Vor zwei Jahren war UNO-Jahr der Mikrofinanz. Vor einem erhielt mit Muhammad Yunus einer der Mikrofinanzpioniere gar den Friedensnobelpreis. Inzwischen ist es ruhiger geworden um die Kredite an ärmere KleinunternehmerInnen vorwiegend in Ländern des Südens. Dafür erfreut sich das eigentliche Mikrofinanzgeschäft eines rasanten Wachstums, sowohl bei Kreditnehmern wie -gebern. Zu letzteren zählt hierzulande neben der ursprünglich kirchlich getragenen Oikocredit vor allem der unabhängige Finanzdienstleister Responsability, der sich eine wichtige Marktstellung erkämpft hat.
Rund um die Mikrofinanz haben sich in den vergangenen erfolgreichen Jahren aber auch Mythen aufgebaut, die Mary Ellen Iskenderian von Women’s World Banking an einer Responsabilty-Veranstaltung in Zürich ins rechte Licht zu rücken versuchte. Das Netzwerk von Mikrofinanzinstitutionen weist eine Millionenkundschaft auf. Aber – KreditnehmerInnen sind dort nicht nur Frauen, sondern rund 70 Prozent. Und die nach wie vor herrschenden Machtverhältnisse zeigt die Tatsache, dass je höher die einzelnen Kredite ausfallen, um so stärker ist die Beteiligung von Männern. Das ist vielleicht zu bedauern, aber als Faktum auch anerkennen – und damit eingestehen, dass die gute Rückzahlungsmoral eben nicht rein geschlechterbedingt ist. Vielmehr, so Iskenderian gilt für die weitere Förderung des Mikrofinanzwesens zu beachten, dass ärmere KreditnehmerInnen insgesamt «gute» Kundschaft darstellten, das Risiko von Kreditausfällen mithin also als gering einzuschätzen ist und die Anlage in Mikrofinanzfonds folglich eine risikoarme Anlageklasse darstellt.
Der öffentlich zugelassener Responsability Global Microfinance Fund, ursprünglich durch renomierte Banken wie Credit Suisse, Raiffeisen, Vontobel und weitere Institute lanciert, hat unterdessen ein Anlagevolumen von rund 160 Millionen Dollar erreicht. Er ist auch für KleinanlegerInnen problemlos zugänglich. Die jährliche Rendite liegt je nach Währung bei zwischen zwei und vier Prozenten. Das allerdings ist nur die finanzielle Rendite, wie Responsability-Geschäftsführer Klaus Tischhauser an der Präsentation erklärte. Ebenso zählt beim Global Microfinance Fund die soziale Rendite, die unter anderem wie folgt aussieht: 149'000 KundInnen, eine Rückzahlungsquote von rund 98 Prozent, viele neue Arbeitsplätze und ein Zugang zu Bildung, Gesundheit wie auch eine allgemeine Besserstellung der Menschen, häufig jedoch vor allem der zuvor benachteiligten Frauen.
Weitere Informationen über www.responsabilty.ch
23.10.07
16.10.07
(Umwelt) Photovoltaik-Sommer der Superlative
Aufgrund der Dynamik des weltweiten, besonders aber des spanischen Photovoltaik-Marktes lassen sich die vergangenen drei Monate als "Sommer der Superlative" beschreiben, berichtet das Internetportal pvresources.com. Mit dem Solarpark Beneixama (Spanien; 20 Megawatt) wurde die aktuell weltgrößte Photovoltaik-Anlage fertiggestellt. Der Solarpark Göttelborn (Deutschland) wurde nach einer Erweiterung auf 8,4 MW zur drittgrößten Solarstrom-Anlage der Welt. Die kumulative Leistung der in den letzten drei Monaten fertiggestellten Anlagen schätzt pvresources auf mehr als 130 MW, wobei nur Anlagen mit einer Leistung von mehr als 200 kWp berücksichtigt wurden. Nach den Recherchen von pvresources gingen mehr als 60 solcher PV-Anlagen in den letzten drei Monaten weltweit neu an das Netz. Dazu gehört knapp auch die Solaranlage auf dem neuen Zürcher Letzigrund-Stadion.
Deutschland hat im vergangenen Quartal etwas Markanteile verloren und kommt derzeit, bei einem weiteren moderaten Wachstum (rund 10 %) auf rund 49 % des Weltmarktes. Ein extremes Marktwachstum beobachtete pvresources in Spanien: die kumulierte Leistung der großen Solarstrom-Kraftwerke in Spanien hat sich in den vergangenen drei Monaten fast verdoppelt. Waren im Juni 2007 rund 95 MWp installiert, betrug die installierte Leistung im September 2007 bereits rund 180 MWp. Wie lange diese Wachstumsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann sei schwer zu beurteilen, zumindest kurzfristig sei aber mit einer weiteren dynamischen Marktentwicklung in Spanien zu rechnen, da zur Zeit mehrere Anlagen mit einer Leistung oberhalb von 20 MW gebaut würden. Europa hat den Solarstrom-Anteil gegenüber anderen Regionen der Welt noch ausgebaut (Marktanteil zirka 82 %). Deutliches Wachstum ist aber auch in Asien (Korea) und in den USA zu verzeichnen.
EPURON belegt gemeinsam mit SunTechnics nach der Fertigstellung mehrerer Anlagen im dritten Quartal 2007 beim Bau von Solarkraftwerken den ersten Platz unter Systemintegratoren. Da aber auch die SunPower Corporation mit Tochterunternehmen (Powerlight) weiterhin sehr aktiv ist, bleibe der Kampf um den ersten Platz weiter spannend, betont pvresources. Weitere erfolgreiche "Global Player" sind die City Solar AG, die Phoenix Solar AG, die juwi GmbH, Acciona Energia, BP Solar, die Solarparc AG und Tauber Solar (incl. Ralos). Exakte Zahlen sind laut pvresources nicht zu ermitteln, da oft mehrere Unternehmen an den selben Projekten beteiligt seien.
Quelle: www.pvresources.com / www.solarserver.de
Deutschland hat im vergangenen Quartal etwas Markanteile verloren und kommt derzeit, bei einem weiteren moderaten Wachstum (rund 10 %) auf rund 49 % des Weltmarktes. Ein extremes Marktwachstum beobachtete pvresources in Spanien: die kumulierte Leistung der großen Solarstrom-Kraftwerke in Spanien hat sich in den vergangenen drei Monaten fast verdoppelt. Waren im Juni 2007 rund 95 MWp installiert, betrug die installierte Leistung im September 2007 bereits rund 180 MWp. Wie lange diese Wachstumsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann sei schwer zu beurteilen, zumindest kurzfristig sei aber mit einer weiteren dynamischen Marktentwicklung in Spanien zu rechnen, da zur Zeit mehrere Anlagen mit einer Leistung oberhalb von 20 MW gebaut würden. Europa hat den Solarstrom-Anteil gegenüber anderen Regionen der Welt noch ausgebaut (Marktanteil zirka 82 %). Deutliches Wachstum ist aber auch in Asien (Korea) und in den USA zu verzeichnen.
EPURON belegt gemeinsam mit SunTechnics nach der Fertigstellung mehrerer Anlagen im dritten Quartal 2007 beim Bau von Solarkraftwerken den ersten Platz unter Systemintegratoren. Da aber auch die SunPower Corporation mit Tochterunternehmen (Powerlight) weiterhin sehr aktiv ist, bleibe der Kampf um den ersten Platz weiter spannend, betont pvresources. Weitere erfolgreiche "Global Player" sind die City Solar AG, die Phoenix Solar AG, die juwi GmbH, Acciona Energia, BP Solar, die Solarparc AG und Tauber Solar (incl. Ralos). Exakte Zahlen sind laut pvresources nicht zu ermitteln, da oft mehrere Unternehmen an den selben Projekten beteiligt seien.
Quelle: www.pvresources.com / www.solarserver.de
11.10.07
(Umwelt) Die Menschheit lebt auf zu grossem Fuss
Die im kalifornischen Oakland ansässige Organisation Global Footprint Network (www.globalfootprintnetwork.org) hat bekanntgegeben, dass der «World Overshoot Day», also der Tag, an dem die globalen Ressourcen für 2007 aufgebraucht waren, in diesem Jahr auf den 6. Oktober fiel. Statistische Daten, die die Organisation gemeinsam mit der britischen Stiftung New Economics Foundation publiziert, weisen seit Mitte der achtziger Jahre einen menschlichen Überkonsum aus. Ein Blick ins Jahr 1961 belegt, dass die Menschheit damals lediglich 50 Prozent der Biokapazität der Erde beanspruchte. 1987 reichten die Ressourcen noch bis am 19. Dezember, 1995 waren sie aber bereits am 21. November aufgebraucht. Zwölf Jahre später, am 6. Oktober 2007, beträgt der «Overshoot» dreissig Prozent. «Die Menschheit überzieht ihre ökologische Kreditkarte, als gäbe es 1,3 Planeten. Statt von den Zinsen zu leben, verbraucht sie das Kapital der Natur», sagt der Schweizer Mathis Wackernagel, Direktor von Global Footprint Network. Als sichtbare Zeichen des «Overshoot» gelten der Klimawandel, die Bodenerosion und der Rückgang der Fisch- und Waldbestände.
Wackernagels Messinstrument heisst «ökologischer Fussabdruck», seine Messeinheit ist die globale Hektare. Das Messinstrument zeigt auf, wie viel Land- und Wasserfläche eine Person, ein Land oder die gesamte Menschheit benötigen, um den Ressourcenbedarf zu decken und Abfälle aufzunehmen. Der Pro-Kopf-Anteil an Essen, Wohnen, Verkehr und Infrastruktur wird dann auf die nutzbare Erd- und Wasserfläche umgerechnet. Vergleicht man den Fussabdruck mit der weltweit vorhandenen Biokapazität, ergibt sich das Datum des «Ecological Debt Day», der Tag, an dem das Kapital der Natur aufgezehrt ist. Die gesamte Biokapazität beträgt laut Wackernagel durchschnittlich 1,8 globale Hektaren pro Kopf. Die Resultate, die das 2003 vom Basler gegründete Netzwerk liefert, zeigen, dass der Mensch heute aber durchschnittlich 2,2 Hektaren pro Kopf in Anspruch nimmt. Insgesamt verbrauchen die Länder der nördlichen Hemisphäre pro Kopf bis zu dreimal mehr Ressourcen, als ihnen zustehen, viele Entwicklungsländer im Süden dafür nur einen Bruchteil ihres Kontingents.
Quelle: NZZ 10.10.07
Wackernagels Messinstrument heisst «ökologischer Fussabdruck», seine Messeinheit ist die globale Hektare. Das Messinstrument zeigt auf, wie viel Land- und Wasserfläche eine Person, ein Land oder die gesamte Menschheit benötigen, um den Ressourcenbedarf zu decken und Abfälle aufzunehmen. Der Pro-Kopf-Anteil an Essen, Wohnen, Verkehr und Infrastruktur wird dann auf die nutzbare Erd- und Wasserfläche umgerechnet. Vergleicht man den Fussabdruck mit der weltweit vorhandenen Biokapazität, ergibt sich das Datum des «Ecological Debt Day», der Tag, an dem das Kapital der Natur aufgezehrt ist. Die gesamte Biokapazität beträgt laut Wackernagel durchschnittlich 1,8 globale Hektaren pro Kopf. Die Resultate, die das 2003 vom Basler gegründete Netzwerk liefert, zeigen, dass der Mensch heute aber durchschnittlich 2,2 Hektaren pro Kopf in Anspruch nimmt. Insgesamt verbrauchen die Länder der nördlichen Hemisphäre pro Kopf bis zu dreimal mehr Ressourcen, als ihnen zustehen, viele Entwicklungsländer im Süden dafür nur einen Bruchteil ihres Kontingents.
Quelle: NZZ 10.10.07
10.10.07
(Umwelt) Keine Flaute bei Ökostrom
Solar- und Windenergie haben einen riesigen Nachteil: Die Stromproduktion hängt vom Wetter ab. Das Pilotprojekt „Kombikraftwerk“ soll das Problem jetzt lösen – Hoffnungsträger ist Biogas. Der deutsche Unternehmer Ulrich Schmack war es leid. Immer wieder musste sich der Chef der Schmack Biogas AG zwei Vorwürfe anhören, zuletzt während des Energiegipfels im Kanzleramt: Die erneuerbaren Energien seien entweder zu teuer oder nicht grundlastfähig, liefern also nur Strom bei Sonnenschein oder wenn der Wind weht.
Das Kombikraftwerk ist nun eine Pilotanlage, die über das Internet 36 Standorte von Windmühlen, Solarparks, Biogas- und Wasserkraftanlagen verknüpft und daraus ein Stromangebot errechnet. Der Windpark Pilsum hinter dem Emsdeich gehört ebenso dazu wie eine Solaranlage im sächsischen Freiberg oder ein Blockheizkraftwerk in Bad Hersfeld in Hessen. Im Maßstab 1:10.000 deckt das Kombikraftwerk vollständig den Strombedarf in Deutschland mit erneuerbaren Energien ab. Das passiert nicht nur theoretisch, sondern ganz real, denn die Anlagen sind tatsächlich am Netz und speisen Strom ein. Prognosen des Deutschen Wetterdienstes helfen, das Angebot von Wind- und Solarstrom zu berechnen.
Produzieren alle Energieträger über Bedarf, so soll ein Pumpwasserspeicher in Thüringen die Energie speichern. Macht allerdings das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sind auch die Öko-Anbieter auf einen kleinen Anteil Importstrom angewiesen – und das kann nicht nur ökofreundlicher Windstrom aus Dänemark sein, sondern im Zweifelsfall auch Atomstrom aus Frankreich.
Doch es gibt noch Hürden: das Stromnetz. Denn das Kombikraftwerk verknüpft zahlreiche dezentrale Standorte in Deutschland. Ökostromanbieter fordern daher nicht nur einen leichteren Netzzugang, sondern auch neue Leitungen, die den Strom von A nach B transportieren. „Wir brauchen mehr Platz, nicht nur für neue Windrad-Standorte, sondern auch im Netz“, sagt Düser von Enercon. Das hat schon eine Studie der Deutschen Energieagentur gezeigt. Bis 2015 seien hierzulande rund 850 Kilometer neue Leitungen nötig, um die Energie aus Offshore-Windkraftanlagen einzuspeisen. Doch gegen den Netzausbau sträuben sich bislang die vier großen Energiekonzerne, weil sie Kosten in Milliardenhöhe fürchten.
Quelle: www.zeit.de
Das Kombikraftwerk ist nun eine Pilotanlage, die über das Internet 36 Standorte von Windmühlen, Solarparks, Biogas- und Wasserkraftanlagen verknüpft und daraus ein Stromangebot errechnet. Der Windpark Pilsum hinter dem Emsdeich gehört ebenso dazu wie eine Solaranlage im sächsischen Freiberg oder ein Blockheizkraftwerk in Bad Hersfeld in Hessen. Im Maßstab 1:10.000 deckt das Kombikraftwerk vollständig den Strombedarf in Deutschland mit erneuerbaren Energien ab. Das passiert nicht nur theoretisch, sondern ganz real, denn die Anlagen sind tatsächlich am Netz und speisen Strom ein. Prognosen des Deutschen Wetterdienstes helfen, das Angebot von Wind- und Solarstrom zu berechnen.
Produzieren alle Energieträger über Bedarf, so soll ein Pumpwasserspeicher in Thüringen die Energie speichern. Macht allerdings das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sind auch die Öko-Anbieter auf einen kleinen Anteil Importstrom angewiesen – und das kann nicht nur ökofreundlicher Windstrom aus Dänemark sein, sondern im Zweifelsfall auch Atomstrom aus Frankreich.
Doch es gibt noch Hürden: das Stromnetz. Denn das Kombikraftwerk verknüpft zahlreiche dezentrale Standorte in Deutschland. Ökostromanbieter fordern daher nicht nur einen leichteren Netzzugang, sondern auch neue Leitungen, die den Strom von A nach B transportieren. „Wir brauchen mehr Platz, nicht nur für neue Windrad-Standorte, sondern auch im Netz“, sagt Düser von Enercon. Das hat schon eine Studie der Deutschen Energieagentur gezeigt. Bis 2015 seien hierzulande rund 850 Kilometer neue Leitungen nötig, um die Energie aus Offshore-Windkraftanlagen einzuspeisen. Doch gegen den Netzausbau sträuben sich bislang die vier großen Energiekonzerne, weil sie Kosten in Milliardenhöhe fürchten.
Quelle: www.zeit.de
3.10.07
(Umwelt) Solarstrom immer billiger
Erfolgsmeldung aus der Solarwirtschaft: Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) senkt per sofort den Preis für die Kilowattstunde solarerzeugten Stroms von 85 auf 75 Rappen. Die über zehnprozentige Preisreduktion drückt damit die Kosten für die KonsumentInnen auf unter zwei Drittel desjenigen Preises, der für Solarstrom vor rund zehn Jahren beim Start der Züricher Solarstrombörse zu entrichten war. Das ist Beweis für die Leistungskraft der Erneuerbaren Energien im Allgemeinen und für die sonnigen Aussichten der Photovoltaik im Besonderen.
Mit dem kostendeckenden Preis hat das EWZ die Errichtung von mehr als 100 Solaranlagen ermöglicht und immer noch kommen neue hinzu, getrieben von den mehreren tausend KundInnen, die bereit sind, den gegenüber konventionellem Strom noch bedeutend höheren Preis zu entrichten. Aber es ist ein Preis, der das Aufkommen des Solarstroms erst ermöglicht und dank eines immer grösseren Marktes diesen auch zunehmend konkurrenzfähig werden lässt. Für besonders sonnige Gebiete wie Kalifornien und Spanien steht bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Angleichung der Preise mit konventionellem Strom in Aussicht. Dann gute Nacht für die AKW- und ölbasierte Energieerzeugung.
Vorteilhaft ist der Bezug von erneuerbarer Energie speziell für Unternehmen: KMU-Kundinnen und -Kunden, die Ökostrom von ewz beziehen, können mit so genannten Ökostrom-Benefits ihr Engagement für eine nachhaltige Energiezukunft kommunizieren.
Wer die Stromprodukte ewz.ökopower, ewz.solartop oder ewz.wassertop (zertifiziert nach «naturmemade star»), bezieht, dem offeriert ewz persönliche Qualitätsausweise:
- Vom ewz-Direktor unterschriebenes Zertifikat
- Aufkleber
- Elektronisches Qualitätszeichen, das für die elektronische Geschäftskorrespondenz oder die Website verwendet werden kann.
Weitere Auskünfte: www.ewz.ch
Mit dem kostendeckenden Preis hat das EWZ die Errichtung von mehr als 100 Solaranlagen ermöglicht und immer noch kommen neue hinzu, getrieben von den mehreren tausend KundInnen, die bereit sind, den gegenüber konventionellem Strom noch bedeutend höheren Preis zu entrichten. Aber es ist ein Preis, der das Aufkommen des Solarstroms erst ermöglicht und dank eines immer grösseren Marktes diesen auch zunehmend konkurrenzfähig werden lässt. Für besonders sonnige Gebiete wie Kalifornien und Spanien steht bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Angleichung der Preise mit konventionellem Strom in Aussicht. Dann gute Nacht für die AKW- und ölbasierte Energieerzeugung.
Vorteilhaft ist der Bezug von erneuerbarer Energie speziell für Unternehmen: KMU-Kundinnen und -Kunden, die Ökostrom von ewz beziehen, können mit so genannten Ökostrom-Benefits ihr Engagement für eine nachhaltige Energiezukunft kommunizieren.
Wer die Stromprodukte ewz.ökopower, ewz.solartop oder ewz.wassertop (zertifiziert nach «naturmemade star»), bezieht, dem offeriert ewz persönliche Qualitätsausweise:
- Vom ewz-Direktor unterschriebenes Zertifikat
- Aufkleber
- Elektronisches Qualitätszeichen, das für die elektronische Geschäftskorrespondenz oder die Website verwendet werden kann.
Weitere Auskünfte: www.ewz.ch
29.9.07
(Umwelt) Grüne Elektronik auf dem Vormarsch
Greenpeace hat soeben seinen fünften Ranking-Bericht zur Geräteumweltverträglichkeit der größten Mobiltelefon- sowie Computerhersteller veröffentlicht. Demnach zeichnet sich ein deutlicher Trend bei der Elektronik-Industrie ab, gefährliche Substanzen aus ihren Geräten zu verbannen und das Recycling alter Geräte zu gewährleisten. Alle 14 getesteten Firmen bekommen inzwischen fünf bis acht von zehn möglichen Punkten. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, da noch vor einem Jahr die Hälfte der Firmen weniger als fünf Punkte erreichte.
Der Leitfaden zur grünen Elektronik wurde im August 2006 das erste Mal veröffentlicht. Er war die Antwort von Greenpeace auf die Tatsache, dass die meisten Firmen sich nicht dafür verantwortlich fühlten, ihren Elektroschrott auch zu recyclen. Der Leitfaden bewertet die 14 größten Elektrohersteller danach, inwiefern sie in ihrem Produkten gefährliche Substanzen verarbeiten und ob sie über Rückgabe- und Recyclingsysteme für ihre Altgeräten verfügen. Die neueste Ausgabe gibt Nokia als derzeit führenden Hersteller an. Sony Ericsson belegt den zweiten Platz und Dell teilt sich mit Lenovo den dritten Platz.
Sony und LG Electronics (LGE) konnten ihren guten Punktestand weiter ausbauen. Beide Firmen haben die Anti-Recycling-Industriekoalition verlassen. Diese Vereinigung befürwortet es, von Verbrauchern eine Recycling-Gebühr zu verlangen und setzt sich gegen eine Verantwortung der Produktionsfirmen für Recycling von Altprodukten ein. Sonys neues Programm zum kostenlosen Recyclen seiner Produkte in den USA und sein Austreten aus der Anti-Koalition zeigt ein neues Bekenntnis zu individueller Herstellerverantwortung, fügt Hind hinzu. Jedoch muss der Hersteller nun weitere Schritte gehen und dieses Programm weltweit bekannt machen, wenn er die Konkurrenz anführen will.
Am schlechtesten schneidet Panasonic ab. Obwohl der Hersteller einige Produkte frei von den meisten gefährlichen Chemikalien anbietet, versagt die Firma komplett beim Recycling alter Produkte. Apple, der Hersteller des neuen iPhones, hat keine Verbesserungen vorgenommen und darum mit 5,3 Punkten nur den zwölften Platz erreicht. Apple bleibt damit teilweise weit hinter der Konkurrenz zurück.
Quelle: Greenpeace / www.sonnenseite.com
Der Leitfaden zur grünen Elektronik wurde im August 2006 das erste Mal veröffentlicht. Er war die Antwort von Greenpeace auf die Tatsache, dass die meisten Firmen sich nicht dafür verantwortlich fühlten, ihren Elektroschrott auch zu recyclen. Der Leitfaden bewertet die 14 größten Elektrohersteller danach, inwiefern sie in ihrem Produkten gefährliche Substanzen verarbeiten und ob sie über Rückgabe- und Recyclingsysteme für ihre Altgeräten verfügen. Die neueste Ausgabe gibt Nokia als derzeit führenden Hersteller an. Sony Ericsson belegt den zweiten Platz und Dell teilt sich mit Lenovo den dritten Platz.
Sony und LG Electronics (LGE) konnten ihren guten Punktestand weiter ausbauen. Beide Firmen haben die Anti-Recycling-Industriekoalition verlassen. Diese Vereinigung befürwortet es, von Verbrauchern eine Recycling-Gebühr zu verlangen und setzt sich gegen eine Verantwortung der Produktionsfirmen für Recycling von Altprodukten ein. Sonys neues Programm zum kostenlosen Recyclen seiner Produkte in den USA und sein Austreten aus der Anti-Koalition zeigt ein neues Bekenntnis zu individueller Herstellerverantwortung, fügt Hind hinzu. Jedoch muss der Hersteller nun weitere Schritte gehen und dieses Programm weltweit bekannt machen, wenn er die Konkurrenz anführen will.
Am schlechtesten schneidet Panasonic ab. Obwohl der Hersteller einige Produkte frei von den meisten gefährlichen Chemikalien anbietet, versagt die Firma komplett beim Recycling alter Produkte. Apple, der Hersteller des neuen iPhones, hat keine Verbesserungen vorgenommen und darum mit 5,3 Punkten nur den zwölften Platz erreicht. Apple bleibt damit teilweise weit hinter der Konkurrenz zurück.
Quelle: Greenpeace / www.sonnenseite.com
20.9.07
(Umwelt) Grosskonzerne setzen nun auch auf Windkraft – in Megamassstab.
Gleich mehrere Meldungen aus der Energieszene lassen in diesen Herbstwochen aufhorchen. So etwa diese: Der weltgrößte Atomkonzern Areva drängt weiter auf mehr Windenergie. Nachdem der französische Atomkonzern Anfang 2007 die deutsche "Repower" übernehmen wollte, aber gescheitert war, übernimmt der französische Staatskonzern jetzt den Windturbinenhersteller Multibrid in Bremerhaven. Kosten 150 Millionen Euro.
„Mit AREVA haben wir den starken Partner gefunden, mit dem wir in den nächsten Jahren unsere Position am Markt noch weiter stärken und ausbauen werden“, so Ingo de Buhr, Geschäftsführer von PROKON Nord. „Mit der Finanzkraft und den weltweiten Aktivitäten von AREVA wollen wir den Zukunftsmarkt der Offshore-Windenergie strategisch europaweit ausbauen.“ Das Unternehmen entwickelt Offshore-Anlagen und ist am ersten französischen Offshore-Park "Alabasterküste" beteiligt. Bis 2009 sollen vor der deutschen Nordseeküste 160 Windräder der Fünf-Megawatt-Klasse für zwei Offshore-Windparks gefertigt werden. Diese 160 Windräder können ein kleines Atomkraftwerk ersetzen.
Der neue Deal unterstreicht das Interesse der alten Energieversorger, gerade noch rechtzeitig auf den Zug der Erneuerbaren aufzuspringen. Auch die atomverrückten Franzosen müssen nun also allmählich umsteigen. Aber auch Deutschlands größter Energiekonzern E.on betreibt bereits 20 Windparks – allerdings in England. Und jetzt planen die Düsseldorfer einen weiteren Offshore-Windpark mit 80 Windrädern - acht Kilometer vor der englischen Küste von Yorkshire. Die 80 Windräder sollen bis zu 300 Megawatt Strom erzeugen und den Strombedarf von etwa 700.000 Menschen decken. Der geplante Windpark "Humber Gateway" soll etwa 600 Millionen Euro kosten.
Quelle: www.sonnenseite.com
„Mit AREVA haben wir den starken Partner gefunden, mit dem wir in den nächsten Jahren unsere Position am Markt noch weiter stärken und ausbauen werden“, so Ingo de Buhr, Geschäftsführer von PROKON Nord. „Mit der Finanzkraft und den weltweiten Aktivitäten von AREVA wollen wir den Zukunftsmarkt der Offshore-Windenergie strategisch europaweit ausbauen.“ Das Unternehmen entwickelt Offshore-Anlagen und ist am ersten französischen Offshore-Park "Alabasterküste" beteiligt. Bis 2009 sollen vor der deutschen Nordseeküste 160 Windräder der Fünf-Megawatt-Klasse für zwei Offshore-Windparks gefertigt werden. Diese 160 Windräder können ein kleines Atomkraftwerk ersetzen.
Der neue Deal unterstreicht das Interesse der alten Energieversorger, gerade noch rechtzeitig auf den Zug der Erneuerbaren aufzuspringen. Auch die atomverrückten Franzosen müssen nun also allmählich umsteigen. Aber auch Deutschlands größter Energiekonzern E.on betreibt bereits 20 Windparks – allerdings in England. Und jetzt planen die Düsseldorfer einen weiteren Offshore-Windpark mit 80 Windrädern - acht Kilometer vor der englischen Küste von Yorkshire. Die 80 Windräder sollen bis zu 300 Megawatt Strom erzeugen und den Strombedarf von etwa 700.000 Menschen decken. Der geplante Windpark "Humber Gateway" soll etwa 600 Millionen Euro kosten.
Quelle: www.sonnenseite.com
18.9.07
(Umwelt) Solarcomplex - Grossprojekt ennet der Grenze
Während in der Schweiz kleinere Unternehmen langsam in der aufblühenden Solarbranche Fuss fassen, ist das nördliche Nachbarland viel weiter. Neben renomierten Grossunternehmen wie Solarworld, Conergy und Q-Cells – allesamt Komplettanbieter im Bereich der Solartechnologie – sind Bürgerinitiativen vielversprechend unterwegs. Herausragendes Beispiel ist die in Baden-Würtemberg tätige Solarcomplex AG, die neben vielen Einzelprojekten unter anderem die Aktion Bioenergiedörfer gestartet hat.
Biogas, moderne Holzenergie, Photovoltaik: Mauenheim ist das erste Dorf in Baden-Württemberg, welches sich vollständig aus heimischen erneuerbaren Energien versorgt. Über ein 4 km langes Nahwärmenetz wird Wärme aus einer Biogasanlage und einer Holzhackschnitzelheizung an 66 kommunale, kirchliche und private Gebäude geliefert. Neben den ökologischen Vorteilen hat das Projekt gemäss den Realisatoren von Solarcomplex einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fließen nicht mehr ab, sondern bleiben als Kaufkraft vor Ort. Wäre nach Initianten auf viele Dörfer in BW zu übertragen – und sicher auch in den ländlichen Raum in der Schweiz. Als nächstes steht das Bioenergiedorf Lippertsreute zur Realisierung 2007 und 2008 an.
Solarcomplex strebt eine Taktzahl von einem Bioenergiedorf pro Jahr an. Konzepte für Zuschüsse sind in Baden-Würtemberg unterdessen vor der Realsation. Solarcomplex führt sodann im Oktober eine Messe Moderne Energien durch (Insel Mainau vom 19.-21.Oktober, 10-18 Uhr) – während sich Mauenheim vor Besucherinteresse kaum mehr erretten kann, sogar aus England und China. Langfristiges Ziel ist es, Bioenergiedörfer in D (1000) und europaweit spriessen zu lassen.
Solarcomplex hat des weiteren mit der 6-kW-Konzeption bisher über 3 Megawatt Solarkraftwerke realisiert. Das entspricht einer Modulfläche von rund 30.000 Quadratmetern und einem Jahresstromertrag von etwa 3 Mio. kWh sauberem Solarstrom pro Jahr, ausreichend für 3.000 Personen oder 850 Haushalte. Während der Laufzeit der Anlagen werden gegenüber dem herkömmlichen Strommix gut 40.000 t CO2 eingespart. Die Investitionssumme von bisher 15 Mio. Euro gilt in Zeiten einer kränkelnden Baukonjunktur ein kleines regionales Wirtschaftsförderungsprogramm. Viele Initiativen auf einmal, deren Nachahmung auch in der Schweiz anzustreben wäre!
Weitere Informationen über www.solarcomplex.de
Biogas, moderne Holzenergie, Photovoltaik: Mauenheim ist das erste Dorf in Baden-Württemberg, welches sich vollständig aus heimischen erneuerbaren Energien versorgt. Über ein 4 km langes Nahwärmenetz wird Wärme aus einer Biogasanlage und einer Holzhackschnitzelheizung an 66 kommunale, kirchliche und private Gebäude geliefert. Neben den ökologischen Vorteilen hat das Projekt gemäss den Realisatoren von Solarcomplex einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fließen nicht mehr ab, sondern bleiben als Kaufkraft vor Ort. Wäre nach Initianten auf viele Dörfer in BW zu übertragen – und sicher auch in den ländlichen Raum in der Schweiz. Als nächstes steht das Bioenergiedorf Lippertsreute zur Realisierung 2007 und 2008 an.
Solarcomplex strebt eine Taktzahl von einem Bioenergiedorf pro Jahr an. Konzepte für Zuschüsse sind in Baden-Würtemberg unterdessen vor der Realsation. Solarcomplex führt sodann im Oktober eine Messe Moderne Energien durch (Insel Mainau vom 19.-21.Oktober, 10-18 Uhr) – während sich Mauenheim vor Besucherinteresse kaum mehr erretten kann, sogar aus England und China. Langfristiges Ziel ist es, Bioenergiedörfer in D (1000) und europaweit spriessen zu lassen.
Solarcomplex hat des weiteren mit der 6-kW-Konzeption bisher über 3 Megawatt Solarkraftwerke realisiert. Das entspricht einer Modulfläche von rund 30.000 Quadratmetern und einem Jahresstromertrag von etwa 3 Mio. kWh sauberem Solarstrom pro Jahr, ausreichend für 3.000 Personen oder 850 Haushalte. Während der Laufzeit der Anlagen werden gegenüber dem herkömmlichen Strommix gut 40.000 t CO2 eingespart. Die Investitionssumme von bisher 15 Mio. Euro gilt in Zeiten einer kränkelnden Baukonjunktur ein kleines regionales Wirtschaftsförderungsprogramm. Viele Initiativen auf einmal, deren Nachahmung auch in der Schweiz anzustreben wäre!
Weitere Informationen über www.solarcomplex.de
13.9.07
(Finanzen) Finanzplatz Schweiz bläst zum Sturmangriff
Vor wenigen Jahren hatte es anders getönt. Da war von bevorstehender Redimensionierung gewaltigen Ausmasses die Rede. Jetzt wollen die Protagonisten des hiesigen Finanzplatzes bis Mitte des kommenden Jahrzehnts ein nicht unbescheidenes Wachstum stemmen. Sie stellen 20 bis 40 Prozent mehr Arbeitsplätze und eine entsprechende Zunahme des Steueraufkommens in Aussicht. Dass dies gerade jetzt erfolgt, ist gemäss Peter Gomez, dem Verwaltungsratspräsidenten der Schweizer Börse SWX, kein Zufall, vielmehr (erhoffte) Beeinflussung des kommenden Legislaturprogramms des Bundesrats. Während sich Fondsverbandspräsident Fischer gleichzeitig dagegen verwahrte, hier direkt Wahlkampf aus Sicht der Finanzbranche zu machen.
Damit der Finanzplatz seine Vision von einer «Top-3-Position unter den weltweiten Finanzplätzen» realisieren kann, braucht es von Seiten der Politik und Verwaltung passende «Regulationen», will heissen einfache, klare und nicht zu weit gehende Gesetze und Vorschriften. Will im Klartext auch heissen, keine politisch motivierte Rechtshilfe vorzusehen – und so der internationalen Vermögensverwaltung (Private Banking) Vorschub zu leisten. Bedeutet für die Lebensversicherungsbranche die Abschaffung der ihr schon lange als Stachel im Fleisch sitzenden Stempelsteuer und für die Hedge-Fonds-Branche Elimination hinderlicher Vorschriften.
Doch ebendiese hängt derzeit eher in den Seilen. Folgt man Branchenkennern, so ist die spätsommerliche Börsenkrise noch nicht ausgestanden. Die Zunft sei vielmehr angeschlagen oder «knocked out», wie es Frédéric Lebel, oberster Anlagechef der Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch, an einer Präsentation letzte Woche in Zürich sagte. Zwar hätten die LODH-Fonds in den vergangenen Jahren ihre Rolle als Ausgleich zu extremen Marktausschlägen gut gespielt. Aber gerade im vergangenen Monat August mussten auch deren Hedge Funds deutliche Kursrückgänge hinnehmen, bei LODH wohl zwischen zwei bis fünf Prozent. Definitive Zahlen liegen aber noch nicht vor.
So kontrastieren die schönen Visionen der Finanzplatzvertreter und die aktuellen Realitäten. Da vermochte man sich an der aktuellen Präsentation des Masterplans zum Finanzplatz Schweiz nur in allgemeine Floskeln retten: Lieber spreche man von Klumpenchancen denn vom Klumpenrisiko eines wuchernden Finanzplatzes. Und zuvorderst stünden gar nicht die politischen Forderungen, sondern die Suche nach und die Ausbildung von jungen dynamischen Talenten. Um gleichzeitig einzugestehen, dass beispielsweise «viele Professoren an den Universitäten am ehesten ein Leuchtturm ihrerselbst seien», so etwa Gomez. Er war Professor an der HSG und muss es ja wissen. Dass in der Zukunftsvision des Finanzplatzes vor allem von den Chancen die Rede ist, mag man den Protagonisten nachsehen. Dass sie die wegzurationalisierenden oder auszulagernden Arbeitsplätze schlicht vergessen zu erwähnen, ist allerdings ein Rechnungsfehler, der Finanzmarktexperten schlecht ansteht, Professorentitel hin oder hier.
Damit der Finanzplatz seine Vision von einer «Top-3-Position unter den weltweiten Finanzplätzen» realisieren kann, braucht es von Seiten der Politik und Verwaltung passende «Regulationen», will heissen einfache, klare und nicht zu weit gehende Gesetze und Vorschriften. Will im Klartext auch heissen, keine politisch motivierte Rechtshilfe vorzusehen – und so der internationalen Vermögensverwaltung (Private Banking) Vorschub zu leisten. Bedeutet für die Lebensversicherungsbranche die Abschaffung der ihr schon lange als Stachel im Fleisch sitzenden Stempelsteuer und für die Hedge-Fonds-Branche Elimination hinderlicher Vorschriften.
Doch ebendiese hängt derzeit eher in den Seilen. Folgt man Branchenkennern, so ist die spätsommerliche Börsenkrise noch nicht ausgestanden. Die Zunft sei vielmehr angeschlagen oder «knocked out», wie es Frédéric Lebel, oberster Anlagechef der Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch, an einer Präsentation letzte Woche in Zürich sagte. Zwar hätten die LODH-Fonds in den vergangenen Jahren ihre Rolle als Ausgleich zu extremen Marktausschlägen gut gespielt. Aber gerade im vergangenen Monat August mussten auch deren Hedge Funds deutliche Kursrückgänge hinnehmen, bei LODH wohl zwischen zwei bis fünf Prozent. Definitive Zahlen liegen aber noch nicht vor.
So kontrastieren die schönen Visionen der Finanzplatzvertreter und die aktuellen Realitäten. Da vermochte man sich an der aktuellen Präsentation des Masterplans zum Finanzplatz Schweiz nur in allgemeine Floskeln retten: Lieber spreche man von Klumpenchancen denn vom Klumpenrisiko eines wuchernden Finanzplatzes. Und zuvorderst stünden gar nicht die politischen Forderungen, sondern die Suche nach und die Ausbildung von jungen dynamischen Talenten. Um gleichzeitig einzugestehen, dass beispielsweise «viele Professoren an den Universitäten am ehesten ein Leuchtturm ihrerselbst seien», so etwa Gomez. Er war Professor an der HSG und muss es ja wissen. Dass in der Zukunftsvision des Finanzplatzes vor allem von den Chancen die Rede ist, mag man den Protagonisten nachsehen. Dass sie die wegzurationalisierenden oder auszulagernden Arbeitsplätze schlicht vergessen zu erwähnen, ist allerdings ein Rechnungsfehler, der Finanzmarktexperten schlecht ansteht, Professorentitel hin oder hier.
3.9.07
(Finanzen) Neuer Index für die nachhaltige Geldanlage
Der Global Challenges Index gilt als Innovation am Finanzmarkt. Mit ihm wird die Dynamik des Leitbildes Nachhaltige Entwicklung erstmals konsequent und nachvollziehbar in einem Index abgebildet. Nachhaltig orientierte Investoren profitieren vom Global Challenges Index, denn er konkretisiert das Thema „Nachhaltigkeit“ durch die Fokussierung auf sieben zukunftsrelevante Handlungsfelder, legt strenge und konsequente Leistungskriterien an die gelisteten Unternehmen an, identifiziert Vorreiterunternehmen , die Chancen des globalen Wandels aktiv nutzen.
Der Global Challenges Index ist ausgerichtet auf sieben globale Herausforderungen dieses Jahrtausends, denen sich Politik, Gesellschaft und Wirtschaft stellen müssen:
- die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels
- die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser
- die Beendigung der Entwaldung und die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft
- den Erhalt der Artenvielfalt
- den Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung
- die Bekämpfung der Armut
- die Unterstützung verantwortungsvoller Führungs- (Governance-) Strukturen
Der Global Challenges Index umfasst Unternehmen, die sich dieser Verantwortung aktiv stellen und substanzielle, richtungweisende Beiträge zur Bewältigung der globalen Herausforderungen leisten. Der Index enthält 50 Titel weltweit tätiger Großunternehmen sowie kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die durch ihre Produkt- und Dienstleistungspalette eine nachhaltige Entwicklung fördern und sich gleichzeitig Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung erschließen.
Die Auswahl der Unternehmen erfolgt nach strengen Kriterien: oekom research bewertet die Wertpapieremittenten hinsichtlich ihres sozialen und umweltbezogenen Engagements sowie der Einhaltung strenger Ausschlusskriterien. Ein unabhängiger Beirat unterstützt die Entwicklung des Auswahlprozesses. Die Börse Hannover hat bereits erste Indexprodukte lanciert, die unter der Bezeichnung NORD/LB und NORDCON laufen.
Quelle: www.gc-index.com/de
Der Global Challenges Index ist ausgerichtet auf sieben globale Herausforderungen dieses Jahrtausends, denen sich Politik, Gesellschaft und Wirtschaft stellen müssen:
- die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels
- die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser
- die Beendigung der Entwaldung und die Förderung nachhaltiger Waldwirtschaft
- den Erhalt der Artenvielfalt
- den Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung
- die Bekämpfung der Armut
- die Unterstützung verantwortungsvoller Führungs- (Governance-) Strukturen
Der Global Challenges Index umfasst Unternehmen, die sich dieser Verantwortung aktiv stellen und substanzielle, richtungweisende Beiträge zur Bewältigung der globalen Herausforderungen leisten. Der Index enthält 50 Titel weltweit tätiger Großunternehmen sowie kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die durch ihre Produkt- und Dienstleistungspalette eine nachhaltige Entwicklung fördern und sich gleichzeitig Chancen für die zukünftige Geschäftsentwicklung erschließen.
Die Auswahl der Unternehmen erfolgt nach strengen Kriterien: oekom research bewertet die Wertpapieremittenten hinsichtlich ihres sozialen und umweltbezogenen Engagements sowie der Einhaltung strenger Ausschlusskriterien. Ein unabhängiger Beirat unterstützt die Entwicklung des Auswahlprozesses. Die Börse Hannover hat bereits erste Indexprodukte lanciert, die unter der Bezeichnung NORD/LB und NORDCON laufen.
Quelle: www.gc-index.com/de
29.8.07
(Umwelt) Weltgrößtes Solarfeld in Betrieb genommen
„Ab sofort können wir bis zu sechs Megawatt Solarstrom einspeisen“, verkündete juwi-Vorstand Matthias Willenbacher bei der offiziellen Inbetriebnahme des weltweit größten Solar-Projekts „Waldpolenz“ im sächsischen Brandis. Und das ist noch nicht einmal annähernd die Leistung, die das Solarkraftwerk der juwi-Gruppe künftig erreichen soll. 40 Megawatt sollen bis Ende 2009 auf dem ehemaligen Militärflughafen im Muldentalkreis installiert sein und dann auf 220 Hektar – umgerechnet eine Fläche von 200 Fußballfeldern – etwa 40 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen. Dies entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 10.000 bundesdeutschen Haushalten. Das Solarunternehmen aus dem Rheinland-Pfälzischen Bolanden setzt damit eine neue Marke für Betreiber von solaren Großanlagen und schiebt sich so auf den ersten Platz der weltweiten Top-Ten.
Der Solarpark „Waldpolenz“ wäre nach seiner Fertigstellung in gut zwei Jahren voraussichtlich doppelt so groß wie das derzeit größte Solarkraftwerk des Mitbewerbers SunTechnics, das allerdings noch in diesem Jahr in Korea fertig gestellt werden soll. Mit 20 Megawatt hat das SunTechnics-Projekt in SinAn, südwestlich der koreanischen Hauptstadt Seoul gelegen, bereits ein beachtliches Ausmaß. Den Hintergrund für dieses Streben nach Größe erklärt Matthias Willenbacher von der juwi-Gruppe. „In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien.“ Dabei trügen solche Freiflächenanlagen, als besonders preisgünstiges Photovoltaik-Segment, maßgeblich zum Erfolg der Solarenergie bei, so der juwi-Vorstand. Allerdings nur solange, wie sich die Bundesregierung an die bislang vereinbarten Förderbedingungen für Sonnenstrom halte, meint Carsten Körnig vom Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW-Solar) gegenüber EuPD Europressedienst.
„Top-Ten“ der größten Solarkraftwerke
Fünf der weltweit größten Solarkraftwerke entstehen in Deutschland. Der Solarpark „Waldpolenz“ wird nach der Fertigstellung Ende 2009 voraussichtlich den ersten Platz unter den „Top-Ten“ einnehmen:
Brandis, Deutschland – 40 MW geplant
SinAn, Süd-Korea – 20 MW, im Bau
Beneixama, Spanien – 20 MW geplant
Erlasee/Arnstein, Deutschland – 12 MW
Sepra, Portugal – 11 MW
Pocking, Deutschland – 10 MW
Milagro, Spanien – 9,5 MW
Doberschütz, Deutschland – 6 MW
Darro, Spanien – 5,8 MW
Miegersbach, Deutschland – 5,3 MW
Quelle: EuPD Europressedienst 20 / www.sonnenseite.com
Der Solarpark „Waldpolenz“ wäre nach seiner Fertigstellung in gut zwei Jahren voraussichtlich doppelt so groß wie das derzeit größte Solarkraftwerk des Mitbewerbers SunTechnics, das allerdings noch in diesem Jahr in Korea fertig gestellt werden soll. Mit 20 Megawatt hat das SunTechnics-Projekt in SinAn, südwestlich der koreanischen Hauptstadt Seoul gelegen, bereits ein beachtliches Ausmaß. Den Hintergrund für dieses Streben nach Größe erklärt Matthias Willenbacher von der juwi-Gruppe. „In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien.“ Dabei trügen solche Freiflächenanlagen, als besonders preisgünstiges Photovoltaik-Segment, maßgeblich zum Erfolg der Solarenergie bei, so der juwi-Vorstand. Allerdings nur solange, wie sich die Bundesregierung an die bislang vereinbarten Förderbedingungen für Sonnenstrom halte, meint Carsten Körnig vom Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW-Solar) gegenüber EuPD Europressedienst.
„Top-Ten“ der größten Solarkraftwerke
Fünf der weltweit größten Solarkraftwerke entstehen in Deutschland. Der Solarpark „Waldpolenz“ wird nach der Fertigstellung Ende 2009 voraussichtlich den ersten Platz unter den „Top-Ten“ einnehmen:
Brandis, Deutschland – 40 MW geplant
SinAn, Süd-Korea – 20 MW, im Bau
Beneixama, Spanien – 20 MW geplant
Erlasee/Arnstein, Deutschland – 12 MW
Sepra, Portugal – 11 MW
Pocking, Deutschland – 10 MW
Milagro, Spanien – 9,5 MW
Doberschütz, Deutschland – 6 MW
Darro, Spanien – 5,8 MW
Miegersbach, Deutschland – 5,3 MW
Quelle: EuPD Europressedienst 20 / www.sonnenseite.com
26.8.07
(Umwelt) Himmlische Energie bremst AKW aus
Erinnert sich noch jemand an den GROWIAN (Große-Wind-Anlage). An den schlanken, 350 Tonnen schweren Stahlrohrmast an der schleswig-holsteinischen Westküste mit einem 340 Tonnen schweren Maschinenhaus an seiner 100 m hohen Spitze und mit zwei 23 Tonnen schweren Rotorblättern? Die drei Megawatt Anlage am Kaiser-Wilhelm-Koog wurde ein Misserfolg. Vier Jahre nach dem Probebetrieb ging sie 1987 an ihrer eigenen Masse kaputt. Das 54 Millionen Euro teure Windrad erwies sich als eine der größten Fehlschläge in der Geschichte der Windenergiegewinnung.
Aber die deutschen Windingenieure gaben nicht auf. Sie zogen vielmehr Lehren aus dem GROWIAN-Desaster und begannen kleinere Windräder zu bauen und diese zu Windparks zusammenzufassen. Schließlich bauten sie dann doch immer größere Windräder. Heute drehen sich die ersten Sechs-Megawatt-Windmühlen. Auf dem GROWIAN-Gelände verwandeln heute 32 verschiedene Windkraftanlagen (WKA) Nordseewind in elektrischen Strom - himmlische Energie, umweltfreundlich, preiswert, ohne Probleme mit zu Ende gehenden Rohstoffen. Die 26,8 Megawatt Windkraft produzieren pro Jahr etwa 78 Millionen Kilowattstunden Strom. Das reicht um mehr als 50.000 Menschen mit Strom zu versorgen.
Nach 20 Jahren Erfolgsgeschichte der deutschen Windenergie produzieren heute knapp 20.000 Windräder sechs Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Im August 2007 haben in Deutschland die Windräder erstmals eine etwas höhere Leistung als die 17 deutschen Atomkraftwerke. Da der Wind jedoch nicht immer weht, produzieren Windräder bisher freilich weniger Strom als AKWs. Allerdings: Auch AKWs produzieren nicht immer. Von den 17 AKWs lagen im Juli 2007 an manchen Tagen sechs still. Immerhin: Am 30. Juli 2007 speisen die Windräder in Deutschland bereits 226 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz ein, die AKWs brachten es am selben Tag auf 270 Millionen Kilowattstunden. Vielleicht schon in wenigen Jahren werden die Windräder in Deutschland mehr Strom produzieren als AKWs.
Weniger in Deutschland, aber weltweit ist die Windstromerzeugung im Aufwind. Deutschland ist zwar noch Windweltmeister, aber die USA, China, Indien oder Spanien installieren inzwischen jedes Jahr weit mehr neue Anlagen als Deutschland. Vor allem in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen wird die Windenergie seit Jahren politisch ausgebremst. Es fehlt in den genannten Bundesländern überhaupt nicht an geeigneten Windstandorten. Was allein fehlt, ist der politische Wille, so der deutsche Journalist und Umweltexperte Franz Alt. Eine Feststellung, die sich getrost auch auf die Schweizer Energiepolitik übertragen lässt.
Quelle: www.sonnenseite.com
Aber die deutschen Windingenieure gaben nicht auf. Sie zogen vielmehr Lehren aus dem GROWIAN-Desaster und begannen kleinere Windräder zu bauen und diese zu Windparks zusammenzufassen. Schließlich bauten sie dann doch immer größere Windräder. Heute drehen sich die ersten Sechs-Megawatt-Windmühlen. Auf dem GROWIAN-Gelände verwandeln heute 32 verschiedene Windkraftanlagen (WKA) Nordseewind in elektrischen Strom - himmlische Energie, umweltfreundlich, preiswert, ohne Probleme mit zu Ende gehenden Rohstoffen. Die 26,8 Megawatt Windkraft produzieren pro Jahr etwa 78 Millionen Kilowattstunden Strom. Das reicht um mehr als 50.000 Menschen mit Strom zu versorgen.
Nach 20 Jahren Erfolgsgeschichte der deutschen Windenergie produzieren heute knapp 20.000 Windräder sechs Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Im August 2007 haben in Deutschland die Windräder erstmals eine etwas höhere Leistung als die 17 deutschen Atomkraftwerke. Da der Wind jedoch nicht immer weht, produzieren Windräder bisher freilich weniger Strom als AKWs. Allerdings: Auch AKWs produzieren nicht immer. Von den 17 AKWs lagen im Juli 2007 an manchen Tagen sechs still. Immerhin: Am 30. Juli 2007 speisen die Windräder in Deutschland bereits 226 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz ein, die AKWs brachten es am selben Tag auf 270 Millionen Kilowattstunden. Vielleicht schon in wenigen Jahren werden die Windräder in Deutschland mehr Strom produzieren als AKWs.
Weniger in Deutschland, aber weltweit ist die Windstromerzeugung im Aufwind. Deutschland ist zwar noch Windweltmeister, aber die USA, China, Indien oder Spanien installieren inzwischen jedes Jahr weit mehr neue Anlagen als Deutschland. Vor allem in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen wird die Windenergie seit Jahren politisch ausgebremst. Es fehlt in den genannten Bundesländern überhaupt nicht an geeigneten Windstandorten. Was allein fehlt, ist der politische Wille, so der deutsche Journalist und Umweltexperte Franz Alt. Eine Feststellung, die sich getrost auch auf die Schweizer Energiepolitik übertragen lässt.
Quelle: www.sonnenseite.com
23.8.07
(Finanzen) Börse mal acht
Hätte es noch eines Hinweises bedurft, so liefert ihn die Schweizer Börse mit dem Geburtstag ihres umfassenden Börsenindexes SPI (Swiss Performance Index). Dieser hat sich im Laufe seines nunmehr 20jährigen Bestehens verachtfacht, wie die NZZ in ihrer Ausgabe vom 23.August vorrechnet. Wer also 1987 – und das wohlgemerkt noch vor dem damaligen Börsencrash – 10'000 Franken in die Gesamtheit der CH-Titel investierte, kann sich heute über rund 80'000 Franken freuen. Das ist auch nach Abzug der Teuerung ein beeindruckendes Wachstum und entspricht einer durchschnittlichen Rendite von 9,5 Prozent.
Das bedeutet aber auch, dass die derzeit 227 im SPI enthaltenen Aktiengesellschaften einen Gesamtwert von 1380 Milliarden Franken repräsentieren – und dass ein ähnliches Wachstum in den kommenden 20 Jahren nur mit sehr viel Optimismus ins Auge gefasst werden kann. Ausgereifte Börsenmärkte in entwickelten Volkswirtschaften, die auch schon den Aufbau einer aktienbasierten Altersvorsorge (Anlagen der Pensionskassen) hinter sich haben, werden kaum mehr im gleichen Tempo wie während der Aufbauphase wachsen – die Bewertung der einzelnen Titel würde schwindelerregende Höhen mit entsprechenden Absturzgefahren erreichen.
Was also tun? Sicher nicht auf die Anlage in Aktien verzichten! Trotz aller Ungewissheit bestätigt die Erfolgsgeschichte der Schweizer Börse, dass auf lange Sicht das Aktieninvestment das lohnendste überhaupt ist. Vorausgesetzt, man bewege sich in einem Markt mit Potenzial, habe einen langen Anlagehorizont (zehn Jahre und mehr) und einen ruhigen Schlaf, auch wenn sich die Anlagen mal über einen längeren Zeitraum hinweg ungünstig entwickeln. Für die nächsten Jahre stehen ähnliche Erfolgsgeschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften (BRIC-Staaten wie Brasilien, Russland, Indien und China sowie weitere aufstrebende wie Korea, Taiwan, Thailand, Mexiko, Argentinien, Südafrika) und in Wirtschaftssektoren wie dem Gesundheitswesen als Anlageuniversum mit Potenzial zur Verfügung. Nicht zu vergessen: die nachhaltige Geldanlage und die erneuerbaren Energien, die bereits in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten gehörten und die ohne Zweifel weiterhin überdurchschnittlich wachsen werden.
Das bedeutet aber auch, dass die derzeit 227 im SPI enthaltenen Aktiengesellschaften einen Gesamtwert von 1380 Milliarden Franken repräsentieren – und dass ein ähnliches Wachstum in den kommenden 20 Jahren nur mit sehr viel Optimismus ins Auge gefasst werden kann. Ausgereifte Börsenmärkte in entwickelten Volkswirtschaften, die auch schon den Aufbau einer aktienbasierten Altersvorsorge (Anlagen der Pensionskassen) hinter sich haben, werden kaum mehr im gleichen Tempo wie während der Aufbauphase wachsen – die Bewertung der einzelnen Titel würde schwindelerregende Höhen mit entsprechenden Absturzgefahren erreichen.
Was also tun? Sicher nicht auf die Anlage in Aktien verzichten! Trotz aller Ungewissheit bestätigt die Erfolgsgeschichte der Schweizer Börse, dass auf lange Sicht das Aktieninvestment das lohnendste überhaupt ist. Vorausgesetzt, man bewege sich in einem Markt mit Potenzial, habe einen langen Anlagehorizont (zehn Jahre und mehr) und einen ruhigen Schlaf, auch wenn sich die Anlagen mal über einen längeren Zeitraum hinweg ungünstig entwickeln. Für die nächsten Jahre stehen ähnliche Erfolgsgeschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften (BRIC-Staaten wie Brasilien, Russland, Indien und China sowie weitere aufstrebende wie Korea, Taiwan, Thailand, Mexiko, Argentinien, Südafrika) und in Wirtschaftssektoren wie dem Gesundheitswesen als Anlageuniversum mit Potenzial zur Verfügung. Nicht zu vergessen: die nachhaltige Geldanlage und die erneuerbaren Energien, die bereits in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten gehörten und die ohne Zweifel weiterhin überdurchschnittlich wachsen werden.
16.8.07
(Umwelt) Erdwärme weltweit im Aufwind
Im Jahr 2000 wurde in 21 Ländern Erdwärme zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt. Heute sind es 46 Länder, die Geothermiestrom in die Netze einspeisen. Bereits im vergangenen Jahr lieferte die U.S. Geothermal Energy Association (GEA) Zahlen, die auf ein rapides Wachstum beim Zubau geothermischer Kraftwerke hinwiesen. Die 2005 während des Geothermischen Weltkongresses in Antalya vorgelegten Prognosen gingen noch von einem Anstieg der installierten Kapazitäten von knapp 9.000 MW auf 10.000 MW aus. GEA-Chef Galwell ging aber bereits ein Jahr später davon aus, dass dieser Wert noch deutlich bis an die 13.000 MW ansteigen werde – was dannzumal etwa der Leistung von zehn AKW’s der grössten Klasse entspricht.
Ein neuer Zwischenbericht der GEA zeigt nun: Auf der Basis der derzeit vorliegenden weltweiten Daten ergibt sich bis 2010 eine Steigerung der geothermischen Kraftwerksleistungen um 55% gegenüber 2000 auf mindestens 13.500 MW. Gab es 2005 in 15 Staaten Aktivitäten zum Bau von Erdwärmekraftwerken, ist deren Zahl in 2007 bereits auf 40 gestiegen. Die Geothermie dringt weltweit in Märkte vor, die ihr vor wenigen Jahren noch weitgehend verschlossen schienen. Es könnte auch noch „dicker" kommen.
Mit knapp 2600 MW halten die USA derzeit die Tabellenspitze. Es sieht ganz danach aus, dass trotz des permanenten Gegenwindes der Bush-Administration, sich die Zubauzahlen binnen weniger Jahre verdoppeln. Damit sind aber die Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt und neue Technologien wie die Enhanced Geothermal Systems (EGS) noch überhaupt nicht in Betracht gezogen.
Quelle: www.geothermie.de
Ein neuer Zwischenbericht der GEA zeigt nun: Auf der Basis der derzeit vorliegenden weltweiten Daten ergibt sich bis 2010 eine Steigerung der geothermischen Kraftwerksleistungen um 55% gegenüber 2000 auf mindestens 13.500 MW. Gab es 2005 in 15 Staaten Aktivitäten zum Bau von Erdwärmekraftwerken, ist deren Zahl in 2007 bereits auf 40 gestiegen. Die Geothermie dringt weltweit in Märkte vor, die ihr vor wenigen Jahren noch weitgehend verschlossen schienen. Es könnte auch noch „dicker" kommen.
Mit knapp 2600 MW halten die USA derzeit die Tabellenspitze. Es sieht ganz danach aus, dass trotz des permanenten Gegenwindes der Bush-Administration, sich die Zubauzahlen binnen weniger Jahre verdoppeln. Damit sind aber die Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt und neue Technologien wie die Enhanced Geothermal Systems (EGS) noch überhaupt nicht in Betracht gezogen.
Quelle: www.geothermie.de
11.8.07
(Finanzen) Nachhaltige Geldanlagen wachsen enorm
Der Markt für nachhaltige und ethische Fonds wuchs in den ersten sechs Monaten des Jahres allein in Deutschland auf 19,1 Milliarden Euro. Ende 2006 hatten die Anleger erst 13,4 Milliarden Euro in solche Fonds investiert. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Dortmunder Branchendienstes ECOreporter.de. Als ECOreporter.de vor zehn Jahren diese Daten ermittelte, verfügten die damals zwölf nachhaltigen Fonds über insgesamt nur 220 Millionen Euro.
Zu den einzelnen Fonds-Kategorien: Besonders erfolgreich waren 2007 die nachhaltigen Aktienfonds. Ende Juni gab es davon 77 (plus 10) mit einem Gesamtvolumen von 15,0 Milliarden Euro - ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von 9,55 Milliarden Euro, dass die 67 nachhaltigen Aktienfonds Ende 2006 aufwiesen. Die 16 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende Juni 2007 ein Volumen von 1,73 Milliarden Euro. Die 24 nachhaltigen Dach- und Mischfonds kamen auf 2,3 Milliarden Euro -- beide Gruppen blieben damit in etwa konstant.
Auf über 4,5 Milliarden Euro steigerten dagegen die Erneuerbare-Energie-Fonds ihr Vermögen. Das ist nahezu eine Verdoppelung binnen sechs Monaten. Zählt man ihr Volumen zu dem der nachhaltigen Fonds dazu, ergibt sich ein Gesamtvolumen von fast 23,7 Milliarden Euro. Ganz ähnlich wie in Deutschland verläuft die Entwicklung sowohl in der Schweiz (ähnlich hohe Milliardenbeträge in Franken) sowie in ganz Europa.
Quelle: Jörg Weber 2007 www.ecoreporter.de
Zu den einzelnen Fonds-Kategorien: Besonders erfolgreich waren 2007 die nachhaltigen Aktienfonds. Ende Juni gab es davon 77 (plus 10) mit einem Gesamtvolumen von 15,0 Milliarden Euro - ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von 9,55 Milliarden Euro, dass die 67 nachhaltigen Aktienfonds Ende 2006 aufwiesen. Die 16 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende Juni 2007 ein Volumen von 1,73 Milliarden Euro. Die 24 nachhaltigen Dach- und Mischfonds kamen auf 2,3 Milliarden Euro -- beide Gruppen blieben damit in etwa konstant.
Auf über 4,5 Milliarden Euro steigerten dagegen die Erneuerbare-Energie-Fonds ihr Vermögen. Das ist nahezu eine Verdoppelung binnen sechs Monaten. Zählt man ihr Volumen zu dem der nachhaltigen Fonds dazu, ergibt sich ein Gesamtvolumen von fast 23,7 Milliarden Euro. Ganz ähnlich wie in Deutschland verläuft die Entwicklung sowohl in der Schweiz (ähnlich hohe Milliardenbeträge in Franken) sowie in ganz Europa.
Quelle: Jörg Weber 2007 www.ecoreporter.de
8.8.07
(Finanzen) ETF günstig handeln
Die an der Börse kotierten und permanent gehandelten Investmentfonds (ETF = Exchange Traded Funds), die auf Börsenindizes beruhen, sind wie Aktien ein sowohl flexibles als auch liquides Anlagemedium. Investoren profitieren zudem vom Diversifikationseffekt und der Möglichkeit, mit einem einzigen Investment einen ganzen Markt bzw. Index zu erwerben. Mit Swissquote ergibt sich ein direkter Zugang zu allen an der Schweizer Börse SWX kotierten Produkten.
Swissquote bietet einen voll repräsentativen ETF-Sektor zusammen mit den folgenden, weltbekannten ETF-Leadern: ABN AMRO, CS Xmatch, Deutsche Bank x-trackers, Barclays iShares, Société Générale LYXOR und UBS. Weitere Informationen über www.swissquote.ch. Deren Kunden können sämtliche ETF Produkte der oben gennanten Leader zu zu einem günstigen Pauschaltarif von CHF/EUR/USD 9.- pro Handel abwickeln.
Damit ist zweifellos ein weiterer Schritt getan für einen günstigeren Fondshandel im Netz. Offen bleibt vorderhand die Frage, wann Swissquote die Abwicklung von Fondssparplänen online ermöglicht. Eine entsprechende Anfrage beim Unternehmen blieb unbeantwortet. Damit ist Postfinance weiterhin der einzige Finanzdienstleister in der Schweiz, der dieses besonders vorteilhafte Sparinstrument anbietet, allerdings nur mit einer beschränkten Palette von rund 40 eigenen und Fonds von Drittanbietern.
Quelle: Newsletter auf www.swissquote.ch und eigene Bemerkungen
Swissquote bietet einen voll repräsentativen ETF-Sektor zusammen mit den folgenden, weltbekannten ETF-Leadern: ABN AMRO, CS Xmatch, Deutsche Bank x-trackers, Barclays iShares, Société Générale LYXOR und UBS. Weitere Informationen über www.swissquote.ch. Deren Kunden können sämtliche ETF Produkte der oben gennanten Leader zu zu einem günstigen Pauschaltarif von CHF/EUR/USD 9.- pro Handel abwickeln.
Damit ist zweifellos ein weiterer Schritt getan für einen günstigeren Fondshandel im Netz. Offen bleibt vorderhand die Frage, wann Swissquote die Abwicklung von Fondssparplänen online ermöglicht. Eine entsprechende Anfrage beim Unternehmen blieb unbeantwortet. Damit ist Postfinance weiterhin der einzige Finanzdienstleister in der Schweiz, der dieses besonders vorteilhafte Sparinstrument anbietet, allerdings nur mit einer beschränkten Palette von rund 40 eigenen und Fonds von Drittanbietern.
Quelle: Newsletter auf www.swissquote.ch und eigene Bemerkungen
6.8.07
(Finanzen) Online-Fondshandel weiterhin unbefriedigend
Matthäus Den Otter, Geschäftsführer des CH-Anlagefondsverbands, bringt es in einem Bilanz-Artikel auf den Punkt: «Ein regelmässiger Handel von Fonds über entsprechende Plattformen ist bisher weder auf Verbands- noch auf Gesetzesebene thematisiert worden». Das Fazit des Artikels bleibt demnach unwidersprochen. Es lautet: drum prüfe wer sich online schindet. Der Fondsverkauf übers Netz ist hierzulande wahrlich kein Zuckerschlecken. Da überzeugen grade mal die Migrosbank mit einer Flatrate von 40 Franken pro Transaktion – und wieder einmal die reine Onlinebank Swissquote, die im Bilanz-Marktüberblick eigentlich in allen Belangen zumindest gut abschneidet.
Sehr gut ist Swissquote aber nicht etwa bei den Kosten. Da wird sie sowohl von der erwähnten Migrosbank wie auch von Tradejet getoppt. Vielmehr überzeugt Swissquote durch ihr breites Fondsangebot, das hierzulande einmalig ist. Sonst muss das mangelnde Angebot als eigentlicher Pferdefuss des Fondshandels übers Netz gelten, ganz im Gegenteil zum Ausland, wo etwa in Deutschland viele Onlinebanken praktisch alle verfügbaren Fonds sehr billig anbieten. Während hierzulande Swissquote die meisten Anbieter mit tausenden von Fonds offeriert, sind es sonst nur hauseigene Produkte oder beschränkte Kategorien (vor allem die börsengehandelten Indexfonds ETF), die online zu erwerben sind.
Wie wenig die Konkurrenz spielt und wie stark sich die herkömmlichen Banken im Fondshandel auf den erreichten Marktanteilen ausruhen, führen sie mit ihren vergleichsweise exorbitanten Kosten nochmals vor Augen. Der Handel mit einem Bilanz-Musterdepot kostete etwa bei der UBS rund fünfmal soviel wie bei den erwähnten günstigen Anbietern. Aber auch ZKB und die Postfinance, die sich sonst ihrer günstigen Kosten rühmt, geben mit doppelt so hohen Kosten kein Ruhmesblatt ab – geloben gemäss dem Artikel in der neuesten Bilanz aber Besserung.
Sehr gut ist Swissquote aber nicht etwa bei den Kosten. Da wird sie sowohl von der erwähnten Migrosbank wie auch von Tradejet getoppt. Vielmehr überzeugt Swissquote durch ihr breites Fondsangebot, das hierzulande einmalig ist. Sonst muss das mangelnde Angebot als eigentlicher Pferdefuss des Fondshandels übers Netz gelten, ganz im Gegenteil zum Ausland, wo etwa in Deutschland viele Onlinebanken praktisch alle verfügbaren Fonds sehr billig anbieten. Während hierzulande Swissquote die meisten Anbieter mit tausenden von Fonds offeriert, sind es sonst nur hauseigene Produkte oder beschränkte Kategorien (vor allem die börsengehandelten Indexfonds ETF), die online zu erwerben sind.
Wie wenig die Konkurrenz spielt und wie stark sich die herkömmlichen Banken im Fondshandel auf den erreichten Marktanteilen ausruhen, führen sie mit ihren vergleichsweise exorbitanten Kosten nochmals vor Augen. Der Handel mit einem Bilanz-Musterdepot kostete etwa bei der UBS rund fünfmal soviel wie bei den erwähnten günstigen Anbietern. Aber auch ZKB und die Postfinance, die sich sonst ihrer günstigen Kosten rühmt, geben mit doppelt so hohen Kosten kein Ruhmesblatt ab – geloben gemäss dem Artikel in der neuesten Bilanz aber Besserung.
23.7.07
(Finanzen) Onlinehandel: Swissquote first
Swissquote ist die grösste Schweizer Online-Plattform für den Börsenhandel im Netz, gemessen an der Zahl der NutzerInnen (bald rund 60'000). Und gemäss dem neuen Test der Geld-Redaktion des Tages-Anzeigers auch die beste. Sowohl leistungsmässig wie im Preisvergleich schwingt sie obenaus und lässt weitere fünf reine Online-Händler teils nur knapp, teils aber deutlich hinter sich. Die erstmals im Test einbezogenen herkömmlichen Geschäftsbanken (UBS, CS, ZKB, Migros, Bank Coop) sind in der Gesamtwertung allesamt nur auf den hinteren Rängen zu finden.
Somit ist klar: Wer sich beim Börsenhandel für den nicht immer einfachen Schritt ins Internet entscheidet, konzentriert die Energie am besten gleich darauf, einen der Spezialisten auszusuchen. Dann sind die Gesamtkosten (Handelscourtagen und Depotkosten) ausser im Falle der Migrosbank deutlich günstiger und – überraschenderweise – auch die gebotenen qualitativen Infos meist besser. So überzeugt etwa Swissquote mit einem einfachen Anmeldeprozedere – das wegen der Gesetzgebung zur Geldwäscherei aber notgedrungen mehrere Schritte umfasst. Dazu kommen viele Elemente in der Infobeschaffung, die laut Test nützlich, in der Optik aber noch verbesserungsfähig sind.
Schon zuvor hatte das Anlegermagazin Stocks in seinem neuen Fondsführer für den Online-Fondsverkauf festgehalten: «Die Differenzen können enorm sein.» Kostenmässig muss dabei gar vor einem Kauf von Fonds bei den Grossbanken gewarnt werden, sind sie doch bis zu zehnmal teurer – es gibt aber unter den Geschäftsbanken diesbezüglich auch günstige Anbieter wie etwa die Raiffeisen, die kostenmässig beim Fondskauf sogar Swissquote unterbietet. Eine andere Frage ist, wie breit das Angebot an Fonds im Onlineverkauf ausfällt. Und da gibt es dann eigentlich wieder nur eine Wahl: Swissquote bietet als einzige mehrere tausend Fonds verschiedenster Anbieter zu annehmbaren Kosten an, Postfinance zwar nur eine Auswahl von 30 Fremdfonds, diese aber auch in der beliebten Sparform eines Fondssparplans.
Quellen: TA 16. & 23.Juli 2007; Stocks Swiss Fund Guide 2006/07 (39 CHF im Buchhandel)
Somit ist klar: Wer sich beim Börsenhandel für den nicht immer einfachen Schritt ins Internet entscheidet, konzentriert die Energie am besten gleich darauf, einen der Spezialisten auszusuchen. Dann sind die Gesamtkosten (Handelscourtagen und Depotkosten) ausser im Falle der Migrosbank deutlich günstiger und – überraschenderweise – auch die gebotenen qualitativen Infos meist besser. So überzeugt etwa Swissquote mit einem einfachen Anmeldeprozedere – das wegen der Gesetzgebung zur Geldwäscherei aber notgedrungen mehrere Schritte umfasst. Dazu kommen viele Elemente in der Infobeschaffung, die laut Test nützlich, in der Optik aber noch verbesserungsfähig sind.
Schon zuvor hatte das Anlegermagazin Stocks in seinem neuen Fondsführer für den Online-Fondsverkauf festgehalten: «Die Differenzen können enorm sein.» Kostenmässig muss dabei gar vor einem Kauf von Fonds bei den Grossbanken gewarnt werden, sind sie doch bis zu zehnmal teurer – es gibt aber unter den Geschäftsbanken diesbezüglich auch günstige Anbieter wie etwa die Raiffeisen, die kostenmässig beim Fondskauf sogar Swissquote unterbietet. Eine andere Frage ist, wie breit das Angebot an Fonds im Onlineverkauf ausfällt. Und da gibt es dann eigentlich wieder nur eine Wahl: Swissquote bietet als einzige mehrere tausend Fonds verschiedenster Anbieter zu annehmbaren Kosten an, Postfinance zwar nur eine Auswahl von 30 Fremdfonds, diese aber auch in der beliebten Sparform eines Fondssparplans.
Quellen: TA 16. & 23.Juli 2007; Stocks Swiss Fund Guide 2006/07 (39 CHF im Buchhandel)
19.7.07
(Medien) NZZ Online will es wissen
Das international renomierteste Schweizer Verlagshaus trägt seine Botschaften mit einer neuen Website in die Welt. Schlicht, übersichtlich und durchaus schön anzusehen ist der neue Auftritt der NZZ im Internet. Den Blickfang bilden grosse Fotos, die Erkennbares zeigen (nicht wie bei vielen anderen Sites) – und sie stehen neben Texten in gewohnter NZZ-Qualität und nicht neben No-News wie etwa häufig bei der Nachrichtenseite von Bluewin, dem Swisscom-Webauftritt mit Newsanspruch.
Finanz- und Unternehmensnachrichten finden sich häufig zuoberst. Die gar nicht mehr so alte Tante ist halt immer noch zuallererst Wirtschaftsblatt, wie in diesen Tagen mit dem Halbjahresabschluss von Novartis und dann jenem von Roche vorgeführt. Dafür erlaubt das gleich Zugriff auf den ausgebauten und gut zu bedienenden Finanzteil der Site, die unter dem Namen NZZ Finfox zu den besten Finanzdiensten überhaupt im Web zählt. Dort sind alle möglichen Tools zu finden, die InvestorInnen und allgemein Finanz- und Wirtschaftsinteres-sierte überhaupt beschäftigen. Auch Ratgeber kommen nicht zu kurz ebenso wenig wie all-gemein interessierende und nicht nur spezialisierte Wirtschaftsinfos – etwa eine Hypozins-Übersicht.
Doch die neue Site bietet darüber hinaus Trouvaillen – etwa die Abteilung Magazin, wo die besten Reportagen aus den diversen Gefässen der NZZ zu lesen sind, also nicht nur aus der Tageszeitung. Als Negativpunkte kann man die immer noch teuren Kosten für Artikelbezüge aus dem Archiv (mindestens 2 € pro Stück, als Nicht-Abonnent gar deren 4), unleserliche Codes für den Einstieg in Spezialseiten und die volle Funktionsfähigkeit nur auf den allerneusten Browsern anfügen. So viel zum neuen NZZ-Webauftritt – alles Weitere siehe unter www.nzzonline.ch.
Finanz- und Unternehmensnachrichten finden sich häufig zuoberst. Die gar nicht mehr so alte Tante ist halt immer noch zuallererst Wirtschaftsblatt, wie in diesen Tagen mit dem Halbjahresabschluss von Novartis und dann jenem von Roche vorgeführt. Dafür erlaubt das gleich Zugriff auf den ausgebauten und gut zu bedienenden Finanzteil der Site, die unter dem Namen NZZ Finfox zu den besten Finanzdiensten überhaupt im Web zählt. Dort sind alle möglichen Tools zu finden, die InvestorInnen und allgemein Finanz- und Wirtschaftsinteres-sierte überhaupt beschäftigen. Auch Ratgeber kommen nicht zu kurz ebenso wenig wie all-gemein interessierende und nicht nur spezialisierte Wirtschaftsinfos – etwa eine Hypozins-Übersicht.
Doch die neue Site bietet darüber hinaus Trouvaillen – etwa die Abteilung Magazin, wo die besten Reportagen aus den diversen Gefässen der NZZ zu lesen sind, also nicht nur aus der Tageszeitung. Als Negativpunkte kann man die immer noch teuren Kosten für Artikelbezüge aus dem Archiv (mindestens 2 € pro Stück, als Nicht-Abonnent gar deren 4), unleserliche Codes für den Einstieg in Spezialseiten und die volle Funktionsfähigkeit nur auf den allerneusten Browsern anfügen. So viel zum neuen NZZ-Webauftritt – alles Weitere siehe unter www.nzzonline.ch.
12.7.07
(Medien) Konsumtests allzeit bereit
Medien diverser Konsumentenschutzorganisationen versorgen uns dauernd mit Testberichten – aber im richtigen Moment müsste man / frau auch den passenden zur Hand haben. Abhilfe schafft das Internet, unter anderem mit der neuen Site www.testbeste.ch, mitgeleitet vom bekannten Journalisten Urs P. Gasche. Mehr als 20 Produktekategorien stehen zur Auswahl, so dass auf Anhieb das beste Tierfutter, aber auch der passende Velohelm und die beste Pumpe gefunden wird. Noch lieber wäre einem ein Hinweis auf die besten Velos, aber der kommt ja vielleicht noch. Interessant die Möglichkeit, dass KonsumentInnen ihre eigenen Erfahrungen mit den in den Tests erwähnten Produkten einbringen können. Diese vom Internetbuchhändler Amazon bekannte Einrichtung wird sich vielleicht zum grossen Renner der Site entwickeln, fehlt sie doch andernorts.
Was bei der neuen Schweizer Site hingegen fehlt, ist die bei der – ebenfalls neuen – deutschen Testübersicht www.ecotopten.de prominente ökologische Wertung der Produkte. Die vom Öko-Institut Freiburg, das unterdessen auf eine bereits 30jährige erfolgreiche Praxis zurück blickt, betriebene Site überzeugt durch ausführliche eigene Bewertung der jeweiligen Produkte und viele Besonderheiten. So sind auf ecotopten auch Geldanlagen bewertet, wobei hier auf die Resultate der Stiftung Warentest zurück gegriffen wird. In dieser Kategorie steht wie bei allen anderen die ökologische Sicht zuvorderst. Wem Geiz nicht als geil gilt und vielmehr die ökologische Werthaltigkeit der Produkte am wichtigsten ist, kommt um diese Produkte- und Testübersicht nicht herum.
Erwähnt sei schliesslich die bereits seit längerem eingeführte Site www.topten.ch, die von verschiedenen Konsumenten- und Umweltorganisationen getragen wird. Sie bewertet vor allem langlebige Produkte wie Kühlschränke und Bildschirme.
Das also sind die für KonsumentInnen wertvollen Testübersichten auf einen Blick:
- www.topten.ch
- www.ecotopten.de
- www.testbeste.ch
Was bei der neuen Schweizer Site hingegen fehlt, ist die bei der – ebenfalls neuen – deutschen Testübersicht www.ecotopten.de prominente ökologische Wertung der Produkte. Die vom Öko-Institut Freiburg, das unterdessen auf eine bereits 30jährige erfolgreiche Praxis zurück blickt, betriebene Site überzeugt durch ausführliche eigene Bewertung der jeweiligen Produkte und viele Besonderheiten. So sind auf ecotopten auch Geldanlagen bewertet, wobei hier auf die Resultate der Stiftung Warentest zurück gegriffen wird. In dieser Kategorie steht wie bei allen anderen die ökologische Sicht zuvorderst. Wem Geiz nicht als geil gilt und vielmehr die ökologische Werthaltigkeit der Produkte am wichtigsten ist, kommt um diese Produkte- und Testübersicht nicht herum.
Erwähnt sei schliesslich die bereits seit längerem eingeführte Site www.topten.ch, die von verschiedenen Konsumenten- und Umweltorganisationen getragen wird. Sie bewertet vor allem langlebige Produkte wie Kühlschränke und Bildschirme.
Das also sind die für KonsumentInnen wertvollen Testübersichten auf einen Blick:
- www.topten.ch
- www.ecotopten.de
- www.testbeste.ch
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