit modernen Anbaumethoden gearbeitet, hätte das für die soziale Stabilität hingegen gravierende Folgen. Gleiches gilt für die Umwelt. Zu diesem Schluss kommt Nadia El-Hage Scialabba von der FAO. Sie präsentierte ihre Arbeit vergangene Woche am Römer FAO-Hauptsitz an einer internationalen Konferenz zum Thema Biolandbau und Nahrungssicherung.
Allerdings nimmt sich der Biolandbau im Vergleich zu modernen, auf synthetischen Düngemitteln basierenden Anbaumethoden bescheiden aus. Weltweit werden lediglich o,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet, insgesamt 31 Millionen Hektar auf 633 000 Bauernhöfen. 40 Prozent der Bioanbaufläche liegen im ozeanischen Raum, 23 Prozent in Europa und 19 Prozent in Lateinamerika. Doch der Markt wächst: Vergangenes Jahr wurden Bio-Nahrungsmittel für 48 Milliarden Franken abgesetzt, 2012 sollen es 84 Milliarden sein.
Der biologische Landbau zeichne sich durch einen relativ geringen finanziellen Aufwand aus, so die FAO-Studie. Die Produktivität des Bodens erhalten die Bauern unter anderem durch eine gezielte Fruchtfolge, synthetischer Dünger kommt nicht zum Einsatz. Zudem leisten die Methoden des Biolandbaus einen bis zu 37 Prozent geringeren Beitrag zur Erderwärmung als moderne landwirtschaftliche Verfahren - ein gewichtiges Argument im Rahmen der momentanen Klimadebatte. Weil der Biolandbau arbeitsintensiver ist, schafft er zudem Arbeitsplätze. In Gegenden allerdings, in denen Arbeitskräfte Mangelware seien, eigne sich der Biolandbau nur bedingt, so die Autorin der Studie. Dies ist in vielen von HIV/Aids heimgesuchten Regionen Afrikas der Fall. Quelle: Tages-Anzeiger 08.05.07
Würde in den Ländern des Südens, wo bis zu 60 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind, ausschliesslich mit modernen Anbaumethoden gearbeitet, hätte das für die soziale Stabilität hingegen gravierende Folgen. Gleiches gilt für die Umwelt. Zu diesem Schluss kommt Nadia El-Hage Scialabba von der FAO. Sie präsentierte ihre Arbeit vergangene Woche am Römer FAO-Hauptsitz an einer internationalen Konferenz zum Thema Biolandbau und Nahrungssicherung.
Allerdings nimmt sich der Biolandbau im Vergleich zu modernen, auf synthetischen Düngemitteln basierenden Anbaumethoden bescheiden aus. Weltweit werden lediglich o,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet, insgesamt 31 Millionen Hektar auf 633 000 Bauernhöfen. 40 Prozent der Bioanbaufläche liegen im ozeanischen Raum, 23 Prozent in Europa und 19 Prozent in Lateinamerika. Doch der Markt wächst: Vergangenes Jahr wurden Bio-Nahrungsmittel für 48 Milliarden Franken abgesetzt, 2012 sollen es 84 Milliarden sein.
Der biologische Landbau zeichne sich durch einen relativ geringen finanziellen Aufwand aus, so die FAO-Studie. Die Produktivität des Bodens erhalten die Bauern unter anderem durch eine gezielte Fruchtfolge, synthetischer Dünger kommt nicht zum Einsatz. Zudem leisten die Methoden des Biolandbaus einen bis zu 37 Prozent geringeren Beitrag zur Erderwärmung als moderne landwirtschaftliche Verfahren - ein gewichtiges Argument im Rahmen der momentanen Klimadebatte. Weil der Biolandbau arbeitsintensiver ist, schafft er zudem Arbeitsplätze. In Gegenden allerdings, in denen Arbeitskräfte Mangelware seien, eigne sich der Biolandbau nur bedingt, so die Autorin der Studie. Dies ist in vielen von HIV/Aids heimgesuchten Regionen Afrikas der Fall. Quelle: Tages-Anzeiger 08.05.07
4.5.07
(Umwelt und Medien) «Lebendig» - Fotoprojekt für eine bessere Welt
Zürich sieht im Monat Mai eine bemerkenswerte Fotoausstellung, initiiert vom weltberühmten französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand. Träger der Ausstellung, die noch in weiteren CH-Städten zu sehen sein wird, sind die Westschweizer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie sowie der Nationalzirkus Knie – der zeitgleich zur Ausstellung seine Aufführungen vor Ort präsentiert.
Das alles ist kein Zufall. LODH hatten bereits Arthus-Bertrands Ausstellung «Die Erde von oben» vor Jahren in die Schweiz und nach Zürich gebracht. Die Privatbank unterstützt damit den Fotografen und dessen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dieser einen Welt, die uns nur zur Verfügung steht. Der Zirkus Knie wiederum unterstützt solcherlei Bemühen und die Erhaltung einer Tierwelt, deren artgerechte Präsentation im Zirkus schon jahrzehntelanges Anliegen der Dynastie Knie darstellt. Das anerkannte der Fotograf an der Präsentation der Ausstellung. Er zeigte sich beeindruckt von Knies Engagement, welches bei den Zirkus in Frankreich seinesgleichen suche.
Yann Arthus-Bertrand hat ausserordentliche Tierbilder in grossformatigen Aufnahmen zusammengestellt, jeweils begleitet von Erläuterungen zum Zustand der Welt. Da geht es um die Übernutzung des Wassers ebenso wie um unseren unsäglichen Umgang mit den endlichen Energiereserven. Anmerkungen zur strittigen Atomenergie fehlen nicht, doch sieht der frühere radikale Kritiker, der selbst in Tschernobyl fotografierte, deren Rolle heute differenzierter.
Die Ausstellung findet sich an der Uferpromenade des Zürichsees zwischen Bellevue und Tiefenbrunnen, Tag und Nacht zugänglich und wie es den Anliegen des Fotografen entspricht ganz unschweizerisch gratis. Sie bleibt während des Knie-Aufenthalts in Zürich bis anfangs Juni, wandert dann nach Basel (7.-20.6.), nach Bern (9.-22.8.), Genf (24.8.-13.9.) und Lausanne (28.9.-10.10.). Und wer einen Paristrip vorhat – auch dort sind die so beeindruckenden Bilder in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms ab Ende Mai zu sehen.
Weitere Informationen über www.goodplanet.org
Das alles ist kein Zufall. LODH hatten bereits Arthus-Bertrands Ausstellung «Die Erde von oben» vor Jahren in die Schweiz und nach Zürich gebracht. Die Privatbank unterstützt damit den Fotografen und dessen Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dieser einen Welt, die uns nur zur Verfügung steht. Der Zirkus Knie wiederum unterstützt solcherlei Bemühen und die Erhaltung einer Tierwelt, deren artgerechte Präsentation im Zirkus schon jahrzehntelanges Anliegen der Dynastie Knie darstellt. Das anerkannte der Fotograf an der Präsentation der Ausstellung. Er zeigte sich beeindruckt von Knies Engagement, welches bei den Zirkus in Frankreich seinesgleichen suche.
Yann Arthus-Bertrand hat ausserordentliche Tierbilder in grossformatigen Aufnahmen zusammengestellt, jeweils begleitet von Erläuterungen zum Zustand der Welt. Da geht es um die Übernutzung des Wassers ebenso wie um unseren unsäglichen Umgang mit den endlichen Energiereserven. Anmerkungen zur strittigen Atomenergie fehlen nicht, doch sieht der frühere radikale Kritiker, der selbst in Tschernobyl fotografierte, deren Rolle heute differenzierter.
Die Ausstellung findet sich an der Uferpromenade des Zürichsees zwischen Bellevue und Tiefenbrunnen, Tag und Nacht zugänglich und wie es den Anliegen des Fotografen entspricht ganz unschweizerisch gratis. Sie bleibt während des Knie-Aufenthalts in Zürich bis anfangs Juni, wandert dann nach Basel (7.-20.6.), nach Bern (9.-22.8.), Genf (24.8.-13.9.) und Lausanne (28.9.-10.10.). Und wer einen Paristrip vorhat – auch dort sind die so beeindruckenden Bilder in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms ab Ende Mai zu sehen.
Weitere Informationen über www.goodplanet.org
27.4.07
(Umwelt) Fragen rund um die Sonnenenergie
Die Schweiz hat ihre Tage der Sonne (4. und 5. Mai). Dass uns Deutschland bei der Sonnenenergie voraus ist, zeigt der Parallelanlass im nördlichen Nachbarland – dort gibt es gleich eine ganze Woche der Sonne. Weitere Infos finden sich dazu unter www.woche-der-sonne.de, für die Schweiz unter www.swissolar.ch. Als inhaltlichen Input liefert die deutsche Website gleich eine Reihe von informativen Antworten zu häufig rund um die Sonnenenergie gestellten Fragen, hier einige Muster:
Können Solarstromanlagen einen nennenswerten Anteil an der Stromversorgung leisten? Ja, alle Studien zeigen, dass die Photovoltaik langfristig einen unverzichtbaren Baustein unserer Stromversorgung darstellt. Durch den kontinuierlichen Aufbau der Solarindustrie und die Weiterentwicklung der Technologie mit entsprechender Kostensenkung wird bis 2010 etwa 1% des deutschen Strombedarfs mit Solarstrom gedeckt werden. Langfristig werden 20% bis 30% des Strombedarfs solar erzeugt werden.
Kann die Solarindustrie in Deutschland auch ohne staatliche Förderung wachsen? Die Solarindustrie wird in absehbarer Zeit auch ohne staatliche Förderung auf hohem Niveau wachstumsfähig sein. Angesichts steigender Preise für konventionelle und sinkender Preise für regenerative Energien sowie einem wachsenden Exportmarkt wird dies bei Solarwärme innerhalb der nächsten 5-10, bei der Photovoltaik in 10-15 Jahren möglich sein. Bis dahin ist die Markteinführung der Solarenergie auf verlässliche staatliche Rahmenbedingungen angewiesen, um konkurrenzfähig zu sein und auf dem Weltmarkt zu bestehen. Bis dahin benötigt die Industrie Investitionssicherheit für den Aufbau von Solarfabriken und ihre hohen Entwicklungsleistungen. Und die Verbraucher benötigen bis dahin einen gesetzlich abgesicherten Investitionsanreiz zur Errichtung von Solaranlagen.
Ist Solarenergie im Vergleich zu konventioneller Energie teurer? Langfristig ist Solarenergie weitaus preiswerter als herkömmliche Energie. Derzeit ist Solarenergie noch etwas teurer, da zunächst neue technische Verfahren entwickelt und finanziert werden müssen. Daher bedürfen Erneuerbare Energien wie damals die Atomkraft einer anfänglichen Förderung, bis sie konkurrenzfähige Preise erreichen. Solarenergie ist auf dem besten Weg dahin: während die Kosten für konventionell erzeugte Energien in den letzten Jahren zunehmend gestiegen sind und angesichts endlicher Ressourcen weiter deutlich steigen werden, sind die Preise für Solarenergie dank zunehmender Massenproduktion um durchschnittlich 5% jährlich gefallen. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Neuanlagen verankerte Senkung der Förderhöhe von jährlich 5 bis 6,5% erzwingt eine weitere Kostenreduktion. Die Solarbranche wird diese im Durchschnitt realisieren können.
Sind Solarstromanlagen effizient? Ja, Solarzellen haben heute einen Wirkungsgrad von etwa 15% und darüber, der kontinuierlich gesteigert wird. Das bedeutet, dass 15% der Strahlungsenergie, die auf die Solarzelle auftrifft, in Nutzenergie umgewandelt wird. Das klingt gering, ist es aber nicht, denn es sind bereits etwa 50% des physikalisch möglichen Wirkungsgrades. Viele konventionelle Kraftwerke laufen noch mit Wirkungsgraden von unter 40%, obwohl die Technologie bereits seit 100 Jahren im Einsatz ist. Dabei ist der Vergleich von Wirkungsgraden fossiler und Solarkraftwerke unzulässig, denn fossile Energien sind begrenzt, weshalb sie möglichst effizient eingesetzt werden müssen, Solarenergie ist dagegen praktisch unbegrenzt vorhanden.
Wird bald wieder genügend Silizium zur Verfügung stehen? Ja, der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet damit, dass sich der Siliziumengpass bis 2008 auflösen wird und der Zellindustrie damit wieder genügend Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Alle wichtigen Siliziumproduzenten haben ihre Kapazitäten ausgebaut und können diese dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Neue Unternehmen steigen in die Siliziumproduktion ein, neue Verfahren finden den Weg in den Markt. In der Folge wird der Preis für Silizium und damit auch für Solarstrom weiter sinken.
Wie sieht es aus mit der Energiebilanz von Solarzellen? Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. Solarstromanlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.
Lohnt sich in unseren Breiten überhaupt die Nutzung von Solarenergie? Eindeutig ja. In Deutschland liegt die mittlere jährliche Sonneneinstrahlung bei 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht einem Energiegehalt von 100 Litern Öl. Damit wird mehr als die Hälfte der Solarenergiemenge erreicht, die wir in der Sahara vorfinden. Das reicht, um auch bei uns mit effizienten Solaranlagen einen erheblichen Anteil Strom aus Sonnenkraft zu erzeugen. In südlicheren Regionen wird die Wirtschaftlichkeit nur etwas früher erreicht. Solarenergieproduktion in Deutschland lohnt sich, denn Deutschland macht sich damit nicht zuletzt unabhängiger von Energieimporten aus Krisenregionen.
Welche Rolle kann Solarstrom in Zukunft spielen? Solarstrom wird langfristig die wichtigste Primärenergiequelle im weltweiten Energiemix sein, so die Prognose des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Jahr 2050 wird nach dieser Prognose Solarstrom bereits 24 Prozent, bis zum Jahr 2100 63 Prozent zur weltweiten Energieerzeugung beitragen. Die konventionellen Energieträger verlieren dagegen stark an Bedeutung.
Gibt es genügend Fläche für die Installation von Solaranlagen? Zur Montage von Solarmodulen eignen sich alle Dächer und Südfassaden. Mit bereits 6 qm sonnengeneigter Dachfläche kann man 60 % des Warmwasserbedarfs eines Eigenheims decken. 12 qm reichen aus, um auch die Heizanlage deutlich zu entlasten. Die Größe einer Solaranlage kann an die Dachfläche oder das gewünschte Investitionsvolumen angepasst werden, da der Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wird. Um den gesamten Strombedarf Deutschlands mit Solarenergie zu decken, wären 3.000 qkm Modulfläche ausreichend. Auf Dächern, Fassaden und Brachflächen stehen 2.800 qkm zur Verfügung, es gibt also kein Flächenproblem.
Alle Antworten lassen sich sinngemäss auf CH-Verhältnisse übertragen – gemäss eigenen Berechnungen braucht es hierzulande eine Fläche von rund 140 km2, um den gesamten Strombedarf zu decken – das ist zwar rund zehn Mal die Fläche des Sihlseestausees. Aber auf Dächern, Fassaden und Brachflächen dürfte ein grosser Teil der benötigten Fläche zur Verfügung stehen.
Können Solarstromanlagen einen nennenswerten Anteil an der Stromversorgung leisten? Ja, alle Studien zeigen, dass die Photovoltaik langfristig einen unverzichtbaren Baustein unserer Stromversorgung darstellt. Durch den kontinuierlichen Aufbau der Solarindustrie und die Weiterentwicklung der Technologie mit entsprechender Kostensenkung wird bis 2010 etwa 1% des deutschen Strombedarfs mit Solarstrom gedeckt werden. Langfristig werden 20% bis 30% des Strombedarfs solar erzeugt werden.
Kann die Solarindustrie in Deutschland auch ohne staatliche Förderung wachsen? Die Solarindustrie wird in absehbarer Zeit auch ohne staatliche Förderung auf hohem Niveau wachstumsfähig sein. Angesichts steigender Preise für konventionelle und sinkender Preise für regenerative Energien sowie einem wachsenden Exportmarkt wird dies bei Solarwärme innerhalb der nächsten 5-10, bei der Photovoltaik in 10-15 Jahren möglich sein. Bis dahin ist die Markteinführung der Solarenergie auf verlässliche staatliche Rahmenbedingungen angewiesen, um konkurrenzfähig zu sein und auf dem Weltmarkt zu bestehen. Bis dahin benötigt die Industrie Investitionssicherheit für den Aufbau von Solarfabriken und ihre hohen Entwicklungsleistungen. Und die Verbraucher benötigen bis dahin einen gesetzlich abgesicherten Investitionsanreiz zur Errichtung von Solaranlagen.
Ist Solarenergie im Vergleich zu konventioneller Energie teurer? Langfristig ist Solarenergie weitaus preiswerter als herkömmliche Energie. Derzeit ist Solarenergie noch etwas teurer, da zunächst neue technische Verfahren entwickelt und finanziert werden müssen. Daher bedürfen Erneuerbare Energien wie damals die Atomkraft einer anfänglichen Förderung, bis sie konkurrenzfähige Preise erreichen. Solarenergie ist auf dem besten Weg dahin: während die Kosten für konventionell erzeugte Energien in den letzten Jahren zunehmend gestiegen sind und angesichts endlicher Ressourcen weiter deutlich steigen werden, sind die Preise für Solarenergie dank zunehmender Massenproduktion um durchschnittlich 5% jährlich gefallen. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Neuanlagen verankerte Senkung der Förderhöhe von jährlich 5 bis 6,5% erzwingt eine weitere Kostenreduktion. Die Solarbranche wird diese im Durchschnitt realisieren können.
Sind Solarstromanlagen effizient? Ja, Solarzellen haben heute einen Wirkungsgrad von etwa 15% und darüber, der kontinuierlich gesteigert wird. Das bedeutet, dass 15% der Strahlungsenergie, die auf die Solarzelle auftrifft, in Nutzenergie umgewandelt wird. Das klingt gering, ist es aber nicht, denn es sind bereits etwa 50% des physikalisch möglichen Wirkungsgrades. Viele konventionelle Kraftwerke laufen noch mit Wirkungsgraden von unter 40%, obwohl die Technologie bereits seit 100 Jahren im Einsatz ist. Dabei ist der Vergleich von Wirkungsgraden fossiler und Solarkraftwerke unzulässig, denn fossile Energien sind begrenzt, weshalb sie möglichst effizient eingesetzt werden müssen, Solarenergie ist dagegen praktisch unbegrenzt vorhanden.
Wird bald wieder genügend Silizium zur Verfügung stehen? Ja, der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet damit, dass sich der Siliziumengpass bis 2008 auflösen wird und der Zellindustrie damit wieder genügend Ausgangsmaterial zur Verfügung steht. Alle wichtigen Siliziumproduzenten haben ihre Kapazitäten ausgebaut und können diese dann in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Neue Unternehmen steigen in die Siliziumproduktion ein, neue Verfahren finden den Weg in den Markt. In der Folge wird der Preis für Silizium und damit auch für Solarstrom weiter sinken.
Wie sieht es aus mit der Energiebilanz von Solarzellen? Nach gegenwärtigem Stand der Technik erzeugt eine Solarstromanlage bereits innerhalb von zwei bis drei Jahren (je nach Art der verwendeten Zellen) die Energiemenge, die für ihre Herstellung benötigt wurde. Danach produziert sie für die restliche Zeit ihrer auf 30 Jahre geschätzten Lebensdauer emissionsfrei Strom. Solarstromanlagen weisen also eine hervorragende Energiebilanz auf und ermöglichen eine solare Kreislaufwirtschaft, in der die Energiemenge zur Eigenproduktion selbst erzeugt wird.
Lohnt sich in unseren Breiten überhaupt die Nutzung von Solarenergie? Eindeutig ja. In Deutschland liegt die mittlere jährliche Sonneneinstrahlung bei 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht einem Energiegehalt von 100 Litern Öl. Damit wird mehr als die Hälfte der Solarenergiemenge erreicht, die wir in der Sahara vorfinden. Das reicht, um auch bei uns mit effizienten Solaranlagen einen erheblichen Anteil Strom aus Sonnenkraft zu erzeugen. In südlicheren Regionen wird die Wirtschaftlichkeit nur etwas früher erreicht. Solarenergieproduktion in Deutschland lohnt sich, denn Deutschland macht sich damit nicht zuletzt unabhängiger von Energieimporten aus Krisenregionen.
Welche Rolle kann Solarstrom in Zukunft spielen? Solarstrom wird langfristig die wichtigste Primärenergiequelle im weltweiten Energiemix sein, so die Prognose des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Im Jahr 2050 wird nach dieser Prognose Solarstrom bereits 24 Prozent, bis zum Jahr 2100 63 Prozent zur weltweiten Energieerzeugung beitragen. Die konventionellen Energieträger verlieren dagegen stark an Bedeutung.
Gibt es genügend Fläche für die Installation von Solaranlagen? Zur Montage von Solarmodulen eignen sich alle Dächer und Südfassaden. Mit bereits 6 qm sonnengeneigter Dachfläche kann man 60 % des Warmwasserbedarfs eines Eigenheims decken. 12 qm reichen aus, um auch die Heizanlage deutlich zu entlasten. Die Größe einer Solaranlage kann an die Dachfläche oder das gewünschte Investitionsvolumen angepasst werden, da der Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wird. Um den gesamten Strombedarf Deutschlands mit Solarenergie zu decken, wären 3.000 qkm Modulfläche ausreichend. Auf Dächern, Fassaden und Brachflächen stehen 2.800 qkm zur Verfügung, es gibt also kein Flächenproblem.
Alle Antworten lassen sich sinngemäss auf CH-Verhältnisse übertragen – gemäss eigenen Berechnungen braucht es hierzulande eine Fläche von rund 140 km2, um den gesamten Strombedarf zu decken – das ist zwar rund zehn Mal die Fläche des Sihlseestausees. Aber auf Dächern, Fassaden und Brachflächen dürfte ein grosser Teil der benötigten Fläche zur Verfügung stehen.
25.4.07
(Finanzen und Umwelt) Bäume pflanzen, Klima schützen
Der internationale Tag des Baumes (25. April) erinnert an den Wert der Bäume. Neben ihrem hohen kulturellen Nutzen, erfüllen Bäume eine wichtige Funktion für den Umweltschutz und das globale Klima. Umweltorganisationen rufen an diesem Tag dazu auf, Bäume zu pflanzen. Wer dies gerne machen möchte, aber nicht weiß wie, dem bietet ForestFinance einen unkomplizierten Weg: den KlimaBaum.
Für 60,- Euro wird ein KlimaBaum in Panama gepflanzt, aufgezogen und gepflegt. Es werden ausschließlich in Mittelamerika heimische Baumarten aufgeforstet, da diese aufgrund von Abholzungen bedroht sind. Neben diesem positiven Effekt für die Artenvielfalt, trägt der KlimaBaum zur Senkung schädlicher Kohlendioxid-Emissionen bei.
Über einen Zeitraum von 25 Jahren bindet ein Tropenbaum ca. 700 Kilogramm CO2 – dies entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens bei 3.600 Kilometer Fahrleistung. Dieser klimafreundliche Effekt der Bäume wird noch durch die Lage der Aufforstungsflächen verstärkt. In der südlichen Hemisphäre absorbieren die Bäume nicht nur Treibhausgase, sondern produzieren auch Dunstwolken, die die Erdoberfläche zusätzlich vor weiterer Erwärmung schützen.
ForestFinance hat sich auf Forstinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Sparer können wählen zwischen verschiedenen Produkten der zertifizierten tropischen Holzwirtschaft. Ein nachhaltiges Geschenk ist der GeschenkBaum bzw. KlimaBaum für einmalig 60,- Euro. Beim BaumSparVertrag werden für einen monatlichen Sparbetrag von 30,- Euro zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt und nach 25 Jahren geerntet. Mit dem WaldSparbuch erwirbt der Sparer 2.500 m2 tropischen Wald für einmalig 8.000,- Euro oder zwölf monatliche Sparraten von 690,- Euro. Für Investoren, die mindestens 10.000 m2 aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Dies kostet knapp 20.000,- Euro.
Exklusiver Forstpartner von ForestFinance ist das deutsch-panamaische Forstunternehmen Futuro Forestal, das über langjährige Erfahrungen in der Tropenholzwirtschaft verfügt und nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) aufforstet (FSC-Zertifizierung SW-FM/COC-037).
Quelle: www.forestfinance.de
Für 60,- Euro wird ein KlimaBaum in Panama gepflanzt, aufgezogen und gepflegt. Es werden ausschließlich in Mittelamerika heimische Baumarten aufgeforstet, da diese aufgrund von Abholzungen bedroht sind. Neben diesem positiven Effekt für die Artenvielfalt, trägt der KlimaBaum zur Senkung schädlicher Kohlendioxid-Emissionen bei.
Über einen Zeitraum von 25 Jahren bindet ein Tropenbaum ca. 700 Kilogramm CO2 – dies entspricht dem CO2-Ausstoß eines Mittelklassewagens bei 3.600 Kilometer Fahrleistung. Dieser klimafreundliche Effekt der Bäume wird noch durch die Lage der Aufforstungsflächen verstärkt. In der südlichen Hemisphäre absorbieren die Bäume nicht nur Treibhausgase, sondern produzieren auch Dunstwolken, die die Erdoberfläche zusätzlich vor weiterer Erwärmung schützen.
ForestFinance hat sich auf Forstinvestments spezialisiert, die eine lukrative Rendite mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit verbinden. Sparer können wählen zwischen verschiedenen Produkten der zertifizierten tropischen Holzwirtschaft. Ein nachhaltiges Geschenk ist der GeschenkBaum bzw. KlimaBaum für einmalig 60,- Euro. Beim BaumSparVertrag werden für einen monatlichen Sparbetrag von 30,- Euro zwölf Bäume pro Jahr gepflanzt und nach 25 Jahren geerntet. Mit dem WaldSparbuch erwirbt der Sparer 2.500 m2 tropischen Wald für einmalig 8.000,- Euro oder zwölf monatliche Sparraten von 690,- Euro. Für Investoren, die mindestens 10.000 m2 aufforsten lassen wollen, ist WoodStockInvest das richtige Produkt. Dies kostet knapp 20.000,- Euro.
Exklusiver Forstpartner von ForestFinance ist das deutsch-panamaische Forstunternehmen Futuro Forestal, das über langjährige Erfahrungen in der Tropenholzwirtschaft verfügt und nach den strengen Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC) aufforstet (FSC-Zertifizierung SW-FM/COC-037).
Quelle: www.forestfinance.de
23.4.07
(Finanzen) Privatanleger sollten passiv investieren
Die NZZ bringt es in ihrer Geldbeilage auf den Punkt: Privatanleger müssen sich in Geldanlagefragen einer für sie traurigen Tatsache bewusst sein. Sie können mit ihren Anlageentscheidungen die Performance des Marktes nicht nachhaltig schlagen. Zu diesem Schluss kommen empirische Studien immer wieder. Tröstlich mag dabei sein, dass Finanzprofis den Markt ebenfalls nicht schlagen, obgleich sie mit ihren Ergebnissen besser abschneiden als Privatanleger. Zwar gibt es Glückspilze, die eine gewisse Zeit besser sind als der Markt, doch das ist ein Produkt des Zufalls. Ebenso wie man beim Wurf einer Münze durchaus einmal in acht von zehn Fällen «Zahl» werfen kann, kann man auch in acht von zehn Monaten besser als der Markt sein. Langfristig werden sich «Kopf» und «Zahl» beim Münzwurf aber die Waage halten - und dies gilt auch für erfolgreiche und erfolglose Anlagemonate.
So sieht es auch beim aktiven Fondsmanagement aus. Aktive Anlagefonds können - wie es zahlreiche seriöse Analysen in den letzten sechs Jahrzehnten immer wieder belegt haben - den Markt nicht systematisch, also auf Dauer, schlagen. Im Gegenteil, viele Studien kommen zum Ergebnis, dass aktive Fonds schlechter als der Markt rentieren. Die Underperformance beträgt oft etwa 1,0 bis 1,5 Prozentpunkte - und zwar noch vor der Berücksichtigung von Kosten. Drei Investmentbanker zeigten in den achtziger Jahren in einer vielbeachteten Studie («Determinants of Portfolio Performance»), dass eine Minderrendite von 1,1 Prozentpunkten im Umfang von 0,7 Prozentpunkten auf dem Versuch des Market-Timing und im Ausmass von 0,4 Prozentpunkten auf dem Versuch des Stock-Picking beruhte. Es gibt zwar auch Studien, die eine Mehrrendite von rund 1 Prozentpunkt behaupten, doch selbst bei diesen ergab sich nach Kosten wie Managementgebühr und Ausgabeaufschlag eine gegenüber dem Gesamtmarkt um 1 bis 2 Prozentpunkte geringere Rendite.
Natürlich schlagen einige aktive Fonds den Markt manchmal mehrfach in Folge. Doch auf Dauer können fast alle ihre Überlegenheit nicht zementieren. Und die extrem rar gesäten Investment-Gurus vom Schlag eines Warren Buffett, die es vielleicht doch schaffen, den Markt hinter sich zu lassen, sind für Laien kaum zu finden und lassen auch kaum ohne weiteres alle bei sich investieren . Für rationale Privatanleger ist daher die einzige sinnvolle Strategie, sich ein Portefeuille aus passiven Produkten zu konstruieren, die günstig einen Wertpapierkorb abbilden. Solche Vehikel sind etwa Exchange-Traded Funds oder Indexzertifikate. Quelle: NZZ 23.4.07
So sieht es auch beim aktiven Fondsmanagement aus. Aktive Anlagefonds können - wie es zahlreiche seriöse Analysen in den letzten sechs Jahrzehnten immer wieder belegt haben - den Markt nicht systematisch, also auf Dauer, schlagen. Im Gegenteil, viele Studien kommen zum Ergebnis, dass aktive Fonds schlechter als der Markt rentieren. Die Underperformance beträgt oft etwa 1,0 bis 1,5 Prozentpunkte - und zwar noch vor der Berücksichtigung von Kosten. Drei Investmentbanker zeigten in den achtziger Jahren in einer vielbeachteten Studie («Determinants of Portfolio Performance»), dass eine Minderrendite von 1,1 Prozentpunkten im Umfang von 0,7 Prozentpunkten auf dem Versuch des Market-Timing und im Ausmass von 0,4 Prozentpunkten auf dem Versuch des Stock-Picking beruhte. Es gibt zwar auch Studien, die eine Mehrrendite von rund 1 Prozentpunkt behaupten, doch selbst bei diesen ergab sich nach Kosten wie Managementgebühr und Ausgabeaufschlag eine gegenüber dem Gesamtmarkt um 1 bis 2 Prozentpunkte geringere Rendite.
Natürlich schlagen einige aktive Fonds den Markt manchmal mehrfach in Folge. Doch auf Dauer können fast alle ihre Überlegenheit nicht zementieren. Und die extrem rar gesäten Investment-Gurus vom Schlag eines Warren Buffett, die es vielleicht doch schaffen, den Markt hinter sich zu lassen, sind für Laien kaum zu finden und lassen auch kaum ohne weiteres alle bei sich investieren . Für rationale Privatanleger ist daher die einzige sinnvolle Strategie, sich ein Portefeuille aus passiven Produkten zu konstruieren, die günstig einen Wertpapierkorb abbilden. Solche Vehikel sind etwa Exchange-Traded Funds oder Indexzertifikate. Quelle: NZZ 23.4.07
19.4.07
(Finanzen) Rendite vor Moral - und doch für Nachhaltigkeit
Nachhaltige Investments sind immer noch nicht so bekannt, wie sie es eigentlich sein sollten. In einer aktuellen, repräsentativen Umfrage unter 18- bis 45-Jährigen in Deutschland von DAS INVESTMENT in Kooperation mit F&S Medienservice sagt knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent), dass sie noch nie etwas von Nachhaltigkeitsfonds, also Fonds, die auch ökologische, soziale und ethische Aspekte berücksichtigen, gehört habe. Immerhin 33 Prozent kennen solche Fonds, der Rest ist sich nicht sicher. In einer ähnlichen Umfrage von DAS INVESTMENT (damals: DER FONDS) im Jahr 2004 gaben noch 61 Prozent der Befragten an, Nachhaltigkeitsfonds nicht zu kennen.
Die Bereitschaft, nachhaltige Aspekte bei der Geldanlage zu berücksichtigen, ist weitgehend vorhanden. Nur 19 Prozent der Befragten finden diese „völlig unwichtig“. Bei der Mehrheit (55 Prozent) spielen ökologische, soziale und ethische Kriterien eine Rolle, wenn auch die Rendite stimmt. 21 Prozent würden sogar „auf ein wenig Rendite verzichten“, und für 5 Prozent ist die Rendite zweitrangig.
Als besonders wichtig betrachten die Befragten (18 Prozent) soziale Kriterien, der Klima- und Umweltschutz steht nur für 11 Prozent an der Spitze, 7 Prozent würden bei ihrer Anlageentscheidung vor allem auf die moralische Verantwortung der Unternehmen achten. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) hält jedoch alle drei Aspekte für gleich wichtig.
Weitere Ergebnisse der Umfrage werden in der Mai-Ausgabe von DAS INVESTMENT veröffentlicht – Ergebnisse, die im Übrigen nicht alllzu weit von CH-Verhältnissen entfernt sein dürften. Aufgrund der stärkeren Verbreitung von Nachhaltigkeitsfonds hierzulande dürfte auch deren Bekanntheitsgrad sogar noch höher liegen.
Die Bereitschaft, nachhaltige Aspekte bei der Geldanlage zu berücksichtigen, ist weitgehend vorhanden. Nur 19 Prozent der Befragten finden diese „völlig unwichtig“. Bei der Mehrheit (55 Prozent) spielen ökologische, soziale und ethische Kriterien eine Rolle, wenn auch die Rendite stimmt. 21 Prozent würden sogar „auf ein wenig Rendite verzichten“, und für 5 Prozent ist die Rendite zweitrangig.
Als besonders wichtig betrachten die Befragten (18 Prozent) soziale Kriterien, der Klima- und Umweltschutz steht nur für 11 Prozent an der Spitze, 7 Prozent würden bei ihrer Anlageentscheidung vor allem auf die moralische Verantwortung der Unternehmen achten. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) hält jedoch alle drei Aspekte für gleich wichtig.
Weitere Ergebnisse der Umfrage werden in der Mai-Ausgabe von DAS INVESTMENT veröffentlicht – Ergebnisse, die im Übrigen nicht alllzu weit von CH-Verhältnissen entfernt sein dürften. Aufgrund der stärkeren Verbreitung von Nachhaltigkeitsfonds hierzulande dürfte auch deren Bekanntheitsgrad sogar noch höher liegen.
15.4.07
(Umwelt) Klimaschutz kostet gewaltig – oder doch nicht?
Das deutsche Umweltbundesamt prophezeit gewaltige Klimaschutz-Kosten. Der Klimaschutz käme damit weit teurer als bisher vermutet. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts müssen die Deutschen ab 2020 rund elf Milliarden Euro (gegen 20 Milliarden Franken) pro Jahr aufwenden. Die Experten empfehlen, Vergünstigungen für Bauherren und Autofahrer radikal abzubauen. Nach Bevölkerungszahlen umgerechnet auf die Schweiz bedeutet dies rund eine Milliarde, die aber wegen des hierzulande geringen Einsatzes von Kohle unterschritten werden dürfte.
Dass der Klimaschutz nicht nur aus guten Absichten besteht, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher herauskristallisiert. Den Anfang machte der "Stern-Report" der britischen Regierung, der die Folgen der globalen Erwärmung für die Weltwirtschaft in erschreckende Zahlen fasste. Seitdem werden immer mehr Studien über die Kosten des Klimawandels veröffentlicht. Jetzt präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) den Deutschen eine horrende Rechnung. Nach Informationen des SPIEGEL besagt die 70 Seiten starke Analyse, dass die Bürger in fast allen Bereichen mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Die Experten raten der Bundesregierung zu zahlreichen drastischen Maßnahmen, um die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 wie geplant um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Dazu sollte etwa Bauherren die staatliche Förderung gekappt werden. "Abzuschaffen sind die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage für Bausparverträge", heißt es in dem Papier. "Auch sollten keine neuen, undifferenzierten Subventionen für Wohnungsneubau entstehen, zum Beispiel in Form einer pauschalen Förderung selbstgenutzten Wohneigentums im Zuge der Riester-Rente."
Zudem empfehlen die Fachleute, Besitzer von unsanierten Immobilien durch drastisch höhere Energiesteuern zu bestrafen. Gewaltige Belastungen drohen auch Auto- und Lastwagenbesitzern: "Deutschland muss im Verkehrssektor entschieden umsteuern", fordert das Umweltbundesamt. So soll die Maut für Lastfahrzeuge auf alle Bundesfernstraßen ausgedehnt und gleichzeitig kräftig angehoben werden. Zugleich wird die Verteuerung von Diesel und eine Umstellung der Kfz-Steuer auf Schadstoffausstoß empfohlen.
Wenn die Verhältnisse in Deutschland auch anders als in der Schweiz sind, Kosten von mehreren hundert Millionen Franken wird der Klimaschutz zweifellos verursachen. Aber er birgt auch Chancen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich neuer Technologien – wenn sie denn gepackt werden. Und abgesehen davon sind die Kosten im Verhältnis zur hiesigen Wirtschaftsleistung doch bescheidener als angenommen.
Dass der Klimaschutz nicht nur aus guten Absichten besteht, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer deutlicher herauskristallisiert. Den Anfang machte der "Stern-Report" der britischen Regierung, der die Folgen der globalen Erwärmung für die Weltwirtschaft in erschreckende Zahlen fasste. Seitdem werden immer mehr Studien über die Kosten des Klimawandels veröffentlicht. Jetzt präsentiert das Umweltbundesamt (UBA) den Deutschen eine horrende Rechnung. Nach Informationen des SPIEGEL besagt die 70 Seiten starke Analyse, dass die Bürger in fast allen Bereichen mit zusätzlichen Kosten rechnen müssen. Die Experten raten der Bundesregierung zu zahlreichen drastischen Maßnahmen, um die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 wie geplant um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Dazu sollte etwa Bauherren die staatliche Förderung gekappt werden. "Abzuschaffen sind die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage für Bausparverträge", heißt es in dem Papier. "Auch sollten keine neuen, undifferenzierten Subventionen für Wohnungsneubau entstehen, zum Beispiel in Form einer pauschalen Förderung selbstgenutzten Wohneigentums im Zuge der Riester-Rente."
Zudem empfehlen die Fachleute, Besitzer von unsanierten Immobilien durch drastisch höhere Energiesteuern zu bestrafen. Gewaltige Belastungen drohen auch Auto- und Lastwagenbesitzern: "Deutschland muss im Verkehrssektor entschieden umsteuern", fordert das Umweltbundesamt. So soll die Maut für Lastfahrzeuge auf alle Bundesfernstraßen ausgedehnt und gleichzeitig kräftig angehoben werden. Zugleich wird die Verteuerung von Diesel und eine Umstellung der Kfz-Steuer auf Schadstoffausstoß empfohlen.
Wenn die Verhältnisse in Deutschland auch anders als in der Schweiz sind, Kosten von mehreren hundert Millionen Franken wird der Klimaschutz zweifellos verursachen. Aber er birgt auch Chancen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bereich neuer Technologien – wenn sie denn gepackt werden. Und abgesehen davon sind die Kosten im Verhältnis zur hiesigen Wirtschaftsleistung doch bescheidener als angenommen.
6.4.07
(Umwelt) Schon bald kostet Solarstrom soviel wie Strom aus Kohle
Gerade rechtzeitig zur Veröffentlichung der Horrorszenarien über das Weltklima kommt gute Nachricht von der Sonnenfront. Solarstrom wird ab 2010 in Spanien für 10 Cent (rund 16 Rappen), in Süddeutschland für 15 Cent und in Kalifornien für 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zu produzieren sein. Die Branchenführer werden Solarstrom in Spanien sogar für 8 Cent/kWh herstellen können, was den Stromgestehungskosten aus neuen Braunkohlekraftwerken entspricht.
Dadurch könnten sich schon bald sehr große Märkte für Solarenergie ergeben. Dies sind die Ergebnisse einer internationalen Studie von PHOTON Consulting, welche soeben in München vorgestellt und deren Stichhaltigkeit von Vorständen großer Solarunternehmen bestätigt wurde. Die Solarbranche wird die sinkenden Kosten voraussichtlich allerdings auch weiterhin nicht automatisch an ihre Kunden weitergeben. Solarkonzerne haben daher auch in den nächsten Jahren sehr gute Möglichkeiten, ihren Gewinn zu maximieren.
Im Jahr 2006 kostete die Produktion von Solarstrom aus einer üblichen 4-Kilowatt-Dachanlage in Süddeutschland 24 Cent/kWh, in Spanien 15 Cent und in Kalifornien 18 Cent. Die Herstellungskosten einschließlich der Installation der Anlage lagen bei 2.880 Euro je Kilowatt, bei besonders effizienten Produzenten betrugen sie 2.400 Euro. Bis zum Jahr 2010 werden sie auf 2.083 Euro fallen. Die Analysten der Studie "The True Cost of Solar Power" sind dabei von Solarkonzernen ausgegangen, welche die komplette Wertschöpfungskette in sich vereinen (Silizium-, Zell- und Modulproduktion bis zum Betrieb des Solarkraftwerks in Eigenregie). Als Beispiele für Konzerne, welche sich in diese Richtung entwickeln, nennt die Studie 13 Unternehmen, darunter die amerikanische Sunpower Corp., die deutsche Solarworld AG und die chinesische Suntech Power Co. Ltd.
Solarstrom stand bisher in dem Ruf, eine besonders teure Energiequelle zu sein. Für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind allerdings nicht die Verkaufspreise der Anlagen oder die Einspeisevergütung, sondern deren Kosten für Herstellung und Installation. Sobald die Herstellungskosten für Solarstrom unter die von Kohlestrom fallen, wird es für Stromproduzenten lukrativer, in die Produktion und den Betrieb von Solaranlagen einzusteigen, statt z.B. neue Kohlekraftwerke zu bauen. Bei Betrachtung allein der Kostenseite könnte Solarstrom bereits im Jahr 2010 in 50 Prozent der OECD-Länder unter dem dortigen Strompreis liegen und damit einen Markt von rund 1.500 Gigawatt erreichen.
Im Jahr 2006 wurden gemäß einer Marktanalyse von PHOTON International weltweit Solarzellen mit einer Leistung von 2.536 Megawatt (MW) hergestellt. 36 Prozent davon stammten aus japanischer, 20 Prozent aus deutscher und bereits 15 Prozent aus chinesischer Produktion. Nach einer ersten Erhebung wurden mit rund 1.150 MW knapp die Hälfte aller weltweit hergestellten Solarstromanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen installiert.
Quelle: Bernd Schüßler Photon 2007 Solar Verlag
Dadurch könnten sich schon bald sehr große Märkte für Solarenergie ergeben. Dies sind die Ergebnisse einer internationalen Studie von PHOTON Consulting, welche soeben in München vorgestellt und deren Stichhaltigkeit von Vorständen großer Solarunternehmen bestätigt wurde. Die Solarbranche wird die sinkenden Kosten voraussichtlich allerdings auch weiterhin nicht automatisch an ihre Kunden weitergeben. Solarkonzerne haben daher auch in den nächsten Jahren sehr gute Möglichkeiten, ihren Gewinn zu maximieren.
Im Jahr 2006 kostete die Produktion von Solarstrom aus einer üblichen 4-Kilowatt-Dachanlage in Süddeutschland 24 Cent/kWh, in Spanien 15 Cent und in Kalifornien 18 Cent. Die Herstellungskosten einschließlich der Installation der Anlage lagen bei 2.880 Euro je Kilowatt, bei besonders effizienten Produzenten betrugen sie 2.400 Euro. Bis zum Jahr 2010 werden sie auf 2.083 Euro fallen. Die Analysten der Studie "The True Cost of Solar Power" sind dabei von Solarkonzernen ausgegangen, welche die komplette Wertschöpfungskette in sich vereinen (Silizium-, Zell- und Modulproduktion bis zum Betrieb des Solarkraftwerks in Eigenregie). Als Beispiele für Konzerne, welche sich in diese Richtung entwickeln, nennt die Studie 13 Unternehmen, darunter die amerikanische Sunpower Corp., die deutsche Solarworld AG und die chinesische Suntech Power Co. Ltd.
Solarstrom stand bisher in dem Ruf, eine besonders teure Energiequelle zu sein. Für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind allerdings nicht die Verkaufspreise der Anlagen oder die Einspeisevergütung, sondern deren Kosten für Herstellung und Installation. Sobald die Herstellungskosten für Solarstrom unter die von Kohlestrom fallen, wird es für Stromproduzenten lukrativer, in die Produktion und den Betrieb von Solaranlagen einzusteigen, statt z.B. neue Kohlekraftwerke zu bauen. Bei Betrachtung allein der Kostenseite könnte Solarstrom bereits im Jahr 2010 in 50 Prozent der OECD-Länder unter dem dortigen Strompreis liegen und damit einen Markt von rund 1.500 Gigawatt erreichen.
Im Jahr 2006 wurden gemäß einer Marktanalyse von PHOTON International weltweit Solarzellen mit einer Leistung von 2.536 Megawatt (MW) hergestellt. 36 Prozent davon stammten aus japanischer, 20 Prozent aus deutscher und bereits 15 Prozent aus chinesischer Produktion. Nach einer ersten Erhebung wurden mit rund 1.150 MW knapp die Hälfte aller weltweit hergestellten Solarstromanlagen auf deutschen Dächern und Freiflächen installiert.
Quelle: Bernd Schüßler Photon 2007 Solar Verlag
3.4.07
(Umwelt) Solarhersteller melden Rekordumsätze
Photovoltaik ist bereits ein grosses Geschäft, aber leider nur im Ausland, so vor allem im nördlichen Nachbarland, wie die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie im Marktüberblick zum vergangenen Jahr zeigt. Demnach kann sich die deutsche Photovoltaikindustrie über ein Rekordjahr 2006 freuen. In der vergangenen Wochen folgte eine Rekordmeldung auf die andere. So hat der Solarkonzern Conergy seinen Umsatz um 42 Prozent auf 752,2 Millionen Euro gesteigert, seinen Jahresüberschuss um fast neun Prozent auf 30,2 Millionen Euro. Der Umsatz der Solar World-Gruppe kletterte um 45 Prozent auf 515,2 Millionen Euro, das Konzernergebnis von 52,0 auf 108,3 Millionen Euro.
Die Sunways AG erzielte einen Umsatz von 152,3 Millionen Euro, nach 90,9 Millionen Euro im Jahr 2005. Mit der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Photovoltaik-Großanlagen sowie dem Fachgroßhandel mit Solarstromanlagen erreichte die Phönix Sonnenstrom AG einen Umsatz von 119,0 Millionen Euro. Das Unternehmen will in diesem Jahr erstmals eine Dividende auszahlen. Der Solarzellenhersteller Ersol verdoppelte seinen Umsatz auf 127,8 Millionen Euro. Quelle: www.dgs.de
Die Sunways AG erzielte einen Umsatz von 152,3 Millionen Euro, nach 90,9 Millionen Euro im Jahr 2005. Mit der Planung, dem Bau und der Betriebsführung von Photovoltaik-Großanlagen sowie dem Fachgroßhandel mit Solarstromanlagen erreichte die Phönix Sonnenstrom AG einen Umsatz von 119,0 Millionen Euro. Das Unternehmen will in diesem Jahr erstmals eine Dividende auszahlen. Der Solarzellenhersteller Ersol verdoppelte seinen Umsatz auf 127,8 Millionen Euro. Quelle: www.dgs.de
2.4.07
(Finanzen) Phänomenaler Erfolg des Natur-Aktien-Indexes
Der Maßstab für Öko-Geldanlagen stieg um 419 Prozent, seit 1997 beweist der Natur-Aktien-Index (NAI) damit: Umweltschutz lohnt sich auch an der Börse. In zehn Jahren ist der NAI um genau 419,1 % gestiegen. Der Maßstab für ökologische Geldanlagen hat weitaus besser abgeschnitten als konventionelle Aktienindizes wie Dax oder Dow Jones. Der Erfolg beweist: Ökologisches Engagement lohnt sich auch an der Börse.
Am 1.4.1997 startete der NAI mit einer Ausgangsbasis von 1.000 Punkten. Am 31.3.2007 (Börsenschluss) hat er 5191 Punkte erreicht (+ 419,1 %). Der Dax schaffte im gleichen Zeitraum nur 100 Prozent, der Welt-Index MSCI 85 Prozent. Der NAI hat das alte Vorurteil widerlegt, ein gutes Gewissen müsse mit Rendite-Einbußen erkauft werden. Das Gegenteil ist richtig: Ökologische Investments sind besonders erfolgreich. Für den Start des NAI im Jahr 1997 wurden seinerzeit 20 Unternehmen auf Initiative der Zeitschrift "natur" ausgewählt. Das Hamburger Beratungsunternehmen SECURVITA half, fundierte Auswahlkriterien für den Index auszuarbeiten, einen Expertenausschuss zu gründen und den NAI auf eine solide Basis zu stellen. Auf dieser Grundlage konnte der NAI sich stetig weiterentwickeln. Heute umfasst er 30 Werte. Der Informationsdienst vwd berechnet den NAI und stellt die Kurse online (www.finanztreff.de).
Für private und institutionelle Anleger, die vom Erfolg des NAI profitieren wollen, hat SECURVITA den Aktienfonds GreenEffects entwickelt. Er wurde als einer der besten und erfolgreichsten Öko-Aktienfonds ausgezeichnet. GreenEffects-Anteile bieten die Garantie, ausschließlich in die Werte zu investieren, die für den NAI geprüft und ausgewählt sind. Das erfolgt mit größtmöglicher Transparenz: Die Websites www.nai-index.de und www.greeneffects.de informieren über jedes ausgewählte Unternehmen und legen die vollständigen Auswahlmaßstäbe offen.
Quelle: Securvita
Am 1.4.1997 startete der NAI mit einer Ausgangsbasis von 1.000 Punkten. Am 31.3.2007 (Börsenschluss) hat er 5191 Punkte erreicht (+ 419,1 %). Der Dax schaffte im gleichen Zeitraum nur 100 Prozent, der Welt-Index MSCI 85 Prozent. Der NAI hat das alte Vorurteil widerlegt, ein gutes Gewissen müsse mit Rendite-Einbußen erkauft werden. Das Gegenteil ist richtig: Ökologische Investments sind besonders erfolgreich. Für den Start des NAI im Jahr 1997 wurden seinerzeit 20 Unternehmen auf Initiative der Zeitschrift "natur" ausgewählt. Das Hamburger Beratungsunternehmen SECURVITA half, fundierte Auswahlkriterien für den Index auszuarbeiten, einen Expertenausschuss zu gründen und den NAI auf eine solide Basis zu stellen. Auf dieser Grundlage konnte der NAI sich stetig weiterentwickeln. Heute umfasst er 30 Werte. Der Informationsdienst vwd berechnet den NAI und stellt die Kurse online (www.finanztreff.de).
Für private und institutionelle Anleger, die vom Erfolg des NAI profitieren wollen, hat SECURVITA den Aktienfonds GreenEffects entwickelt. Er wurde als einer der besten und erfolgreichsten Öko-Aktienfonds ausgezeichnet. GreenEffects-Anteile bieten die Garantie, ausschließlich in die Werte zu investieren, die für den NAI geprüft und ausgewählt sind. Das erfolgt mit größtmöglicher Transparenz: Die Websites www.nai-index.de und www.greeneffects.de informieren über jedes ausgewählte Unternehmen und legen die vollständigen Auswahlmaßstäbe offen.
Quelle: Securvita
20.3.07
(Umwelt) Klimaschutz mit dem Einkaufszettel
Landwirtschaft und Ernährung sind in zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimaschädlicher Gase beteiligt. Hier die Tipps für für klimaschonendes Essen:
1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima. Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur 1/2 kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür. Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet. Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg 2007
1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima. Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur 1/2 kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür. Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet. Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg 2007
16.3.07
(Umwelt) Auch Atomstrom ist Klimakiller
Die aktuelle, teils sehr heftige Diskussion rund um das Thema Klimaschutz und die Frage nach effizienten C0,-Einsparungen stellten für die Strategen der Atomenergie-Konzerne offensichtlich den geeigneten Zeitpunkt dar, das Feld für eine Renaissance der Atomenergie in Europa medienwirksam aufzubereiten.
Die Argumentation greift zu kurz, wird doch bei der C02-Bilanz der Atomenergie die energieintensive Bereitstellungskette von Uran in die Berechnungen nicht inkludiert. Wie schon bei der Thematik der Endlagerung von radioaktiven Abfällen, die seit mehr als vier Jahrzehnten nicht gelöst ist und einfach ignoriert wird, endet auch beim Thema Kohlendioxid das Verantwortungsbewusstsein bei der Umzäunung der Kraftwerksgelände.
Doch CO2 ist bei Atomkraftwer_ken sehr wohl ein Thema. In gleich neun verschiedenen Studien wurden Ergebnisse zwischen 28 bis 159 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom ermittelt. Der Durchschnitt liegt bei 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom. Damit stellten Atomkraftwerke lediglich im Vergleich mit fossil beheizten Dampfkraftwerken eine Verbesserung dar. Deutlich niedriger sind die Werte hingegen bei biomassebefeuerten Dampfkraftwerken (14,6 kg/MWh), bei Windparks (23,7 kg/MWh) oder erst recht bei der Wasserkraft (10,3 kg/MWh), wenn man in die C02-Bilanz auch die Errichtung der Kraftwerksanlagen mit hineinrechnet.
Europa besitzt keine nennenswerte Uranförderung. Nur weil sich dadurch die Bereitstellungskette von Uran fast nicht in der europäischen Klimabilanz zu Buche schlägt, die_se Emissionen schlichtweg zu ignorieren, wäre eine fatale Herangehensweise an das Thema Treibhausgase. Aus diesem Grund wird die Atomenergie in Zukunft der Grad_messer für die Seriosität der europäischen Klimapolitik sein. All jene, die der Atomkraft das Wort reden, verfolgen alle möglichen Ziele - Klimaschutz ist jedoch sicher nicht dabei. Quelle: Ökoenergie 66|2007
Die Argumentation greift zu kurz, wird doch bei der C02-Bilanz der Atomenergie die energieintensive Bereitstellungskette von Uran in die Berechnungen nicht inkludiert. Wie schon bei der Thematik der Endlagerung von radioaktiven Abfällen, die seit mehr als vier Jahrzehnten nicht gelöst ist und einfach ignoriert wird, endet auch beim Thema Kohlendioxid das Verantwortungsbewusstsein bei der Umzäunung der Kraftwerksgelände.
Doch CO2 ist bei Atomkraftwer_ken sehr wohl ein Thema. In gleich neun verschiedenen Studien wurden Ergebnisse zwischen 28 bis 159 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom ermittelt. Der Durchschnitt liegt bei 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom. Damit stellten Atomkraftwerke lediglich im Vergleich mit fossil beheizten Dampfkraftwerken eine Verbesserung dar. Deutlich niedriger sind die Werte hingegen bei biomassebefeuerten Dampfkraftwerken (14,6 kg/MWh), bei Windparks (23,7 kg/MWh) oder erst recht bei der Wasserkraft (10,3 kg/MWh), wenn man in die C02-Bilanz auch die Errichtung der Kraftwerksanlagen mit hineinrechnet.
Europa besitzt keine nennenswerte Uranförderung. Nur weil sich dadurch die Bereitstellungskette von Uran fast nicht in der europäischen Klimabilanz zu Buche schlägt, die_se Emissionen schlichtweg zu ignorieren, wäre eine fatale Herangehensweise an das Thema Treibhausgase. Aus diesem Grund wird die Atomenergie in Zukunft der Grad_messer für die Seriosität der europäischen Klimapolitik sein. All jene, die der Atomkraft das Wort reden, verfolgen alle möglichen Ziele - Klimaschutz ist jedoch sicher nicht dabei. Quelle: Ökoenergie 66|2007
9.3.07
(Umwelt) Sonnenenergie aus Ölregion
Das arabische Emirat Abu Dhabi wird in den beiden kommenden Jahren eine Sonnenenergieanlage bauen, die für die Region einmalig und auch im Weltmasstab von grosser Bedeutung ist. 350 Millionen Dollar will der Wüstenstaat für das Projekt inverstieren und damit eine 500 Megawatt-Anlage errichten. 2009 soll sie fertig gestellt sein. Informationen dazu auf der Site des Welt-Zukunfts-Energie-Gipfels www.wfes08.com, der im Januar des kommenden Jahres stattfinden wird.
Abu Dhabi ist zwar das ölreichste Land der Vereinigten Arabischen Emirate (90 Prozent aller Reserven). Und dennoch erachten die Scheichs die Sonnenenergie als Zukunftsenergie schlechthin. Mit dem Projekt soll neben 10'000 Haushalten auch eine Industriezone für alternative Energien versorgt werden.
Derweil übt sich die Schweizer Wochenzeitschrift Die Weltwoche (Ausgabe vom 8.3.) in der Schelte alternativer Energien. Mit der Aufzählung unbedeutender Flops, der Wiederholung der Einwände gegen Windenergie (Vogelsterben) und dem Hinweis auf die Probleme der Biomasseproduktion stellt Urs-Paul Engeler diese Energieformen in eine gar nicht so alternative Ecke. Doch ist die Problematik der landwirtschaftlichen Energieproduktion bekannt und auch umschiffbar Und daneben gibt es eine Unzahl von Projekten und funktionierende Energieformen, die zu erwähnen die Weltwoche schlicht vergisst. Dafür werden in einem anderen Artikel die wunderbaren Vorteile des Atomstroms gepriesen. Als ob dessen Produktion nicht auch sogar ein CO2-Problem hätte, auf das diese Woche der die Sendung Kassensturz von SF DRS hinwiesen hat.
Abu Dhabi ist zwar das ölreichste Land der Vereinigten Arabischen Emirate (90 Prozent aller Reserven). Und dennoch erachten die Scheichs die Sonnenenergie als Zukunftsenergie schlechthin. Mit dem Projekt soll neben 10'000 Haushalten auch eine Industriezone für alternative Energien versorgt werden.
Derweil übt sich die Schweizer Wochenzeitschrift Die Weltwoche (Ausgabe vom 8.3.) in der Schelte alternativer Energien. Mit der Aufzählung unbedeutender Flops, der Wiederholung der Einwände gegen Windenergie (Vogelsterben) und dem Hinweis auf die Probleme der Biomasseproduktion stellt Urs-Paul Engeler diese Energieformen in eine gar nicht so alternative Ecke. Doch ist die Problematik der landwirtschaftlichen Energieproduktion bekannt und auch umschiffbar Und daneben gibt es eine Unzahl von Projekten und funktionierende Energieformen, die zu erwähnen die Weltwoche schlicht vergisst. Dafür werden in einem anderen Artikel die wunderbaren Vorteile des Atomstroms gepriesen. Als ob dessen Produktion nicht auch sogar ein CO2-Problem hätte, auf das diese Woche der die Sendung Kassensturz von SF DRS hinwiesen hat.
7.3.07
(Umwelt) Ein Sieg für die Sonnenenergie
Endlich hat sich im Schweizer Parlament die Einsicht durchgesetzt: Der Solarenergie gehört die Zukunft. Was andere Länder längst und mit grossem Erfolg praktizieren – wie Deutschland beispielsweise als einer der Weltmarktführer ohne bessere natürliche Voraussetzungen wie die Schweiz – wird nun auch hierzulande Realität. Soeben hat der Ständerat seinen Widerstand gegen diverse, vom Nationalrat bereits beschlossene Fördermassnahmen aufgegeben.
Wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt, will der Zweitrat zur Förderung des grünen Stroms nun wie der Nationalrat die Stromkonsumenten mit 0,6 Rappen pro Kilowattstunde belasten. Das ergibt ein Potenzial von rund 320 Millionen Franken pro Jahr. In erster Lesung hatte die kleine Kammer nur 0,5 Rappen oder 270 Millionen bereitstellen wollen. Und besonders wichtig: Mit 29 zu 13 Stimmen schloss sich der Ständerat auch bei der Unterstützung des Solarstroms dem Nationalrat an. Er liess sich von Bundesrat Moritz Leuenberger überzeugen, dass zunächst 5 Prozent der Fördersumme als Anschubfinanzierung in den Zukunftsmarkt der Photovoltaik-Technologien investiert werden.
Mit einigen Differenzen geht das Stromversorgungsgesetz an den Nationalrat zurück. Im Unterschied zum Nationalrat plafonierte der Ständerat die Summe der Zuschläge zur Förderung erneuerbarer Energie auf 0,6 Rappen pro Kilowattstunde und befreite die nationale Netzgesellschaft von allen Handänderungssteuern. Aber die Hindernisse für die Umsetzung einer neuen Politik zur Förderung der wirklich alternativen Energien scheinen weitgehend beseitigt.
Wie die Nachrichtenagentur SDA mitteilt, will der Zweitrat zur Förderung des grünen Stroms nun wie der Nationalrat die Stromkonsumenten mit 0,6 Rappen pro Kilowattstunde belasten. Das ergibt ein Potenzial von rund 320 Millionen Franken pro Jahr. In erster Lesung hatte die kleine Kammer nur 0,5 Rappen oder 270 Millionen bereitstellen wollen. Und besonders wichtig: Mit 29 zu 13 Stimmen schloss sich der Ständerat auch bei der Unterstützung des Solarstroms dem Nationalrat an. Er liess sich von Bundesrat Moritz Leuenberger überzeugen, dass zunächst 5 Prozent der Fördersumme als Anschubfinanzierung in den Zukunftsmarkt der Photovoltaik-Technologien investiert werden.
Mit einigen Differenzen geht das Stromversorgungsgesetz an den Nationalrat zurück. Im Unterschied zum Nationalrat plafonierte der Ständerat die Summe der Zuschläge zur Förderung erneuerbarer Energie auf 0,6 Rappen pro Kilowattstunde und befreite die nationale Netzgesellschaft von allen Handänderungssteuern. Aber die Hindernisse für die Umsetzung einer neuen Politik zur Förderung der wirklich alternativen Energien scheinen weitgehend beseitigt.
2.3.07
(Finanzen) Rekordwachstum für nachhaltige Anlagen
Nachhaltige Kollektivanlagen wuchsen 2006 fünf Mal stärker als der gesamte schweizerische Fondsmarkt. Damit hat der Markt für nachhaltige Anlagen (Kollektivanlagen, Mandate, strukturierte Produkte) in der Schweiz sein Wachstumstempo fortgesetzt und per Ende 2006 ein Volumen von 17.9 Milliarden Franken erreicht im Vergleich zu 10.6 Milliarden Franken per Ende 2005. Dies entspricht einem Wachstum von rund 69% im Jahr 2006.
Nachhaltige Kollektivanlagen allein sind im Verlauf von 2006 von 5.67 auf 8.83 Milliarden Franken angestiegen, was einem Wachstum von 55.7% entspricht. In der gleichen Zeitperiode ist der gesamte schweizerische Fondsmarkt gemäss Statistiken der Swiss Funds Association von 549.8 auf 607.3 Milliarden Franken gewachsen (Zuwachs von 10.5%) – womit also die nachhaltigen Anlagen gegenüber dem Gesamtfondsmarkt eine deutlich stärkere Steigerung aufwiesen.
Die Zahlen stammen aus einer umfassenden Markterhebung, die halbjährlich von Ethos, SAM, Sarasin, Swisscanto, UBS, Vontobel und der ZKB an die Firma onValues GmbH in Auftrag gegeben wird und an der diesmal 21 Schweizer Anbieter teilgenommen haben. Die Erhebung umfasst Kollektivanlagen, strukturierte Produkte und Investment Mandate, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, soziale und ethische Aspekte) verwaltet werden.
Aus der Datenerhebung geht auch hervor, dass per Ende 2006 institutionelle Investoren mit 59% weiterhin die wichtigste Investorengruppe in diesem Markt sind, obwohl Retail- und Privatkunden seit Januar 2006 im Aufmarsch sind. Nachhaltig wird vor allem in Aktien investiert (78% des Marktes), gefolgt von Obligationen (9.9%), Private Equity (2.8%) und Liquidität (1.3%).
Nachhaltige Kollektivanlagen allein sind im Verlauf von 2006 von 5.67 auf 8.83 Milliarden Franken angestiegen, was einem Wachstum von 55.7% entspricht. In der gleichen Zeitperiode ist der gesamte schweizerische Fondsmarkt gemäss Statistiken der Swiss Funds Association von 549.8 auf 607.3 Milliarden Franken gewachsen (Zuwachs von 10.5%) – womit also die nachhaltigen Anlagen gegenüber dem Gesamtfondsmarkt eine deutlich stärkere Steigerung aufwiesen.
Die Zahlen stammen aus einer umfassenden Markterhebung, die halbjährlich von Ethos, SAM, Sarasin, Swisscanto, UBS, Vontobel und der ZKB an die Firma onValues GmbH in Auftrag gegeben wird und an der diesmal 21 Schweizer Anbieter teilgenommen haben. Die Erhebung umfasst Kollektivanlagen, strukturierte Produkte und Investment Mandate, die unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, soziale und ethische Aspekte) verwaltet werden.
Aus der Datenerhebung geht auch hervor, dass per Ende 2006 institutionelle Investoren mit 59% weiterhin die wichtigste Investorengruppe in diesem Markt sind, obwohl Retail- und Privatkunden seit Januar 2006 im Aufmarsch sind. Nachhaltig wird vor allem in Aktien investiert (78% des Marktes), gefolgt von Obligationen (9.9%), Private Equity (2.8%) und Liquidität (1.3%).
1.3.07
(Finanzen) Europäischer Fondsmarkt fit für AnlegerInnen
Anlagefonds aller Kategorien haben im vergangenen Jahr neue Rekordzahlen erreicht. Ende 2006 wiesen die in Europa begebenen Fonds einen Wert von 7574 Milliarden Euro aus – oder in Schweizer Franken rund zehn Billionen. Das Wachstum der einzelnen nationalen Märkte war dabei recht unterschiedlich, an der Spitze stehen Luxemburg und Irland. Beide realisierten ein Plus von über 20 Prozent, obwohl sie schon zu den volumenreichsten Fondsmärkten gehören. Der Schweizer Fondsmarkt brachte es immerhin auf ein Plus von zehn Prozent, südeuropäische Staaten mussten gar einen Aderlass hinnehmen.
Der Europäische Fondsverband Efama will nun energisch die Voraussetzungen schaffen, dass der Fondsverkauf auch in Zukunft floriert. Verbandspräsident Stefan Bichsel (wirklich ein Schweizer!) machte an einer Medienorientierung in Zürich viele Baustellen aus und präsentierte Lösungsansätze: Ein Europäischer Binnenfondsmarkt werde dann Realität, wenn der rechtliche Rahmen derart vereinheitlicht werde, dass ein in einem Land zugelassener Fonds auch in allen anderen automatisch die Vertriebsbewilligung erhält. Insbesondere gelte es auch Voraussetzungen zu schaffen, dass die Altersvorsorge mit Fondsprodukten transnational möglich und steuerlich begünstigt werde.
Konkret: DasVorsorgesparen soll ähnlich wie in der Schweiz künftig europaweit funktionieren – also auf einer individuellen Wahl des Sparvehikels beruhen und vom Staat begünstigt werden. Dass sich dabei die Fondsindustrie einen grossen Anteil des neuzubackenden Kuchens sichern will, versteht sich von selbst. So oder so freuen werden sich die einzelnen FondssparerInnen, wenn die Fondsprospekte endlich vereinheitlicht und verkürzt werden, so dass die einfache Information und Vergleichbarkeit der Fonds sicher gestellt wird.
Der Europäische Fondsverband Efama will nun energisch die Voraussetzungen schaffen, dass der Fondsverkauf auch in Zukunft floriert. Verbandspräsident Stefan Bichsel (wirklich ein Schweizer!) machte an einer Medienorientierung in Zürich viele Baustellen aus und präsentierte Lösungsansätze: Ein Europäischer Binnenfondsmarkt werde dann Realität, wenn der rechtliche Rahmen derart vereinheitlicht werde, dass ein in einem Land zugelassener Fonds auch in allen anderen automatisch die Vertriebsbewilligung erhält. Insbesondere gelte es auch Voraussetzungen zu schaffen, dass die Altersvorsorge mit Fondsprodukten transnational möglich und steuerlich begünstigt werde.
Konkret: DasVorsorgesparen soll ähnlich wie in der Schweiz künftig europaweit funktionieren – also auf einer individuellen Wahl des Sparvehikels beruhen und vom Staat begünstigt werden. Dass sich dabei die Fondsindustrie einen grossen Anteil des neuzubackenden Kuchens sichern will, versteht sich von selbst. So oder so freuen werden sich die einzelnen FondssparerInnen, wenn die Fondsprospekte endlich vereinheitlicht und verkürzt werden, so dass die einfache Information und Vergleichbarkeit der Fonds sicher gestellt wird.
25.2.07
(Umwelt) Jetzt kommen die grossen Energiekonzerne
Stromkonzerne wie E.on und Vattenfall kannten bisher nur zwei Rohstoffe: Kohle und Uran. Jetzt investieren sie verstärkt in Wind und Biogas - weil die Rendite stimmt. Die kleineren Vorreiter der Branche fühlen sich demgegenüber bedroht, wie einem Hintergrundartikel auf Spiegel Online zu entnehmen ist.
Wenn Oliver Weinmann von Ökostrom spricht, gerät er ins Schwärmen. "Die erneuerbaren Energien haben ein großes Potential", sagt der 47-Jährige. Schon in den nächsten Jahren könnten in Deutschland Windräder mit einer Leistung von insgesamt 25.000 Megawatt ans Netz gehen - so viel wie 25 Kernkraftwerke. "Da lässt sich richtig Geld verdienen." Das Besondere daran: Weinmann ist kein Umweltlobbyist, sondern Manager beim drittgrößten deutschen Energiekonzern Vattenfall Europe . Das Unternehmen ist bisher vor allem durch seine ausgedehnten Tagebaue aufgefallen. Mit klimaschädlicher Braunkohle produziert Vattenfall 80 Prozent seines Stroms. Auch der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB ist bei Naturschützern nicht gerade beliebt. Zuletzt sorgten Pannen im Atomreaktor Forsmark für Schlagzeilen.
In Zukunft könnte sich das ändern. Denn Vattenfall setzt immer mehr auf Ökostrom. "Wir kommen an einen Punkt, wo das wirtschaftlich interessant wird", sagt Weinmann, der Geschäftsführer der Vattenfall Renewables GmbH ist. Mit dieser Ansicht ist das Unternehmen nicht allein. Auch andere Konzerne wie E.on , RWE und EnBW haben den Ökostrom für sich entdeckt.
Bei der Windkraft allein wollen es die Konzerne deshalb nicht belassen. Gute Verdienstmöglichkeiten rechnen sie sich auch bei Biogas aus. Gerade erst hat E.on eine Tochtergesellschaft namens E.on Bioerdgas gegründet. Bauern sollen das Unternehmen künftig mit Mais, Roggen und anderen Energiepflanzen beliefern. Diese lässt man zu Biogas vergären, das dann auf Erdgasqualität aufbereitet wird.
"Auf Brandenburgs Feldern könnte schon bald Erdgas wachsen", sagt Jochen-Christian Werner von der Gasag-Tochter EMB. Nach einer Studie des Bundesverbands der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) kann die Bundesrepublik im Jahr 2030 immerhin zehn Prozent ihres Gasbedarfs mit Bioerdgas decken. Dass sich die Konzerne auf diesen Markt stürzen, freut allerdings nicht jeden. Schließlich ist die Ökobranche bisher stark mittelständisch geprägt - und die Großen haben den Kleinen oft genug Steine in den Weg gelegt. Vor allem wenn es darum geht, Windräder an das Stromnetz anzuschließen, gibt es regelmäßig Knatsch. Quelle: www.spiegel-online.de
Wenn Oliver Weinmann von Ökostrom spricht, gerät er ins Schwärmen. "Die erneuerbaren Energien haben ein großes Potential", sagt der 47-Jährige. Schon in den nächsten Jahren könnten in Deutschland Windräder mit einer Leistung von insgesamt 25.000 Megawatt ans Netz gehen - so viel wie 25 Kernkraftwerke. "Da lässt sich richtig Geld verdienen." Das Besondere daran: Weinmann ist kein Umweltlobbyist, sondern Manager beim drittgrößten deutschen Energiekonzern Vattenfall Europe . Das Unternehmen ist bisher vor allem durch seine ausgedehnten Tagebaue aufgefallen. Mit klimaschädlicher Braunkohle produziert Vattenfall 80 Prozent seines Stroms. Auch der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB ist bei Naturschützern nicht gerade beliebt. Zuletzt sorgten Pannen im Atomreaktor Forsmark für Schlagzeilen.
In Zukunft könnte sich das ändern. Denn Vattenfall setzt immer mehr auf Ökostrom. "Wir kommen an einen Punkt, wo das wirtschaftlich interessant wird", sagt Weinmann, der Geschäftsführer der Vattenfall Renewables GmbH ist. Mit dieser Ansicht ist das Unternehmen nicht allein. Auch andere Konzerne wie E.on , RWE und EnBW haben den Ökostrom für sich entdeckt.
Bei der Windkraft allein wollen es die Konzerne deshalb nicht belassen. Gute Verdienstmöglichkeiten rechnen sie sich auch bei Biogas aus. Gerade erst hat E.on eine Tochtergesellschaft namens E.on Bioerdgas gegründet. Bauern sollen das Unternehmen künftig mit Mais, Roggen und anderen Energiepflanzen beliefern. Diese lässt man zu Biogas vergären, das dann auf Erdgasqualität aufbereitet wird.
"Auf Brandenburgs Feldern könnte schon bald Erdgas wachsen", sagt Jochen-Christian Werner von der Gasag-Tochter EMB. Nach einer Studie des Bundesverbands der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) kann die Bundesrepublik im Jahr 2030 immerhin zehn Prozent ihres Gasbedarfs mit Bioerdgas decken. Dass sich die Konzerne auf diesen Markt stürzen, freut allerdings nicht jeden. Schließlich ist die Ökobranche bisher stark mittelständisch geprägt - und die Großen haben den Kleinen oft genug Steine in den Weg gelegt. Vor allem wenn es darum geht, Windräder an das Stromnetz anzuschließen, gibt es regelmäßig Knatsch. Quelle: www.spiegel-online.de
18.2.07
(Umwelt) Bio ist von nachweislich besserer Qualität
Wer sich für konventionell angebautes Obst und Gemüse entscheidet, schluckt deutlich mehr Pestizide als beim Genuss von Bioware. Das hat ein Vergleich von aktuellen Analysedaten des deutschen Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) und von Greenpeace ergeben. Demnach ist Bioware in der Regel frei von Pestizidrückständen, einmal mehr erweist eine Studie den deutlichen Qualitätsunterschied.
Der Vergleich von 446 Rückstandsdaten aus dem Jahr 2006 für Paprika, Tafeltrauben, Tomaten, Salat und Mango aus konventionellem und ökologischem Anbau macht deutlich: Verbraucher können zwischen zwei grundlegend verschiedenen Qualitäten wählen. So enthalten neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Pestizide können das Nervensystem schädigen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder Krebs erregen. „Die Belastung der Umwelt und der Lebensmittel mit Pestiziden aus der konventionellen Landwirtschaft muss deshalb dringend verringert werden. Der Ökolandbau darf sich auf den guten Ergebnissen dieser Studie nicht ausruhen und sollte eine weitere Minimierung der Rückstände anstreben.“
Fazit von BNN und Greenpeace: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz. Und weiteres Fazit: Man darf getrost davon ausgehen, dass sich die Resultate aus Deutschland auf die Schweiz übertragen lassen, wo die Kontrolle der Bioproduzenten mindestens ebenbürtig ist.
Quelle: Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. (BNN) 2007
GREENPEACE 2007
Der Vergleich von 446 Rückstandsdaten aus dem Jahr 2006 für Paprika, Tafeltrauben, Tomaten, Salat und Mango aus konventionellem und ökologischem Anbau macht deutlich: Verbraucher können zwischen zwei grundlegend verschiedenen Qualitäten wählen. So enthalten neun von zehn konventionell angebauten Kopfsalaten und zwei von drei konventionell hergestellten Tomaten Pestizide – Bio-Salate und Bio-Tomaten sind dagegen komplett rückstandsfrei. Bei Bio-Paprika, Bio-Trauben und Bio-Mango wurden vereinzelt Pestizide in geringen Mengen gefunden.
Pestizide können das Nervensystem schädigen, die Fortpflanzung beeinträchtigen oder Krebs erregen. „Die Belastung der Umwelt und der Lebensmittel mit Pestiziden aus der konventionellen Landwirtschaft muss deshalb dringend verringert werden. Der Ökolandbau darf sich auf den guten Ergebnissen dieser Studie nicht ausruhen und sollte eine weitere Minimierung der Rückstände anstreben.“
Fazit von BNN und Greenpeace: Verbraucher, die Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, tun etwas Gutes für ihre Gesundheit und fördern gleichzeitig Artenvielfalt und Umweltschutz. Und weiteres Fazit: Man darf getrost davon ausgehen, dass sich die Resultate aus Deutschland auf die Schweiz übertragen lassen, wo die Kontrolle der Bioproduzenten mindestens ebenbürtig ist.
Quelle: Bundesverband Naturkost Naturwaren Herstellung und Handel e.V. (BNN) 2007
GREENPEACE 2007
16.2.07
(Medien) Wegweiser durch den Bloggerdschungel
63 Millionen Weblogs soll das Netz unterdessen zählen. Wenn da auch die meisten privat und ohne Relevanz für die Allgemeinheit sind, bleiben doch rund zehn Prozent mit dem Anspruch auf ein breiteres Publikum. Das wären dann immer noch Millionen von Blogs, deren Auffinden schwieriger als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist. Oder wäre, gäbe es da nicht die Site www.technorati.com, deren Gründer Dave Sifry in einem Interview der neuesten Ausgabe der Wochenwirtschaftszeitung Cash zu Wort kommt.
Technorati.com gilt Vielen heute als Google der Blogs. Die Suchmaschine aus dem Silicon Valley erlaubt eine gezielte Suche, hat bereits die erwähnt grosse Zahl von Weblogs erfasst, zu denen täglich nach Sifry’s Angaben weitere 100'000 dazu kommen. Anders als Google listet technorati.com die Einträge in ihrer zeitlichen Reihenfolge auf. Der aktuellste Beitrag zu einem Thema steht also zuoberst. Wer allerdings diesen Blogeintrag hier suchen wird, bleibt ohne Erfolg – im deutschsprachigen Bereich zumindest ist die Abdeckung nach meinen Erfahrungen noch mangelhaft. Aber vielleicht gibt es gelegentlich Nachahmer in Europa, die dann auch hierzulande dem Anspruch von Sifry gerecht werden. Er will nämlich «den bisher Machtlosen Macht geben», will heissen Medienmacht, die doch in den letzten Jahren immer konzentrierter wurde.
Technorati.com gilt Vielen heute als Google der Blogs. Die Suchmaschine aus dem Silicon Valley erlaubt eine gezielte Suche, hat bereits die erwähnt grosse Zahl von Weblogs erfasst, zu denen täglich nach Sifry’s Angaben weitere 100'000 dazu kommen. Anders als Google listet technorati.com die Einträge in ihrer zeitlichen Reihenfolge auf. Der aktuellste Beitrag zu einem Thema steht also zuoberst. Wer allerdings diesen Blogeintrag hier suchen wird, bleibt ohne Erfolg – im deutschsprachigen Bereich zumindest ist die Abdeckung nach meinen Erfahrungen noch mangelhaft. Aber vielleicht gibt es gelegentlich Nachahmer in Europa, die dann auch hierzulande dem Anspruch von Sifry gerecht werden. Er will nämlich «den bisher Machtlosen Macht geben», will heissen Medienmacht, die doch in den letzten Jahren immer konzentrierter wurde.
12.2.07
(Finanzen) Anlagefonds zur Nachhaltigkeit sind Spitze
Den grossen Erfolg nachhaltiger Anlagefonds bestätigt jetzt auch das Finanzkonsummagazin K-Geld (für welches auch der Blogautor gelegentlich schreibt). Unter den Nachhaltigkeitsfonds haben sich in den letzten Jahren besonders jene zum Thema Energie hervorgetan. Kein Wunder, zählten doch beispielsweise Aktien von Solarunternehmen zu den erfolgreichsten überhaupt – so erzielte etwa die deutsche Solarworld ein Kursplus von runden 3000 Prozent, was einer Verdreissigfachung ihres Werts entsprach.
Solaraktien gelten unterdessen aber eher als teuer. Einer der erfolgreichsten Nachhaltigkeitsfonds überhaupt, der Activest Eco Tech (neuerdings zum US-Fondshaus Pioneer gehörig) verzichtet gemäss Angaben an der Fondsmesse von vergangener Woche vollständig auf diesen Bereich. Aber im Sektor Erneuerbare Energien sind eben noch viele andere Unternehmen mit grossem Potenzial vorhanden, etwa im Bereich Biogaserzeugung resp. Nutzung von Biomasse.
Unter den Fonds sticht neben weiteren Anlagevehikeln von Sarasin und MLIIF (beide übrigens ebenfalls von grossen Mitkonkurrenten übernommen – der Robeco und durch Black Rock) der Raiffeisen-Futura Swiss Stock hervor. Er erhielt erst kürzlich wieder eine Lipper-Auszeichnung für seine Performance im Dreijahresvergleich, wird durch Vontobel im Auftrag von Raiffeisen gemanagt – und bezieht das Nachhaltigkeits-Know-how von der kleinen Zürcher Agentur Inrate – die wiederum ein Joint Venture der alternativen Anlagestiftung Nest und des Planungsbüros Infras ist. Ohne Zweifel: Nachhaltigkeit wird zum Megathema für alle Player in der Finanzbranche, immerhin ein Hoffnungszeichen in einer düsteren Klimawelt.
Und das sind die Top10 unter den Nachhaltigkeitsfonds gemäss K-Geld 1/07 (beruhend auf Daten des VZ-Vermögenszentrums, per 31.12.06)
1. Sarasin Multi Label Sicav – New Energy Fund
2. Raiffeisen – Futura Swiss Stock
3. MLIIF New Energy Fund A2
4. Acivest Exo Tech C
5. UBS EF – Global Innovators B
6. Öko Vision
7. Swisscanto (CH) EF Green Invest
8. Vontobel Fund – Global Trend New Power Tech A1
9. Sam Sustainable Water Fund B
10. Pictet Funds European Sustainable Eq. P Cap
Solaraktien gelten unterdessen aber eher als teuer. Einer der erfolgreichsten Nachhaltigkeitsfonds überhaupt, der Activest Eco Tech (neuerdings zum US-Fondshaus Pioneer gehörig) verzichtet gemäss Angaben an der Fondsmesse von vergangener Woche vollständig auf diesen Bereich. Aber im Sektor Erneuerbare Energien sind eben noch viele andere Unternehmen mit grossem Potenzial vorhanden, etwa im Bereich Biogaserzeugung resp. Nutzung von Biomasse.
Unter den Fonds sticht neben weiteren Anlagevehikeln von Sarasin und MLIIF (beide übrigens ebenfalls von grossen Mitkonkurrenten übernommen – der Robeco und durch Black Rock) der Raiffeisen-Futura Swiss Stock hervor. Er erhielt erst kürzlich wieder eine Lipper-Auszeichnung für seine Performance im Dreijahresvergleich, wird durch Vontobel im Auftrag von Raiffeisen gemanagt – und bezieht das Nachhaltigkeits-Know-how von der kleinen Zürcher Agentur Inrate – die wiederum ein Joint Venture der alternativen Anlagestiftung Nest und des Planungsbüros Infras ist. Ohne Zweifel: Nachhaltigkeit wird zum Megathema für alle Player in der Finanzbranche, immerhin ein Hoffnungszeichen in einer düsteren Klimawelt.
Und das sind die Top10 unter den Nachhaltigkeitsfonds gemäss K-Geld 1/07 (beruhend auf Daten des VZ-Vermögenszentrums, per 31.12.06)
1. Sarasin Multi Label Sicav – New Energy Fund
2. Raiffeisen – Futura Swiss Stock
3. MLIIF New Energy Fund A2
4. Acivest Exo Tech C
5. UBS EF – Global Innovators B
6. Öko Vision
7. Swisscanto (CH) EF Green Invest
8. Vontobel Fund – Global Trend New Power Tech A1
9. Sam Sustainable Water Fund B
10. Pictet Funds European Sustainable Eq. P Cap
11.2.07
(Medien) Und die Zeitung auf Papier stirbt doch
Erst sah es nicht danach aus – doch nun offenbart der Blick auf die langfristige Entwicklung, wie sehr auf Papier gedruckte Zeitungen durchs Internet bedroht sind. Dazu einige Fakten, die die deutsche Wochenzeitschrift «Die Zeit» (im Internet) liefert: So ging innert 20 Jahren die Zahl verkaufter Exemplare von Tageszeitungen um fast einen Drittel zurück (von 63 auf 44 Millionen). Demgegenüber hat die renommierte englische Tageszeitung «The Guardian» unterdessen zehnmal mehr LeserInnen im Netz als auf Papier (12,7 versus 1,2 Millionen). Und so hat insbesondere bei den grossen US- Qualitätszeitungen ein Aderlass stattgefunden («Los Angeles Times» verzeichnete einen Rückgang verkaufter Exemplare von 1,2 Millionen auf 770'000). Die Amerikaner waren noch immer zuvorderst bei der Entwicklung im Mediensektor und man geht kaum fehl in der An-nahme, Europas Zeitungen bleiben davon verschont.
Gestützt wird die Annahme auch durch den Erfolg der Gratis-Pendler-Zeitungen, der ja gerade hierzulande offenkundig ist. Selbst das am Markt skeptisch empfangene Abendblatt «heute» weist unterdessen eine LeserInnenzahlen von über 200'000 aus. Das ist zwar bescheiden gegenüber der Erfolgsstory von «20 Minuten», aber respektabel gegenüber den vielen ver-kauften regionalen Tageszeitungen, die es nicht auf eine solche Beachtungszahl bringen. Bei beiden Faktoren – Internet wie Gratiszeitungen – sind es vor allem die Jungen, die als treibende Kraft eine Entwicklung vorantreiben, die in diesem Ausmass kaum jemand erwartet hätte. Und die vermutlich, dazu gehört nun nicht mehr so viel Prognosefähigkeit, auch in Zukunft anhalten wird.
Unklar allerdings bleibt, wie sich die neuen Medien langfristig über Wasser halten können. Das Werbevolumen der Gratiszeitungen ist teils beeindruckend, im Internet hält es mit der rasanten Beachtung der Sites aber längst nicht mit. Und medienpolitisch bringt es «Die Zeit» auf den Punkt, wenn sie die Problematik der Entwicklung wie folgt umschreibt: «Könnte es sein, dass der Leserschwund das stolze Wort von der vierten Gewalt hohl erscheinen lässt, dass ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie zu bröckeln beginnt? Oder macht es keinen Unterschied, wenn das gedruckte dem gesendeten Wort weichen muss? Bietet das Netz der bürgerlichen Öffentlichkeit möglicherweise eine bessere Teilhabe an den Angelegenheiten des Staates und der Gesellschaft, ist es somit vielleicht sogar das »demokratischere« Medium?».
Gestützt wird die Annahme auch durch den Erfolg der Gratis-Pendler-Zeitungen, der ja gerade hierzulande offenkundig ist. Selbst das am Markt skeptisch empfangene Abendblatt «heute» weist unterdessen eine LeserInnenzahlen von über 200'000 aus. Das ist zwar bescheiden gegenüber der Erfolgsstory von «20 Minuten», aber respektabel gegenüber den vielen ver-kauften regionalen Tageszeitungen, die es nicht auf eine solche Beachtungszahl bringen. Bei beiden Faktoren – Internet wie Gratiszeitungen – sind es vor allem die Jungen, die als treibende Kraft eine Entwicklung vorantreiben, die in diesem Ausmass kaum jemand erwartet hätte. Und die vermutlich, dazu gehört nun nicht mehr so viel Prognosefähigkeit, auch in Zukunft anhalten wird.
Unklar allerdings bleibt, wie sich die neuen Medien langfristig über Wasser halten können. Das Werbevolumen der Gratiszeitungen ist teils beeindruckend, im Internet hält es mit der rasanten Beachtung der Sites aber längst nicht mit. Und medienpolitisch bringt es «Die Zeit» auf den Punkt, wenn sie die Problematik der Entwicklung wie folgt umschreibt: «Könnte es sein, dass der Leserschwund das stolze Wort von der vierten Gewalt hohl erscheinen lässt, dass ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie zu bröckeln beginnt? Oder macht es keinen Unterschied, wenn das gedruckte dem gesendeten Wort weichen muss? Bietet das Netz der bürgerlichen Öffentlichkeit möglicherweise eine bessere Teilhabe an den Angelegenheiten des Staates und der Gesellschaft, ist es somit vielleicht sogar das »demokratischere« Medium?».
6.2.07
((Umwelt) Erneuerbare Energien legen zu
Ökokraftwerke haben ihre Stromproduktion im vergangenen Jahr in Deutschland um 15 Prozent auf ein neues Rekordniveau gesteigert. Nach Zahlen des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) haben sie mehr als 73 Milliarden Kilowattstunden geliefert und damit etwa zwölf Prozent des deutschen Stromverbrauchs gedeckt. „Allein der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr übersteigt beispielsweise die Jahresproduktion eines Kernkraftwerkes, wie das zur Disposition stehende AKW Brunsbüttel“, sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie.
An erster Stelle lag laut VDEW die Windenergie mit 30,5 Milliarden Kilowattstunden (2005: 27,2), gefolgt von der Wasserkraft mit 21,6 Milliarden Kilowattstunden (2005: 20,8). Die Stromproduktion aus Biomasse hat 2006 kräftig zugelegt. Sie wuchs um 38 Prozent von 11,2 auf 15,5 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Photovoltaik konnte einen starken Zuwachs verzeichnen. Solaranlagen lieferten zwei Milliarden Kilowattstunden in das deutsche Stromnetz und damit 54 Prozent mehr als 2005. Der Anteil der Sonnenenergie an der Gesamtstromproduktion ist mit nicht einmal einem halben Prozent zwar noch klein – aber doch bedeutend höher als etwa in der Schweiz und aufgrund des starken Wachstums durchaus vielversprechend. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
An erster Stelle lag laut VDEW die Windenergie mit 30,5 Milliarden Kilowattstunden (2005: 27,2), gefolgt von der Wasserkraft mit 21,6 Milliarden Kilowattstunden (2005: 20,8). Die Stromproduktion aus Biomasse hat 2006 kräftig zugelegt. Sie wuchs um 38 Prozent von 11,2 auf 15,5 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Photovoltaik konnte einen starken Zuwachs verzeichnen. Solaranlagen lieferten zwei Milliarden Kilowattstunden in das deutsche Stromnetz und damit 54 Prozent mehr als 2005. Der Anteil der Sonnenenergie an der Gesamtstromproduktion ist mit nicht einmal einem halben Prozent zwar noch klein – aber doch bedeutend höher als etwa in der Schweiz und aufgrund des starken Wachstums durchaus vielversprechend. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
2.2.07
(Finanzen) Fonds: nachhaltig und auf Kollisionskurs
Seit Mittwoch läuft in Zürich die achte Fondsmesse. Zwei Diskurse prägen den dreitägigen Event – die positive Entwicklung hin zu starkem Wachstum bei nachhaltigen Anlagen sowie der entflammte Wettkampf zwischen Anlagefonds und den sogenannten strukturierten Produkten.
In Deutschland heissen letztere auch Zertifikate. Was Stefan Bichsel, Schweizer Präsident des europäischen Fondsverbands, zur maliziösen Bemerkung veranlasste, diese Anlageinstrumente seien deshalb so beliebt, weil die Leute meinten, da sei irgendwas zertifiziert. Doch gerade das ist nicht der Fall, vielmehr herrscht ein eigentlicher Dschungel an solchen Produkten ohne jegliche staatliche Regulierung, ganz im Gegensatz zum Fondsgeschäft. Da half die Beteuerung des Verbandspräsidenten der Strukturierten (die Organisation wurde erst kürzlich gegründet) wenig. Roger Studer: «Die Investoren wissen schon, worum es geht.» Kaum ist man vesucht nachzuschieben – denn nicht nur gibt es fast unendlich viele Produkte (allein in der Schweiz über 11'000). Auch sind deren Kosten nicht ermittelbar und ihre Wirkungsweise bei einer verwirrenden Namensvielfalt erst recht nicht.
Klarer geht es da schon bei den nachhaltigen Anlagen zu und her. Zwar leiden auch sie unter einer gewissen definitorischen Unschärfe. Aber die vielfältigen Produkte und gute Infoveranstaltungen helfen gerade an der diesjährigen Fondsmesse, dem nachhaltigen Investment auf die Spur zu kommen. Bereits informierte Andreas Knörzer vom Basler Bankenhaus Sarasin, neuerdings eine Tochtergesellschaft der niederländischen Robeco-Bank, über die zentralen Marktentwicklungen. Knörzer ortet im Bereich der Energien vor allem dort (Rendite-) Potenzial, wo an und mit Spartechnologien gearbeitet wird. Daneben hat es seit je die Solarenergie dem Basler Bankenhaus angetan, im Bereich Gesundheit – den Sarasin ebenfalls zu den Nachhaltigen zählt im Gegensatz zu anderen Finanzinstitutionen – sind es biomedizinische und –technologische Entwicklungen, beim Wasser die Säuberung und in der Mobilität der öffentliche Verkehr.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit finden an der Fondsmesse insbesondere am Freitag statt. Verschiedene Fondsgesellschaften stellen ihre Konzepte vor, Uni-Professor Ernst A. Brugger wird aufzeigen, dass diese plötzlich so gefragte Anlagekategorie nicht nur dazu dient, das Gewissen zu beruhigen und verschiedene Banken stellen ihre neuen Produkte vor. Weitere Informationen auch unter www.fonds-messe.ch
In Deutschland heissen letztere auch Zertifikate. Was Stefan Bichsel, Schweizer Präsident des europäischen Fondsverbands, zur maliziösen Bemerkung veranlasste, diese Anlageinstrumente seien deshalb so beliebt, weil die Leute meinten, da sei irgendwas zertifiziert. Doch gerade das ist nicht der Fall, vielmehr herrscht ein eigentlicher Dschungel an solchen Produkten ohne jegliche staatliche Regulierung, ganz im Gegensatz zum Fondsgeschäft. Da half die Beteuerung des Verbandspräsidenten der Strukturierten (die Organisation wurde erst kürzlich gegründet) wenig. Roger Studer: «Die Investoren wissen schon, worum es geht.» Kaum ist man vesucht nachzuschieben – denn nicht nur gibt es fast unendlich viele Produkte (allein in der Schweiz über 11'000). Auch sind deren Kosten nicht ermittelbar und ihre Wirkungsweise bei einer verwirrenden Namensvielfalt erst recht nicht.
Klarer geht es da schon bei den nachhaltigen Anlagen zu und her. Zwar leiden auch sie unter einer gewissen definitorischen Unschärfe. Aber die vielfältigen Produkte und gute Infoveranstaltungen helfen gerade an der diesjährigen Fondsmesse, dem nachhaltigen Investment auf die Spur zu kommen. Bereits informierte Andreas Knörzer vom Basler Bankenhaus Sarasin, neuerdings eine Tochtergesellschaft der niederländischen Robeco-Bank, über die zentralen Marktentwicklungen. Knörzer ortet im Bereich der Energien vor allem dort (Rendite-) Potenzial, wo an und mit Spartechnologien gearbeitet wird. Daneben hat es seit je die Solarenergie dem Basler Bankenhaus angetan, im Bereich Gesundheit – den Sarasin ebenfalls zu den Nachhaltigen zählt im Gegensatz zu anderen Finanzinstitutionen – sind es biomedizinische und –technologische Entwicklungen, beim Wasser die Säuberung und in der Mobilität der öffentliche Verkehr.
Weitere Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit finden an der Fondsmesse insbesondere am Freitag statt. Verschiedene Fondsgesellschaften stellen ihre Konzepte vor, Uni-Professor Ernst A. Brugger wird aufzeigen, dass diese plötzlich so gefragte Anlagekategorie nicht nur dazu dient, das Gewissen zu beruhigen und verschiedene Banken stellen ihre neuen Produkte vor. Weitere Informationen auch unter www.fonds-messe.ch
29.1.07
(Finanzen) Jetzt kommen die Solaraktien
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! Klimawandel ist in aller Munde, auch bei der Geldanlage! Immer mehr engagierte Investoren erkennen die ökologischen - und ökonomischen - Chancen von Unternehmen aus dem Sektor Erneuerbare Energien, die dem dem Klimawandel entgegenwirken - und deren Aktien weit überdurchschnittliche Renditen liefern!
Wer z.B. im Jahr 2006 Aktien wie Vestas Wind, Conergy oder Solarworld hatte, konnte sich über - steuerfreie - Kursgewinne zwischen 70% und 131% freuen. Das Jahr 2007 scheint sich bei den Solaraktien sogar noch besser zu entwickeln: die chinesische Trina Solar - seit kurzem in den USA an der Börse - legte in den ersten 4 Wochen 2007 bereits 44,4% zu, eine andere chinesische Solaraktie (Renesola) kam auf 28,2%, eine dritte (Solarfun) auf 19,8%.
Aber auch die deutsche Solarworld stieg in diesem Zeitraum schon über 21% (bei Solarworld sind es seit der ÖKO-INVEST-Kaufempfehlung 2002 schon mehrere Tausend (!) Prozent Gewinn: die Aktie stieg von unter 0,70 Euro auf weit über 50 Euro). Der 30 internationale Aktien umfassende Solaraktien-Index PPVX ist in den letzten 4 Jahren sogar mehr als 700 Prozentpunkte besser gelaufen als der "fossile" Erdölaktien-Index AMEX Oil und damit wohl der beste Branchenindex weltweit - und nicht zuletzt schafften die 30 PPVX-Unternehmen in den letzten 3 Jahren rund 15.000 neue Arbeitsplätze.
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! In der brandneuen 100-seitigen ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie 2007 werden insgesamt über 75 Solaraktien behandelt: neben den 30 PPVX-Aktien (darunter ausführliche Analysen der deutscher Titel mit Kurspotenzialen von bis zu 80%) weitere 30 kleinere börsennotierte Solarunternehmen, 14 Börsenkandidaten sowie sonstige Solarbeteiligungsmöglichkeiten: erst informieren, dann investieren!
Die Studie gibt es ausschliesslich als Printversion . Sie kostet inkl. Versand (mit Rechnung) 38,50 Euro und ist zu bestellen beim
ÖKO-INVEST-Verlag
Schweizertalstr. 8-10/5
A-1130 Wien,
Tel. 0043-1-8760501
email oeko-invest@teleweb.at
Quelle: www.sonnenseite.com
Wer z.B. im Jahr 2006 Aktien wie Vestas Wind, Conergy oder Solarworld hatte, konnte sich über - steuerfreie - Kursgewinne zwischen 70% und 131% freuen. Das Jahr 2007 scheint sich bei den Solaraktien sogar noch besser zu entwickeln: die chinesische Trina Solar - seit kurzem in den USA an der Börse - legte in den ersten 4 Wochen 2007 bereits 44,4% zu, eine andere chinesische Solaraktie (Renesola) kam auf 28,2%, eine dritte (Solarfun) auf 19,8%.
Aber auch die deutsche Solarworld stieg in diesem Zeitraum schon über 21% (bei Solarworld sind es seit der ÖKO-INVEST-Kaufempfehlung 2002 schon mehrere Tausend (!) Prozent Gewinn: die Aktie stieg von unter 0,70 Euro auf weit über 50 Euro). Der 30 internationale Aktien umfassende Solaraktien-Index PPVX ist in den letzten 4 Jahren sogar mehr als 700 Prozentpunkte besser gelaufen als der "fossile" Erdölaktien-Index AMEX Oil und damit wohl der beste Branchenindex weltweit - und nicht zuletzt schafften die 30 PPVX-Unternehmen in den letzten 3 Jahren rund 15.000 neue Arbeitsplätze.
Der Solarsektor boomt nach wie vor, doch bei den Solaraktien trennt sich nun die Spreu vom Weizen: längst nicht jede Solaraktie ist mehr attraktiv! In der brandneuen 100-seitigen ÖKO-INVEST-Solaraktien-Studie 2007 werden insgesamt über 75 Solaraktien behandelt: neben den 30 PPVX-Aktien (darunter ausführliche Analysen der deutscher Titel mit Kurspotenzialen von bis zu 80%) weitere 30 kleinere börsennotierte Solarunternehmen, 14 Börsenkandidaten sowie sonstige Solarbeteiligungsmöglichkeiten: erst informieren, dann investieren!
Die Studie gibt es ausschliesslich als Printversion . Sie kostet inkl. Versand (mit Rechnung) 38,50 Euro und ist zu bestellen beim
ÖKO-INVEST-Verlag
Schweizertalstr. 8-10/5
A-1130 Wien,
Tel. 0043-1-8760501
email oeko-invest@teleweb.at
Quelle: www.sonnenseite.com
26.1.07
(Finanzen) Die besten der vielen Fonds
Gute Fonds im Frühjahr 2007 *
Sektor Fondsname Punktzahl * Verfügbarkeit **
International
M&G Global Basics Euro 29
Carmignac Investissement 25 CS Fundlab
Activest Global Select 24 CS Fundlab
DWS Akkumula 23 CS Fundlab
Nebenwerte
AXA R'berg Global SC 19 CS Fundlab
Deutschland
DWS Aktien Straegie Dt. 27 CS Fundlab
ADIG Fondak 26 CS Fundlab
Europa
JPM Europe Dynamic 26 CS Fundlab
Fidelity European Aggress. 25 CS Fundlab
Nebenwerte
Threadneedle Europ. SC 27
Osteuropa
MLIIF Emerg, Europe Euro 24 CS Fundlab
USA
JPM US Strategic Value 25 CS Fundlab
Emerging M.
Magellan 27
Carmignac Emergents 23 CS Fundlab
Vontobel Emerging Markets 21 CS Fundlab
Asien
inkl. Japan
DWS Top Asien 50 24 CS Fundlab
exkl. Japan
Axa Rosenberg Pacific ex Japan 27
Vontobel Far East Equity 24 Postfinance
einzelne Länder
AXA Rosenberg Japan SC 23 CS Fundlab
Swisscanto EF SC Japan 22 CS Fundlab
HSBC Indian US-$ 21 CS Fundlab
HSBC Chinese US-$ 16 CS Fundlab
Lateinamerika
MLIIF Latin America US-$ 22 CS Fundlab
Templeton Latin America 21
Energie
Fortis Energy Europe 18
Invesco Energy 18 CS Fundlab
MLIIF World Energy 18 CS Fundlab
Biotech
Pictet Biotech USD 23 Postfinance ***
Gold
MLIIF World Gold US-$ 23 CS Fundlab
Ökologie
Activest EcoTech 17 CS Fundlab
Rohstoffe
MLIIF World Mining US-$ 24 CS Fundlab
Weitere Fonds zur Abrundung der Anlagestrategie, mit Zukunftspotenzial
Schweiz
DWS ZI Aktien CS Fundlab
Vontobel Swixx SC Postfinance ***
UBS 100 Postfinance ***
Gold
ZKB ETF SWX direkt
Ökologie
Swisscanto Green Invest Postfinance ***
Pictet Water Postfinance ***
Emerging M.
Swisscanto EM Postfinance ***
Länder
Clariden Russland CS Fundlab
Ishares Lateinamerika SWX direkt
Ishares Xinua - China SWX direkt
* Errechnet aus Ratings der Agenturen Morningstar, S&P, Feri, Lipper, Sauren
mögliches Maximum sind 31 Punkte
** Alle Fonds sind auch bei Hausbanken oder Fondsgesellschaften erhältlich
*** Alle von Postfinance angebotenen Fonds als Fondssparpläne erhältlich
Quelle: Grunddaten Das Investment 1/07, eigene Berechnungen
Zur Beachtung: Auflistung vergangenheitsbezogen, ohne Garantie
für künftige Entwicklung - keine Kaufempfehlung
Sektor Fondsname Punktzahl * Verfügbarkeit **
International
M&G Global Basics Euro 29
Carmignac Investissement 25 CS Fundlab
Activest Global Select 24 CS Fundlab
DWS Akkumula 23 CS Fundlab
Nebenwerte
AXA R'berg Global SC 19 CS Fundlab
Deutschland
DWS Aktien Straegie Dt. 27 CS Fundlab
ADIG Fondak 26 CS Fundlab
Europa
JPM Europe Dynamic 26 CS Fundlab
Fidelity European Aggress. 25 CS Fundlab
Nebenwerte
Threadneedle Europ. SC 27
Osteuropa
MLIIF Emerg, Europe Euro 24 CS Fundlab
USA
JPM US Strategic Value 25 CS Fundlab
Emerging M.
Magellan 27
Carmignac Emergents 23 CS Fundlab
Vontobel Emerging Markets 21 CS Fundlab
Asien
inkl. Japan
DWS Top Asien 50 24 CS Fundlab
exkl. Japan
Axa Rosenberg Pacific ex Japan 27
Vontobel Far East Equity 24 Postfinance
einzelne Länder
AXA Rosenberg Japan SC 23 CS Fundlab
Swisscanto EF SC Japan 22 CS Fundlab
HSBC Indian US-$ 21 CS Fundlab
HSBC Chinese US-$ 16 CS Fundlab
Lateinamerika
MLIIF Latin America US-$ 22 CS Fundlab
Templeton Latin America 21
Energie
Fortis Energy Europe 18
Invesco Energy 18 CS Fundlab
MLIIF World Energy 18 CS Fundlab
Biotech
Pictet Biotech USD 23 Postfinance ***
Gold
MLIIF World Gold US-$ 23 CS Fundlab
Ökologie
Activest EcoTech 17 CS Fundlab
Rohstoffe
MLIIF World Mining US-$ 24 CS Fundlab
Weitere Fonds zur Abrundung der Anlagestrategie, mit Zukunftspotenzial
Schweiz
DWS ZI Aktien CS Fundlab
Vontobel Swixx SC Postfinance ***
UBS 100 Postfinance ***
Gold
ZKB ETF SWX direkt
Ökologie
Swisscanto Green Invest Postfinance ***
Pictet Water Postfinance ***
Emerging M.
Swisscanto EM Postfinance ***
Länder
Clariden Russland CS Fundlab
Ishares Lateinamerika SWX direkt
Ishares Xinua - China SWX direkt
* Errechnet aus Ratings der Agenturen Morningstar, S&P, Feri, Lipper, Sauren
mögliches Maximum sind 31 Punkte
** Alle Fonds sind auch bei Hausbanken oder Fondsgesellschaften erhältlich
*** Alle von Postfinance angebotenen Fonds als Fondssparpläne erhältlich
Quelle: Grunddaten Das Investment 1/07, eigene Berechnungen
Zur Beachtung: Auflistung vergangenheitsbezogen, ohne Garantie
für künftige Entwicklung - keine Kaufempfehlung
21.1.07
(Umwelt) Südostasien will mehr erneuerbare Energien
Eine der wichtigsten Meldungen der Woche hat in europäischen Zeitungen kaum eine Rolle gespielt: Südostasien will auf Erneuerbare Energien setzen. Die zehn ASEAN- Staaten (1) plus in China, Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland haben beschlossen, ihren Öldurst zu drosseln und künftig stärker auf erneuerbare Energien zu setzen.
Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs - sie sind die politischen Repräsentanten der Hälfte der Menschheit. Einen ähnlichen Beschluss unter dem Motto: "Erneuerbare Energien statt Erdöl" hat es in der Weltpolitik noch nie gegeben. Der Beschluss wurde Anfang dieser Woche beim Südasien-Gipfeltreffen auf der philippinischen Insel Cebu gefasst und unterschrieben.
Japan stellte zwei Milliarden Dollar für Energiesparprogramme bereit. "Energiesparen ist der Schlüssel", sagte ein japanisches Delegationsmitglied. "Wir haben unseren Energieverbrauch in den vergangenen 30 Jahren um 30 Prozen gesenkt." China habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit im Energiebereich, und werde aktiv zur Stabilität der Energiemärkte beitragen.
Die zehn Mitgliedstaaten des ASEAN -Verbundes sowie Japan, China Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wollen vor allem erneuerbare Energien fördern, sowie die Verwendung von Biobrennstoffen und Wasser- und Atomkraft. Für Biobrennstoffe sollen Qualitätsstandards für den Einsatz in Motoren erarbeitet werden. Die 16 Unterzeichner kündigten Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase an, ohne feste Emissionsgrenzen festzulegen.
(1) Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Quelle: www.sonnenseite.com
Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs - sie sind die politischen Repräsentanten der Hälfte der Menschheit. Einen ähnlichen Beschluss unter dem Motto: "Erneuerbare Energien statt Erdöl" hat es in der Weltpolitik noch nie gegeben. Der Beschluss wurde Anfang dieser Woche beim Südasien-Gipfeltreffen auf der philippinischen Insel Cebu gefasst und unterschrieben.
Japan stellte zwei Milliarden Dollar für Energiesparprogramme bereit. "Energiesparen ist der Schlüssel", sagte ein japanisches Delegationsmitglied. "Wir haben unseren Energieverbrauch in den vergangenen 30 Jahren um 30 Prozen gesenkt." China habe großes Interesse an einer Zusammenarbeit im Energiebereich, und werde aktiv zur Stabilität der Energiemärkte beitragen.
Die zehn Mitgliedstaaten des ASEAN -Verbundes sowie Japan, China Indien, Südkorea, Australien und Neuseeland wollen vor allem erneuerbare Energien fördern, sowie die Verwendung von Biobrennstoffen und Wasser- und Atomkraft. Für Biobrennstoffe sollen Qualitätsstandards für den Einsatz in Motoren erarbeitet werden. Die 16 Unterzeichner kündigten Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgase an, ohne feste Emissionsgrenzen festzulegen.
(1) Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.
Quelle: www.sonnenseite.com
18.1.07
(Finanzen) Öko-Aktienfonds GreenEffects überdurchschnittlich gut
Der deutsche Fonds ist in der Schweiz nicht zugelassen, darf also nicht vertrieben werden. Auf Nachfrage kann er über eine Bank aber durchaus geordert werden und das wäre in diesem Fall eine Überlegung wert. Der zugrunde liegende Natur-Aktien-Index (NAI) und der Aktienfonds GreenEffects sind beide nicht nur außerordentlich erfolgreich, sondern auch glaubwürdig und empfehlenswert. Sie gelten, so die Tester, "als die konsequenteste Umsetzung der Idee, Geld nach ethisch-ökologischen Kriterien anzulegen".
Zu diesem Urteil kommt die neueste Ausgabe der Monatszeitschrift FINANZTEST (herausgegeben von der Stiftung Warentest, Januar 2007). Unter der Überschrift "Die Guten" heißt es, dass der NAI auf Euro-Basis in zehn Jahren um 300 Prozent zugelegt hat. Der von SECURVITA betreute Index habe Pionierarbeit auf dem Gebiet der grünen Geldanlagen geleistet. "Der NAI sucht nicht nur nach Unternehmen, die eine Vorreiterrolle spielen, sondern übernahm selbst eine".
FINANZTEST prüfte im Detail nach, wie sich jeder einzelne Aktienwert im Index NAI und im Fonds GreenEffects (der ausschließlich in die NAI-Werte investiert) entwickelt hat. Ergebnis: Nur fünf Werte haben sich etwas verschlechtert, fünf weitere sind neu und alle anderen 20 sind im Wert gestiegen. Einige davon um 30 Prozent pro Jahr seitdem sie ins Portfolio aufgenommen worden sind. Einer (Solarworld) sogar um 250 Prozent pro Jahr!
Die zusammenfassende Empfehlung der Stiftung Warentest für ökologisch interessierte Geldanleger: "Achten Sie beim Kauf von Aktien nicht nur auf ethisch-ökologische Kriterien, sondern auch auf die Finanzkennzahlen wie zum Beispiel Gewinn oder Verschuldung. Risikostreuung: Sie sollten nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie entweder Einzeltitel verschiedener Branchen oder .... Der Fonds GreenEffects schneidet in unserem Fondsdauertest überdurchschnittlich ab."
Zu diesem Urteil kommt die neueste Ausgabe der Monatszeitschrift FINANZTEST (herausgegeben von der Stiftung Warentest, Januar 2007). Unter der Überschrift "Die Guten" heißt es, dass der NAI auf Euro-Basis in zehn Jahren um 300 Prozent zugelegt hat. Der von SECURVITA betreute Index habe Pionierarbeit auf dem Gebiet der grünen Geldanlagen geleistet. "Der NAI sucht nicht nur nach Unternehmen, die eine Vorreiterrolle spielen, sondern übernahm selbst eine".
FINANZTEST prüfte im Detail nach, wie sich jeder einzelne Aktienwert im Index NAI und im Fonds GreenEffects (der ausschließlich in die NAI-Werte investiert) entwickelt hat. Ergebnis: Nur fünf Werte haben sich etwas verschlechtert, fünf weitere sind neu und alle anderen 20 sind im Wert gestiegen. Einige davon um 30 Prozent pro Jahr seitdem sie ins Portfolio aufgenommen worden sind. Einer (Solarworld) sogar um 250 Prozent pro Jahr!
Die zusammenfassende Empfehlung der Stiftung Warentest für ökologisch interessierte Geldanleger: "Achten Sie beim Kauf von Aktien nicht nur auf ethisch-ökologische Kriterien, sondern auch auf die Finanzkennzahlen wie zum Beispiel Gewinn oder Verschuldung. Risikostreuung: Sie sollten nicht alles auf eine Karte setzen. Kaufen Sie entweder Einzeltitel verschiedener Branchen oder .... Der Fonds GreenEffects schneidet in unserem Fondsdauertest überdurchschnittlich ab."
13.1.07
(Medien) Mehr Verharmlosung als Uebertreibung
Wer würde Aids-Epidemie oder Rinderwahnsinn als Medienhype abtun, als Angstmacherei ohne Basis? Ihnen sind Millionen von Lebewesen zum Opfer gefallen und gelöst sind die beiden in den letzten 20 Jahren schlagartig aufgetretenen Probleme auch nicht, trotz Wegen zur Verbesserung der Situation. Andere Gesellschaftsprobleme krankten Jahre und Jahrzehnte unter zu wenig und nicht zu viel Beachtung durch die Medien, etwa das Massaker auf unseren Strassen, dem auch heute noch allein in der Schweiz hunderte, europaweit zehntausende und auf der ganzen Welt jährlich Millionen von Menschen zum Opfer fallen. Und schliesslich die rund 18'000 Kinder, die täglich an Hunger sterben. Wird ihnen genügend Referenz in den Medien erwiesen? Wohl kaum.
Dass es seitens der Medien gelegentlich zu Übertreibungen kommt, wie etwa beim Waldsterben, ist unzweifelhaft und kann teils deren Bemühen um Aufmerksamkeit angelastet werden. Das liegt aber auch in der häufigen Unsicherheit über die künftige Entwicklung, die das Risiko falscher Prognosen gratis mitliefert. Wenn der Schweizer Think Tank «Avenir Suisse» eine Tagung zum Spiel mit der Angst abhält – wie diese Woche in Zürich unter Leitung von dessen Direktor Thomas Held – so ist die Absicht durchsichtig. Mit Verweis auf das Waldsterben soll auch die Klimadiskussion madig gemacht werden. Das bewies Held dann abends in der Fernsehdiskussion Arena, als er wiederholt anführte: «Nehmen wir einmal an, es gäbe wirklich eine vom Menschen gemachte Klimaproblematik.»
Die Schweizer Denkfabrik und der ehemalige Berufsrevoluzzer Held selbst fallen immer wieder durch eine unqualifizierte Angstmacherei auf, etwa mit dem demographischen Problem, wonach die Altersvorsorge der Schweiz durch die Überalterung kurz vor dem Kollaps stehe. Von einer drohenden Klimakatastrophe will sie aber nichts wissen und führt unter anderem Wissenschafter als Zeugen vor, die im Solde der Erdölindustrie stehen. Das ist ihr Recht, doch durchsichtig. Denn Problemlage und Entwicklung des Klimas werden früh genug zeigen: Die Medien betreiben in der Regel nicht zu viel Schlaumschlägerei, sondern weisen vielmehr oft zu wenig auf den Ernst der Lage hin – Beispiele siehe oben.
Dass es seitens der Medien gelegentlich zu Übertreibungen kommt, wie etwa beim Waldsterben, ist unzweifelhaft und kann teils deren Bemühen um Aufmerksamkeit angelastet werden. Das liegt aber auch in der häufigen Unsicherheit über die künftige Entwicklung, die das Risiko falscher Prognosen gratis mitliefert. Wenn der Schweizer Think Tank «Avenir Suisse» eine Tagung zum Spiel mit der Angst abhält – wie diese Woche in Zürich unter Leitung von dessen Direktor Thomas Held – so ist die Absicht durchsichtig. Mit Verweis auf das Waldsterben soll auch die Klimadiskussion madig gemacht werden. Das bewies Held dann abends in der Fernsehdiskussion Arena, als er wiederholt anführte: «Nehmen wir einmal an, es gäbe wirklich eine vom Menschen gemachte Klimaproblematik.»
Die Schweizer Denkfabrik und der ehemalige Berufsrevoluzzer Held selbst fallen immer wieder durch eine unqualifizierte Angstmacherei auf, etwa mit dem demographischen Problem, wonach die Altersvorsorge der Schweiz durch die Überalterung kurz vor dem Kollaps stehe. Von einer drohenden Klimakatastrophe will sie aber nichts wissen und führt unter anderem Wissenschafter als Zeugen vor, die im Solde der Erdölindustrie stehen. Das ist ihr Recht, doch durchsichtig. Denn Problemlage und Entwicklung des Klimas werden früh genug zeigen: Die Medien betreiben in der Regel nicht zu viel Schlaumschlägerei, sondern weisen vielmehr oft zu wenig auf den Ernst der Lage hin – Beispiele siehe oben.
4.1.07
(Umwelt) AKW-Abbau statt Ausbau
Sieben Atomkraftwerke wurden 2006 endgültig still gelegt. In Bulgarien die Blöcke 3 + 4 des Atomkraftwerks Kosloduj, in der Slowakei der Block 1 des AKW Bohunice und in Großbritannien je zwei Blöcke der alten AKWs Dungeness A1 + A2 südöstlich von London und Sizewell A1 + A2 in Ostengland. Damit sinkt die Zahl der weltweit betriebenen AKWs von 442 auf 435.
Seit rund zwei Jahren werden die Medien mit propagandistischen Meldungen der eigentlich geschrumpften Atombranche überschwemmt, wie viele Kernkraftwerke wieder weltweit gebaut würden. Man macht aus jeder Absichtserklärung eine große Meldung. Auch werden sowohl Bauvorbereitungen wie auch Baubeginn extra gemeldet. Später wird dann erst der Beginn des Probebetriebes und dann noch mal der Beginn des Netzbetriebs separat gemeldet. So versucht die Atombranche den Eindruck zu erwecken, überall würden neue Kernkraftwerke gebaut. Nur die dummen und technikfeindlichen Deutschen stünden wie die Österreicher abseits. Zugleich wird die Stilllegung von Kernkraftwerken verschwiegen oder vernebelt.
Da haben es zeitweise die Fakten schwer, ins öffentliche Bewusstsein zu kommen. Auch wenn gerade in Indien und China einige neue AKWs gebaut werden, war in den letzten vierzig Jahren fast nie die Zahl der in Bau befindlichen AKWs so niedrig wie im Jahr 2006. Ärgerlich ist es auch, dass unterzugehen droht, dass Ende 2006 sieben Atomreaktoren in Europa endgültig still gelegt wurden. Einige werden als so gefährlich eingestuft, dassdie Europäische Gemeinschaft ihre Stilllegung verlangt hat und viele Steuergelder dafür ausgibt. Quelle: www.sonnenseite.com
Seit rund zwei Jahren werden die Medien mit propagandistischen Meldungen der eigentlich geschrumpften Atombranche überschwemmt, wie viele Kernkraftwerke wieder weltweit gebaut würden. Man macht aus jeder Absichtserklärung eine große Meldung. Auch werden sowohl Bauvorbereitungen wie auch Baubeginn extra gemeldet. Später wird dann erst der Beginn des Probebetriebes und dann noch mal der Beginn des Netzbetriebs separat gemeldet. So versucht die Atombranche den Eindruck zu erwecken, überall würden neue Kernkraftwerke gebaut. Nur die dummen und technikfeindlichen Deutschen stünden wie die Österreicher abseits. Zugleich wird die Stilllegung von Kernkraftwerken verschwiegen oder vernebelt.
Da haben es zeitweise die Fakten schwer, ins öffentliche Bewusstsein zu kommen. Auch wenn gerade in Indien und China einige neue AKWs gebaut werden, war in den letzten vierzig Jahren fast nie die Zahl der in Bau befindlichen AKWs so niedrig wie im Jahr 2006. Ärgerlich ist es auch, dass unterzugehen droht, dass Ende 2006 sieben Atomreaktoren in Europa endgültig still gelegt wurden. Einige werden als so gefährlich eingestuft, dassdie Europäische Gemeinschaft ihre Stilllegung verlangt hat und viele Steuergelder dafür ausgibt. Quelle: www.sonnenseite.com
1.1.07
(Umwelt) Rekord beim Neubau von Windenergieanlagen
2006 wurden nach ersten Schätzungen des Bundesverbands WindEnergie (BWE) weltweit Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 15.000 Megawatt (MW) neu aufgebaut. Dies entspricht der Kapazität von etwa fünfzehn Großkraftwerken (auch AKW’s) und ist ein neuer Rekord. 2005 waren es noch Windkraftanlagen mit einer Leistung von 11.800 MW, die neu gebaut wurden.
Spitzenreiter sind abermals die USA mit einem geschätzten Zubau von 2.700 MW. Für die Jahre 2007 und 2008 wird nochmals von deutlichen Steigerungen ausgegangen, nachdem der US-Kongress diesen Monat die bundesstaatliche Förderung – den so genannten Production Tax Credit (PTC) – bis Ende 2008 verlängert hat. Insgesamt steigt damit die weltweit installierte Kapazität auf nahezu 75.000 MW. Die Anlagen können rund 180 Mrd. Kilowattstunden (kWh) produzieren, das entspricht mehr als einem Prozent des globalen Strombedarfs. In den letzten fünf Jahren betrug die durchschnittliche Wachstumsrate der installierten Kapazität 25 Prozent. Das entspricht einer Verdoppelung alle drei Jahre.
Auch die Schwellenländer setzen sich immer ehrgeizigere Ziele für den Ausbau der Windkraft. China will bis 2020 mindestens 30.000 MW Windkraftkapazität installieren. Indien ist seit Jahren der drittgrößte Windmarkt der Welt. Bis 2020 kann die Windkraftkapazität weltweit auf 1.250.000 MW steigen und mit rund 3.000 Mrd. kWh rund zwölf Prozent des bis dahin prognostizierten Strombedarfs decken. Damit würde Windenergie mehr zum globalen Strombedarf beitragen als die Wasserkraft oder die Kernenergie (heute rund vier Prozent durch AKW’s). Quelle: Deutscher Bundesverband WindEnergie 2006
Spitzenreiter sind abermals die USA mit einem geschätzten Zubau von 2.700 MW. Für die Jahre 2007 und 2008 wird nochmals von deutlichen Steigerungen ausgegangen, nachdem der US-Kongress diesen Monat die bundesstaatliche Förderung – den so genannten Production Tax Credit (PTC) – bis Ende 2008 verlängert hat. Insgesamt steigt damit die weltweit installierte Kapazität auf nahezu 75.000 MW. Die Anlagen können rund 180 Mrd. Kilowattstunden (kWh) produzieren, das entspricht mehr als einem Prozent des globalen Strombedarfs. In den letzten fünf Jahren betrug die durchschnittliche Wachstumsrate der installierten Kapazität 25 Prozent. Das entspricht einer Verdoppelung alle drei Jahre.
Auch die Schwellenländer setzen sich immer ehrgeizigere Ziele für den Ausbau der Windkraft. China will bis 2020 mindestens 30.000 MW Windkraftkapazität installieren. Indien ist seit Jahren der drittgrößte Windmarkt der Welt. Bis 2020 kann die Windkraftkapazität weltweit auf 1.250.000 MW steigen und mit rund 3.000 Mrd. kWh rund zwölf Prozent des bis dahin prognostizierten Strombedarfs decken. Damit würde Windenergie mehr zum globalen Strombedarf beitragen als die Wasserkraft oder die Kernenergie (heute rund vier Prozent durch AKW’s). Quelle: Deutscher Bundesverband WindEnergie 2006
24.12.06
(Finanzen) Nachhaltige Investments hatten erneut die Nase vorn
Es tönt wie eine Weihnachtsgeschichte, ist unterdessen aber anerkannte Realität: Das Investment in nachhaltige Anlageformen boomt mengenmässig und ist auch renditemässig sehr erfolgreich. Wie schon in den Jahren 2004 und 2005 gehörten insbesondere Geldanlagen in erneuerbaren Energien zu den erfolgreichsten überhaupt – zudem bestätigte sich durch neue Untersuchungen: Nachhaltige Investments bergen nicht etwa erhöhte Risiken, vielmehr erzielen sie bei einem geringerem Risiko mindestens ebenso gute Renditen wie der Mix der herkömmlichen Anlagen. Offenbar schlagen unterdessen ökologischer Hasardismus und unsoziales Verhalten im rein wirtschaftlichen Ergebnis von Unternehmen durch. Mit der Folge, dass umgekehrt sozial verantwortliches wirtschaftliches Tun an den Finanzmärkten belohnt wird.
Ein Blick auf konkrete Zahlen belegt das eindrücklich. Dem soeben erschienen Börsenbrief Öko Invest lässt sich entnehmen: Der nx25-Index, auch als Naturaktienindex bezeichnet, legte aufs ganze Jahr gerechnet um mehr als ein Drittel zu – und liess damit den gängigen Vergleichsindex MSCI World alt aussehen, kam dieser doch gerade mal auf eine halb so hohe Rendite (nur rund 18 Prozent). Interessant auch der Vergleich zwischen dem spezialisierten Photon Photovoltaik Aktien Index und dem Ölaktienindex. Sie liegen praktisch gleich auf, nachdem in den vergangenen Jahren der Sonnenenergiebereich triumpfiert hatte. Mit anderen Worten: Der Höhenflug hielt an und mit Investments in Solarfirmen liess und lässt sich gutes Geld verdienen.
Allerdings sei vor Euphorie gewarnt. Anstelle von Einzelinvestments, seien sie noch so überzeugend, sollten immer Fonds- oder Zeritifikatelösungen bevorzugt werden. Zu letzteren hat die Schweizer Vermögensverwaltung Dr. Höller neue Zertifikate an der Stuttgarter Börse aufgelegt, die die vier Bereiche Klimaschutz, erneuerbare Energien, sauberes Wasser und neue Materialien abdecken. Auf einschlägige Fonds wurde in diesem Blog schon mehrfach hingewiesen, eine neue Marktübersicht folgt in einem der nächsten Beiträge.
Ein Blick auf konkrete Zahlen belegt das eindrücklich. Dem soeben erschienen Börsenbrief Öko Invest lässt sich entnehmen: Der nx25-Index, auch als Naturaktienindex bezeichnet, legte aufs ganze Jahr gerechnet um mehr als ein Drittel zu – und liess damit den gängigen Vergleichsindex MSCI World alt aussehen, kam dieser doch gerade mal auf eine halb so hohe Rendite (nur rund 18 Prozent). Interessant auch der Vergleich zwischen dem spezialisierten Photon Photovoltaik Aktien Index und dem Ölaktienindex. Sie liegen praktisch gleich auf, nachdem in den vergangenen Jahren der Sonnenenergiebereich triumpfiert hatte. Mit anderen Worten: Der Höhenflug hielt an und mit Investments in Solarfirmen liess und lässt sich gutes Geld verdienen.
Allerdings sei vor Euphorie gewarnt. Anstelle von Einzelinvestments, seien sie noch so überzeugend, sollten immer Fonds- oder Zeritifikatelösungen bevorzugt werden. Zu letzteren hat die Schweizer Vermögensverwaltung Dr. Höller neue Zertifikate an der Stuttgarter Börse aufgelegt, die die vier Bereiche Klimaschutz, erneuerbare Energien, sauberes Wasser und neue Materialien abdecken. Auf einschlägige Fonds wurde in diesem Blog schon mehrfach hingewiesen, eine neue Marktübersicht folgt in einem der nächsten Beiträge.
19.12.06
(Medien) Dammbruch im CH-Mediensektor
Mit der Axel Springer AG übernimmt erstmals ein ausländischer Konzern einen bedeutenden Player der Schweizer Zeitungs- und Zeitschriftenbranche. Die deutsche Verlagsgruppe ist zwar bereits Eignerin des Verlags Handelszeitung, war mit dem Fachverlag nur in einer Nische präsent. Nun zahlt Springer gegen 140 Millionen Franken an die bisherigen Eigner der Jean Frey AG und dokumentiert damit, was der Eintritt in die Szene wert ist.
Denn es wechselt viel Geld die Hand – für die bisherigen Mehrheitseigner ein Weihnachtsgeschäft. Hatten sie doch vor mehreren Jahren nach nie widerlegten Branchengerüchten 80 Millionen aufgeworfen, um den Verlag – damals auch noch Mutterhaus der Weltwoche – zu übernehmen. Womit sich die investierte Summe in kurzer Zeit fast verdoppelt hat. Für eine Branche mit derart grossen Problemen – siehe Inseraterückgang – eine stolze Summe! Und für den Tessiner Financier Tito Tettamanti wieder einmal ein richtig lohnendes Geschäft.
Stolz kann auch der Eigner der Weltwoche, Roger Köppel sein, Chefredaktor und nunmehr Alleinbesitzer des renommierten und auch in Deutschland anerkannten Wochenblatts. Fragt sich nur, wo er die Mittel für den Kauf der restlichen 40 Prozent der Anteile her hat. Beteuerte er doch, schon für die ersten Anteile quasi sein ganzes Vermögen geplündert zu haben. Jetzt dürfte noch das letzte Hemd drauf gegangen sein.
Springer reibt sich derweil die Hände, weil nun der Eintritt in die CH-Medienlandschaft vollzogen ist und über kurz oder lang auch eines der ganz grossen CH-Medienhäuser (Tamedia, Ringier, ev. auch Berner Zeitungsgruppe) Ziel von Übernahmegelüsten werden kann. Die politische Rechte im Land hat derweil einen Pyrrhussieg errungen. Vor Jahren verhinderte sie den Übergang der Jean Frey AG an Ringier, hat damit aber schliesslich den Weg des einst stolzen vierten Zürcher Verlagshauses (neben TA, NZZ, Ringier) in ausländische Hände geebnet.
Denn es wechselt viel Geld die Hand – für die bisherigen Mehrheitseigner ein Weihnachtsgeschäft. Hatten sie doch vor mehreren Jahren nach nie widerlegten Branchengerüchten 80 Millionen aufgeworfen, um den Verlag – damals auch noch Mutterhaus der Weltwoche – zu übernehmen. Womit sich die investierte Summe in kurzer Zeit fast verdoppelt hat. Für eine Branche mit derart grossen Problemen – siehe Inseraterückgang – eine stolze Summe! Und für den Tessiner Financier Tito Tettamanti wieder einmal ein richtig lohnendes Geschäft.
Stolz kann auch der Eigner der Weltwoche, Roger Köppel sein, Chefredaktor und nunmehr Alleinbesitzer des renommierten und auch in Deutschland anerkannten Wochenblatts. Fragt sich nur, wo er die Mittel für den Kauf der restlichen 40 Prozent der Anteile her hat. Beteuerte er doch, schon für die ersten Anteile quasi sein ganzes Vermögen geplündert zu haben. Jetzt dürfte noch das letzte Hemd drauf gegangen sein.
Springer reibt sich derweil die Hände, weil nun der Eintritt in die CH-Medienlandschaft vollzogen ist und über kurz oder lang auch eines der ganz grossen CH-Medienhäuser (Tamedia, Ringier, ev. auch Berner Zeitungsgruppe) Ziel von Übernahmegelüsten werden kann. Die politische Rechte im Land hat derweil einen Pyrrhussieg errungen. Vor Jahren verhinderte sie den Übergang der Jean Frey AG an Ringier, hat damit aber schliesslich den Weg des einst stolzen vierten Zürcher Verlagshauses (neben TA, NZZ, Ringier) in ausländische Hände geebnet.
18.12.06
(Finanzen) Verlagerte Gewichte an den Börsen
China vor Indonesien, Russland und der Schweiz. So lautet etwa nicht der Medaillenspiegel der nächsten Sommerolympiade in Peking. Vielmehr ist das die Performancehitliste des ablaufenden Börsenjahres, gemessen an der Entwicklung der massgeblichen Indizes.
Dass die Schweiz weit vorne auftaucht, hat sie ihren Klein- und Mittelbetrieben zu verdanken, die offenbar zunehmend sowohl von hiesigen KleinanlegerInnen und Pensionskassen wie auch von der ausländischen Investorenschaft entdeckt werden. Was auch als Vertrauensbeweis in die Vitalität einer schon totgeglaubten Volkswirtschaft verstanden werden kann. Sind doch die kleineren CH-Betriebe von ihrer Produktionsbasis viel stärker auf die Schweiz ausgerichtet als die grösseren wie etwa Nestlé und ABB, die ihre Schwerpunkte längst im Ausland haben. Mit anderen Worten, die hiesige Volkswirtschaft ist wettbewerbsfähiger denn je, wovon die verbesserten Wachstumszahlen und –aussichten ebenso Zeugnis ablegen.
Daneben oder vor allem sind es die aufstrebenden Volkswirtschaften, die im laufenden Jahr ungestüm auf die Weltwirtschaftsbühne drängten – mit entsprechendem Niederschlag an der Börse. Dabei hat China alle überrascht, glaubten einschlägige Kreise bislang doch, dass die starke Stellung des Staates an dessen Börsenwesen dämpfend wirke. Aber weit gefehlt, die chinesische Börse verdoppelte sich glatt im ablaufenden Jahr und schlug damit ein rohstoffreiches Land wie Russland um Längen – wenn sich auch dessen Performance zum wiederholten Male sehen lassen kann. Das Wiedererstarken Indonesiens ist hingegen Resultat eines umso dramatischeren Einbruchs im Laufe der Asienkrise zu Beginn des Jahrzehnts.
Fazit: Die volkswirtschaftlichen Daten legen nahe, weiterhin den Börsen der Schwellenländer das grösste Wachstumspotenzial zuzusprechen, kurzfristige Einbrüche nie ausgeschlossen – und wer mag schon die grossen, ebenso möglichen politischen Krisen vorauszusehen? Ohne solche dürfte es aber vor allem in den sogenannten BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China) munter weiter boomen, auch an den Börsen. Interssant auch, dass in einer mehr branchenmässig orientierten Sicht in 2006 Technologiewerte sich wieder kräftig erholt haben und der ganze Nachhaltigkeitsbereich erneut, wie schon in den beiden letzten Jahren glänzte. Doch dazu mehr in einem nächsten Blick auf das abgelaufenen Börsenjahr.
Dass die Schweiz weit vorne auftaucht, hat sie ihren Klein- und Mittelbetrieben zu verdanken, die offenbar zunehmend sowohl von hiesigen KleinanlegerInnen und Pensionskassen wie auch von der ausländischen Investorenschaft entdeckt werden. Was auch als Vertrauensbeweis in die Vitalität einer schon totgeglaubten Volkswirtschaft verstanden werden kann. Sind doch die kleineren CH-Betriebe von ihrer Produktionsbasis viel stärker auf die Schweiz ausgerichtet als die grösseren wie etwa Nestlé und ABB, die ihre Schwerpunkte längst im Ausland haben. Mit anderen Worten, die hiesige Volkswirtschaft ist wettbewerbsfähiger denn je, wovon die verbesserten Wachstumszahlen und –aussichten ebenso Zeugnis ablegen.
Daneben oder vor allem sind es die aufstrebenden Volkswirtschaften, die im laufenden Jahr ungestüm auf die Weltwirtschaftsbühne drängten – mit entsprechendem Niederschlag an der Börse. Dabei hat China alle überrascht, glaubten einschlägige Kreise bislang doch, dass die starke Stellung des Staates an dessen Börsenwesen dämpfend wirke. Aber weit gefehlt, die chinesische Börse verdoppelte sich glatt im ablaufenden Jahr und schlug damit ein rohstoffreiches Land wie Russland um Längen – wenn sich auch dessen Performance zum wiederholten Male sehen lassen kann. Das Wiedererstarken Indonesiens ist hingegen Resultat eines umso dramatischeren Einbruchs im Laufe der Asienkrise zu Beginn des Jahrzehnts.
Fazit: Die volkswirtschaftlichen Daten legen nahe, weiterhin den Börsen der Schwellenländer das grösste Wachstumspotenzial zuzusprechen, kurzfristige Einbrüche nie ausgeschlossen – und wer mag schon die grossen, ebenso möglichen politischen Krisen vorauszusehen? Ohne solche dürfte es aber vor allem in den sogenannten BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China) munter weiter boomen, auch an den Börsen. Interssant auch, dass in einer mehr branchenmässig orientierten Sicht in 2006 Technologiewerte sich wieder kräftig erholt haben und der ganze Nachhaltigkeitsbereich erneut, wie schon in den beiden letzten Jahren glänzte. Doch dazu mehr in einem nächsten Blick auf das abgelaufenen Börsenjahr.
15.12.06
(Umwelt) Sarasin-Studie prognostiziert langfristiges Solarwachstum
In der soeben veröffentlichten Nachhaltigkeitstudie Solarenergie 2006 erwartet das renommierte Schweizer Bankhaus Bank Sarasin & Cie AG eine konstante Fortsetzung des Wachstumspfads am Solarstrommarkt bis 2010 mit einer Durchschnittsrate von 26 Prozent. Für die zweite Dekade rechnet die Studie immerhin noch mit jährlichen Zuwächsen bei der neuinstallierten Leistung von 21 Prozent. 2020 werde die internationale Marktgröße dann etwa 31 Gigawatt peak (GWp) betragen. Ferner gehen die Autoren in Ihrer Langfristprognose von deutlichen Kostensenkungen aus, die durch Fortschritte in der Fertigungstechnik und die Marktreife neuer Technologien und Prozesse erzielt würden.
Einen rasanten Marktaufstieg werden der Studie zu Folge in dem kommenden Jahren europäische Länder wie Spanien, Portugal und Italien erleben. Die südeuropäischen Nachbarn haben in den letzten Jahren allesamt das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Vorbild ihrer Markterschließungsstrategien gewählt. Daneben werden neue Märkte in Asien, China, Indien, Südkorea, Taiwan und Thailand, an Bedeutung gewinnen.
Die vollständige Studie „Solarenergie 2006 — Licht- und Schattenseiten einer boomenden Industrie“ ist in deutscher und englischer Sprache gegen eine Schutzgebühr von CHF 50 erhältlich bei:
Bank Sarasin & Cie AG
Gabriela Pace, Elisabethenstrasse 62, Postfach, 4002 Basel
Tel. +41/61/277 73 31 Fax. +41/61/277 76 88
E-mail: gabriela.pace@sarasin.ch
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.
Einen rasanten Marktaufstieg werden der Studie zu Folge in dem kommenden Jahren europäische Länder wie Spanien, Portugal und Italien erleben. Die südeuropäischen Nachbarn haben in den letzten Jahren allesamt das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Vorbild ihrer Markterschließungsstrategien gewählt. Daneben werden neue Märkte in Asien, China, Indien, Südkorea, Taiwan und Thailand, an Bedeutung gewinnen.
Die vollständige Studie „Solarenergie 2006 — Licht- und Schattenseiten einer boomenden Industrie“ ist in deutscher und englischer Sprache gegen eine Schutzgebühr von CHF 50 erhältlich bei:
Bank Sarasin & Cie AG
Gabriela Pace, Elisabethenstrasse 62, Postfach, 4002 Basel
Tel. +41/61/277 73 31 Fax. +41/61/277 76 88
E-mail: gabriela.pace@sarasin.ch
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.
10.12.06
(Umwelt) Solarstrom wird auch in Frankreich preiswert
"Anfang der neunziger Jahre lag der Preis für Solarstrom 10 mal höher als die bei der EDF eingekauften Kilowattstunde. Fünfzehn Jahre später haben sich die Kosten halbiert oder gedrittelt." Das "Institut national de l'énergie solaire (INES)" wurde diesen Sommer im Savoie-Technolac Park feierlich eröffnet. In diesem Institut haben sich Teams von dem CEA, dem CNRS, dem "Centre scientifique et technique du bâtiment (CSTB)" und der Savoie-Universität zusammengeschlossen. Aus den Prognosen des INES geht hervor, dass es sich nicht um eine lauter Utopie handelt.
In Frankreich, je nach dem, ob man im Süden oder im Norden wohnt und, - ob man über eine jährliche durchschnittliche Sonneneinstrahlung von 1800 oder 900 Stunden verfügt -, kostet heute der Strom aus Solaranlagen, wenn man in Betracht zieht, dass eine Anlage in zwanzig Jahren amortisiert ist, zwischen 25 und 50 Ct pro kWh. Dieser Betrag ist mit dem Grundtarif von dem EDF von etwa 13 Ct, inkl. Steuern, zu vergleichen. Im Jahre 2010 sollte die Spanne sich zwischen 20 und 40 Ct bewegen. 2020 zwischen 10 und 20 Ct. Und, 2030 müssten die Kosten unter 10 Ct pro kWh sinken, egal, ob man in Lille oder in Marseille wohnt. "Wir können uns um 10 Jahre irren. Aber der Trend ist unvermeidbar", davon ist Philippe Malbranche überzeugt." Aber, mit 10 Ct pro kWh ist die Solarenergie wettbewerbsfähig im Vergleich zu allen anderen Energiequellen."
Der Weltmarkt der PV-Zellen zeigt ein unvorstellbares Wachstum von etwa 40% pro Jahr an. Ende der neunziger Jahre war Japan das erste Land, das die Weichen stellte. Seine gezielte Politik ist es, die Deckung der Hälfte seines eigenen Stromverbrauchs bis 2030 erreichen zu können. Derzeit verfügt "das Land der Morgensonne" über 40% der installierten Weltleistung. Ende 2005 entsprach dies einer Leistung von 3,7 Mio. kW. Deutschland folgte ihm und beschleunigt jetzt das Tempo, um nun dem japanischen Archipel bei der kumulierten Leistung zuvorzukommen.
"Wenn einerseits in Frankreich die Solarthermie die Hälfte des Warmwasserbedarfs decken kann, und auch gleichzeitig eine Heizungsunterstützung gewährleistet, könnte andererseits die Photovoltaik einen Anteil von 40% des nationalen Stromverbrauchs liefern", so Philippe Malbranche. "Und bis zu 60% in den Industrieländern, die über eine gute Sonneneinstrahlung verfügen und dünn besiedelte Gebiete ("habitat peu concentré") haben. Dies ermöglicht eine Vervielfältigung der Nutzflächen auf Dächern und Fassaden". Unter diesen Bedingungen hat die Solarenergie mit Sicherheit sonnige Tage vor sich. Quelle: Pierre le Hir, Le Monde
In Frankreich, je nach dem, ob man im Süden oder im Norden wohnt und, - ob man über eine jährliche durchschnittliche Sonneneinstrahlung von 1800 oder 900 Stunden verfügt -, kostet heute der Strom aus Solaranlagen, wenn man in Betracht zieht, dass eine Anlage in zwanzig Jahren amortisiert ist, zwischen 25 und 50 Ct pro kWh. Dieser Betrag ist mit dem Grundtarif von dem EDF von etwa 13 Ct, inkl. Steuern, zu vergleichen. Im Jahre 2010 sollte die Spanne sich zwischen 20 und 40 Ct bewegen. 2020 zwischen 10 und 20 Ct. Und, 2030 müssten die Kosten unter 10 Ct pro kWh sinken, egal, ob man in Lille oder in Marseille wohnt. "Wir können uns um 10 Jahre irren. Aber der Trend ist unvermeidbar", davon ist Philippe Malbranche überzeugt." Aber, mit 10 Ct pro kWh ist die Solarenergie wettbewerbsfähig im Vergleich zu allen anderen Energiequellen."
Der Weltmarkt der PV-Zellen zeigt ein unvorstellbares Wachstum von etwa 40% pro Jahr an. Ende der neunziger Jahre war Japan das erste Land, das die Weichen stellte. Seine gezielte Politik ist es, die Deckung der Hälfte seines eigenen Stromverbrauchs bis 2030 erreichen zu können. Derzeit verfügt "das Land der Morgensonne" über 40% der installierten Weltleistung. Ende 2005 entsprach dies einer Leistung von 3,7 Mio. kW. Deutschland folgte ihm und beschleunigt jetzt das Tempo, um nun dem japanischen Archipel bei der kumulierten Leistung zuvorzukommen.
"Wenn einerseits in Frankreich die Solarthermie die Hälfte des Warmwasserbedarfs decken kann, und auch gleichzeitig eine Heizungsunterstützung gewährleistet, könnte andererseits die Photovoltaik einen Anteil von 40% des nationalen Stromverbrauchs liefern", so Philippe Malbranche. "Und bis zu 60% in den Industrieländern, die über eine gute Sonneneinstrahlung verfügen und dünn besiedelte Gebiete ("habitat peu concentré") haben. Dies ermöglicht eine Vervielfältigung der Nutzflächen auf Dächern und Fassaden". Unter diesen Bedingungen hat die Solarenergie mit Sicherheit sonnige Tage vor sich. Quelle: Pierre le Hir, Le Monde
4.12.06
(Finanzen) Fondsauswahl als Glücksache
Wer es mit Investmentfonds zu etwas bringen will, der braucht vor allem eines: eine glückliche Hand, so die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» in ihrer neuesten Ausgabe. Damit sich die Anleger in dem Dschungel besser zurechtfinden, werden diverse Rankings und Ratings erstellt. Die Krux ist nur, dass diese Instrumente wenig nützen. Und teilweise führen sie sogar in die Irre.
Für den Münchner Fondsanalysten Thomas Vorwerk ist das keine Überraschung. »Ranglisten geben die falschen Signale«, sagt der Geschäftsführer der Finanzanalyse-Gesellschaft Südprojekt. Wer Fonds kaufe, die in solchen Tabellen ganz oben stehen, der laufe große Gefahr, direkt in die »Ranking-Falle« zu geraten. In einer neuen, bisher unveröffentlichten Langzeitstudie hat Südprojekt untersucht, inwieweit die zurückliegende Wertentwicklung von Investmentfonds Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Fonds mit einer sehr guten Historie können ihren vorderen Rang meist nur zwei bis drei, bestenfalls fünf Jahre lang halten. Nach dieser Zeit schmilzt ihr Vorteil in aller Regel dahin; viele der herausragenden Fonds fallen dann sogar vollends aus der Spitzengruppe heraus.
Denn: Gute Fonds sind nur in bestimmten Börsenphasen gut. So gibt es ausgesprochene »Schönwetterfonds«, die sich in Zeiten steigender Kurse hervorragend entwickeln, in Zeiten fallender Kurse aber schnell einbrechen. Und genauso gibt es »Schlechtwetterfonds«, deren Manager mit schwachen Börsen besonders gut zurechtkommen. Ideal für die Anleger wären »Allwetterfonds«. Doch die sind ausgesprochen rar.
Einmal einen guten Fonds kaufen und sich dann bequem zurücklehnen? Diese Vorstellung erweist sich gemäss dem Zeitartikel mithin als schöner Traum. Vielmehr scheint die Geldanlage in Fonds nicht weniger beschwerlich zu sein als die Geldanlage in anderen Wertpapieren auch: Man muss sich für bestimmte Märkte entscheiden, für bestimmte Regionen, für eine bestimmte Wertpapiergattung und eventuell für bestimmte Währungen. Dann muss man auch noch den richtigen Fonds dafür finden. Und wenn sich die Märkte ändern, muss man sein Fondsdepot umschichten.
Was also tun? Die wichtigste Empfehlung lautet: Nicht das ganze Geld auf ein Pferd setzen, sondern ein Depot mit mehreren Fonds zusammenstellen. Ferner dürfe man die allermeisten Fonds nicht als Daueranlage begreifen, sondern solle sie auswechseln, wenn sich die Marktverhältnisse ändern. Und vor allem dürfe man nicht zögern, mitunter auch Gewinne mitzunehmen. Selbst eine gute Depotmischung und das gelegentliche Ersetzen von Fonds führen aber nicht automatisch zu Spitzenergebnissen. Die bittere Wahrheit lautet: Es ist schlicht unmöglich, im Vorhinein zu wissen, welche Fonds sich besonders gut entwickeln werden. Um sein Geld in wenigen Jahren zu verdoppeln, wird man auch in Zukunft zweierlei brauchen: Geschick und Glück. Quelle: www.zeit.de
Für den Münchner Fondsanalysten Thomas Vorwerk ist das keine Überraschung. »Ranglisten geben die falschen Signale«, sagt der Geschäftsführer der Finanzanalyse-Gesellschaft Südprojekt. Wer Fonds kaufe, die in solchen Tabellen ganz oben stehen, der laufe große Gefahr, direkt in die »Ranking-Falle« zu geraten. In einer neuen, bisher unveröffentlichten Langzeitstudie hat Südprojekt untersucht, inwieweit die zurückliegende Wertentwicklung von Investmentfonds Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Fonds mit einer sehr guten Historie können ihren vorderen Rang meist nur zwei bis drei, bestenfalls fünf Jahre lang halten. Nach dieser Zeit schmilzt ihr Vorteil in aller Regel dahin; viele der herausragenden Fonds fallen dann sogar vollends aus der Spitzengruppe heraus.
Denn: Gute Fonds sind nur in bestimmten Börsenphasen gut. So gibt es ausgesprochene »Schönwetterfonds«, die sich in Zeiten steigender Kurse hervorragend entwickeln, in Zeiten fallender Kurse aber schnell einbrechen. Und genauso gibt es »Schlechtwetterfonds«, deren Manager mit schwachen Börsen besonders gut zurechtkommen. Ideal für die Anleger wären »Allwetterfonds«. Doch die sind ausgesprochen rar.
Einmal einen guten Fonds kaufen und sich dann bequem zurücklehnen? Diese Vorstellung erweist sich gemäss dem Zeitartikel mithin als schöner Traum. Vielmehr scheint die Geldanlage in Fonds nicht weniger beschwerlich zu sein als die Geldanlage in anderen Wertpapieren auch: Man muss sich für bestimmte Märkte entscheiden, für bestimmte Regionen, für eine bestimmte Wertpapiergattung und eventuell für bestimmte Währungen. Dann muss man auch noch den richtigen Fonds dafür finden. Und wenn sich die Märkte ändern, muss man sein Fondsdepot umschichten.
Was also tun? Die wichtigste Empfehlung lautet: Nicht das ganze Geld auf ein Pferd setzen, sondern ein Depot mit mehreren Fonds zusammenstellen. Ferner dürfe man die allermeisten Fonds nicht als Daueranlage begreifen, sondern solle sie auswechseln, wenn sich die Marktverhältnisse ändern. Und vor allem dürfe man nicht zögern, mitunter auch Gewinne mitzunehmen. Selbst eine gute Depotmischung und das gelegentliche Ersetzen von Fonds führen aber nicht automatisch zu Spitzenergebnissen. Die bittere Wahrheit lautet: Es ist schlicht unmöglich, im Vorhinein zu wissen, welche Fonds sich besonders gut entwickeln werden. Um sein Geld in wenigen Jahren zu verdoppeln, wird man auch in Zukunft zweierlei brauchen: Geschick und Glück. Quelle: www.zeit.de
2.12.06
(Finanzen) Fondsanlageberatung, aber richtig!
Sollen sich die reichen Säcke doch mit allerlei undurchsichtigen Finanzinstrumenten, den sogenannten Derivaten, eine blutige Nase holen. Für die breite Anlegerschaft immer noch das beste Anlageinstrument ist jenes der Fonds. Auch da gibt es bessere und schlechtere – und natürlich vor allem auch bessere und schlechtere Beratung.
Dass jene der Banken nicht das Gelbe vom Ei darstellt, belegte eine kürzliche Umfrage der NZZ am Sonntag (26.11.06). Um Anlagetipps für ein mittleres Kundenportefeuille von 200'000 CHF gebeten, machten die Bankberater zwei grundsätzliche Fehler. Sie zogen in der überwiegenden Zahl eigene Produkte zu Hilfe, von einer offenen Anlagestrategie mit den besten Fonds verschiedener Anbieter also keine Spur. Und sie griffen meist auf eine unüberschaubare Anzahl von Produkten zurück. Was für den oder die geneigte AnlegerIn zu Intransparenz bezüglich der verfolgten Strategie führt. Diese Strategie wohl aber auch wegen fehlender Schwerpunkte zur Erfolgslosigkeit verurteilt, die schliesslich auch von den Gebühren her nicht vorteilhaft sein dürfte.
Womit die sinnvollen Kriterien für eine erfolgreiche Fondsberatung in Erinnerung gerufen seien: Der in Aktienfonds zu investierende Betrag soll zuallererst der eigenen Vermögenssituation angepasst sein. Also nur jenes Geld betreffen, das in der kommenden Zeit nicht gebraucht wird und das gewisse Schwankungen verträgt. Sodann seien reine Aktienfonds beigezogen – für die ganz sichere Geldanlage etwa Taggelder empfohlen. Und dann sind Anlagebereiche zu kreieren wie: CH-Blue-Chips, CH-Nebenwerte, Europa-Blue-Chips und –nebenwerte, das Gleiche allenfalls für weltweite Anlagen und solche in Japan. Schliesslich Brancheninvestments in Rohstoffe, Biotech und je nach eigener Wertung mehr oder weniger in die grundsätzlich viel versprechenden nachhaltigen Investments allgemeiner Art oder die Erneuerbaren Energien (zu konkreten Fondstipps siehe Blog vom 09.07.06: Der ideale Mix. Alles klar? Weitere Beratung in der Finanz- und Medienwerkstatt, Angaben siehe Website.
Dass jene der Banken nicht das Gelbe vom Ei darstellt, belegte eine kürzliche Umfrage der NZZ am Sonntag (26.11.06). Um Anlagetipps für ein mittleres Kundenportefeuille von 200'000 CHF gebeten, machten die Bankberater zwei grundsätzliche Fehler. Sie zogen in der überwiegenden Zahl eigene Produkte zu Hilfe, von einer offenen Anlagestrategie mit den besten Fonds verschiedener Anbieter also keine Spur. Und sie griffen meist auf eine unüberschaubare Anzahl von Produkten zurück. Was für den oder die geneigte AnlegerIn zu Intransparenz bezüglich der verfolgten Strategie führt. Diese Strategie wohl aber auch wegen fehlender Schwerpunkte zur Erfolgslosigkeit verurteilt, die schliesslich auch von den Gebühren her nicht vorteilhaft sein dürfte.
Womit die sinnvollen Kriterien für eine erfolgreiche Fondsberatung in Erinnerung gerufen seien: Der in Aktienfonds zu investierende Betrag soll zuallererst der eigenen Vermögenssituation angepasst sein. Also nur jenes Geld betreffen, das in der kommenden Zeit nicht gebraucht wird und das gewisse Schwankungen verträgt. Sodann seien reine Aktienfonds beigezogen – für die ganz sichere Geldanlage etwa Taggelder empfohlen. Und dann sind Anlagebereiche zu kreieren wie: CH-Blue-Chips, CH-Nebenwerte, Europa-Blue-Chips und –nebenwerte, das Gleiche allenfalls für weltweite Anlagen und solche in Japan. Schliesslich Brancheninvestments in Rohstoffe, Biotech und je nach eigener Wertung mehr oder weniger in die grundsätzlich viel versprechenden nachhaltigen Investments allgemeiner Art oder die Erneuerbaren Energien (zu konkreten Fondstipps siehe Blog vom 09.07.06: Der ideale Mix. Alles klar? Weitere Beratung in der Finanz- und Medienwerkstatt, Angaben siehe Website.
27.11.06
(Umwelt) Spielwaren Made in China – Nein danke!
Der Tages-Anzeiger bringt an den Tag, wie desaströs es in der Spielwarenbranche teils zugeht. Die Zeitung bezieht sich dabei auf eine Untersuchung der entwicklungspolitischen Organisation Erklärung von Bern. Demnach verweigert der Spielzeughändler- und -hersteller Toys R Us jede Transparenz bezüglich der Bedingungen in den Produktionsstätten in China.
Dies belegt ein Rating, das die Erklärung von Bern am Dienstag publizieren wird. Toys R Us erzielt in der Schweiz mit vier Spielwarenläden schätzungsweise 40 Millionen Franken Umsatz. Der Weltverband der Spielwarenindustrie ICTI in London bestätigte dem TA, dass Toys R Us sich nicht einmal zum weit verbreiteten, weniger strengen Sozialstandard ICTI verpflichtet hat. Auch auf wiederholte Anfrage des TA wollte Toys R Us nicht Stellung nehmen. Der US-Konzern lässt Puppen der Eigenmarke You & Me in China herstellen. Vor dem Weihnachtsgeschäft sind dort 80 bis 90 Stunden Arbeitszeit keine Seltenheit. Gute Noten erhalten hingegen die Spielwaren, die die beiden hiesigen Grossverteiler Migros und Coop anbieten. Quelle: Tages-Anzeiger 27.11.06
Dies belegt ein Rating, das die Erklärung von Bern am Dienstag publizieren wird. Toys R Us erzielt in der Schweiz mit vier Spielwarenläden schätzungsweise 40 Millionen Franken Umsatz. Der Weltverband der Spielwarenindustrie ICTI in London bestätigte dem TA, dass Toys R Us sich nicht einmal zum weit verbreiteten, weniger strengen Sozialstandard ICTI verpflichtet hat. Auch auf wiederholte Anfrage des TA wollte Toys R Us nicht Stellung nehmen. Der US-Konzern lässt Puppen der Eigenmarke You & Me in China herstellen. Vor dem Weihnachtsgeschäft sind dort 80 bis 90 Stunden Arbeitszeit keine Seltenheit. Gute Noten erhalten hingegen die Spielwaren, die die beiden hiesigen Grossverteiler Migros und Coop anbieten. Quelle: Tages-Anzeiger 27.11.06
24.11.06
(Umwelt) „sun21“ schon vor dem Start ein Star
Das amerikanische Time Magazine nominiert das Solarboot „sun21“ des Vereins transatlantic21 in der Kategorie Mobilität als Kandidat für die „Beste Erfindung des Jahres 2006“. Die „sun21“ wurde zusammen mit sieben weiteren Transportmitteln für den Award vorgeschlagen. Der Solarkatamaran ist das einzige Wasserfahrzeug, das vom Time Magazine nominiert ist. Die Zeitschrift lobt in ihrer „Laudatio“, die auf der Website der Publikation erschien, dass die fünfköpfige Schweizer Crew der „sun21“ den Rekordversuch einer Atlantiküberquerung wage, um zu beweisen, dass uns Sonnenenergie 7000 Meilen weit transportieren kann „und um die Nachricht über die Wunder erneuerbarer Energien zu verbreiten“.
Neben der „sun21“ sind noch andere „umweltfreundliche“ Gefährte nominiert. So beispielsweise ein wasserstoffbetriebenes Auto, allerdings erst in Spielzeugausführung, oder auch ein batteriebetriebener Sportwagen. Das Time Magazine nominiert jährlich unter dem Titel „Best Invention of the Year“ Erfindungen in den acht Kategorien Mobilität, Wohnen, Essen und Kochen, Kleidung, Spiele, Medizin, Sicherheit und Verteidigung. Das Rennen um den begehrten Preis machte 2006 kein Transportmittel sondern eine Internetseite, wo jede und jeder selbst zum Regisseur werden kann: www.youtube.com .
Auf www.youtube.com können übrigens demnächst auch die Abenteuer der „sun21“-Crew in Form von kurzen Filmberichten mitverfolgt werden (wie auch auf www.transatlantic21.ch). Die „sun21“ sticht am 29. November bei Sevilla in See, um ihre Rekordfahrt zu beginnen. Quelle: transatlantic21 2006
Neben der „sun21“ sind noch andere „umweltfreundliche“ Gefährte nominiert. So beispielsweise ein wasserstoffbetriebenes Auto, allerdings erst in Spielzeugausführung, oder auch ein batteriebetriebener Sportwagen. Das Time Magazine nominiert jährlich unter dem Titel „Best Invention of the Year“ Erfindungen in den acht Kategorien Mobilität, Wohnen, Essen und Kochen, Kleidung, Spiele, Medizin, Sicherheit und Verteidigung. Das Rennen um den begehrten Preis machte 2006 kein Transportmittel sondern eine Internetseite, wo jede und jeder selbst zum Regisseur werden kann: www.youtube.com .
Auf www.youtube.com können übrigens demnächst auch die Abenteuer der „sun21“-Crew in Form von kurzen Filmberichten mitverfolgt werden (wie auch auf www.transatlantic21.ch). Die „sun21“ sticht am 29. November bei Sevilla in See, um ihre Rekordfahrt zu beginnen. Quelle: transatlantic21 2006
15.11.06
(Umwelt) Der Wald kommt zurück - in den reichen Ländern
Viele Wälder auf der Welt sind wieder größer und dichter als noch vor 15 Jahren. Zwar wird in armen Ländern noch immer viel gerodet. Doch ein Ende des Abholzens sei in Sicht, der Trend besser als angenommen, sagen die Autoren einer umfassenden internationalen Studie, auf die Spiegel Online hinweist.
Zwar werden in vielen armen Ländern weiter rücksichtslos Bäume gefällt oder mit Feuer gerodet - doch ab einer gewissen Wohlstandsschwelle geht es aufwärts. Während der vergangenen 15 Jahre nahm die Waldmenge in 22 von 50 untersuchten Ländern zu - am stärksten in den USA und China. Das sind nur zwei von mehreren überraschenden Ergebnissen einer Studie, die Pekka Kauppi und seine Kollegen in der US-Wissenschaftszeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht hat.
Die Wissenschaftler hatten sich für ihre Untersuchung mit Daten der Uno-Unterorganisation FAO (Food and Agricultural Organization) eingedeckt, insbesondere mit solchen über die vergangenen 15 Jahre in 50 Ländern mit traditionell großen Forstbeständen. Sie waren im Bericht zur Lage der weltweiten Waldbestände (Global Forest Resources Assessment Report) im vergangenen Jahr veröffentlicht worden. Nationale Daten haben die Auswertung ergänzt: Die Forscher haben nicht bloß die von Wald bedeckte Fläche eines Landes untersucht, sondern auch die Biomasse der Wälder, den darin gebundenen Kohlenstoff und die Baumdichte berechnet. 36 Prozent der untersuchten Länder weisen der Studie zufolge eine inzwischen größere Baumfläche auf, 44 Prozent eine größere Biomasse.
Die Experten verweisen auf Beobachtungen aus vielen europäischen Ländern wie Dänemark, Frankreich oder der Schweiz: Dort habe sich es im 19. Jahrhundert eine "Übergangsphase" gegeben, in der die Abholzung ein Ende genommen und sich ein stabiles Gleichgewicht aus Nutzung und Aufforstung eingestellt habe. Dies passe zur Beobachtung, dass aktuell keine Staaten oberhalb einer gewissen Wohlstandsschwelle noch an Waldmenge verlieren.
Allerdings bedroht die rasante Rodung noch immer die Wälder in vielen Ländern, beispielsweise Brasilien. Die umfangreichsten Rodungen gab es im Untersuchungszeitraum - zwischen 1990 und 2005 - in Indonesien, Nigeria und den Philippinen, wie die Studie belegt. Derzeit ist noch knapp ein Drittel der Landfläche der Erde mit Wald bedeckt. Die Bäume dieser Wälder speichern fast 300 Gigatonnen Kohlenstoff, 50 Prozent mehr als in Form von Kohlendioxid in der Atmosphäre stecken. Die Abholzung in der "Dritten Welt" hat daher gleich mehrere nachteilige Folgen: Sie verschärft den Treibhauseffekt, fördert Erosion und Wüstenbildung und bedroht die Artenvielfalt. Und noch schrumpfen die Wälder in etwa der Hälfte der untersuchten Länder weiter. Quellen: www.spiegel.de / stx/tos/AP/rtr
Zwar werden in vielen armen Ländern weiter rücksichtslos Bäume gefällt oder mit Feuer gerodet - doch ab einer gewissen Wohlstandsschwelle geht es aufwärts. Während der vergangenen 15 Jahre nahm die Waldmenge in 22 von 50 untersuchten Ländern zu - am stärksten in den USA und China. Das sind nur zwei von mehreren überraschenden Ergebnissen einer Studie, die Pekka Kauppi und seine Kollegen in der US-Wissenschaftszeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht hat.
Die Wissenschaftler hatten sich für ihre Untersuchung mit Daten der Uno-Unterorganisation FAO (Food and Agricultural Organization) eingedeckt, insbesondere mit solchen über die vergangenen 15 Jahre in 50 Ländern mit traditionell großen Forstbeständen. Sie waren im Bericht zur Lage der weltweiten Waldbestände (Global Forest Resources Assessment Report) im vergangenen Jahr veröffentlicht worden. Nationale Daten haben die Auswertung ergänzt: Die Forscher haben nicht bloß die von Wald bedeckte Fläche eines Landes untersucht, sondern auch die Biomasse der Wälder, den darin gebundenen Kohlenstoff und die Baumdichte berechnet. 36 Prozent der untersuchten Länder weisen der Studie zufolge eine inzwischen größere Baumfläche auf, 44 Prozent eine größere Biomasse.
Die Experten verweisen auf Beobachtungen aus vielen europäischen Ländern wie Dänemark, Frankreich oder der Schweiz: Dort habe sich es im 19. Jahrhundert eine "Übergangsphase" gegeben, in der die Abholzung ein Ende genommen und sich ein stabiles Gleichgewicht aus Nutzung und Aufforstung eingestellt habe. Dies passe zur Beobachtung, dass aktuell keine Staaten oberhalb einer gewissen Wohlstandsschwelle noch an Waldmenge verlieren.
Allerdings bedroht die rasante Rodung noch immer die Wälder in vielen Ländern, beispielsweise Brasilien. Die umfangreichsten Rodungen gab es im Untersuchungszeitraum - zwischen 1990 und 2005 - in Indonesien, Nigeria und den Philippinen, wie die Studie belegt. Derzeit ist noch knapp ein Drittel der Landfläche der Erde mit Wald bedeckt. Die Bäume dieser Wälder speichern fast 300 Gigatonnen Kohlenstoff, 50 Prozent mehr als in Form von Kohlendioxid in der Atmosphäre stecken. Die Abholzung in der "Dritten Welt" hat daher gleich mehrere nachteilige Folgen: Sie verschärft den Treibhauseffekt, fördert Erosion und Wüstenbildung und bedroht die Artenvielfalt. Und noch schrumpfen die Wälder in etwa der Hälfte der untersuchten Länder weiter. Quellen: www.spiegel.de / stx/tos/AP/rtr
12.11.06
(Medien) Betrüger im Netz hereingelegt
Fast jeder Internetbenutzer hat sich schon über die heuchlerischen Schreiben geärgert, in denen das Opfer einer afrikanischen Ungerechtigkeit oder Strafe den Adressaten bittet, beim Transfer von Millionenbeträgen auf ein sicheres Konto behilflich zu sein. Die Betrüger, die grösstenteils aus Nigeria stammen, appellieren an die heimliche Komplizenschaft ihrer Opfer und stellen als Belohnung für die erbetene zwielichtige Hilfeleistung einen Anteil am transferierten Betrag in Aussicht. Die meisten drücken beim Empfang solcher Schreiben die «Delete»-Taste. Michael Berry, ein 44-jähriger britischer Computerexperte, hatte vor ein paar Jahren eine bessere Idee, über die die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet.
Als sich Berry wieder einmal über einen besonders dreisten Betrugsversuch ärgerte, antwortete er dem Absender und tischte ihm seinerseits eine haarsträubende Geschichte auf. Und siehe da: Der Betrüger fiel auf ihn herein und schickte ihm Kopien seines Passes und eines Bankauszugs, «natürlich nichts als schlechte Fälschungen», kichert Berry am Telefon. Er kam auf den Geschmack und verbringt seither bis zu fünf Stunden pro Tag damit, im Internet Köder auszulegen und Betrüger mit langen Briefwechseln hinzuhalten. Er mache dies aus Spass, sagt Berry, aber auch als Dienst an der Allgemeinheit.
Wenn die Betrüger nach dem ersten Kontakt jeweils auf angebliche unvorhergesehene Schwierigkeiten hinweisen und die Vorauszahlung stets steigender Gebühren für einen «An-walt» oder «Mittelsmann» anfordern, willigt Berry ein, gibt aber beispielsweise vor, das Geld persönlich überbringen zu wollen. Er schickt Kopien gefälschter Flugtickets und bringt seine «Partner» dazu, für ihn Hotelzimmer zu reservieren. Dann kommt ihm etwas dazwischen, und alles muss von vorne beginnen. Die besten Geschichten, mit denen er Betrüger ihre Zeit ver-schwenden liess, hat Berry kürzlich veröffentlicht. Und er organisiert über die Website www.419eater.com den Widerstand gegen Internet-Betrüger. Quelle: NZZ am Sonntag vom 12.11.2006
Als sich Berry wieder einmal über einen besonders dreisten Betrugsversuch ärgerte, antwortete er dem Absender und tischte ihm seinerseits eine haarsträubende Geschichte auf. Und siehe da: Der Betrüger fiel auf ihn herein und schickte ihm Kopien seines Passes und eines Bankauszugs, «natürlich nichts als schlechte Fälschungen», kichert Berry am Telefon. Er kam auf den Geschmack und verbringt seither bis zu fünf Stunden pro Tag damit, im Internet Köder auszulegen und Betrüger mit langen Briefwechseln hinzuhalten. Er mache dies aus Spass, sagt Berry, aber auch als Dienst an der Allgemeinheit.
Wenn die Betrüger nach dem ersten Kontakt jeweils auf angebliche unvorhergesehene Schwierigkeiten hinweisen und die Vorauszahlung stets steigender Gebühren für einen «An-walt» oder «Mittelsmann» anfordern, willigt Berry ein, gibt aber beispielsweise vor, das Geld persönlich überbringen zu wollen. Er schickt Kopien gefälschter Flugtickets und bringt seine «Partner» dazu, für ihn Hotelzimmer zu reservieren. Dann kommt ihm etwas dazwischen, und alles muss von vorne beginnen. Die besten Geschichten, mit denen er Betrüger ihre Zeit ver-schwenden liess, hat Berry kürzlich veröffentlicht. Und er organisiert über die Website www.419eater.com den Widerstand gegen Internet-Betrüger. Quelle: NZZ am Sonntag vom 12.11.2006
8.11.06
(Umwelt) Im Jahre 2020 überflügelt Windenergie die Kernkraft
Die Windenergie kann 2050 mehr als 34 Prozent des weltweiten Strombedarfs decken. Auf Grund des starken Wachstums der vergangenen Jahre und der sehr guten Marktaussichten geht die Windkraft-Industrie von einem weitaus höheren Anteil der Öko-Energien bei der künftigen Energieversorgung aus als die Internationale Energieagentur in ihrem aktuellen World Energy Outlook.
Wenn sich das Wachstum der Windkraft-Kapazitäten auch in den nächsten Jahren steigert, Maßnahmen zur Energieeinsparung greifen und die Kosten für fossile Energieträger weiter anziehen, rechnet der Weltverband der Windkraftindustrie, Global Wind Energy Council, im Jahr 2050 mit einer installierten Windenergie-Leistung von über 3.000 Gigawatt, die über 7.900 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren. Selbst bei steigendem Energieverbrauch könnte die Windenergie 2050 so noch 21 Prozent des Elektrizitätsbedarfs bereitstellen.
Der europäische Windenergieverband, European Wind Energy Association, hatte bereits vor zwei Jahren in einer Studie für das Jahr 2020 mit fast 3.100 Milliarden Kilowattstunden Windstrom weltweit gerechnet. Damit hätte die Windenergie mit der Atomkraft gleichgezogen. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. 2006 in www.sonnenseite.com
Wenn sich das Wachstum der Windkraft-Kapazitäten auch in den nächsten Jahren steigert, Maßnahmen zur Energieeinsparung greifen und die Kosten für fossile Energieträger weiter anziehen, rechnet der Weltverband der Windkraftindustrie, Global Wind Energy Council, im Jahr 2050 mit einer installierten Windenergie-Leistung von über 3.000 Gigawatt, die über 7.900 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren. Selbst bei steigendem Energieverbrauch könnte die Windenergie 2050 so noch 21 Prozent des Elektrizitätsbedarfs bereitstellen.
Der europäische Windenergieverband, European Wind Energy Association, hatte bereits vor zwei Jahren in einer Studie für das Jahr 2020 mit fast 3.100 Milliarden Kilowattstunden Windstrom weltweit gerechnet. Damit hätte die Windenergie mit der Atomkraft gleichgezogen. Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. 2006 in www.sonnenseite.com
4.11.06
(Finanzen) Noch mehr Gründe für nachhaltiges Investieren
Der Klimawandel kommt nicht erst, sondern ist schon da. Das zeigte ETH Klimaforscher Christoph Schär an einer Investmentroadshow der Sustainable Asset Management (SAM) in Zürich. Praktisch alle Wissenschafter stehen heute uneingeschränkt zur Erkenntnis, dass die Erderwärmung bereits feststellbar und auf menschliche Aktivität zurück zu führen ist. Eine Beobachtung, die auch Ex-US-Vizepräsident Al Gore in seinem aktuellen Film «An inconvenient truth» mehrfach betont.
Verantwortlich für die jedem einsehbaren Klimaeskapaden ist der Ausstoss von Treibhausgas, der zu einer nie erreichten Dichte dieses Gases in der Atmosphäre, gemessen in ppm, geführt hat. Absehbar ist, dass diese Dichte weiter steigt – und damit auch die beobachtbaren Temperaturen. Diese werden zu Schäden führen, die jene des Sommers 2003 deutlich übertreffen. Der heisse Sommer bedeutete damals Schäden für die landwirtschaftliche Produktion von über 12 Milliarden Franken und allein in Europa 20-30'000 zusätzliche Todesopfer. Allein in der Schweiz dürften in jenem Extremsommer 1000 Menschen vorzeitig gestorben sein. Weitere Schäden ergaben sich durch Fischsterben und Waldbrände, die mit der besonderen Hitze in Verbindung standen.
Erleuchtend dazu auch der eben erschienene Sternbericht. Er beziffert die Kosten des CO2-Ausstosses mit 89 $ pro Tonne. Bei bereits feststellbaren CO2-Freisetzungen von 6500 Millionen Tonnen weltweit und jährlich gibt das bereits heute eine Schadensumme von rund 550 Milliarden $ - oder etwa des Doppelten des Schweizer Bruttosozialprodukts. Tendenz stark steigend. Da liegt auf der Hand, und das war der Zweck der SAM-Veranstaltung, dass jegliche wirtschaftliche Aktivität künftig gute Rendite bringen wird, die der Verminderung des CO2-Problemes dient. Im Vordergrund stehen Investitionen für Erneuerbare Energien und für die effizientere Nutzung des blauen Goldes, auch Wasser genannt. SAM bietet verschiedene Instrumente, neu neben diversen Fonds und zusammen mit der Bank Julius Bär ein Zertifikat.
Der Veranstalter kann unterdessen auf über zehn Jahre Aktivität im Nachhaltigkeitsbereich zurück blicken. Damit bringt es SAM auf derzeit rund zehn Milliarden Franken, die direkt verwaltet oder dann unter Lizenz nach deren Sustainability-Kriterien gemanagt werden. Und es besteht kein Zweifel, dass noch gewaltiges Wachstumspotenzial vorhanden ist.
Verantwortlich für die jedem einsehbaren Klimaeskapaden ist der Ausstoss von Treibhausgas, der zu einer nie erreichten Dichte dieses Gases in der Atmosphäre, gemessen in ppm, geführt hat. Absehbar ist, dass diese Dichte weiter steigt – und damit auch die beobachtbaren Temperaturen. Diese werden zu Schäden führen, die jene des Sommers 2003 deutlich übertreffen. Der heisse Sommer bedeutete damals Schäden für die landwirtschaftliche Produktion von über 12 Milliarden Franken und allein in Europa 20-30'000 zusätzliche Todesopfer. Allein in der Schweiz dürften in jenem Extremsommer 1000 Menschen vorzeitig gestorben sein. Weitere Schäden ergaben sich durch Fischsterben und Waldbrände, die mit der besonderen Hitze in Verbindung standen.
Erleuchtend dazu auch der eben erschienene Sternbericht. Er beziffert die Kosten des CO2-Ausstosses mit 89 $ pro Tonne. Bei bereits feststellbaren CO2-Freisetzungen von 6500 Millionen Tonnen weltweit und jährlich gibt das bereits heute eine Schadensumme von rund 550 Milliarden $ - oder etwa des Doppelten des Schweizer Bruttosozialprodukts. Tendenz stark steigend. Da liegt auf der Hand, und das war der Zweck der SAM-Veranstaltung, dass jegliche wirtschaftliche Aktivität künftig gute Rendite bringen wird, die der Verminderung des CO2-Problemes dient. Im Vordergrund stehen Investitionen für Erneuerbare Energien und für die effizientere Nutzung des blauen Goldes, auch Wasser genannt. SAM bietet verschiedene Instrumente, neu neben diversen Fonds und zusammen mit der Bank Julius Bär ein Zertifikat.
Der Veranstalter kann unterdessen auf über zehn Jahre Aktivität im Nachhaltigkeitsbereich zurück blicken. Damit bringt es SAM auf derzeit rund zehn Milliarden Franken, die direkt verwaltet oder dann unter Lizenz nach deren Sustainability-Kriterien gemanagt werden. Und es besteht kein Zweifel, dass noch gewaltiges Wachstumspotenzial vorhanden ist.
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